Aphorismen ✓ bekannter und unbekannter Aphorismus

Bild zeigt Aphorismus von Tilly Boesche-Zacharow

Was sind Aphorismen? Aphorismen sind Gedanken, Résumé, aber auch Lebensweisheiten, die aus einem Satz, oder aus wenigen Sätzen bestehen. Aphorismen haben einen festen Platz in philosophischen Werken, sind aber auch in vielen anderen Literaturgenres zuhause. Auszug Wikipedia: »Oft formuliert der Aphorismus eine besondere Einsicht rhetorisch kunstreich als allgemeinen Sinnspruch (Sentenz, Maxime, Aperçu, Bonmot)«

Sie finden hier Aphorismen berühmter Autorinnen und Autoren, aber auch unbekannter Persönlichkeiten.

neue Aphorismen
von Katharina Dotzki
von ulli nass
von Ulla K.
die schönsten Aphorismen
von Arthur Schopenhauer
von Rainer Maria Rilke
von Anouk Ferez
Beitrag 106 - 140 von insgesamt 576 Texten in dieser Kategorie
von Thomas Brod

Ein Gedicht kann auch ein Statement sein.
Ein Künstler ist, wer dies kann und schafft.
Doch nicht jedes Statement ist ein Gedicht.

von Willi Grigor

Ein Grapscher ist kein freier Mann,
ihn zwingt ein Zwang - und macht es dann,
wird so am Ende, irgendwann,
ein Mensch, den niemand mögen kann.

von * noé *

Die Hoffnung stirbt ZULETZT?
Naja, solange
die Hoffnung nicht zuletzt STIRBT …

von Franz Kafka

Von einem gewissen Punkt an gibt es keine Rückkehr mehr. Dieser Punkt ist zu erreichen.

von Katharina Dotzki

Eine große Schwäche ist, dass man viel zu sehr nachdenkt, anstatt einfach mal zu machen!

von Franz Kafka

Wie kann man sich über die Welt freuen, außer wenn man zu ihr flüchtet?

von Marie von Ebner-Eschenbach

Es gibt wenig aufrichtige Freunde. Die Nachfrage ist auch gering.

von Franz Kafka

Vom wahren Gegner fährt grenzenloser Mut in dich.

von Franz Kafka

Seine Antwort auf die Behauptung, er besitze vielleicht, sei aber nicht, war nur Zittern und Herzklopfen.

von Franz Kafka

Verschiedenheit der Anschauungen, die man etwa von einem Apfel haben kann: die Anschauung des kleinen Jungen, der den Hals strecken muß, um noch knapp den Apfel auf der Tischplatte zu sehn, und die Anschauung des Hausherrn, der den Apfel nimmt…

von Michael Dahm

Aus Trümmern kann man Häuser bauen,
dasselbe gilt fürs Leben ...

von Thomas Brod

Gedanken muss man manchmal verwerfen,
Menschen ziehen lassen, um sie wiederzufinden,
doch an Träumen darf man stets festhalten.

von Franz Kafka

Was ist fröhlicher als der Glaube an einen Hausgott!

von Michael Dahm

Die Macht der Liebe ist allgegenwärtig, jedoch lässt sie es nicht jeden spüren.
Der, den sie es spüren lässt, bemerkt ihre Launen und ihre Macht in der Fluktuation.
Wer ist nun besser dran, der geradlinig Nichtbesessene … oder der…

von Michael Dahm

Der Kreis des Lebens wird erst durch die Liebe geschlossen ...

von D.R. Giller

Es ist eine Illusion, während draußen die Gesellschaft genug Schmutz, Dreck und Leid hinterlässt und wir unsere Sicht im eigenen Heim durch sauber, geputzte Wohnzimmerfenster trüben..Der Regen wäscht als einziger, Schritt für Schritt und Tropfen…

von Annelie Kelch

Wir wachsen am Erdendasein, sobald die Unmoral starren Denkens bricht.

von Friedrich Nietzsche

Es ist furchtbar, im Meere vor Durst zu sterben. Müsst ihr denn gleich eure Wahrheit so salzen, dass sie nicht einmal mehr - den Durst löscht?

von Michael Dahm

Die Dichtung ist eine Lichtung im Wald der Gedanken ...

von Franz Kafka

Sein Ermatten ist das des Gladiators nach dem Kampf, seine Arbeit war das Weißtünchen eines Winkels in einer Beamtenstube.

von Dieter J Baumgart

Ein Scheich wohl in der Sonne sitzt,
er liest in einer Zeitung.

Ein Affe auf dem Felsen hoch,
liest auch in einer Zeitung.

Es ist die Donnerstag-…

von Alf Glocker

Ein erkanntes Problem, bei dem die Lösung verboten ist, ist das Schlimmste, was es auf der Welt geben kann!

von Simone Weil

Mit reiner Liebe lieben, heißt in den Abstand einwilligen, heißt den Abstand verehren zwischen einem selbst und dem, was man liebt.

von Franz Kafka

Verstecke sind unzählige, Rettung nur eine, aber Möglichkeiten der Rettung wieder so viele wie Verstecke.

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Werfe keine Steine auf
das Leben, dass dir nicht
wohlgesonnen ist.
Sonst erniedrigst du
dich selber nur und
wirst zum Schuldigen,
der seine Schuld im
Leben zu verstecken sucht.

von D.R. Giller

In den Ungereimtheiten stecken alle Sinne des philosophischen Erwachens, wir sind dort verstreut, wo die poetische Zeit uns in tiefe
Dichtungen, im Geschehen kreist um Seelen begleitet, die im Rätsel verbleibt vom Anfang, dort wo Sichtung…

von Friedrich Nietzsche

Eine Begierde nach Liebe ist in mir,
die redet selber die Sprache der Liebe.

von Michael Dahm

In einem Misthaufen existiert mehr glückliches Leben als man denkt ...

von Willi Grigor

Das Leben sich doch gar nicht schert,
was mit dem Einzelnen geschieht.
Es hat im Grunde nur das Ziel,
dass es selber überlebt.

von Arthur Schopenhauer

Bei gleicher Umgebung lebt doch jeder in einer anderen Welt.

von ulli nass

Es gehört zum Wesen der sprichwörtlichen 'Scheuklappen' , daß man die eigenen
meist nicht erkennt.

von Arthur Schopenhauer

»Jede Nation spottet über die andere, und alle haben Recht.«

von Ulla K.

Wenn wir unseren Blick schärfen, entgehen uns nach dem großen Ah auch nicht die vielen kleinen Oh, von denen das Ah letztendlich lebt

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Nicht jeder rein eingeschenkte
Wein mundet gut.
Es ist immer eine Überlegung wert
ob man ihn teilen sollte.
Denn ist sein Bouquet verflogen,
zeigt sich das wahre Gesicht.

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Bild von Franz Kafka und Aphorismus - Du bist die Aufgabe. Kein Schüler weit und breit.
Bild von Friedrich Nietzsche und Zitat - Nicht selten begegnet man Copien bedeutender Menschen
Bild zeigt Franz Kafka und Zitat Der Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein.
Das ist die Sehnsucht: wohnen im Gewoge und keine Heimat haben in der Zeit.
Bild von Franz Kafka und Aphorismus - Vom wahren Gegner fährt grenzenloser Mut in dich.
Bild zeigt Friedrich Nioetzsche und Zitat Fast überall wo es Glück gibt, gibt es Freude am Unsinn.
Bild zum Zitat von Arthur Schopenhauer
Bild von Franz Kafka und Aphorismus - Wie kann man sich über die Welt freuen, außer wenn man zu ihr flüchtet?
Bild von Friedrich Nietzsche und Zitat - Alle guten Dinge haben etwas Lässiges und liegen wie Kühe auf der Wiese.
Bild zum Friedrich Nietzsche Aphorismus