Enttäuschung ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Axel C. Englert
von Axel C. Englert
von Axel C. Englert
die schönsten
von Axel C. Englert
von Annelie Kelch
von Axel C. Englert
von Ekkehard Walter
Mitglied

Es war einmal ein Elefant,
der wartend stets am Bahnhof stand,
doch egal ob Bahn oder Bus,
keiner nahm ihn mit, weshalb er noch immer warten muss.

von Michael Dahm
Mitglied

Dein Herz entschwindet,
denn was uns verbindet,
ist deinem zu schwer,
will meines zu sehr.

Dein Herz entflieht,
denn was es nicht sieht,
ist meinem noch wichtig,
ist deinem zu nichtig ...

von Michael Dahm
Mitglied

Meine blaue Erwartung
ist gefesselt wie immer
an offensichtlicher Erdung
darüber hinaus ist kein Schimmer.

Es zieht ein roter Faden
von Anfang bis heute sich hin
ich halte ihn fest – geh ich baden
weil…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Ein Safe (der sich in einer Wand -
Hinter einem Bild befand)
Hielt „Safe-Knacker“ für arg gemein:
SO alt kann ich gar nicht sein?!

Gleich darauf – der nächste Schock:
Mein Bild ist UNECHT?! KEIN van Gogh?!
Ich…

von Michael Dahm
Mitglied

Die Schwingen sind verbrannt
fallen als schwarzer Regen
färben braches Land
auf allen meinen Wegen.

Wie rein sie doch noch waren
als wir sie ausgebreitet
kein sonderlich Gebaren
hat den Sturz bereitet…

von Angelika Wessbecher
Mitglied

Verloren
im Gestrüpp
von Paragrafen und
Bestimmungen. Ich schrei jetzt
SCH...

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Ein Teufel steckt im Detail,
Bot langweilig Maulaffen feil:
Wohl sollte ich im D-Teil sein –
Ach – Maultaschen wären nun fein …

Freilich – in welchem Teil vom D?
Im graden? Krummen? Jemine …
(„Schwäbischer…

von Alfred Krieger
Mitglied

's Unzufried'nsei helft a nix …
's Guatmoana werd a falsch verstand'n …
's Kritisier'n nennen s' „granteln“ …
's Verändernwoll'n werd a ned vui bringa …
's Geduldigsei…

Rezitation:
vertont am 15.9.2016
von Olaf Lüken
Mitglied

Sigurd aus Eisenhüttenstadt
angelt wie Herr Nimmersatt
Vieles hat er ausprobiert
selten hat was funktioniert
Tritt auch mal den Köder platt

von Oliver S
Mitglied

Immer wenn,
das Verglühen einer Liebe,
einem feuerroten Sternenschauer gleicht,
Denk ich,
an unsre blauen Sommerabenteuernächte,
und wünscht, es wäre wieder leicht.

von Alf Glocker
Mitglied

Dichten ist kein ausgemachter Spaß für Helden -
es ist vielleicht ein wunderschönes Joch.
Die Dichtkunst hat bei Wilden nichts zu melden -
da ist sie nur ein tiefes schwarzes Loch!

Wer dichten kann, der ist umsonst…

von Ekkehard Walter
Mitglied

Schon komisch wie der Nachbar denkt,
grad neulich hat er mich gekränkt.
Hat die Tujahecke auf der Grenze so beschnitten,
dass man es niemals mehr kann kitten.
Schnitt' runter sie bis in das Holz,
sich zu…

von Tanja Grün
Mitglied

Du Spiegel,
der mir meine eigene
Fratze zeigt.
Du Ungeheuer!
Wenn ich dich zerschlage,
Blühen mir
Tausend Jahre Unglück!
Aber ich glaube dir nicht.

Mein Bild von mir
Blüht in mir.
Eine…

von Chi Waniewo
Mitglied

Ich will, dass es blitzt und glüht,
einen Satz nur niederschreiben,
dass ein goldner Funken sprüht,
Worte aneinander reiben,

doch zum Scheiterhaufen wächst
unter mir ein weißer Müllberg.
Das Papier - es ist…

Rezitation:
von Robert K. Staege
Mitglied

Da manchen schon der Reim genügt,
drum sag‘ ich hier ganz schlicht:

Nicht alles, was zum Reim sich fügt,
ist wirklich ‚ein Gedicht‘!

von Alfred Mertens
Mitglied

Freundschaft adè

Ich bat dich doch um Diskretion,
als ich von meinem Leid erzählte,
für dich war es die Attraktion.
posauntest aus, was mich so quälte.

Jetzt wissen es fast alle Leute,
und unsere…

von Michael Dahm
Mitglied

Wegen Dir pocht mein Herz
mein Mädchen – kein Scherz
es schlägt budibum
und auch sonst ist nichts stumm.

Ich fass dir unters Mieder
da schlägt es gleich wieder
es macht budibum
vielleicht krieg ich dich…

von Ekkehard Walter
Mitglied

A shout, a cry
and than he die.
Many others looked at him
but no one else helped poor Tim.
This happened in our Germany
and the others are so free.

von Aloha Samahel
Mitglied

Tief verletzt von der Vernunft
Falsch platziert ist die Freude
Enttäuscht von der Entscheidung
Falsch platziert sind die Gedanken
Abgelehnt mein gutes Ich
Falsch platziert ist das Empfinden
Gekränkte Abweisung…

von Alfred Mertens
Mitglied

Überall zu sein, um alles zu dürfen,
das dient unserem Leben in keinster Weise.
wir sollten mit Ehrlichkeit mehr danach schürfen,
und nicht nur laut tönen, sondern sehr leise.

wir werden zwar immer gerne verglichen,…

von Walter W Hölbling
Mitglied

morgens ist es abend schon
tag dazwischen flog davon
kam zu spät und ging zu früh
sonne sah den himmel nie
himmel stand in steter nacht
bin mein ganzes leben nie
wirklich aufgewacht

* * *

von Robert K. Staege
Mitglied

Ein Jungschauspieler aus Verden
wollte ein „Western-Star“ werden.
Die Karriere fiel aus;
es wurde nichts draus,
denn er fiel zu oft von den Pferden.

von Alfred Mertens
Mitglied

Der Atlantik ist so toll,
weil das Meer ist dort so voll.
Und die schaumbedeckten Schnellen
spritzen mit sehr hohen Wellen.

Ja sogar bis an den Strand,
wenn sie böse auch in`s Land.
Und die Fischer die dort…

von Robert K. Staege
Mitglied

Wie magisch blinkte einst mein Wahngebild‘
im silbrig hellen Mondesstrahl!
Es flammte leuchtend, gleich der Kerze mild,
mein überzog‘nes Ideal.

Eiskalt verlachte ich in seinem Glanz
der Menschen heiße Seelenglut,…

von VAN DE JANKAS
Mitglied

Besser keine Liebe mit Tränen als eine ohne Wahrheit....Besser keine Liebe gelebter Schmerz..Geliebte Klarheit..Gebrochenes Herz...Besser keine Liebe nimm alles mit echten Augen im Gesicht..Danke dieser Zeit ..Seelennah du bist...

von Robert K. Staege
Mitglied

O, wie sehr ich mich doch irrte,
als sie einst von Liebe sprach,
was mir erst den Sinn verwirrte,
und danach das Herz mir brach!

Süße Liebe wollt‘ ich leben,
trautes Glück für alle Zeit,
doch sie wollt’ ihr…

von Michael Dahm
Mitglied

Der alte Acker der niemals vergisst
Wie sich die Räder drehten
Und wie im Wind die Mohnblumen wehten
Die rot wie die Liebe gehisst.

Der Acker der im Sinne bestellt
Von Leichtigkeit und Sein
Und der am Morgen…

von bernd tunn tetje
Mitglied

Wieder ein Tag in Endlosschleifen.
Kein Gedanke will da reifen.

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Dumpfes Brüten über das Weh.
Tief versunken im gestrigen Schnee.

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von Volker C. Jacoby
Mitglied

Fehlschläge führen
mit wackeligen Schritten,
wirksam jedoch
uns beständig nach vorne.

Weiter wird walten
wohl mildestes Lächeln,
wie so wildwunderlich
wahnsinnig wichtig
sich der stur-starre…

von Robert K. Staege
Mitglied

Das erste Licht steigt zart herauf,
der Tag nimmt leise seinen Lauf.
Die Trauerweide neigt sich still,
als ob den Fluss sie küssen will.

Unter des hellen Mondes Wacht
hat sie die Nacht mit ihm verbracht.
In…

von Chi Waniewo
Mitglied

Ach, ich geistloser Barbar
werde lange Zeit noch sitzen
und ergrauen Haar für Haar,
bis mir die Gedanken blitzen!

Vor mir liegt ein Blatt Papier
schlafend da - wie soll ich's töten?
Spitze Stifte hab ich hier…

Rezitation:
von Robert K. Staege
Mitglied

(Tetrastichon)

Ich habe auf den Fels geschaut,
wie schien mir alles gut und echt und wahr.
Und doch hab‘ ich auf Sand gebaut, -
der Fels zerbrach, zerfloss so ganz und gar ...

von Alf Glocker
Mitglied

Verüb ich gleich ein Affentat?
Wen bring ich liebend gerne um?
Sehr teuer ist ein guter Rat –
und ich weiß nicht einmal, warum!

„Im Namen des Proleten!!“,
schrei ich aus vollem Halse laut.
Jetzt jemand in den…

von John Ende
Mitglied

Bei mir sprachen die Narben,
Bei mir sprachen die Taten,
warum nimmt mich niemand ernst?
Ich will doch nur das du lernst.
Geld kann man auch in Afrika nicht essen
dazu reicht auch nicht euer kräfte messen,
denn…

von Ekkehard Walter
Mitglied

Potzblitz, wer hat uns da verpfiffen?
Gerade hatte ich mir was Schönes gegriffen.
Hörst Du auch schon das Tatütata?
Erst war es fern, jetzt schon ganz nah.
Einsame Villa am Stadtrand,
so es doch in der Announce stand…

von Alfred Mertens
Mitglied

Wir Menschen nehmen`s viel zu schwer
ein anderer doch nicht so sehr.
Er rät nun dem, der Schwermut hat
Nimms leicht, dann bleibst du auch nicht matt.

Doch grad das Gegenteil tritt ein,
er ärgert sich noch obendrein…

von bernd tunn tetje
Mitglied

Drücken sich.
Bis nachher!
Sind Schritte
ohne Wiederkehr.

Zeit verrinnt.
Dunkle Tage.
Nur die Hoffnung
hält die Waage.

Lernt neu leben.
Viel verloren.
Vergangenes nun
eingefroren…

von Alf Glocker
Mitglied

Noch ein Baum wird abgerissen
und ein Haus dorthin gepflanzt,
wo die Rest-Natur, beschissen,
bald verschimmelt und verwanzt!

Wohnraum gilt es zu erschaffen -
Eigentum und zum Vermieten,
denn den vielen nackten…

von Ekkehard Walter
Mitglied

Ein Angler fing einstmals in echt
einen kapitalen tollen Hecht,
doch als er ihn verspeisen wollte,
mit einem Mal sein Magen grollte.
Und die Moral von der Geschicht:
Petri Heil nützte hier nichts!

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Riesen! Zwerge! Hexen! Feen!
Im Märchenbuch ständig zu sehn …
Allerdings: Der größte Star
Ganz zweifellos ein ESEL war!

Der Unter-„Mann“ der Musikanten,
Welche in Bremen Anklang fanden -
Als „Gold-Esel“ im „…

von John Ende
Mitglied

Zu viel Hass auf dieser Welt,
keine Liebe die noch hält.
Zu viele Vorurteile auf dieser Welt,
keine Meinung die noch hält.

Denn sie wollen alle samt trenden,
indem sie bei jeder Nuance flennen,
alle anderen…

von Alfred Mertens
Mitglied

Kennt ihr die künstliche Moral im Lande,
sie ist so eng, frigide und reichlich bekloppt.
Und äußert sich, fast nur noch am Rande,
man hat den Eindruck. als sei es getoppt

Wir halten nur Hof, für alle die kommen
ob…

von Robert K. Staege
Mitglied

Mein Lieben kannte Mauern nicht,
es wusst‘ von keinem Tor,
durchstrahlte all mein Sein mit Licht,
quoll herzenstief hervor.

Drum bracht‘ ich ihr mein Alles dar,
weihte ihr beste Gaben ...
Sah dann, dass es…

von Robert K. Staege
Mitglied

Der Schlaf mein Zimmer mied,
als leis‘ durchs Fenster drang
ein magischer Gesang, -
der Nachtigallen Lied!

Das war so wunderbar!
Der Vögel süßes Singen
musst‘ tief ins Herz mir dringen,
ergriff mich ganz…

von Alf Glocker
Mitglied

Die Elstern fliegen nicht mehr um das Haus -
ein Tornado hat ihren Baum zerrissen!
Er trug ihre Küken zum Tod hinaus -
was soll ich sagen, was darf ich wissen?

Nun schäkern sie nicht mehr im Garten herum -
sie kamen…

von Alfred Mertens
Mitglied

Kaum ist der Eid dabei gesprochen,
da geht der Mob im Straßenkampf.
als hätte ich vorher, es gerochen,
er macht dem Tod so richtig Dampf.
Da wird geplündert und geraubt,
die Autos massenweise angezündet.
Ob man…

von Manfred Peringer
Mitglied

da ist er wieder dieser heißhunger in der nacht
eine gefrierpizza müsste genügen ihn zu stillen
doch außen verkohlt und innen halb aufgetaut

ist sie wieder da diese wut auf alles was nicht
nach plan läuft dir…

von Michael Dahm
Mitglied

Sag mir Vater als du gingst
ob du an mir als Sohne hingst
ich war es nicht doch dacht es lange
und suchte manchmal deine Wange.

Sag mir Bruder, als sein Sohn
wusstest es wohl immer schon
das getrieben wurd ein…

von Ekkehard Walter
Mitglied

Ein Maler stellte jüngst im rat'gen Haus
von seiner Kunst ein paar Exponate aus.
Zwar war der Künstler kaum bekannt,
doch kamen zur Vernisage gar viele gerannt.
Der Grund für diese Menschenscharen
jedoch allein des…

von Alfred Mertens
Mitglied

Jeder Mensch muss irgend wann mal,

auf`s Ende seines Lebens schauen,

denn selbst der Tod mit seiner Qual,

kann dir den ganzen Tag versauen.

Ich sag nur noch Beerdigungen,

wenn du musst denen Ehr erweisen,

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