Essay ✓ geistreiche Essays, Abhandlungen und Betrachtungen

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Essays können als 'hochgeistige', dabei aber formal locker gehaltene Betrachtungen bezeichnet werden - in wörtlicher Übersetzung als 'Versuch' einer mehr oder weniger geistreichen Abhandlung, in der wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden.

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Beitrag 876 - 910 von insgesamt 932 Texten in dieser Kategorie
von Alf Glocker

(Kriegstagebuch, Akte 6)

Sie führen das Wappen des Todes auf ihren Schilden, aber man sieht sie nicht! Sie umringen die Schwachen unter uns und drücken sie zu Boden, aber wir schreien nicht! Sie trampeln auf den Menschenrechten herum, aber…

von Dieter J Baumgart

     Nanu, da fehlt doch was? Richtig, dieser Aussage mangelt es an einem – oder gar an mehreren? – Beistrichen, Kommata oder Kommas. In deutschen Landen herrscht seit jeher eine Inflation in Sachen Zeichen aller Art. Nicht nur an Hinweis-, Ge-…

von Alf Glocker

8. Rolle – Kleine Verwünschungen

Schwachsinniger, der du nichts siehst als deine Furcht vor der Wahrheit, die ICH bin und das Leben, geh MIR aus den Augen! Denn nichts in dir ist von MIR gewollt! Gemacht habe ich Wesen aus Licht, du aber…

von Michael Wardemann

Wenn du kein Gedächtnis hast, dann schreibst du nicht über die Dinge, die dein Leben bewegt haben, über die Dinge, die dich hierher brachten. Das Jetzt ist immer schon Vergangenheit; sobald du dir Gedanken über das Jetzt machst, ist es bereits…

von * noé *

Das Wort „Okkultismus“ ist in vieler Munde, sein Inhalt weitgehend unbekannt. Ahnungslosigkeit schützt nicht vor Missbrauch. Stattdessen Aufklärung: Was hat es mit dem Okkultismus auf sich?

„Woran denken Sie zuerst, wenn Sie das Wort…

von Dieter J Baumgart

« Oh que c’est beau… ! » me dit un jour une voisine de Mourèze, « Y en-a-t-il encore d’autres? »
Plus de dix ans se sont passés depuis, et ce fut pour moi, conteur d’histoires, le point de départ de l’activité littéraire de loisirs la…

von Alf Glocker

(Kriegstagebuch, Akte 3

Ich glaube wir müssen uns von einem, nicht mehr zeitgemäßen Zerrbild verabschieden: dem „guten“ Menschen! Jetzt geht’s ans Eingemachte!

Ein guter Mensch fragt nicht nach dem Grund, warum es gut ist, gut zu…

von Alf Glocker

Wer im Unrecht ist und wer nicht entscheidet der gesunde Menschenverstand? der Elferrat? Dr. Knallpsychnerv? das Unterbewusstsein? die UNO-Vollversammlung, der Schützenverein? die Konklave? Gott selbst? Weiß der Teufel!

Vermutlich bilden…

von Alf Glocker

(Geheime Eintragung, wässrig)

Gehen eigentlich auch Übermenschen unter Menschen? Was glauben Gläubige und was Gläubiger? Sind wir Gläubiger Gottes, oder glauben wir an Gott, sofern wir das überhaupt tun? Nun, wenn wir Gläubiger Gottes…

von Dieter J Baumgart

     Notre village mérite bien une visite. Ainsi il arriva-t-il que notre amie Brigitte eut l’idée d’enrichir d’une excursion à Mourèze une cousinade.
     « Dieter », dit-elle un beau jour, « cette année c’est à mon tour d’organiser la…

von Alf Glocker

Auch Seelen können leiden – wie das Wort „Seelenqual“ ja schon sagt. Staatsseelen leiden mit, wenn ihre vielen Einzelteile gequält werden. Zusammengenommen ergibt sich daraus das kollektive Leid! Was eine soziale Gemeinschaft am meisten bedrückt…

von Marcel Strömer

>> Zwischen Glück und Unglück existiert die sogenannte Haaresbreite. Kaum erkenntlich und doch trennt sie unmissverständlich Lebensereignisse in zwei Kategorien. Zum Zeitpunkt des Entstehens dieser Realitäten verwaltet die Wahrnehmung alle…

von Dieter J Baumgart

„Ihr Kinderlein kommet…“ heißt es so liebevoll in einem christlichen Weihnachtslied aus dem 18. Jahrhundert. Ja, und wenn sie denn angekommen sind in der gutbürgerlichen Familie, in der gut betuchten Familie mit Haus- und Kindermädchen,…

von Marcel Strömer

Der Weg zwischen Gut und Böse ist zweifelsohne der Schwierige. Bewiesene Worte und Handlungsweisen, die eindeutig diesen beiden vermeintlichen Charaktereigenschaften entsprechen, sind seit Menschengedenken formuliert und je nach sozialer…

von Horst Bulla

Das deutsche Volk, verhält sich immer öfter, wie die berühmten japanischen „drei Affen": „Nichts (Böses) sehen, Nichts (Böses) hören, Nichts (Böses) sagen."

Die drei Affen „Mizaru, Kikazaru und Iwazaru." - Es gibt aber noch einen vierten…

von Alf Glocker

(Der alte Schamane, 3. Delirium)

Schade, daß sogenannte Ethikräte nicht, nach dem Betäubungsmittelgesetz verboten sind! Warum delierie ich einen solchen Schwachsinn zusammen? Nun, ich habe mich gerade gefragt, wo sie denn herkommen, die…

von Dieter J Baumgart

     Unter den in unserer Kulturgesellschaft herangereiften Kultur-Varianten, von denen die Leitkultur wohl eine der abstrusesten ist, nimmt die Streitkultur zweifellos einen besonderen Platz ein. Schon bevor es Leben auf diesem Planeten gab,…

von Lisa-M. Neumann

"Das Schöne am Verbundensein ist, restlos erkannt, verstanden und akzeptiert zu werden." - Irvin D. Yalom

Eine Blüte nicht erblühen zu lassen, weil die geschlossene Blüte oder Knospe uns Sicherheit suggeriert, ist jemandem mit einer Nähe-…

von Alf Glocker

Das große Problem unserer Gesellschaft ist die fehlende Liebe zum Besitz! Nein, nein, ich weiß wohl, daß es die meisten liebend bevorzugen, besitzend zu sein – ihren Besitz als Ding aber lieben sie nicht. Sie wollen Dinge haben die sie gar nicht…

von Michael Perkampus

Die Künste versuchen, den Zufall auf immer neue Weise an einen wichtigen Platz im ästhetischen Gefüge zu stellen, weil sie ihn brauchen. Im Laufe der Geschichte verschiebt er sich sehr deutlich. Im aufklärerischen 18. Jahrhundert befindet er sich…

von Alf Glocker

(Paarungen)

Seelen paaren sich nicht! Körper schon! Deshalb sind mir körperliche Paarungen ein Mysterium! Man stelle sich vor, da nimmt jemand eine fremde Zunge in den Mund, ohne sie essen zu wollen!

Essen ist ja schon schlimm genug…

von Dieter J Baumgart

He, ihr Zweibeiner,
wer, zum Teufel, hat euch denn gesagt,
daß ihr diesen Planeten verheizen sollt?

von Alf Glocker

(Ausflug ins Tierreich)

Immer wenn ich mir keinen Rat mehr weiß, ziehe ich jemanden zu Rate, der nicht nur nicht weise ist, sondern sich auch nicht wirklich überlegen muss, warum er handelt wie er handelt, weil er eben genauso handelt, wie…

von Alf Glocker

Auf anderen Webseiten
(Die höheren Wesen, 1. Gebet)

Wie verwerflich sind eigentlich höhere Wesen? Gar nicht, oder absolut! Ich „persönlich“ – so persönlich eine Seele von vielen sein kann – tendiere momentan zu „absolut“. Schauen sie…

von Alf Glocker

(Räuber und Gendarm)

Die Polizei ist einfach ein Hindernis – wenngleich man zugeben muss, daß sie manchmal gut zu gebrauchen ist. Immerhin besteht sie nicht aus Individuen, die, in erster Linie, ihrem Gewissen verpflichtet sind, sondern…

von Alf Glocker

Alles verschwindet in niemandes Land! In NIEMANDES, nicht im Niemandsland, wohlgemerkt! Denn das Land gehört schon noch jemandem, einem Konzern, einer Glaubenskongregation, einem Triumphirat, einer Gangsterorganisation, nur nicht dem Volk! Das…

von Dieter J Baumgart

                                 

                                                      I . Drei Hütten am Bach

     Wer im Süden Frankreichs die D 908 von Clermont-l’Hérault in Richtung Bédarieux befährt, kommt nach wenigen…

von * noé *

Traurigkeit erfüllt mein Herz. Über den Geist, der die Welt im Moment zu ergreifen scheint. Wie eine Tsunami-Welle baut er sich auf, wird übermächtig, schwappt über alles hinweg, das fest gegründet schien und schwemmt Vieles von dem Guten,…

von Thomas Dungl

Verlieben läßt sich für mich in diesen drei Phasen wiedergeben und darstellen!
A)@)A - PHATHIE
B)ß)SYM - PHATHIE
C)gamma) ANTI - PHATHIE
A) Wie A-phathie knüpft an den Kirchen- und Mönchs- vater Evagrius Ponticus an, der…

von Luisa Tintenklecks

Wenn sich interessierte Leser derzeit einen Überblick über die Onlinepublikationen der verschiedenen großen Tageszeitungen verschaffen, findet man dabei nicht selten Berichte über aufstrebende junge Unternehmer die es schon in jungen Jahren zu…

von Alf Glocker

(Personalmangel)

Es ist wirklich eine leidige Geschichte – immer fehlt es an ausgebildetem Personal! Wenn man mal jemanden für die Müllabfuhr braucht, dann gibt es nur Ingenieure, Bachelors, Banker studierte Philosophen, aber eben keinen,…

von Marcel Strömer

Transparent und gläsern soll die Zukunft werden.
Freie Sicht für alle. Lückenlose Überwachung
bietet effektiven Schutz vor den Gefahren des
Passivlebens. Angenehm die wendefähige Bereitschaft
der Bürger zu freiwilliger…

von Hippocampus Denkfabrik

Astronomie-eine Wissenschaft für (fast) alle

Die schönen Bilder aus der Sternen- und Planetenkunde faszinieren viele Menschen und finden ein begeistertes Publikum im Internet, Fernsehen und in Magazinen. So mancher astrophysikalische…

von Alf Glocker

(Nützliche Überlegungen)

Wie lautet die Frage aller Fragen? Ist es die: „Was ist eigentlich Intelligenz?“ Ist das Bildung? Ist es Wissen? Oder, ist es die Fähigkeit Befehle ausführen zu wollen? Könnte es nicht vielmehr die Fähigkeit sein,…

von Kerim Mallée

Der Beruf des Schriftstellers hat einige Parallelen, zu dem des Pornodarstellers. Dieser Gedanke kam mir, als ich vor kurzem ein Spiegel-Interview mit der ehemaligen Porno-Darstellerin Sasha Grey las. Wenn man schreibt, mit der Absicht zu…

Seiten

Im Mittelpunkt steht die persönliche Auseinandersetzung des Autors mit seinem jeweiligen Thema - ohne zwingend Kriterien streng wissenschaftlicher Methodik zu beachten.

In Untergruppen aufgeteilt wird die volle Bandbreite zwischen einer humoristischen Aufarbeitung und der ernsthaft-detaillierten, sachbezogenen Darstellung eines Themas bedient - vom gesellschaftlichen Klatsch bis hin zur Beschreibung neuester technischer oder medizinischer Errungenschaften. Essays bestimmen demzufolge die anspruchsvolle Journalistik - sei es in Leitartikeln, Kolumnen, Traktaten oder auch Besprechungen/Beurteilungen (=Rezensionen).

Grundsätzlich gilt in jedem Fall ein überschaubarer Umfang des Textes mit greifbaren und nachvollziehbaren Gedanken, die das fiktionale Element ausklammern - d. h. der gewählten Thematik selbst verhaftet bleiben … und dem Leser die Analyse des Sujets nachvollziehbar ermöglichen.