Essay ✓ geistreiche Essays, Abhandlungen und Betrachtungen

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Essays können als 'hochgeistige', dabei aber formal locker gehaltene Betrachtungen bezeichnet werden - in wörtlicher Übersetzung als 'Versuch' einer mehr oder weniger geistreichen Abhandlung, in der wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden.

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Beitrag 876 - 910 von insgesamt 954 Texten in dieser Kategorie
von Alf Glocker

(Der alte Schamane, 3. Delirium)

Schade, daß sogenannte Ethikräte nicht, nach dem Betäubungsmittelgesetz verboten sind! Warum delierie ich einen solchen Schwachsinn zusammen? Nun, ich habe mich gerade gefragt, wo sie denn herkommen, die…

von Dieter J Baumgart

     Unter den in unserer Kulturgesellschaft herangereiften Kultur-Varianten, von denen die Leitkultur wohl eine der abstrusesten ist, nimmt die Streitkultur zweifellos einen besonderen Platz ein. Schon bevor es Leben auf diesem Planeten gab,…

von Dieter J Baumgart

Que j’étais réjoui en te voyant. Hier après-midi tu as rendu une visite à notre jacinthe. Tout à coup tu étais là et je décidai de marquer ton arrivée par une photo. Hélas ! Quand j’eus tout installé – le zoom, le pare-soleil, la pile – tu avais…

von Alf Glocker

Das große Problem unserer Gesellschaft ist die fehlende Liebe zum Besitz! Nein, nein, ich weiß wohl, daß es die meisten liebend bevorzugen, besitzend zu sein – ihren Besitz als Ding aber lieben sie nicht. Sie wollen Dinge haben die sie gar nicht…

von Michael Perkampus

Die Künste versuchen, den Zufall auf immer neue Weise an einen wichtigen Platz im ästhetischen Gefüge zu stellen, weil sie ihn brauchen. Im Laufe der Geschichte verschiebt er sich sehr deutlich. Im aufklärerischen 18. Jahrhundert befindet er sich…

von Alf Glocker

Wem haben wir eigentlich die derzeitige Weltsituation zu verdanken? Den großen Kriegern, die Not und Unheil über die Länder brachten? Den eingebildeten Regenten, die sich feiern ließen, ohne Ansehen ihrer Person – ich meine, ohne, daß man ihnen…

von Alf Glocker

(Personalmangel)

Es ist wirklich eine leidige Geschichte – immer fehlt es an ausgebildetem Personal! Wenn man mal jemanden für die Müllabfuhr braucht, dann gibt es nur Ingenieure, Bachelors, Banker studierte Philosophen, aber eben keinen,…

von Marcel Strömer

Transparent und gläsern soll die Zukunft werden.
Freie Sicht für alle. Lückenlose Überwachung
bietet effektiven Schutz vor den Gefahren des
Passivlebens. Angenehm die wendefähige Bereitschaft
der Bürger zu freiwilliger…

von Dieter J Baumgart

Die deutsche Sprache hält eine Vielzahl von Klippen bereit, an denen auch Menschen ohne Migrationshintergrund scheitern können. Neben den verwirrenden Regeln, den Einsatz von Kommata betreffend (siehe auch Mein Gewissen sagt das Gesetz ist…

von Alf Glocker

Auf anderen Webseiten
(Die höheren Wesen, 1. Gebet)

Wie verwerflich sind eigentlich höhere Wesen? Gar nicht, oder absolut! Ich „persönlich“ – so persönlich eine Seele von vielen sein kann – tendiere momentan zu „absolut“. Schauen sie…

von Alf Glocker

7. Rolle – Wie ihr es gern hättet

Eure Verwerflichkeit kennt leider keine Grenzen, MEINE über alles geliebten Kinder. Nichtswürdig seid ihr und verkommen! Entweder ihr flüchtet vor MIR in riesige Tempelbauten, oder ihr erklärt MICH für…

von The Notebook

Qualität, wodurch sticht sie heutzutage noch aus der Masse an Überangeboten? Ist sie an der Langlebigkeit erkennbar, am Erkennungswert oder doch am persönlichen, gar gesellschaftlichen Einfluss den ein qualitativ hochwertiges Produkt mit sich…

von Pawel Markiewicz

Jemand sagte einst, dass neue Ideen sowie kluge Köpfe unsere Welt zu verändern vermögen. Ich stimme dem zu und ebenfalls dem Zitat: „Cogito ergo sum” - ich denke, also bin ich (da). Unlängst an einem Abend habe ich über eine neue Idee einer…

von Alf Glocker

Alles verschwindet in niemandes Land! In NIEMANDES, nicht im Niemandsland, wohlgemerkt! Denn das Land gehört schon noch jemandem, einem Konzern, einer Glaubenskongregation, einem Triumphirat, einer Gangsterorganisation, nur nicht dem Volk! Das…

von Thomas Dungl

Verlieben läßt sich für mich in diesen drei Phasen wiedergeben und darstellen!
A)@)A - PHATHIE
B)ß)SYM - PHATHIE
C)gamma) ANTI - PHATHIE
A) Wie A-phathie knüpft an den Kirchen- und Mönchs- vater Evagrius Ponticus an, der…

von Dieter J Baumgart

                                 

                                                      I . Drei Hütten am Bach

     Wer im Süden Frankreichs die D 908 von Clermont-l’Hérault in Richtung Bédarieux befährt, kommt nach wenigen…

von * noé *

Traurigkeit erfüllt mein Herz. Über den Geist, der die Welt im Moment zu ergreifen scheint. Wie eine Tsunami-Welle baut er sich auf, wird übermächtig, schwappt über alles hinweg, das fest gegründet schien und schwemmt Vieles von dem Guten,…

von Dieter J Baumgart

Trotz Feuer vor der Haustür: Der Konjunkturmotor brummt, der Aktienindex klettert, die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich weiter und weiter...
Nun ja, aber wer arbeiten will, der findet auch was. Bei uns verhungert niemand.…

von Alf Glocker

(Spiele mit Gedanken)

Wir schreiben einen Schulaufsatz – wir bemühen uns. Wir geben keine Richtung vor, die Richtung wird uns vorgegeben. Wollen wir gute Noten? Wir wollen gute Noten! Wollen wir brav sein? Wir wollen brav sein! Wer sind…

von Alf Glocker

(Vergangenheit)

Solange die Vergangenheit noch vor einem liegt, trägt sie den Glorienschein der Erwartungen! Da heißt sie „Zukunft“ und ist schön, weil alles, was vor einem liegt schön zu sein hat. So ist das in einem Menschenleben – sonst…

von Alf Glocker

(Die Wahrheit)

Eine Seele sagt immer die Wahrheit! Was den Staat betrifft hört sie sich so an: „In den Wolken der Verdammnis hängt das Komplott einer konzertierten Aktion!“ Darin sind persönliche Erfolge zwar noch erlaubt, aber nur solange…

von Alexander Paukner

Was Anfangs wurd, ist Stille leer.
Hier schrieb ich nun und blieb so sehr.
Aus einem mehr noch trank im Sein.
Die klarste Warheit Silben Wein.
Was bliebe einst noch wer vielmehr.
Müsst ich doch gehen, gedrungen…

von Kerim Mallée

Der Beruf des Schriftstellers hat einige Parallelen, zu dem des Pornodarstellers. Dieser Gedanke kam mir, als ich vor kurzem ein Spiegel-Interview mit der ehemaligen Porno-Darstellerin Sasha Grey las. Wenn man schreibt, mit der Absicht zu…

von Alf Glocker

Immer wenn ich glaube es geht nicht mehr, dann komme ich als Licht daher. Das ist mein Wahlspruch, mein Fundus zugleich und meine Medizin. So kann es mir niemals schlecht ergehen. Das heißt: ich verhindere durch einfache Methoden, daß es mir…

von Alf Glocker

(Zwischenstand)

Ich soll zurücknehmen was ich gesagt habe? Dabei hab ich doch gar nichts gesagt!

Also gut, ich nehme alles zurück, was ich nicht gesagt habe – aber dann hätte ich ja etwas gesagt! Wenn ich nur wüsste was?

von Dieter J Baumgart

     Unser Dorf ist immer gut für einen Besuch. Und so trug es sich zu, daß unsere Freundin Brigitte auf die Idee kam, ihr Verwandtentreffen mit einem Ausflug nach Mourèze zu bereichern.
     „Dieter“, meinte sie eines schönen Tages, „ich…

von Alf Glocker

(Staatskomplott)

Was ist eigentlich ein Staatskomplott? Eine Verschwörung des Staates – gegen wen? Nun, woraus setzt sich ein Staat denn gewöhnlich zusammen? Sagen wir mal, aus einem Herrscher, oder mehreren Herrschern und dem Volk. Nicht…

von Alf Glocker

(Rede im Parlament)

Liebe Verbrecherinnen und Verbrecher, auch heute möchte ich uns wieder zum Erreichten gratulieren und natürlich auch zu unserem Wahlspruch "Wir schaffen das!", denn wir haben es tatsächlich wieder geschafft!

Die…

von Dieter J Baumgart

„Oh, das ist aber schön…“ sprach uns eine Nachbarin in Mourèze eines Tages an, „kommt da noch mehr?“
Das ist nun schon über zehn Jahre her, und diese Bemerkung war für mich der Startschuß zur schönsten literarischen Freizeitbeschäftigung in…

von Alf Glocker

(Der alte Schamane, 7. Delirium)

Ich zieh den Kleiderbügel an. Das Hemd häng ich am Haken weg. Sobald ich die Lampe anknipse, wird es im Zimmer ganz dunkel! Wenn ich eine Frau liebe, dann erschlage ich sie. Bei Regen gehe ich aus, wenn’s…

von Alf Glocker

(Was normal ist)

Nehmen wir einmal – in größtmöglicher Naivität – an, es gäbe einen ganz normalen Menschen und wir würden ausgerechnet den suchen, wie würden wir das dann anstellen?

Zuerst müssten wir uns darüber glasklar werden was…

von Alf Glocker

(Es spricht die neue Seele)

Fahr nicht mehr nach Edison – bücke dich vor deinem Gott! Er gibt dir den rechten Lohn – fünfmal selig, fünfmal Trott! Bleib in deinem Glauben fest! Allen Feinden bring das Feuer, gib den Frevlern ihren Rest –…

von Alf Glocker

Geheime Eintragung, goldig)

Alles glimmt und alles glitzert! Und ich bin so glücklich, denn ich bade – in den Nebeln der Zeit. Bunte Traumbilder streichen an mir vorbei, sie berühren mich sanft. Nichts brauche ich ernst zu nehmen, denn ich…

von Mark Read

Irgendwo muss es ihn geben – den Ort, von dem all die identischen Menschen herkommen. All jene, die Tag für Tag die Gehsteige bevölkern, sich an Griffen in U-Bahnen und Trams festhalten, an Supermarktkassen stehen. Die Männer in den immer…

von Dieter J Baumgart

Um es vorwegzunehmen: Ich bin weder Lingu-, noch German- oder sonst ein -ist. Und wenn ich mich im Folgenden mit dem Thema Sprache befasse, dann bitte ich die Vertreter der genannten Fachbereiche um Nachsicht, wenn ich Behauptungen aufstelle, die…

Seiten

Im Mittelpunkt steht die persönliche Auseinandersetzung des Autors mit seinem jeweiligen Thema - ohne zwingend Kriterien streng wissenschaftlicher Methodik zu beachten.

In Untergruppen aufgeteilt wird die volle Bandbreite zwischen einer humoristischen Aufarbeitung und der ernsthaft-detaillierten, sachbezogenen Darstellung eines Themas bedient - vom gesellschaftlichen Klatsch bis hin zur Beschreibung neuester technischer oder medizinischer Errungenschaften. Essays bestimmen demzufolge die anspruchsvolle Journalistik - sei es in Leitartikeln, Kolumnen, Traktaten oder auch Besprechungen/Beurteilungen (=Rezensionen).

Grundsätzlich gilt in jedem Fall ein überschaubarer Umfang des Textes mit greifbaren und nachvollziehbaren Gedanken, die das fiktionale Element ausklammern - d. h. der gewählten Thematik selbst verhaftet bleiben … und dem Leser die Analyse des Sujets nachvollziehbar ermöglichen.