Essay ✓ geistreiche Essays, Abhandlungen und Betrachtungen

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Essays können als 'hochgeistige', dabei aber formal locker gehaltene Betrachtungen bezeichnet werden - in wörtlicher Übersetzung als 'Versuch' einer mehr oder weniger geistreichen Abhandlung, in der wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden.

empfohlene Essays
von Abdolreza Madjderey
von Friedrich Nietzsche
von Kurt Tucholsky
die schönsten Essays
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von Alf Glocker

Obwohl ich weiß, daß das jeder weiß, zähle ich es noch einmal auf, damit man mich auch für alles, was jeder weiß, wenn er es wissen wollte, verurteilen kann. Ich sage aber bereits im Vorfeld, daß keine große Weisheit dazu gehört, zu wissen was…

von Alf Glocker

(Personalmangel)

Es ist wirklich eine leidige Geschichte – immer fehlt es an ausgebildetem Personal! Wenn man mal jemanden für die Müllabfuhr braucht, dann gibt es nur Ingenieure, Bachelors, Banker studierte Philosophen, aber eben keinen,…

von Alf Glocker

5. Rolle – Kleine Versprechungen

Wahrlich, ICH verspreche euch Kummers zu sterben, oder in Unterzahl gegenüber Unrecht und Pein, wenn ihr nicht bewahren könnt was ICH euch gegeben habe! Der Unfähige wird gerichtet unter den Unfähigen und…

von Dieter J Baumgart

« Oh que c’est beau… ! » me dit un jour une voisine de Mourèze, « Y en-a-t-il encore d’autres? »
Plus de dix ans se sont passés depuis, et ce fut pour moi, conteur d’histoires, le point de départ de l’activité littéraire de loisirs la…

von Marcel Strömer

Der Weg zwischen Gut und Böse ist zweifelsohne der Schwierige. Bewiesene Worte und Handlungsweisen, die eindeutig diesen beiden vermeintlichen Charaktereigenschaften entsprechen, sind seit Menschengedenken formuliert und je nach sozialer…

von Alf Glocker

(Zwischenstand)

Ich soll zurücknehmen was ich gesagt habe? Dabei hab ich doch gar nichts gesagt!

Also gut, ich nehme alles zurück, was ich nicht gesagt habe – aber dann hätte ich ja etwas gesagt! Wenn ich nur wüsste was?

von Alf Glocker

(Terror)

Was ist Terror? Auch hier scheiden sich die Geister – und zwar komplett! Wenn einer seine Arbeit nicht richtig macht und dafür gemaßregelt wird, empfindet er dies nicht selten als Terror. Wenn ein anderer sieht, daß einer seine…

von Dieter J Baumgart

     Notre village mérite bien une visite. Ainsi il arriva-t-il que notre amie Brigitte eut l’idée d’enrichir d’une excursion à Mourèze une cousinade.
     « Dieter », dit-elle un beau jour, « cette année c’est à mon tour d’organiser la…

von Alf Glocker

(Staatskomplott)

Was ist eigentlich ein Staatskomplott? Eine Verschwörung des Staates – gegen wen? Nun, woraus setzt sich ein Staat denn gewöhnlich zusammen? Sagen wir mal, aus einem Herrscher, oder mehreren Herrschern und dem Volk. Nicht…

von Alf Glocker

Eine Seele ist praktisch immer angegriffen! Was sie auch tut, entscheidet, alles wird in Frage gestellt, denn das ist der Sinn des Seins, auf dem die Veränderung beruht. Auf einer stetigen Veränderung, die letztlich ein passables, nein, ein gutes…

von Marcel Strömer

>> Zwischen Glück und Unglück existiert die sogenannte Haaresbreite. Kaum erkenntlich und doch trennt sie unmissverständlich Lebensereignisse in zwei Kategorien. Zum Zeitpunkt des Entstehens dieser Realitäten verwaltet die Wahrnehmung alle…

von Bruno Schulz

Eine Liebeserklärung an die Frauen. Als erster Mann durfte ich im Oktober 2014 meine „Stimme“ in der BRIGITTE-Leserkolumne erheben. Mein Thema: die Frauen. Natürlich. Was ich an ihnen liebe. Und warum für mich (fast) nichts über den weiblichen…

von Alf Glocker

(Vergangenheit)

Solange die Vergangenheit noch vor einem liegt, trägt sie den Glorienschein der Erwartungen! Da heißt sie „Zukunft“ und ist schön, weil alles, was vor einem liegt schön zu sein hat. So ist das in einem Menschenleben – sonst…

von Klaus Mattes

Hin und wieder lesen wir Geschichten von der Glorie wie auch der Begrenztheit nackter sexueller Leidenschaft zwischen Erwachsenen. Geschichten so ähnlich wie in Bernardo Bertoluccis Film „Der letzte Tango in Paris“.

Schreibt man so etwas,…

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Im Mittelpunkt steht die persönliche Auseinandersetzung des Autors mit seinem jeweiligen Thema - ohne zwingend Kriterien streng wissenschaftlicher Methodik zu beachten.

In Untergruppen aufgeteilt wird die volle Bandbreite zwischen einer humoristischen Aufarbeitung und der ernsthaft-detaillierten, sachbezogenen Darstellung eines Themas bedient - vom gesellschaftlichen Klatsch bis hin zur Beschreibung neuester technischer oder medizinischer Errungenschaften. Essays bestimmen demzufolge die anspruchsvolle Journalistik - sei es in Leitartikeln, Kolumnen, Traktaten oder auch Besprechungen/Beurteilungen (=Rezensionen).

Grundsätzlich gilt in jedem Fall ein überschaubarer Umfang des Textes mit greifbaren und nachvollziehbaren Gedanken, die das fiktionale Element ausklammern - d. h. der gewählten Thematik selbst verhaftet bleiben … und dem Leser die Analyse des Sujets nachvollziehbar ermöglichen.