Lustige Gedichte & Satire ✓ witzige, satirische & Scherzgedichte

Bild zeigt Tucholskys Eintrag in sein Sudelbuch

Lustige Gedichte müssen nicht immer trivial sein (sie dürfen es aber, ohne Abstriche). Namhafte Autorinnen und Autoren, wie Kurt Tucholsky oder Else Lasker-Schüler, haben lustige Gedichte geschrieben. Auch weniger bekannte Persönlichkeiten lieben lustige Gedichte, den satirischen Umgang mit allen Themen des Lebens, das ulkige und scherzhafte.

Sie finden hier lustige Gedichte verschiedener klassischer und moderner Autoren. Sie dürfen hier stöbern und sollen natürlich auch lachen!

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von Alf Glocker

Maske in Rot, Maske in Blau,
Maske in einer seltsamen Frau,
Maske vor dem was du nicht siehst,
komisch, daß du vor Masken nicht fliehst!

Masken sind schön, Masken sind fein,
Masken halten die Stuben rein,

von Volker C. Jacoby

Der Südwind hat uns unverwandt
von Alp‘ bis Nordseeküste
Saharaluft ins Land gesandt:
Gefühl wie in der Wüste!

Ich schwitz‘ und dehydrier‘ enorm
so wie beim Aufguss-Saunen,
doch diese unfreiwillge Form

von Axel C. Englert

Ein jedes Jahr, zur Weihnachtszeit –
Macht schwer sich leichte Hektik breit …
ALLES TOTAL OPTIMAL geplant –
Jedoch (im Hinterkopf) mir schwant:

Weh! Gar arge Fußball – Pause!
Amok läuft wild Bertha Krause …

von Volker C. Jacoby

Jeder Topf ehrt seinen Deckel,
jede Sint ehrt ihre Flut,
jede Nadel ihr Gesteckel,
jeder Bürger seine Wut.

Jeder Fisch ehrt seinen Kutter,
jede Feder ihre Nut.
Jeder Mensch ehrt seine Mutter:
Denn, dass…

von Axel C. Englert

Ein p(P)aar Radieschen
(Max und Lieschen)
Wirkte(n) leuchtend rot – vor Wut:
WURZELN? WIR? Klingt gar nicht gut!

Radieschen sind total gesund!
Saftig! Schön! Dazu kreisrund!
Wir stammen aus dem Paradies!…

von Axel C. Englert

Mein neuer Nachbar sei ein STAR!
Doch – war er bisher noch NIE da…
Noch niemals hab ich ihn gesehn?
Mysteriös! WIE kann DAS gehn?

Drum heuerte ich Krause an!
(Die Detektiv spielt – dann und wann…)
Für hundert…

von Axel C. Englert

Ein Lügendetektor fand
Seinen Job uninteressant!
Warum man frech von „Lüge“ spricht?
ICH lüge doch grundsätzlich nicht…

Ist DAS öde! Auszuschlagen –
Stets bei langweiligen Fragen!
Den lieben Tag solch dröge…

von Axel C. Englert

Ein betretenes Podest
Übte brettharten Protest:
WAS soll ich sein?! Ein tumbes „Treppchen“?!
Ich geb hier keineswegs das Deppchen!

Jener Diminutiv ja schon –
Ist reine Frechheit! Blanker Hohn!
Weshalb gibt es…

von Axel C. Englert

Eine Glocke gern wollt’ klingen!
(Leider tat’s ihr nie gelingen…)
Was ist los? Du lieber Himmel!
Wieso schaff’ ich kein Gebimmel?

Wut hatte gut sich aufgestaut –
Aufgetaut! So ein Käse! (Rief sie laut…)
Käse?…

von Axel C. Englert

Ein Gänsefüsschen fand es dumm:
Wer läuft stur als Fuß nur rum?
Wo stecken meine ganzen Reste?
Besitzen Gänse – Reste gar Atteste?

Gibt es „Entenfüsschen“ auch?
Oder vielleicht den „Gänsebauch“?
„Blöde Gans“?…

von Alfred Mertens

Mit dem Hops - sasa ist es vorbei,
für mich ist nur der Nachttopf frei.
weil alter Mann mit schwacher Blase
macht es dann wie ein Osterhase!.
Natürlich im Sitzen - Deckel drauf,
so fällts im Näschen auch nicht auf.…

von Axel C. Englert

Woher kommt dieses Gejammer?
Wer winselt schrill in meiner Kammer?
Der Zustand kann unmöglich bleiben!
Denn so kann wirklich keiner schreiben…

Zu SEHEN – ist der Heuler nie:
Frau Krause! Übernehmen SIE!
Für…

von Alfred Mertens

Im Grunde fühlen wir uns sehr zufrieden.
obwohl nicht alles glänzt wie pures Gold.
Doch immer wird ein echter Trunkenbold,
wenn er zu viel säuft strikt von uns gemieden.

Die Toleranz fehlt dabei oft den meisten,
man…

von Volker C. Jacoby

„Wringen, wringen, lasst uns singen“

1.
Möge es dir gut gelingen,
deine Wäsche auszuwringen!
Wringe willig, weil‘s entwässert,
und - entwässernd wirkend - bessert!

Refrain (2x):
Wringen, wringen, lasst…

von Axel C. Englert

Ein Greif konnte sich nicht verkneifen:
ICH lasse „G-s“ beruflich reifen?!
Ein FABEL-TIER, dem ARBEIT droht?
Ich bin ein GREIF! Und kein Idiot …

Ein GREIF kann auch ein Schmuckstück sein?
ARM- oder BEIN-Greif?! Also…

von Volker C. Jacoby

Mobil bleibt ein Perpetuum
auf Dauer nie alleine:
kommt um den Widerstand herum
niemals, so wie ich meine.

Es reibt an festen Stoffen sich
der feste Stoff erheblich,
drum ist der Traum, dass ewiglich

von Volker C. Jacoby

Herr Sisphos war ungeraten
durch manche nicht sehr schöne Taten,
worauf der Vater Zeus beschloss,
zu strafen den Herrn Sisyphos.

Im Tartarus, im Reich der Toten,
ward streng ihm Folgendes geboten:
eine hohe…

von Axel C. Englert

Meine „R-s“ im Text: katastrophal!
Klapprig! Und zittrig! Auf EINMAL?!
Frau Krause! Denken Sie mal nach …
„Die sin wie Sie! Vakalkt! Alt! Schwach!“

Besonders charmant war Krause nicht –
Doch schien was dran – an dem…

von Volker C. Jacoby

Auf Baum
reimt sich Traum,
auf Tier
reimt sich Zier,
auf Fluss
der Genuss,
auf Berg
reimt sich Werk,
auf Tal
phänomenal,
auf Gras
reimt sich Spaß,
auf Wald
Wohlgestalt…

von Alf Glocker

Kindgerecht zurückgeblieben,
bin ich wieder was ich war –
muss mich nicht in Logik üben,
denn mir wird ja doch nichts klar:
das, von allen guten Sachen,
die wir auf der Erde machen.

Ein zu igeln, das ist gut,…

von Axel C. Englert

Eine Fahnenstange fragte sich:
WAS für ein Ende nehme ich?
Was wohl von meinem Leben bleibt –
Wenn gar man mir Gedichte schreibt?

In aller Munde bin ich schon!
Doch ernte ich bloß Spott und Hohn…
Auch weiß ich…

von Alfred Krieger

Ich spiele gern' mit meinem Huhn ...
Das sollt' ich nicht so innigst tun,
denn - geht’s bei mir dann in die Hose,
hab' ich vom Hühnchen Kokzidiose!

Rezitation:
von Volker C. Jacoby

Beim Sitzen hemmen in Kaschemmen
Scheißschemel hemmungsloses Schlemmen.
Schluckt schlürfend man - am Tresen klebend -
sind sie zu niedrig, unerhebend.

Im Schummerlichte, schemenhaft,
schmeckt scheußlich…

von Alf Glocker

(für Knallbrecht von Knallenstein)

Gemein, rücksichtslos, beschissen-blöd
und ignorant, wie du halt bist,
voll dämlich, wie’s im Buche steht,
käm man nicht drauf was sonst noch ist.

Du bist schwer schizophren, auch…

von Axel C. Englert

Ein Katapult konnte kaum lesen!
(Es ist kein Schreib – Pult je gewesen…)
Ergo es rollte in den Zoo:
Ein Steinwurf nur! (War echte Show…)

Bei den KATTAS bin ich richtig!
(Das zweite „T“? Ist nicht so wichtig…)

von Axel C. Englert

Dass man Gedichte mir manipuliert –
Das war hier ja schon oft passiert….
Doch neu erschien – und höchst kurios:
WAS war mit meinem TICKET los?!

Ich wollte fahrn – nach KÖ – am Rhein –
Nun stand da „KÖ“ nur – ganz…

von Volker C. Jacoby

Wilde und wohlklingende
Wortklaubereien
sich wissentlich unweise
wässrigen Munds
mit mindergehütet
zitierender Zunge
durch obre und untre
Zahnzeilenzierung
zum Zischlaut entzimpert
zergehen zu…

von Alf Glocker

Ich gebe auf – ein Stern geht mit!
Ich seh‘ ihn heut‘ wie damals auch!
Jetzt sind wir endlich lieber quitt,
als nichts wie dumpfer Schall und Rauch.

Was damals war, als ich ihn sah,
das leuchtet noch genau so matt!…

von Alfred Mertens

Wer sich vor alte Menschen tief verbeugt,
der ist bestimmt auch überzeugt
das diese Alten - oft mit herben Mienen,
zwar nicht gewollt, es redlich aber hoch verdienen.

Die Jugend macht sich kaum Gedanken
was dieser…

von Volker C. Jacoby

oder: Des Dichters Weißblatt-Dilemma

Den Bogen des Blattes der Feder / des Füllers zum Schreiben geöffnet,
gedanklich auf's Äußerste dem / zugewandt, was er möchte vollbringen,
nicht könnend verstehen, warum / die Umwelt sich…

von Volker C. Jacoby

Ein Backstein, ganz zinnoberrot,
begann sein Leben recht kommod.
Erst war ein Stone er, ein recht kecker,
gebacken vom Drei-Steine-Bäcker.

In einem Haus mit drei Geschossen
inmitten andrer Artgenossen,
so…

von Ekkehard Walter

Das Stachelschwein, das Stachelschwein
das trägt ganz viele Stacheln heim.
Gar lang sind diese Pickser auch,
hoffentlich macht es davon keinen Gebrauch.

von * noé *

Mancher Dussel wohl hat Schorf,
Düssel hat sogar ein Dorf!
Doch, was mir am liebsten ist,
ist eine Burg mit Namen Duis.

Wenn ich sie flanieren seh,
auf der Meile, genannt "Kö",
verstehe ich nicht ihren Spaß,…

von Volker C. Jacoby

Oben rumpeln Bruchsteinquader.
Wolken türmen auf sich dreist.
Wilder Raben schwarz Geschwader
krächzend um den Burgfried kreist.

Sturmwind heult hinein zum Turme.
Bleicher Mond glotzt in den Saal.
Morsches…

von Volker C. Jacoby

Die Schildkröten im Reimwerk hier
gehör’n zur Feinschmeck-Gilde:
die eine beißt in einen Kür-
bis rein wie eine Wilde.

Die andern tun's ihr nach direkt,
schnell kleiner wird der Kürbis;
ist saftig so ein…

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