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von Marcel Strömer

Zwei Schwäne schlafen im Schilfe
sie ruhen friedlich am Ufer der Spree
ein Jüngling braucht ihre Hilfe
mitten dort in tiefer, mündender See

Schreie gellen, greifen nach Luft
verträumtes Gefieder in wohliger…

von * noé *

Im warmen Dünensand zu liegen,
allein mit dir,
sehen, wie sich Gräser wiegen,
hin und her,
und dem steten Meeresrauschen
mit gespitzten Ohren lauschen.

Austernfischer, die sich üben
in der Kür,

von D.R. Giller

Ankunft

Gebirgsgürtel Sehnsüchte, wandernde Höhe
Lauf'ende Pfade
Geprägte Landschaften im Einklang belaufen mitsamt neuer Kleider
Am Ganges entlang, umhüllt gespiegelt
Mein Körper nun, nur noch trägt Gewand

von Marcel Strömer

die Nacht
erkennt mein stummes Schweigen
was sie sieht verrät sie nicht
versteckt
will ich es niemand zeigen
Spur meiner Leiden im Gesicht

so führt
mein Schicksalsweg durch Zeiten
das in Schwarz…

von Flora von Bistram

Lasst nicht zu, dass ich noch leide,
hört euch hier mein Bitten an.
Meine Hoffnung war nur immer,
dass ich schmerzfrei sterben kann.

Und die Schläuche, Apparate -
bitte, haltet sie mir fern,
ohne Kraft zur…

von Marcel Strömer

Wenn schwarze Schafe
sich zu einer Horde bilden
fühlen sie sich stark,
sie versuchen dann
den Wolf zu zähmen.

Der Wolf aber
lebt zurückgezogen
mitten im Wald.
Gefährlich wird er
erst im Rudel…

von Alexander Paukner

Ein unbeschrieben zierlich Sonnenstrahl,
gewandelt Mond, als Blatt zur Hand.
Beschrieben Feder, Sonnen gleichsam leicht.
Weicht abermals, im Jahr so weich der Zeit.
Weit über Himmel Wolken weichem Weiß.
Sich fühlt es…

von Alf Glocker

Die Männer steigen ins nächtliche Boot.
Sie kommen aus der Heimat der Ungeheuer!
Sie tragen im Herzen den teuflischen Tod,
und in ihren Blicken, da lodert das Feuer!

Nichts Gutes führen sie jetzt im Schilde,
doch…

von Alf Glocker

Man geht, in teuflischen Komplotten,
die dunkle Erde auf und ab,
lässt sich benützen und verspotten,
mit Glück und Dreck am Wanderstab.

So ist’s geplant, man fügt sich eben ein.
Wie anders sollte es wohl sonst…

von Axel C. Englert

Dei Wochen lang hab ich geschieben!
Dieses Gedicht ist zum Velieben…
Endlich fetig nun – mein Wek!
Abe Moment! Da fehlt was? Weg –

Sind all DIE Konsonanten –
Die die Chinesen gut nie fanden…
Hat man ga mich…

von * noé *

Im "Krah-Krah" der Krähen
schon herbstliches Wehen ...
dem Sommer zur Wende,
sein baldiges Ende.

Noch lässt Sonne steigen
den sommerlich' Reigen
mit glühendem Kuss,
so als Abschiedsgruß…

von * noé *

Gott dachte sich die Menschheit gut,
querbeet, durch alle Religionen.
Voll Engagement und gutem Mut,
so sollte sich das Leben lohnen.
Und er liebt jeden wie sein Kind,
obwohl die Menschen fehlbar sind.

Er gab…

von Marcel Strömer

Mit besonders wachen Augen
liebtest du komprimiert
mein feines Lied,
das ich damals aus Liebe weinte
und für dich schrieb.

Das traf zuerst auf taube Ohren,
doch dann schlug dir plötzlich
mein Puls als…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Lebensfreude zieht
den Grauschleier
von deiner Seele,
lässt dein Wesen leuchten
wie bunte Schmetterlinge,
die deinem Dasein
Leichtigkeit verleihen
und dich die Einzigartigkeit
deiner Existenz

von Marcel Strömer

Was brennt in Flammen eignem Feuer
schreit gequält, der niederen Geisteskraft,
verspultes Band, durchdrehtes Steuer
das keinen Weg mehr kennt, noch Höhe schafft.

Das ruft den armen Irren auf den Plan,
der…

von * noé *

Er schaute wieder in die Ecken:
Das Licht war nicht das Licht vom Mond.
Doch was konnt' sich darin verstecken?
Dies Leuchten: Gänzlich ungewohnt!

Zurück im Bett, in seinen Kissen,
deckt' er bis unters Kinn sich zu,…

von Marcel Strömer

Sie schwimmen erst vorsichtig an dir vorbei,
du denkst noch, dass es ein Schwarm im Frieden sei,
der sich genauso an Sonnenlichter erfreut.
Diesen Fehlgedanken hast du bald schwer bereut!

Sie schwingen die Flossen…

von * noé *

sie hätte mich
in Panik versetzt

früher

deine Reaktion im Jetzt
früher

als ich dir vebunden war
früher

mit Haut und Haar
früher

keine 48 Stunden

so schnell hat mein Herz

von Christine Maxsein

Winzigste Liebesteufelchen kauern in unseren Herzfalten
Spielen feurig und geübt voll der herrlichsten Emotionen
Auf satanischen Geigen
Ihr Lied der Liebe

Troubadoure des Kummers und des Glücks
Die uns zu Tiefen und…

von Reim Ereien

doch die Zeit ist nicht vorbei
Vergangenheit nicht einerlei
und das Morgen lässt erschrecken
Zukunft kann oft Ängste wecken

die Systeme gut erdacht
der Mensch hat es meist schlecht gemacht
gestern war euch…

von Alf Glocker

Ich kannte mal ein süßes Mädchen,
das Marion hieß. Wie schön sie war!
Sie drehte mir im Kopf ein Rädchen,
solange bis ich, nicht mehr klar,
mich wundern musste, über mich.
Ich sagte ihr: "Ich liebe dich!"

Dann…

von Alf Glocker

Ein Mann kann Wasserhähne reparieren,
Gedichte schreiben kann er nicht!!
Mann kann sich in Frau verlieren,
denn sein Gemüt ist eher schlicht!

Die Aufgaben, die er sich stellt,
sind nachvollziehbar, logisch, rein –…

von * noé *

Verlust? Nein, nicht Verlust ist es, der schmerzt.
Verlust bedeutet ja, man hat etwas gehabt,
das man nunmehr vermisst.

Was wirklich, wirklich schmerzhaft ist:
All das, was wohl noch kommen mag
und was ich nie…

von * noé *

Du hörst sie in der Sprache reden,
doch du verstehst nicht einen Ton,
dir scheint es, sie berühre jeden,
doch du verstehst rein nichts davon.
Das ist aber nicht weiter schlimm,
die ander'n hör'n bei DIR ja…

von Marcel Strömer

Am Walten, stetig treibt ihr Müh,
das Werk zum Ende, blüh,
dem Geist, der dann erwacht,
hat sich`s nicht ausgedacht!
Befreit den, der`s erfasst,
wer sich berühren lässt,
der saugt die reine Kraft,
das…

von René Oberholzer

Ich muss den Gürtel
Um meine Gedichte
Enger schnallen
Sagte der Poet
Und machte
Mit den Versen
Von Ungaretti
Eine Abmagerungskur

Einige Gedichte
Wurden blutarm
Klagten über Krämpfe…

von Marcel Strömer

selige Liebe
wallende Zeit
des Maien grüne Triebe
schön für den
den du befreist
aus deiner Wiege
trägt der dein Kleid
der besonnen blieb
trotz aller Siege

© Marcel Strömer
(Magdeburg,…

von * noé *

Da man den Wert nicht gleich erkennt,
von dem, was man so "Denken" nennt,
in Kreisen, in die man - ohne Schuld - geboren,
ist man "dem Wert" auch schnell verloren.

Vielleicht sollt' man sich überlegen,
der "Bildung…

von Alf Glocker

10. Schritt

Aber das haben wir doch schon mal gehabt!
Warum sind wir so freundlich
zu unseren Peinigern?

Weil sie die Nacht haben?
Weil ihr Hirn so mikroskopisch klein ist?
Oder weil ihre Beißwerkzeuge

von maximilian g. engl

Ein Haus baun

zum raus schaun

mit Birnbaum am Zaun

im Garten der Harten

auf Bierschaum gebraten

Der Traum im Gehirn

Übern Fall ohne Schirm

von Heinz Helm-Karrock

Die Welt läuft Turbo
Und keiner hat eine Bremse

Die Welt läuft auf zur Bestform
Alles greift, was Technik kann

Das weiß doch jede Frau
Und genauso jeder Mann

Mitgemacht, dabei sein, anerkannt
Das ist…

von Michael Dahm

Wenn Winde meinen Namen flüstern,
Wolkenpferde blähen die Nüstern,
Myriarden kleine Sonnen blitzen,
auf Wellenberge klarer Spitzen.

Wenn steter Schlag die Küste ändert,
blaues Band die Seel`umbändert,

von Alf Glocker

Verrate keinem wer du bist,
weil das niemand hören will!
Und wenn dich die Wahrheit küsst,
dann schick sie sofort ins Exil!

Denn man wird sie so verwenden,
daß es dir am Ende schadet –
da kannst du Ess-O-Essen…

von Jürgen Wagner

Ich suchte Dich,
doch konnte ich Dich nicht finden.
Ich rief laut nach Dir vom Minarett.
Ich läutete die Tempelglocke
beim Aufgang und Untergang der Sonne,
ich badete vergebens im Ganges,
enttäuscht kam ich…

Rezitation:
Sprecherin: Julia Vitalis. Musik: Jürgen Wagner
von andiy H

Du denkst dir niemand mag dich, und du wärst keinem wichtig, anders sein kann es nich, denn dass jemand dich liebt hältst du für unwahrscheinlich.
Du gehst nich mehr gern raus, verlässt nur selten dein Haus.
Wenn jemand lacht, glaubst…

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