Aphorismen ✓ bekannter und unbekannter Aphorismus

Bild zeigt Aphorismus von Tilly Boesche-Zacharow

Was sind Aphorismen? Aphorismen sind Gedanken, Résumé, aber auch Lebensweisheiten, die aus einem Satz, oder aus wenigen Sätzen bestehen. Aphorismen haben einen festen Platz in philosophischen Werken, sind aber auch in vielen anderen Literaturgenres zuhause. Auszug Wikipedia: »Oft formuliert der Aphorismus eine besondere Einsicht rhetorisch kunstreich als allgemeinen Sinnspruch (Sentenz, Maxime, Aperçu, Bonmot)«

Sie finden hier Aphorismen berühmter Autorinnen und Autoren, aber auch unbekannter Persönlichkeiten.

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Beitrag 106 - 140 von insgesamt 694 Texten in dieser Kategorie
von Willi Grigor

Einem Gedicht, das berührt,
alle Achtung gebührt,
weil beim Gedicht, das berührt,
man die Ehrlichkeit spürt.

von Franz Kafka

A. ist sehr aufgeblasen, er glaubt im Guten weit vorgeschritten zu sein, da er, offenbar als ein immer verlockenderer Gegenstand, immer mehr Versuchungen aus ihm bisher ganz unbekannten Richtungen sich ausgesetzt fühlt. Die richtige Erklärung ist…

von Franz Kafka

Wenn man einmal das Böse bei sich aufgenommen hat, verlangt es nicht mehr, daß man ihm glaube.

von Franz Kafka

Alle menschlichen Fehler sind Ungeduld, ein vorzeitiges Abbrechen des Methodischen, ein scheinbares Einpfählen der scheinbaren Sache.

von Franz Kafka

So fest wie die Hand den Stein hält. Sie hält ihn aber fest, nur um ihn desto weiter zu verwerfen. Aber auch in jene Weite führt der Weg.

von Franz Kafka

Du bist die Aufgabe. Kein Schüler weit und breit.

von Franz Kafka

Seine Antwort auf die Behauptung, er besitze vielleicht, sei aber nicht, war nur Zittern und Herzklopfen.

von D.R. Giller

Wenn alle Blätter von den vielen Bäumen gefallen sind, kann man sie ineinander kehren um der Fantasie wegen, neue Zitate kreieren, um prachtvolle Sorten, etlicher Bäume als ein Manifest zeitnah geerdet schmücken, die Welt festhalten und am Zuge…

von Franz Kafka

Das Negative zu tun, ist uns noch auferlegt; das Positive ist uns schon gegeben.

von Franz Kafka

Wie ein Weg im Herbst: Kaum ist er rein gekehrt, bedeckt er sich wieder mit den trockenen Blättern.

von D.R. Giller

Koordiniere deine Bewegung aus dem Zitat für die Nachwelt zukünftiger Generationen, um jedes Wesen mit Gespür alle Wege aus Vergangenen erheben zu lassen.. Einst einzigartig in Erscheinung treten aus Einsicht – Weitsicht erschaffen.. Leben in die…

von Alf Glocker

Kommt Zeit, kommt Unrat!

von Franz Kafka

Der wahre Weg geht über ein Seil, das nicht in der Höhe gespannt ist, sondern knapp über dem Boden. Es scheint mehr bestimmt stolpern zu machen als begangen zu werden.

von Franz Kafka

Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie.

von Willi Grigor

Der Alten Kreis sich ständig lichtet,
doch Nachschub man im Umkreis sichtet.

von Annelie Kelch

Die wahre Schönheit des Alters liegt in der Lebenserfahrung, in der Güte des Herzens - und im gereiften Verständnis für die Sorgen und Belange der Menschheit und des Einzelnen. - Es gibt Menschen, die bereits in jungen Jahren über solche…

von Franz Kafka

Der entscheidende Augenblick der menschlichen Entwicklung ist immerwährend. Darum sind die revolutionären geistigen Bewegungen, welche alles Frühere für nichtig erklären im Recht, denn es ist noch nichts geschehn.

von Ephraim Kolczynski

Verzeih uns Zeit, dass wir zu schnell wussten wer uns gemacht hat und was
uns erwarten wird nach dem Tod. Verzeih uns Zeit, dass wir deine Ewigkeit
innerhalb von ein paar Jahren in eine knochige Schale gossen und daran satt

von Katharina Dotzki

Eine große Schwäche ist, dass man viel zu sehr nachdenkt, anstatt einfach mal zu machen!

von Ephraim Kolczynski

Die Tür zur Vision ist die Wirklichkeit der Gedanken, geöffnet ein wunderbarer Anblick.

von Franz Kafka

Verstecke sind unzählige, Rettung nur eine, aber Möglichkeiten der Rettung wieder so viele wie Verstecke.

von Yvonne Zoll

Lies nicht, sondern schreibe
Deine Gedanken nieder
Bist Du beschäftigt, eile
Suche die Ruhe wieder
In schönen Vers sie kleide
Damit im Wort verweile
Des Seins verborgener Sinn.

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

"Suche nicht in der Ferne
nach Deinem Glück,
ergreife vom Tag nur
eine Stunde und
lass es geschehen"

von Alf Glocker

Am meisten Toleranz verlangen die Intoleranten!

von Franz Kafka

Das Tier entwindet dem Herrn die Peitsche und peitscht sich selbst, um Herr zu werden, und weiß nicht, daß das nur eine Phantasie ist, erzeugt durch einen neuen Knoten im Peitschenriemen des Herrn.

von Annelie Kelch

Wir wachsen am Erdendasein, sobald die Unmoral starren Denkens bricht.

von Oscar Wilde

Bewahre die Liebe in Deinem Herzen. Ohne sie ist das Leben wie ein Garten ohne Sonne, aus dem die Blumen verschwunden sind.

von Willi Grigor

Ein Grapscher ist kein freier Mann,
ihn zwingt ein Zwang - und macht es dann,
wird so am Ende, irgendwann,
ein Mensch, den niemand mögen kann.

von Friedrich Nietzsche

Es ist furchtbar, im Meere vor Durst zu sterben. Müsst ihr denn gleich eure Wahrheit so salzen, dass sie nicht einmal mehr - den Durst löscht?

von Franz Kafka

Wie kann man sich über die Welt freuen, außer wenn man zu ihr flüchtet?

von Willi Grigor

Der Fortbewegungsdrang von Gerüchten
ist vergleichbar mit dem von Seifenblasen:
Grenzenlos.
Bis sie platzen.

von * noé *

Irgendwann müssen alle sterben.
Es kommt drauf an, was wir vererben!

von Willi Grigor

Anfang und Ziel sind bekannt.
Auf welchen Wegen wir gehen durch's Leben,
hat das Schicksal in der Hand.

von Katharina Dotzki

Die Digitalisierung wird nach wie vor
Chancen und Risiken mit sich tragen,
diese wir kritisch hinterfragen sollten.

von * noé *

Zu der Frage: „Was wohl ist ein Feminist?“,
kommt die Gegenfrage, was das denn ist ...?

Erst, wenn die Frage an sich entfallen kann,
gilt Gleichberechtigung, bei Frau wie bei Mann.

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Bild zeigt Franz Kafka und Aphorismus - Laß dich vom Bösen nicht glauben machen, du könntest vor ihm Geheimnisse haben.
Bild von Franz Kafka und Aphorismus - Es gibt kein Haben, nur ein Sein
Bild zeigt Arthur Schopenhauer Zitat Das Schicksal mischt die Karten, und wir spielen.
Bild von Franz Kafka und Aphorismus - Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer
Bild von Franz Kafka und Aphorismus - Früher begriff ich nicht, warum ich auf meine Frage keine Antwort bekam
Bild mit Franz Kafka und Zitat Theoretisch gibt es eine vollkommene Glücksmöglichkeit: An das Unzerstörbare in sich glauben und nicht zu ihm streben.
Das ist die Sehnsucht: wohnen im Gewoge und keine Heimat haben in der Zeit.
Bild von Franz Kafka und Aphorismus - So fest wie die Hand den Stein hält
Bild von Franz Kafka und Aphorismus - Seine Antwort auf die Behauptung
Bild von Schopenhauer mit Zitat Jede Nation spottet über die andere und alle haben Recht.