Aphorismen ✓ bekannter und unbekannter Aphorismus

Bild zeigt Aphorismus von Tilly Boesche-Zacharow

Was sind Aphorismen? Aphorismen sind Gedanken, Résumé, aber auch Lebensweisheiten, die aus einem Satz, oder aus wenigen Sätzen bestehen. Aphorismen haben einen festen Platz in philosophischen Werken, sind aber auch in vielen anderen Literaturgenres zuhause. Auszug Wikipedia: »Oft formuliert der Aphorismus eine besondere Einsicht rhetorisch kunstreich als allgemeinen Sinnspruch (Sentenz, Maxime, Aperçu, Bonmot)«

Sie finden hier Aphorismen berühmter Autorinnen und Autoren, aber auch unbekannter Persönlichkeiten.

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von Friedrich Nietzsche
von Johann Wolfgang von Goethe
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von Stefanie Junker
von Robert K. Staege
von Willi Grigor
die schönsten Aphorismen
von Jürgen Skupniewski-Fernandez
von Anouk Ferez
von Willi Grigor
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 432 Texten in dieser Kategorie
von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Jede Quelle, die anfängt zu fliessen,
sucht einen Weg zum Meer.
es sei denn, sie versandet unterwegs.

Jedes Leben, dass anfängt sich zu bewegen,
sucht seinen Weg nach "Mehr",
es sei denn, es verirrt sich unterwegs…

von Anouk Ferez

Ein Gedanke,
der nicht vom Herzen getragen wird,
ist nichts als Ballast
auf den Schwingen des Geistes.

von Willi Grigor

Gedanken können Welten schaffen,
ohne sie herrscht totes Nichts.
Aus nichts ward einst die Welt erschaffen,
ein Gottgedanke schuf die Welt.

von Johann Wolfgang von Goethe

Eines Morgens wachst Du nicht mehr auf, die Vögel aber singen, wie sie gestern sangen. Nichts ändert diesen Tagesablauf. Nur Du bist fortgegangen. Du bist nun frei, und unsere Tränen wünschen Dir Glück.

Edit 05/2017: Dieses Zitat zählt…

von Rainer Maria Rilke

Wenn ihr mich sucht, sucht in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, lebe ich in euch weiter.

von Yvonne Zoll

Die Küche in Damaskus
Im Wohnzimmer der Strand
den Himmel fand ich
zwischendurch
Im Staubkorn auf der Hand

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Selbstzweifel sind Distanz
zum eigenen „Ich“.
Gehe nicht zu weit weg,
sonst verlierst du „Dich“.

von Friedrich Nietzsche

Ihr führt Krieg? Ihr fürchtet euren Nachbar? So nehmt doch die Grenzsteine weg: so habt ihr keinen Nachbarn mehr. Aber ihr wollt den Krieg: und darum erst setztet ihr die Grenzsteine.

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Es kommt immer einmal der Tag,
da rechnet der Mensch mit sich
selber ab. Viele versuchen ihr
Ergebnis zu frisieren. So behält
das Herz seine Risse, die Seele
ihre Schatten, weil es nur den
Anschein der Glut…

von Yvonne Zoll

Gedichte sind nicht dazu da, verstanden zu werden, sondern um in und mit ihnen, durch sie zu leben, zu lieben, zu lachen, zu weinen - zu fühlen in Wirklichkeit.

von D.R. Giller

Wenn alle Blätter von den vielen Bäumen gefallen sind, kann man sie ineinander kehren um der Fantasie wegen, neue Zitate kreieren, um prachtvolle Sorten, etlicher Bäume als ein Manifest zeitnah geerdet schmücken, die Welt festhalten und am Zuge…

von Sigrid Hartmann

Wenn eine Spezies
Keine
Natürlichen Feinde
Mehr hat
Bekämpft
Sie sich selbst

Mit Taten
Mit Worten
Mit Gedanken

von Michael Dahm

Der Wert eines gelebten Lebens resultiert aus dem Wert seiner Bejahung.

von Rainer Maria Rilke

Das ist die Sehnsucht: wohnen im Gewoge und keine Heimat haben in der Zeit.

von Sigrid Hartmann

Wenn die Träumer dieser Welt aufhören zu träumen – was sind sie dann?
Realisten, die die kleinen und großen Wunder nicht mehr sehen?
Sind es nicht die Träumer dieser Welt, die aufgewacht sind und sehen, was wirklich zählt
in…

von Friedrich Nietzsche

Das Publikum verwechselt leicht den, welcher im Trüben fischt, mit dem, welcher aus der Tiefe schöpft.

von Arthur Schopenhauer

Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen…

von Willi Grigor

Ein Grapscher ist kein freier Mann,
ihn zwingt ein Zwang - und macht es dann,
wird so am Ende, irgendwann,
ein Mensch, den niemand mögen kann.

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Die Seele wird von dem bewegt
von dem und in dem sie ist.

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Wenn man sich Glauben zur Wahrheit macht,
verliert man schnell den Bezug zur Realität

von Yvonne Zoll

Lies nicht, sondern schreibe
Deine Gedanken nieder
Bist Du beschäftigt, eile
Suche die Ruhe wieder
In schönen Vers sie kleide
Damit im Wort verweile
Des Seins verborgener Sinn.

von Willi Grigor

Einem Gedicht, das berührt,
alle Achtung gebührt,
weil beim Gedicht, das berührt,
man die Ehrlichkeit spürt.

von Ben Bayer

Die größte Angst des besonnenen Menschen, ist die Angst, Kontrollverlust könne ein Innerstes preisgeben, das ihm selbst nicht gefiele. Die Kontrolle über sich selbst zu wahren ist eines seiner höchsten Güter.

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Im Sterben sieht
sich das Leben
als Leben erfüllt.
Der Tod sorgt
für Vergänglichkeit.
Der Ruhm krönt mit
lebendiger Erinnerung.
Das "Sein"
es war
dann gewesen.

von Simone Weil

Ein Mensch, der sich etwas auf seine Intelligenz einbildet, ist wie ein Sträfling, der mit seiner großen Zelle prahlt.

von * noé *

Irgendwann müssen alle sterben.
Es kommt drauf an, was wir vererben!

von Michael Dahm

In einem Misthaufen existiert mehr glückliches Leben als man denkt ...

von Michael Dahm

Der Kreis des Lebens wird erst durch die Liebe geschlossen ...

von D.R. Giller

Es ist eine Illusion, während draußen die Gesellschaft genug Schmutz, Dreck und Leid hinterlässt und wir unsere Sicht im eigenen Heim durch sauber, geputzte Wohnzimmerfenster trüben..Der Regen wäscht als einziger, Schritt für Schritt und Tropfen…

von Dieter J Baumgart

Ein Scheich wohl in der Sonne sitzt,
er liest in einer Zeitung.

Ein Affe auf dem Felsen hoch,
liest auch in einer Zeitung.

Es ist die Donnerstag-…

von Annelie Kelch

Wir wachsen am Erdendasein, sobald die Unmoral starren Denkens bricht.

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Werfe keine Steine auf
das Leben, dass dir nicht
wohlgesonnen ist.
Sonst erniedrigst du
dich selber nur und
wirst zum Schuldigen,
der seine Schuld im
Leben zu verstecken sucht.

von Arthur Schopenhauer

Meistens belehrt erst der Verlust uns über den Wert der Dinge.

von Friedrich Nietzsche

Das Halbwissen ist siegreicher, als das Ganzwissen: es kennt die Dinge einfacher, als sie sind, und macht daher seine Meinung fasslicher und überzeugender.

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