Essay ✓ geistreiche Essays, Abhandlungen und Betrachtungen

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Essays können als 'hochgeistige', dabei aber formal locker gehaltene Betrachtungen bezeichnet werden - in wörtlicher Übersetzung als 'Versuch' einer mehr oder weniger geistreichen Abhandlung, in der wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden.

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von Michael Wardemann

Es nimmt nicht Wunder, dass eine Kultur am Ende ihrer Entwicklung ihrer Sprache verlustig geht. Gleich den Wellen, welche sich am Ziel ihrer Reise brechen, an den Stränden. Und auch wir werden so einst stranden in den unendlichen Mengen an…

von Michael Perkampus

Sir Austen Henry Layard entdeckte unter dem Hügel Kuyunjik am rechten Ufer des Tigris gegenüber der heutigen Stadt Mosul das alte Ninive. Dort, in den Palastruinen des assyrischen Königs Assurbanipal, fand er eine große Bibliothek mit Tontafeln,…

von Luisa Tintenklecks

Wenn sich interessierte Leser derzeit einen Überblick über die Onlinepublikationen der verschiedenen großen Tageszeitungen verschaffen, findet man dabei nicht selten Berichte über aufstrebende junge Unternehmer die es schon in jungen Jahren zu…

von Alf Glocker

Zu fragen wer uns was eingebrockt hat, ist irrelevant! Auslöffeln ist wichtig! Da werden die Helden gebraucht! Etwas gleich richtig machen kann jeder, sich aber vorläufig mal kapital irren, oder absichtlich Blödsinn von sich geben, das ist eine…

von Dieter J Baumgart

Hé, vous, les bipèdes
qui, – bon sang ! – vous a dit
que vous avez le droit de brûler cette planète ?

von Alf Glocker

(Geschichtsverdrehung)

Wer sich gelegentlich mal auf den Kopf stellt, der wird erfahren, daß es noch andere Sichtweisen als die gewohnten gibt! Ist das logisch? Das ist logisch, denn auch verkehrt herum, erschließt sich ein Horizont!

von Alf Glocker

(Geheime Eintragungen, blau)

Nehmen wir uns vor „Außerirdischen“ in Acht! Sie kommen aus einem Land mit unbegrenzten Möglichkeiten und sie beherrschen Raum und Zeit – und unsere Gedanken dazu! Sie kennen kein anderes Paradies als das ihre…

von Alf Glocker

(Räuber und Gendarm)

Die Polizei ist einfach ein Hindernis – wenngleich man zugeben muss, daß sie manchmal gut zu gebrauchen ist. Immerhin besteht sie nicht aus Individuen, die, in erster Linie, ihrem Gewissen verpflichtet sind, sondern…

von Alf Glocker

Wir lachen uns tot! Und das machen wir nicht zum Spaß! Es besteht hierzulande eine gewisse Totlachungspflicht. Sie ist wichtig, damit die Probleme, die wir uns selbst, respektive, die uns unsere von weißderdeibel wem gewählten Volksvertreter…

von Dieter J Baumgart

Na gut, ich nehme zur Kenntnis, daß auch in der Süddeutschen Zeitung aufwendig wieder richtig geschrieben wird. Ob sich die Korrektur auch auf den eigentlich als Pflanzenteil bekannten Stängel auswirkt, konnte ich, trotz fleißiger Lektüre des…

von Michael Perkampus

Blaue Steine
Blumen des Himmels
im Pflanzenkleid der Erde
Blaue Achate zeichnen Geschichten
spielen mit blaufarbnen Tönen
zum heilen malen und fröhlich sein
Almadin Amethyst und Aquamarin
blauer Saphir,…

von Alf Glocker

(Deliriale Verzückungstendenzen)

Dem Unrecht muss Einhalt geboten werden? Dem Unrecht muss ein Halt geboten werden! Das arme Unrecht! Was hat es denn schon groß getan?! Es ist doch auch nicht mehr als ein Zustand, oder?! Und Zustände…

von Marcel Strömer

Musik entsteht in der Stille und endet in ihr...

Auch wenn alles um uns herum still ist, dennoch könnte man behaupten hat die Stille eigene Töne und Klänge. Wir hören sie selten oder überhören sie. Die Stille ist ein Geräusch. Manchmal ist…

von Alf Glocker

(Nützliche Überlegungen)

Wie lautet die Frage aller Fragen? Ist es die: „Was ist eigentlich Intelligenz?“ Ist das Bildung? Ist es Wissen? Oder, ist es die Fähigkeit Befehle ausführen zu wollen? Könnte es nicht vielmehr die Fähigkeit sein,…

von Alf Glocker

(Der Schamane, 2. Episode)

Ein echter Schamane ist glücklich, ruhend in sich selbst, seinen Einsichten und Möglichkeiten. Er hilft, wo er kann. Wenn er will, dann schiebt er die Wolken vor sich her, macht den Regen, oder er „spielt“ mit…

von Alf Glocker

Der größte Irrtum der Menschheitsgeschichte ist der, daß ein Gehirn lernfähig ist. Dies darf jedoch nicht falsch verstanden werden – selbstverständlich kann ein Mensch sowas wie die Bibel auswendig lernen, Autisten können sogar eine ganze…

von Alf Glocker

Die Seele des Staates 77
(Der alte Schamane, 4. Delirium)

Ganz gewöhnliche Verbrecher sind keine ganz gewöhnlichen Verbrecher, wenn sie einen Ausweis vorweisen können, der Leute als „radikal“ anschwärzt, die ganz gewöhnliche…

von Dieter J Baumgart

     Das Geschlecht ist sächlich, das schöne Geschlecht ist weiblich, der Mensch ist männlich, es sei denn, es handelt sich um eine Menschin*). Der ist in den Ohren der Die’s immer noch etwas Besseres. Das hat natürlich seine Gründe, die zu…

von Alf Glocker

Zwischen den Religionen gibt es, dem jeweiligen Gottseidank nach, keine Unterschiede. Im Buddhismus gibt es zum Beispiel gar keine Märtyrer, so wie es zum Beispiel im Christentum welche gibt, wie auch im Islam, aber die sind gleich. Alle kommen…

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Im Mittelpunkt steht die persönliche Auseinandersetzung des Autors mit seinem jeweiligen Thema - ohne zwingend Kriterien streng wissenschaftlicher Methodik zu beachten.

In Untergruppen aufgeteilt wird die volle Bandbreite zwischen einer humoristischen Aufarbeitung und der ernsthaft-detaillierten, sachbezogenen Darstellung eines Themas bedient - vom gesellschaftlichen Klatsch bis hin zur Beschreibung neuester technischer oder medizinischer Errungenschaften. Essays bestimmen demzufolge die anspruchsvolle Journalistik - sei es in Leitartikeln, Kolumnen, Traktaten oder auch Besprechungen/Beurteilungen (=Rezensionen).

Grundsätzlich gilt in jedem Fall ein überschaubarer Umfang des Textes mit greifbaren und nachvollziehbaren Gedanken, die das fiktionale Element ausklammern - d. h. der gewählten Thematik selbst verhaftet bleiben … und dem Leser die Analyse des Sujets nachvollziehbar ermöglichen.