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Beitrag 9661 - 9695 von insgesamt 9814 Texten in dieser Kategorie
von Jürgen Wagner

Um ein Schmetterling zu werden
ein paar Tage hier auf Erden
der in Schönheit erscheint
der auf Blüten verweilt
der tanzt und der fliegt
und in Lüften sich wiegt

Muss man lange Monate
kriechen

von Alf Glocker

Die Urwelt geschieht und ist verloren,
sie hat sich selber um die Ohren
und sie erstickt am eigenen Wissen –
sie hat sich damit selber beschissen!

Und keiner Größe leerer Odem winkt
ihr Rettung zu, wenn sie sich…

von slow speak

Ich werde zur Zeit,
werde zum Wind,
werde zum Leid
zu Licht, zu Erde,
mein Gedanke, zum Erbe
und ich werde fest,
doch wichtig ist,
dass man von mir lässt.

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Tagtäglich treibt er sich an ohne Grund,
als stünde er mit dem Teufel im Bund,
der ihm ein Leben in der Hölle androht,
sollte er nicht hart erarbeiten sein Brot.

Krankhafter Ehrgeiz macht ihm die Hölle heiß,
setzt…

von Marcel Strömer

die Welt hat mich vergessen
verlassen bleib ich stehn
an ihrer Zeit gemessen
kann ich nicht mit ihr gehn

und fliegen ohne Flügel
noch schwimmen übers Meer
das klettern über Hügel
fällt immer noch zu…

von Andrea Bredl

Ich hab da ein Problem
Das quält mich ganz extrem
Zermürbt ir meinen Geist
Weil ich mir keine Lösung weiß

Doch eine Lösung schlicht
Die akzeptier ich nicht
Ich hüll mich in mein Leid
Wie in ein langes…

von * noé *

Ich geh' dem Wind nach
in die Eiseskälte,
der Nadeln vor sich her treibt,
fast wie Glas.
Ich such' das Leben,
das sich diese Kälte wählte
und frage mich:
"Wie macht es das?"

Von…

von Johanna Weiß

Ein weiterer Morgen,
vor mir mein Schrank,
die Wiederkehr der Sorgen,
vielleicht bin ich krank?
Der Blick an die Decke,
Fragen strömen auf mich ein,
Warum ich mich verstecke?
Bin ich gerne allein?

von Marcel Strömer

Am Walten, stetig treibt ihr Müh,
das Werk zum Ende, blüh,
dem Geist, der dann erwacht,
hat sich`s nicht ausgedacht!
Befreit den, der`s erfasst,
wer sich berühren lässt,
der saugt die reine Kraft,
das…

von * noé *

In Traumesland - in Traumes Hand -
wir wandelten im Dunkeln ...
und von der fernen Sternenwand,
da sahen wir sie funkeln.

Und auch des Mondes Sichellicht
hüllte uns zärtlich ein,
nein, das vergess' ich…

von Alf Glocker

Lass mich doch nicht so allein,
dumme Wirklichkeit im Jetzt.
Du musst gar nicht böse sein –
ich fühle mich durch dich verletzt!

Was willst du denn beginnen,
mit mir, an dem kuriosen Ort?
Ich bin doch bereits…

von Willi Grigor

Der Satz:
"Wo der Menschen kosmische Weitblick
aufhört, der Anfang der Weite anfängt."

dem kritischen Leser mit Einblick
die irdische Frage aufdrängt:

"Was soll man denn daraus lernen?"

Vielleicht dies:…

von * noé *

Darf ich jetzt wieder selbst entscheiden:
Trag' ich Kopftuch - oder nicht?
Darf die Kippa endlich bleiben?
Kein Thema mehr für ein Gericht?

Schon immer war es gang und gebe,
in Mode- oder Glaubens-Fragen,…

von Marcel Strömer

selige Liebe
wallende Zeit
des Maien grüne Triebe
schön für den
den du befreist
aus deiner Wiege
trägt der dein Kleid
der besonnen blieb
trotz aller Siege

© Marcel Strömer
(Magdeburg,…

von René Oberholzer

Der Dichter friert
Seine Worte werden zu Eisflocken
Schweben auf den Büchertisch

Ich sitze in der Galerie
Und wärme mich an einer Zeile
In seinem Gedicht

© René Oberholzer

von Reim Ereien

Nähe zu dir
assoziiert
distanz
jubelnd verspüre ich die
angst mich zu verlieben

von Alf Glocker

Das „Böse“, welches so gefühllos uns umwindet,
ist gar nicht böse, weil es seine Arbeit macht.
Auch wenn das „Gute“ dabei oft verschwindet,
ist der ein Schlingel, der sich was dabei gedacht.

Er steht im Weg – beseitigt…

von Alfred Mertens

Wenn die Menschen, Menschen wären,
würden sich auch so benehmen,
dann käme mancher auch zu Ehren
und man brauchte sich nicht schämen.

Doch was heute menschlich ist
wird sehr oft hier missverstanden,
wie ihr…

von Alf Glocker

Immer wenn ich Kompro misse,
mache ich mir was davor,
Gewissen-Haft und Liebesbisse,
kontra kleiner Mann im Ohr!

Hinter allen sieben Tälern,
wo die Berg‘ zu Kopfe stehen,
will ich gar mein Ego schmälern

von Alf Glocker

Du bist so herrlich weiß und dünn
und du zergehst wenn ich dich lecke,
du gehst mir nicht mehr aus dem Sinn
und wenn ich etwas in dich stecke…

…dann bist du weich und fest zugleich.
Es ist so schön daß es dich gibt…

von Alf Glocker

Was trägst du heute - Bodypaint?
Dies Blumenkleid ist gut genug!
Und wenn mal keine Sonne scheint,
dann ist der Fantasien Flug
ganz rosa und ein wenig golden!

Du möchtest dich noch vergewissern,
ob allen…

von Alf Glocker

Pssst!

So hüllt euch doch in edles Schweigen!
Warum wollt ihr eifrig widersprechen?
Ihr dürft eure Angst nicht zeigen,
wenn sie komplett die Rechte brechen!

Pssst!

Zahlt halt einfach diesen hohen Preis!…

von * noé *

Als sei die Zeit eine Zitrone,
so presst man jeden Saft aus ihr.
Als wenn es sich damit belohne,
das stark geschund'ne Arbeitstier ...

Wo früher "wem" die Stunde schlug,
erhöht man den Sekundentakt -
trotzdem…

von Marcel Strömer

Zum Schluss gewinnen doch die Blicke
am Ende aller Kämpfe.
Sie bohren sich widerspenstig,
allen Unkenrufen zum Trotz
Löcher durch Wand und Übersicht.
Vorhangzieher, verliebt in Verrat,
die sie lenkten,

von * noé *

Zugeordnet, einsortiert
wird schon, wer den Namen führt,
den die Eltern ihm gegeben
für sein zukünftiges Leben.

Du bist Junge, also blau,
rosa für die spätre Frau,
die mit ihren Puppen spielt,
was auf…

von Marcel Strömer

Die Welt ist voller Leben
Die Welt ist voller Schein
Die Erde muss sich drehen
um nicht verrückt zu sein
Der Mensch der will bestehen
und ist so furchtbar klein
Doch alles muss vergehen
und wird…

von Michael Dahm

Februar

In des Nebels kaltem Linnen,
liegt das wartende Land,
Zeit ist zum Lieben und Sinnen,
hinter grauer wabernder Wand.

Schwach tönen Laute von fern,
sind nicht aus meiner Welt,
Februar, Dich…

von Michael Wardemann

Fort des langen Tages Eile und Gedanken
Wie sie sich behändt um deinen Kopf noch ranken
Alsbald aber schon wanken und schwanken
Und verschlafen der Mond sein stilles Lied einstimmt
Der letzte Tropfen im Glase verglimmt…

von Peter H. Carlan

mit dem Zirkel
Kreise
ziehen

einen großen
einen kleinen

Deinen
meinen

© Peter H. Carlan, 2000

von * noé *

Der Winter schickt mit seinen Raben
uns schon mal seine Sängerknaben
und lässt mit ihren spröden Stimmen
sie splitterfrostig Lieder singen.

Den Nebelvorhang ziehn sie vor,
doch immer noch ertönt ihr Chor.

von Alf Glocker

Ein Stern verweist mich seiner Wege –
er spricht zu mir seit 1000 Jahren,
wobei ich sein Versprechen hege,
mit mir nicht freundlich zu verfahren.

Er weist mich nur, sein Weg ist steil –
ein Felsenriff, das ist mein…

von Jürgen Wagner

Ein Mädchen von acht Jahren
verblutet in der Nacht
Ein and’res von zehn Jahren
wird jungfräulich vermacht

Ein and'res Kind wird gläubig
Eins muss heut an die Front
Es darf dort richtig kämpfen
und wird…

von Alf Glocker

Blick nicht grade aus nicht quer –
blick nicht deine Augen leer,
denn am Ende aller Wege
zählt nur noch das Arsch-Gelege!

Pöbelfallen, Weisgemache,
Quatschtiraden, gelber Drache,
alles irritiert das Wahre –…

von Alf Glocker

92. Schritt

Die Bedeutung des Bedeutenden ist nahezu bedeutungslos,
wenn man bedenkt, wie bedeutend das Bedeutungslose ist.
Liebevoll ungeschrumpft erwartet uns dagegen die Leere,
im Glanz des Alltäglichen, das sich uns…

von Alf Glocker

Die Frauen speichern das Testosteron!
Sie haben sich über-emanzipiert!
Die Männer fliehen, auf und davon!
Sie lassen das jetzt lieber unberührt,
was von jeher ihre Passion gewesen –
dann damit können sie sich nicht…

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