Aphorismen ✓ bekannter und unbekannter Aphorismus

Bild zeigt Aphorismus von Tilly Boesche-Zacharow

Was sind Aphorismen? Aphorismen sind Gedanken, Résumé, aber auch Lebensweisheiten, die aus einem Satz, oder aus wenigen Sätzen bestehen. Aphorismen haben einen festen Platz in philosophischen Werken, sind aber auch in vielen anderen Literaturgenres zuhause. Auszug Wikipedia: »Oft formuliert der Aphorismus eine besondere Einsicht rhetorisch kunstreich als allgemeinen Sinnspruch (Sentenz, Maxime, Aperçu, Bonmot)«

Sie finden hier Aphorismen berühmter Autorinnen und Autoren, aber auch unbekannter Persönlichkeiten.

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Beitrag 1 - 35 von insgesamt 464 Texten in dieser Kategorie
von Friedrich Nietzsche

Das Publikum verwechselt leicht den, welcher im Trüben fischt, mit dem, welcher aus der Tiefe schöpft.

von Arthur Schopenhauer

»Das Schicksal mischt die Karten, und wir spielen.«

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Jede Quelle, die anfängt zu fliessen,
sucht einen Weg zum Meer.
es sei denn, sie versandet unterwegs.

Jedes Leben, dass anfängt sich zu bewegen,
sucht seinen Weg nach "Mehr",
es sei denn, es verirrt sich unterwegs…

von Franz Kafka

Wer der Welt entsagt, muß alle Menschen lieben, denn er entsagt auch ihrer Welt. Er beginnt daher, das wahre menschliche Wesen zu ahnen, das nicht anders als geliebt werden kann, vorausgesetzt, daß man ihm ebenbürtig ist.

von Rainer Maria Rilke

Wenn ihr mich sucht, sucht in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, lebe ich in euch weiter.

von Franz Kafka

Eine durch Schritte nicht tief ausgehöhlte Treppenstufe ist, von sich selber aus gesehen, nur etwas öde zusammengefügtes Hölzernes.

von Volker Harmgardt

"Und wenn du den
Eindruck hast, dass
das Leben ein Theater
ist, dann such` dir eine
Rolle aus, die dir so
richtig Spaß macht."

(William Shakespeare)

Nachdem so viele literarische Beiträge
aus der…

von Anouk Ferez

Ein Gedanke,
der nicht vom Herzen getragen wird,
ist nichts als Ballast
auf den Schwingen des Geistes.

von Johann Wolfgang von Goethe

Eines Morgens wachst Du nicht mehr auf, die Vögel aber singen, wie sie gestern sangen. Nichts ändert diesen Tagesablauf. Nur Du bist fortgegangen. Du bist nun frei, und unsere Tränen wünschen Dir Glück.

Edit 05/2017: Dieses Zitat zählt…

von Franz Kafka

Dem Bösen kann man nicht in Raten zahlen – und versucht es unaufhörlich.

von Willi Grigor

Die Sonne schenkt ihr Licht der Welt,
nicht jeden Mensch das Licht erhellt.

von Willi Grigor

Gedanken können Welten schaffen,
ohne sie herrscht totes Nichts.
Aus nichts ward einst die Welt erschaffen,
ein Gottgedanke schuf die Welt.

von Franz Kafka

Der Weg ist unendlich, da ist nichts abzuziehen, nichts zuzugeben und doch hält jeder noch seine eigene kindliche Elle daran. „Gewiß, auch diese Elle Wegs mußt du noch gehen, es wird dir nicht vergessen werden.“

von Franz Kafka

Es gibt nichts anderes als eine geistige Welt; was wir sinnliche Welt nennen, ist das Böse in der geistigen, und was wir böse nennen, ist nur eine Notwendigkeit eines Augenblicks unserer ewigen Entwicklung.

von Franz Kafka

Wer innerhalb der Welt seinen Nächsten liebt, tut nicht mehr und nicht weniger Unrecht als wer innerhalb der Welt sich selbst liebt. Es bliebe nur die Frage, ob das erstere möglich ist.

von Franz Kafka

Es gibt Fragen, über die wir nicht hinwegkommen könnten, wenn wir nicht von Natur aus von ihnen befreit wären.

von Franz Kafka

Im Kampf zwischen dir und der Welt sekundiere der Welt.

von Friedrich Nietzsche

Ihr führt Krieg? Ihr fürchtet euren Nachbar? So nehmt doch die Grenzsteine weg: so habt ihr keinen Nachbarn mehr. Aber ihr wollt den Krieg: und darum erst setztet ihr die Grenzsteine.

von Yvonne Zoll

Die Küche in Damaskus
Im Wohnzimmer der Strand
den Himmel fand ich
zwischendurch
Im Staubkorn auf der Hand

von Franz Kafka

Man lügt möglichst wenig, nur wenn man möglichst wenig lügt, nicht wenn man möglichst wenig Gelegenheit dazu hat.

von Yvonne Zoll

Gedichte sind nicht dazu da, verstanden zu werden, sondern um in und mit ihnen, durch sie zu leben, zu lieben, zu lachen, zu weinen - zu fühlen in Wirklichkeit.

von Franz Kafka

Es wurde ihnen die Wahl gestellt, Könige oder der Könige Kuriere zu werden. Nach Art der Kinder wollten alle Kuriere sein. Deshalb gibt es lauter Kuriere, sie jagen durch die Welt und rufen, da es keine Könige gibt, einander selbst die sinnlos…

von Franz Kafka

Alles ist Betrug: das Mindestmaß der Täuschungen suchen, im üblichen bleiben, das Höchstmaß suchen. Im ersten Fall betrügt man das Gute, indem man sich dessen Erwerbung zu leicht machen will, das Böse, indem man ihm allzu ungünstige…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Selbstzweifel sind Distanz
zum eigenen „Ich“.
Gehe nicht zu weit weg,
sonst verlierst du „Dich“.

von Franz Kafka

Mit stärkstem Licht kann man die Welt auflösen. Vor schwachen Augen wird sie fest, vor noch schwächeren bekommt sie Fäuste, vor noch schwächeren wird sie schamhaft und zerschmettert den, der sie anzuschauen wagt.

von Rainer Maria Rilke

Das ist die Sehnsucht: wohnen im Gewoge und keine Heimat haben in der Zeit.

von Willi Grigor

Anfang und Ziel sind bekannt.
Auf welchen Wegen wir gehen durch's Leben,
hat das Schicksal in der Hand.

von Franz Kafka

Es wäre denkbar, daß Alexander der Große trotz der kriegerischen Erfolge seiner Jugend, trotz des ausgezeichneten Heeres, das er ausgebildet hatte, trotz der auf Veränderung der Welt gerichteten Kräfte, die er in sich fühlte, am Hellespont stehen…

von Franz Kafka

Die Tatsache, daß es nichts anderes gibt als eine geistige Welt, nimmt uns die Hoffnung und gibt uns die Gewißheit.

von Franz Kafka

A. ist ein Virtuose und der Himmel ist sein Zeuge.

von Arthur Schopenhauer

Was aber die Leute gemeiniglich das Schicksal nennen sind meistens nur ihre eigenen dummen Streiche.

von Franz Kafka

Die Sprache kann für alles außerhalb der sinnlichen Welt nur andeutungsweise, aber niemals auch nur annähernd vergleichsweise gebraucht werden, da sie entsprechend der sinnlichen Welt nur vom Besitz und seinen Beziehungen handelt.

von Friedrich Nietzsche

Das Halbwissen ist siegreicher, als das Ganzwissen: es kennt die Dinge einfacher, als sie sind, und macht daher seine Meinung fasslicher und überzeugender.

von Arthur Schopenhauer

Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Es kommt immer einmal der Tag,
da rechnet der Mensch mit sich
selber ab. Viele versuchen ihr
Ergebnis zu frisieren. So behält
das Herz seine Risse, die Seele
ihre Schatten, weil es nur den
Anschein der Glut…

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