Essay ✓ geistreiche Essays, Abhandlungen und Betrachtungen

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Essays können als 'hochgeistige', dabei aber formal locker gehaltene Betrachtungen bezeichnet werden - in wörtlicher Übersetzung als 'Versuch' einer mehr oder weniger geistreichen Abhandlung, in der wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden.

empfohlene Essays
von Abdolreza Madjderey
von Kurt Tucholsky
von Kurt Tucholsky
Beitrag 841 - 868 von insgesamt 868 Texten in dieser Kategorie
von Alf Glocker

Wir können alles großmäulig kleinnreden, etwas hin- oder mit diskutieren, wir können uns vollmundig auskotzen – es bleibt sich doch gleich: die Erddrehung erzeugt, bei sensiblen Sensitiven Gefühle, die vom Schwindel herrühren!

Nichts sehen…

von Dieter J Baumgart

Hey, you human beings,
who the hell told you
to run this planet into the ground?

von Alf Glocker

(Nützliche Überlegungen)

Wie lautet die Frage aller Fragen? Ist es die: „Was ist eigentlich Intelligenz?“ Ist das Bildung? Ist es Wissen? Oder, ist es die Fähigkeit Befehle ausführen zu wollen? Könnte es nicht vielmehr die Fähigkeit sein,…

von Alf Glocker

(Befangenheit)

Damit wir nicht unausgesetzt denken müssen, hat uns das Schicksal Aufgaben erteilt, die uns davon abhalten sollen und können. Sie befassen sich mit ganz banalen Dingen – ohne die allerdings ein tägliches (Über)Leben nicht…

von Alf Glocker

Die Seele des Staates 20

Ekligkeiten führen zum Ziel, das ist beschlossene Sache! Hilfreich dabei ist der „Glücksfaktor“. Er verhindert ein Abtriften Talentierter in die Selbstverwirklichung, zum Guten der Menschheit – denn dies würde…

von Alf Glocker

Der größte Irrtum der Menschheitsgeschichte ist der, daß ein Gehirn lernfähig ist. Dies darf jedoch nicht falsch verstanden werden – selbstverständlich kann ein Mensch sowas wie die Bibel auswendig lernen, Autisten können sogar eine ganze…

von Alf Glocker

(Geheime Eintragung, Konvolut)

„Hallo-hallo!“, ruft da ein Missstand und ich erschrecke! „Hallo-hallo!“. Da, ein 2., ein 3., und so weiter. Was tun? Gehe ich nun her und suche mir einen unter ihnen, z.B., den komfortabelsten, aus?

von Dieter J Baumgart

Vorurteile sind Einordnungshilfen – mal so ganz wertfrei betrachtet. Als solche werden sie automatisch bei der Nutzung von Informationen aller Art eingesetzt, und zwar nicht nur von unter- bis durchschnittlich begabten Köpfen. Angesichts einer…

von Alf Glocker

Zwischen den Religionen gibt es, dem jeweiligen Gottseidank nach, keine Unterschiede. Im Buddhismus gibt es zum Beispiel gar keine Märtyrer, so wie es zum Beispiel im Christentum welche gibt, wie auch im Islam, aber die sind gleich. Alle kommen…

von Michael Perkampus

Der Rhytmus der Schreibmaschine ist durch nichts zu ersetzen.

Das schöne Klischee (und gleichzeitig der Mythos) : Der Autor beugt sich über die Maschine, daneben der überfüllte Aschenbecher. Das Stakkato der angeschlagenen Typen erfüllt…

von Dieter J Baumgart

« Oh que c’est beau… ! » me dit un jour une voisine de Mourèze, « Y en-a-t-il encore d’autres? »
Plus de dix ans se sont passés depuis, et ce fut pour moi, conteur d’histoires, le point de départ de l’activité littéraire de loisirs la…

von K St

Er ist immer da.
Erstreift im Schatten umher.

Du lebst dein Leben.
Du denkst nichts böses.

Dann schlägt er zu. Er erlegtdie Liebe.
Keine Chance!

Steit. Er grinst. Es ist vollbracht.
Die Liebe verreckt…

von Alf Glocker

(Die höheren Wesen 2. Gebet)

Daß sie längst da sind, diese Herrscher über die Zeit und deren Räumlichkeiten, ist so sicher wie das Amen in der Kirche! Es wäre Humbug behaupten zu wollen, daß, bei der unfassbaren Größe der kosmischen…

von Volker C. Jacoby

Es war lange Zeit Sitte, dass in den Zeiten, als es noch keine Traktoren gab, die Feldarbeit nicht von den Bauern selbst, sondern von deren Knechten getan wurde.

Das Umpflügen mit dem Pferdepflug war ein hartes Brot, galt es doch, die…

von Alf Glocker

(Kriegstagebuch, Akte 6)

Sie führen das Wappen des Todes auf ihren Schilden, aber man sieht sie nicht! Sie umringen die Schwachen unter uns und drücken sie zu Boden, aber wir schreien nicht! Sie trampeln auf den Menschenrechten herum, aber…

von Dieter J Baumgart

     Nanu, da fehlt doch was? Richtig, dieser Aussage mangelt es an einem – oder gar an mehreren? – Beistrichen, Kommata oder Kommas. In deutschen Landen herrscht seit jeher eine Inflation in Sachen Zeichen aller Art. Nicht nur an Hinweis-, Ge-…

von Dieter J Baumgart

Que j’étais réjoui en te voyant. Hier après-midi tu as rendu une visite à notre jacinthe. Tout à coup tu étais là et je décidai de marquer ton arrivée par une photo. Hélas ! Quand j’eus tout installé – le zoom, le pare-soleil, la pile – tu avais…

von Michael Wardemann

Wenn du kein Gedächtnis hast, dann schreibst du nicht über die Dinge, die dein Leben bewegt haben, über die Dinge, die dich hierher brachten. Das Jetzt ist immer schon Vergangenheit; sobald du dir Gedanken über das Jetzt machst, ist es bereits…

von * noé *

Das Wort „Okkultismus“ ist in vieler Munde, sein Inhalt weitgehend unbekannt. Ahnungslosigkeit schützt nicht vor Missbrauch. Stattdessen Aufklärung: Was hat es mit dem Okkultismus auf sich?

„Woran denken Sie zuerst, wenn Sie das Wort…

von Alf Glocker

Auch Seelen können leiden – wie das Wort „Seelenqual“ ja schon sagt. Staatsseelen leiden mit, wenn ihre vielen Einzelteile gequält werden. Zusammengenommen ergibt sich daraus das kollektive Leid! Was eine soziale Gemeinschaft am meisten bedrückt…

von Marcel Strömer

>> Zwischen Glück und Unglück existiert die sogenannte Haaresbreite. Kaum erkenntlich und doch trennt sie unmissverständlich Lebensereignisse in zwei Kategorien. Zum Zeitpunkt des Entstehens dieser Realitäten verwaltet die Wahrnehmung alle…

von Alf Glocker

Wem haben wir eigentlich die derzeitige Weltsituation zu verdanken? Den großen Kriegern, die Not und Unheil über die Länder brachten? Den eingebildeten Regenten, die sich feiern ließen, ohne Ansehen ihrer Person – ich meine, ohne, daß man ihnen…

von Marcel Strömer

Der Weg zwischen Gut und Böse ist zweifelsohne der Schwierige. Bewiesene Worte und Handlungsweisen, die eindeutig diesen beiden vermeintlichen Charaktereigenschaften entsprechen, sind seit Menschengedenken formuliert und je nach sozialer…

von Dieter J Baumgart

Die deutsche Sprache hält eine Vielzahl von Klippen bereit, an denen auch Menschen ohne Migrationshintergrund scheitern können. Neben den verwirrenden Regeln, den Einsatz von Kommata betreffend (siehe auch Mein Gewissen sagt das Gesetz ist…

von Alf Glocker

(Kriegstagebuch, Akte 3

Ich glaube wir müssen uns von einem, nicht mehr zeitgemäßen Zerrbild verabschieden: dem „guten“ Menschen! Jetzt geht’s ans Eingemachte!

Ein guter Mensch fragt nicht nach dem Grund, warum es gut ist, gut zu…

von Alf Glocker

7. Rolle – Wie ihr es gern hättet

Eure Verwerflichkeit kennt leider keine Grenzen, MEINE über alles geliebten Kinder. Nichtswürdig seid ihr und verkommen! Entweder ihr flüchtet vor MIR in riesige Tempelbauten, oder ihr erklärt MICH für…

von Alf Glocker

(Geheime Eintragung, wässrig)

Gehen eigentlich auch Übermenschen unter Menschen? Was glauben Gläubige und was Gläubiger? Sind wir Gläubiger Gottes, oder glauben wir an Gott, sofern wir das überhaupt tun? Nun, wenn wir Gläubiger Gottes…

von Dieter J Baumgart

     Notre village mérite bien une visite. Ainsi il arriva-t-il que notre amie Brigitte eut l’idée d’enrichir d’une excursion à Mourèze une cousinade.
     « Dieter », dit-elle un beau jour, « cette année c’est à mon tour d’organiser la…

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Im Mittelpunkt steht die persönliche Auseinandersetzung des Autors mit seinem jeweiligen Thema - ohne zwingend Kriterien streng wissenschaftlicher Methodik zu beachten.

In Untergruppen aufgeteilt wird die volle Bandbreite zwischen einer humoristischen Aufarbeitung und der ernsthaft-detaillierten, sachbezogenen Darstellung eines Themas bedient - vom gesellschaftlichen Klatsch bis hin zur Beschreibung neuester technischer oder medizinischer Errungenschaften. Essays bestimmen demzufolge die anspruchsvolle Journalistik - sei es in Leitartikeln, Kolumnen, Traktaten oder auch Besprechungen/Beurteilungen (=Rezensionen).

Grundsätzlich gilt in jedem Fall ein überschaubarer Umfang des Textes mit greifbaren und nachvollziehbaren Gedanken, die das fiktionale Element ausklammern - d. h. der gewählten Thematik selbst verhaftet bleiben … und dem Leser die Analyse des Sujets nachvollziehbar ermöglichen.