Essay ✓ geistreiche Essays, Abhandlungen und Betrachtungen

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Essays können als 'hochgeistige', dabei aber formal locker gehaltene Betrachtungen bezeichnet werden - in wörtlicher Übersetzung als 'Versuch' einer mehr oder weniger geistreichen Abhandlung, in der wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden.

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Beitrag 841 - 875 von insgesamt 933 Texten in dieser Kategorie
von Dieter J Baumgart

…mais cependant il rend dépendant,
assoiffé de pouvoir absolu sans limites,
cause de famines,
générateur de meurtriers.

Bien gérer l'argent
exige un caractère bien trempé.

Dieter J Baumgart

von Thomas Dungl

Verlieben läßt sich für mich in diesen drei Phasen wiedergeben und darstellen!
A)@)A - PHATHIE
B)ß)SYM - PHATHIE
C)gamma) ANTI - PHATHIE
A) Wie A-phathie knüpft an den Kirchen- und Mönchs- vater Evagrius Ponticus an, der…

von Alf Glocker

(Reines Wunschdenken)

Im Autohaus Abdel Ibn Abbas-Müller gibt es heute eine Sonderaktion: jeder, der einen großen Kamelercedes kauft, bekommt 3 Frauen gratis dazu. Sie sind allerdings originalverpackt und dürfen erst zuhause angeschaut…

von Dieter J Baumgart

Tja, da waren wir vor einigen Monaten mal wieder am Mittelmeer, um zu gucken, was das liebe Meer nach manchem Wintersturm so alles angeliefert hat. Und da fand sich unter anderem auch eine kleine angekohlte Wurzel, die ich mal so in den Sand…

von Pawel Markiewicz

Das Essaylein
Ich sehe auf fünf aufgeblühten Orchideen in meinem Zimmerchen hin. Und ich träume, so dass ein super Weltstaat an einem verträumten Horizont möglich zu verwirklichen scheint, als ob eine häusliche kleine Spinne an Orchideen…

von Alf Glocker

(Wie das Leben so ist)

Wie ist denn, das Leben? Allen bestätigten Gerüchten nach, ist es schön! Sonst nichts! Doch! Harmlos ist es auch noch! Und vertrauenerweckend noch dazu!

Vater hat Mutter geheiratet, weil sie so nett zu ihm war…

von Alf Glocker

Gute Menschen lieben ihre guten Kinder, schlechte Menschen lieben ihre guten Kinder, gute Menschen lieben ihre schlechten Kinder, schlechte Menschen lieben ihre schlechten Kinder, alle Menschen lieben ihre Kinder, nur ganz bestimmte Kinder lieben…

von Alf Glocker

(Geheime Eintragungen, schwarz)

Eine Seele spürt alles! Und so ist auch bei mir. Alle zu mir gehörenden Körperteile stehen für Empfindungen, die wie Strömungen sind, die mich durchziehen: das Äußere drückt sich im Inneren aus und umgekehrt…

von Alf Glocker

(Was uns erfüllt)

Wer ist das dort, der dieses Leben sieht und empfindet? Wer gibt uns Gedanken und Ziele durch spezielle Impulse ein? Wer sagt uns was wir tun sollen – nein, müssen, weil wir nicht anders können als wir sollen? Wenn dieses…

von Alf Glocker

(Geheime Eintragung, Braun)

Gott ist ein Held, denn ihm darf nicht widersprochen werden!

Es gab einmal eine Zeit, in der das nicht ganz so wichtig war wie heute. Da durfte auch der Gottlose noch etwas von sich geben. Ich denke da…

von Dieter J Baumgart

     Es war einmal eine einfache, sagen wir ruhig schlichte Geschichte, eine von denen, wie sie täglich zu Tausenden auf Redaktionstischen landen und in Ermangelung eines bekannten Verfassernamens, Kürzels oder Pseudonyms stets umgehend und…

von Christian Gemsa

In den letzten Wochen ist die Diskussion über ein Verbot der Vollverschleierung von muslimischen Frauen stark ins öffentliche Interesse gerückt. Dies sicherlich nicht zuletzt durch die Debatte um den Umgang mit Geflüchteten und dem Islam. Dieser…

von Alf Glocker

Obwohl ich weiß, daß das jeder weiß, zähle ich es noch einmal auf, damit man mich auch für alles, was jeder weiß, wenn er es wissen wollte, verurteilen kann. Ich sage aber bereits im Vorfeld, daß keine große Weisheit dazu gehört, zu wissen was…

von Alf Glocker

5. Rolle – Kleine Versprechungen

Wahrlich, ICH verspreche euch Kummers zu sterben, oder in Unterzahl gegenüber Unrecht und Pein, wenn ihr nicht bewahren könnt was ICH euch gegeben habe! Der Unfähige wird gerichtet unter den Unfähigen und…

von Alf Glocker

Seit Toleranz ein Schulfach ist, haben wir den Überblick, was sie betrifft, völlig verloren!

Wie kann das sein? Denken wir – nicht nach – sondern der Zeit voraus!

Dann entdecken wir: Toleranz kann ja nur verschieden interpretierbar…

von Lisa-M. Neumann

"Das Schöne am Verbundensein ist, restlos erkannt, verstanden und akzeptiert zu werden." - Irvin D. Yalom

Eine Blüte nicht erblühen zu lassen, weil die geschlossene Blüte oder Knospe uns Sicherheit suggeriert, ist jemandem mit einer Nähe-…

von Bruno Schulz

Ich schätze sie sehr, diese wunderbar aufrichtigen Gespräche mit meiner lieben Freundin Mechthild. Das sind wärmende Gespräche. Sehr privat. Sehr persönlich. Tiefgründig und ehrlich. Solche Gespräche sind wie eine großartige, dicke, warme Suppe…

von Bruno Schulz

Da ist er. Mein Biest. Der Herzkater. Wie Muskelkater: ein Schmerz nach großer Anstrengung und besonders in den Partien, die stark strapaziert wurden. Das passt. Der Kater war nicht immer ein Kater und er war auch kein Kätzchen.

von Alf Glocker

(Diagnose)

Wenn wir eine ernste Krankheit erkannt haben – was tun wir dann? Wir gehen zum Arzt? Wir beklagen uns? Nein: wir therapieren eine andere – ein kleineres, ganz unwichtiges Leiden, etwas, unter dem wir uns was vorstellen können……

von Alf Glocker

(Terror)

Was ist Terror? Auch hier scheiden sich die Geister – und zwar komplett! Wenn einer seine Arbeit nicht richtig macht und dafür gemaßregelt wird, empfindet er dies nicht selten als Terror. Wenn ein anderer sieht, daß einer seine…

von Alf Glocker

(Die höheren Wesen, 3. Gebet)

Vielfältig sind die Reiserouten der Geister durch die unzähligen Schichten des Universums. Meistens fahren sie die Zeitkrümmung entlang, um uns zu erreichen. Ob wir auf ihrem Weg liegen, entscheidet unsere…

von Anner Griem

Bamoumschrift
 
Wie ich in der 'ZEIT' lese, wurde eine der Bamoun-Schriften in das universale Buch von Johannes Bergerhausen und Siri Poarangan 'Unicode' als eine der bedeutenden Weltschriften/-symbole aufgenommen. Das ist insofern…

von Hippocampus Denkfabrik

Astronomie-eine Wissenschaft für (fast) alle

Die schönen Bilder aus der Sternen- und Planetenkunde faszinieren viele Menschen und finden ein begeistertes Publikum im Internet, Fernsehen und in Magazinen. So mancher astrophysikalische…

von Alf Glocker

Eine Seele ist praktisch immer angegriffen! Was sie auch tut, entscheidet, alles wird in Frage gestellt, denn das ist der Sinn des Seins, auf dem die Veränderung beruht. Auf einer stetigen Veränderung, die letztlich ein passables, nein, ein gutes…

von Alf Glocker

Was ist eigentlich Marxismus-Leninismus? Das ist eine Interpretationsfrage! Das kommt darauf an, wo man lebt. Mir ist ein Land bekannt – das Fantasieland –, in dem ich mit meiner Mutter in himmlischer Eintracht lebte. Ich war ein kleines,…

von Dieter J Baumgart

     Il etait une fois une histoire – disons plutôt – une simple petite histoire, une de celles qui arrivent par milliers sur les bureaux des rédacteurs ou éditeurs et qui atterrissent très vite dans les corbeilles à papier si elles ne portent…

von Mark Read

Irgendwo muss es ihn geben – den Ort, von dem all die identischen Menschen herkommen. All jene, die Tag für Tag die Gehsteige bevölkern, sich an Griffen in U-Bahnen und Trams festhalten, an Supermarktkassen stehen. Die Männer in den immer…

von Klaus Mattes

Hin und wieder lesen wir Geschichten von der Glorie wie auch der Begrenztheit nackter sexueller Leidenschaft zwischen Erwachsenen. Geschichten so ähnlich wie in Bernardo Bertoluccis Film „Der letzte Tango in Paris“.

Schreibt man so etwas,…

von Michael Wardemann

Was ich oben bereits andeutete, möchte ich nun ausführlicher behandeln, und das sind die Begriffe über Raum und Zeit, die alltäglich eingesetzt werden, ohne dass wir uns ihres eigentlichen Gewichts bewusst sind. Über das Jetzt sprach ich bereits…

von Dieter J Baumgart

    La vallée de la petite rivière Salagou, située en Languedoc dans le sud de la France entre Clermont l’Hérault et Lodève, a la forme d’ un grand bassin de 20 km de long et 3km de large, encadré par deux chaînes de montagne avec un passage…

von Alf Glocker

(Bürger-)Kriegstagebuch, Akte 8

Habt 8, nehmt euch in 8, 8ung! Ihr seid in Gefahr! Wer sagt das? Hier ist doch nichts zu befürchten! Die Fabrikschornsteine rauchen noch wie früher, die Fetten sind fett, die Armen arm, wer nichts besitzt,…

von Rochus Stordeur

in memoriam Günter Grass

Ob Günter Grass mit der Wahl des Namens seines Trommel- und Maulhelden auf den physikalischen Vorgang der Einweichung anspielen wollte oder ob er einfach einen typischen Namen geben wollte, wissen wir nicht. Es…

von Maik dameS

Ich schreibe dieses heute zusammenfassend auf, weil mich die nachfolgenden Erlebnisse verlassen sollen und entferne die bisher schlechteste Version meiner Selbst.

Ich warne vor Wesen, welche sich auf den ersten Blick als funkelnde, das…

von Hartmut Müller

Ein nicht immer ganz ernst gemeinter Beitrag zum Modethema „Denken wird überschätzt“.

Was Dummheit ist? Die Antwort fällt nicht leicht, denn wer über D. spricht, suggeriert sich und anderen, über ihr zu stehen, und gerade das gilt u.a. als…

von Alf Glocker

(Rezept für ein Höllengericht)

Immer wenn es dem Schicksal langweilig ist, dann kocht es ein Höllengericht – scharf gewürzt mit Untergangspfeffer, Infernochilli und Todeswurzel! Das macht aus jeder Laschpampe ein Spitzenmahl unter aller…

Seiten

Im Mittelpunkt steht die persönliche Auseinandersetzung des Autors mit seinem jeweiligen Thema - ohne zwingend Kriterien streng wissenschaftlicher Methodik zu beachten.

In Untergruppen aufgeteilt wird die volle Bandbreite zwischen einer humoristischen Aufarbeitung und der ernsthaft-detaillierten, sachbezogenen Darstellung eines Themas bedient - vom gesellschaftlichen Klatsch bis hin zur Beschreibung neuester technischer oder medizinischer Errungenschaften. Essays bestimmen demzufolge die anspruchsvolle Journalistik - sei es in Leitartikeln, Kolumnen, Traktaten oder auch Besprechungen/Beurteilungen (=Rezensionen).

Grundsätzlich gilt in jedem Fall ein überschaubarer Umfang des Textes mit greifbaren und nachvollziehbaren Gedanken, die das fiktionale Element ausklammern - d. h. der gewählten Thematik selbst verhaftet bleiben … und dem Leser die Analyse des Sujets nachvollziehbar ermöglichen.