Essay ✓ geistreiche Essays, Abhandlungen und Betrachtungen

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Essays können als 'hochgeistige', dabei aber formal locker gehaltene Betrachtungen bezeichnet werden - in wörtlicher Übersetzung als 'Versuch' einer mehr oder weniger geistreichen Abhandlung, in der wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden.

empfohlene Essays
von Abdolreza Madjderey
von Mitch Cohen
von Kurt Tucholsky
die schönsten Essays
Beitrag 841 - 875 von insgesamt 881 Texten in dieser Kategorie
von Dieter J Baumgart

     Unser Dorf ist immer gut für einen Besuch. Und so trug es sich zu, daß unsere Freundin Brigitte auf die Idee kam, ihr Verwandtentreffen mit einem Ausflug nach Mourèze zu bereichern.
     „Dieter“, meinte sie eines schönen Tages, „ich…

von Luisa Tintenklecks

Im Internet gibt es eine ganze Reihe von Online Casinos, die in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden sind. Viele Nutzer begeistern sich für die Angebote, die dort zu finden sind. Dafür gibt es eine ganze Reihe von Gründen. Unter…

von Dieter J Baumgart

Wie wir aus verläßlichen Quellen erfahren, zeigen sich nach jahrelangen, von führenden Automobilherstellern finanzierten Forschungsversuchen erste ermutigende Ergebnisse bei in zoologischen Gärten gehaltenen Raubkatzen. Erstmals können diese…

von Alf Glocker

Geheime Eintragungen, Fehlfarben)

Nichtvorhandene Beurteilungsgremien setzen, in jedem Land voraus, daß wir abhängig sind! Zuerst einmal von unseren Trieben. Wir reagieren nur „richtig“, im Sinne von nutzbar, wenn wir keine Selbstkontrolle…

von Alf Glocker

(Rede im Parlament)

Liebe Verbrecherinnen und Verbrecher, auch heute möchte ich uns wieder zum Erreichten gratulieren und natürlich auch zu unserem Wahlspruch "Wir schaffen das!", denn wir haben es tatsächlich wieder geschafft!

Die…

von Dieter J Baumgart

„Oh, das ist aber schön…“ sprach uns eine Nachbarin in Mourèze eines Tages an, „kommt da noch mehr?“
Das ist nun schon über zehn Jahre her, und diese Bemerkung war für mich der Startschuß zur schönsten literarischen Freizeitbeschäftigung in…

von Volker C. Jacoby

Rundfunkbeitrag zum Thema "Das Hörbuch als sinnvolle Ergänzung zum gedruckten Text" von Prof. Heinz Meyer-Dill über ein sprachliches Phänomen.

>> Meine sehr verehrten Damen und Herren! Manche Bücher lassen sich einfach nicht ohne die…

von Alf Glocker

(Was normal ist)

Nehmen wir einmal – in größtmöglicher Naivität – an, es gäbe einen ganz normalen Menschen und wir würden ausgerechnet den suchen, wie würden wir das dann anstellen?

Zuerst müssten wir uns darüber glasklar werden was…

von Alf Glocker

Geheime Eintragung, goldig)

Alles glimmt und alles glitzert! Und ich bin so glücklich, denn ich bade – in den Nebeln der Zeit. Bunte Traumbilder streichen an mir vorbei, sie berühren mich sanft. Nichts brauche ich ernst zu nehmen, denn ich…

von Dieter J Baumgart

Um es vorwegzunehmen: Ich bin weder Lingu-, noch German- oder sonst ein -ist. Und wenn ich mich im Folgenden mit dem Thema Sprache befasse, dann bitte ich die Vertreter der genannten Fachbereiche um Nachsicht, wenn ich Behauptungen aufstelle, die…

von Alf Glocker

(Todesanzeige)

Mein Traum war es ewig zu leben. Das hätte natürlich auch geklappt, wenn da nicht eines gewesen wäre: meine Vernichtung! Denn gewöhnlich haben Staatsseelen das ewige Leben, sie müssen sich nur kontinuierlich entwickeln. Man…

von Dieter J Baumgart

Pouvoir porter atteinte à la dignité humaine
Est signe de sa grande vulnérabilité

Dieter J Baumgart

von Pawel Markiewicz

Das Essaylein
Ich sehe auf fünf aufgeblühten Orchideen in meinem Zimmerchen hin. Und ich träume, so dass ein super Weltstaat an einem verträumten Horizont möglich zu verwirklichen scheint, als ob eine häusliche kleine Spinne an Orchideen…

von Alf Glocker

(Über die Sinnlosigkeit von Arbeit)

Desillusionierend wie die Arbeit nun mal ist, kommt man ihr nach, weil sie das einzige ist was man erreichen kann. Wer ihr nicht nachkommt, sondern sich um die wahren Belange des Lebens kümmert, der wird…

von Alf Glocker

(Agonie)

Abgrundtief böse ist manchmal etwas, das gut, ja sogar heilig erscheint. Es muss sich nur krampfhaft an einem Irrtum festkrallen, seine wahren Absichten verschleiern, vertuschen was es eigentlich besser weiß, als es sagt und tut.…

von Alf Glocker

Was wir eigentlich glauben

Wir sind schon komische Vögel, nichtwahr?! Warum knien wir denn nieder, wenn ein Kind weint? Kümmert es uns denn nicht, wie es entstanden ist? Es gibt doch auch eine Führerscheinprüfung! Können wir uns denn nicht…

von Alf Glocker

(Der alte Schamane, 1. Episode)

Stellt euch einmal vor, ich hätte einen alten Schamanen gekannt, der mich erspüren und bloßstellen konnte – nein, nicht nur mich…der die Gesetze des Universums, des Lebens und der Zeit entschlüsselt hätte.…

von Alf Glocker

Mein liebstes Spiel ist, nein, nicht Menschen an der Nase herumführen, oder doch – na, jedenfalls: Poker! Ich pokere mit anderen Pokergesichtern um die Vorherrschaft im Verarschen! Ich setze immer alles was ich habe auf Verdacht! Verdacht ist gut…

von Dieter J Baumgart

     Nein, nein, eigentlich ist es viel zu heiß, um über Kunst zu reden: Unterm Dach sind es 45° C, hier, wo ich meinen Gedanken Freigang verordne, sind es um 30° C, unten, im Parterre sind es nur noch 22°. Und hätte unser Haus Zugang zu einem…

von Alf Glocker

(Über die Würde)

Die Würde des Menschen ist nicht nur unantastbar, sondern auch ein seltsames „Ding“. Viel wird über sie geredet, aber was sie wirklich ist, ist anscheinend Ansichtssache! Warum?

Weil sie sich offensichtlich nach dem…

von Alf Glocker

(Kriegstagebuch, Akte 7)

Woran erkennt man eigentlich, daß man sich im Krieg befindet, und daß man ihn gerade verliert? Die Hinweise darauf sind ganz einfach zu erkennen – es befinden eine Menge feindlicher Soldaten im Land! Es werden, von…

von René Oberholzer

ICH GESTEHE, ICH HABE MICH IN SOPHIE VERLIEBT, GENAUER GESAGT IN IHRE MUSIK, ABER VERMUTLICH AUCH IN BEIDE, WEIL SIE SO AUSSIEHT WIE EINE FRAU, IN DIE ICH MICH VOR JAHREN VERLIEBT HATTE. ES PASSIERTE AUF EINER SCHIFFSFAHRT RUND UM STOCKHOLM AUF…

von Alf Glocker

(Leihgaben)

50. Sprich: „Ich habe aus mir selbst keine Macht über Wohl und Wehe meiner Seele, außer was Allah will. Jedes Volk hat eine Frist; und wenn die Frist um ist, so können sie auch nicht einen Augenblick dahinter zurückbleiben,…

von Alf Glocker

Ich dreh am Rad! Ratlosigkeit! Ich glaub mein Schwein pfeift, da kreißt doch der Bär – sowas gibt’s doch gar nicht! Na, wasss denn nun? Na, daß die Leute nicht 1 + 1 zusammenzählen können. Aber das können sie doch! Ja? Wo denn?

Die machen…

von Gebhard, Xaver Bock

Das Schweigen der Deutschen.

Im Namen der Deutschen wurden während der NS-Zeit grausige Verbrechen begangen. Kollektive Schuld ist nicht justiziabel. Wir weisen die Darstellungen eines mordlüsternen deutschen Volkes zurück, doch eine…

von Alf Glocker

oder
Meine Brüder und ich. (Ein Brief)

Mein lieber Freund Hans, ich muss Dir sagen, daß uns bald sehr gut geht. Du weißt ja, hier bei uns war das nichts Gescheites mehr. Mein Brüder und ich, wir haben uns andauernd gestritten! Alles…

von Alf Glocker

(Die höheren Wesen, 4. Gebet)

Ob ich Angst vor Geistern und Außerirdischen habe? Bei Geistern lässt sich das nicht so genau sagen, denn geisterhafte, oder auch dämonische Wirkungen können vermutlich hauptsächlich nur von lebenden Personen…

von Anner Griem

das subjekt ist für sich betrachtet, nur sich selbt gegeben, da es, subjektiv besehen, nur seinen eigenen geist anerkennt. das objekt dagegen ist die vielfalt der welt, die mich umgibt. insofern sind monotheistische religionen religionen einer…

von Alf Glocker

(Der alte Schamane, 5. Delirium)

Ich tanze, ich tanze und tanze im Kreis, um meine Achse, immer schneller! Die Welt verschwimmt, verliert jede Bedeutung – und plötzlich ist sie eine andere geworden. Um mich sehe ich lauter andere tanzende…

von Alf Glocker

(Geheime Eintragungen, Oliv)

Geist ist wichtiger als Geld! Seine Färbung und seine Qualität bestimmen das Leben in der Zukunft!

Nun mag mancher sagen: „Die Zukunft ist mir doch egal – ich leb‘ den Quatsch hier noch zu Ende und was…

von Klaus Mattes

Tafelläden gibt es überall. Berliner Tafel, Schwäbische Tafel, Rheinische Tafel und so weiter. Läden, bei denen alle Lebensmittel billiger sind, man allerdings nicht bedient wird, wenn man keinen Ausweis vorzuweisen hat, den nur haben kann, wer…

von Alf Glocker

(Taumel)

Manchmal dreht sich der Taumel des Glücks vor meinen weltlichen Augen, und vor mir geht die Türe zum Jenseits auf – so betroffen bin ich, von jener Gier, die man hat, nach meinem wohligen Leib! Jeder möchte ihn haben! Dies…

von Rochus Stordeur

Auf die Insel Usedom kommt man über zwei Brücken. Die Insel verlandet und wird gleichzeitig weggespült. Vielleicht war die sagenhafte Stadt Vineta auf ihr, vielleicht war aber auch die Odermündung, an der Vineta lag, ganz woanders. Die Insel…

von Alfred Krieger

Zu allen möglichen Anlässen pflegen wir, unseren Mitmenschen „viel Glück“ zu wünschen: an Geburtstagen, zur Eheschließung, vor schwierigen Prüfungen und so weiter. Diese freundliche Geste verrät unsere Verbundenheit und mag so dem…

von Alf Glocker

1. Rolle - Kleine Ermahnungen

So also bist du geworfen, in den Zeitstrom der Welt, die ICH dir zugänglich gemacht habe, auf daß du seiest, wie ein Halm, wie ein Tier, wie ein Baum. Du solltest MICH nicht unqualifiziert hinterfragen, denn…

Seiten

Im Mittelpunkt steht die persönliche Auseinandersetzung des Autors mit seinem jeweiligen Thema - ohne zwingend Kriterien streng wissenschaftlicher Methodik zu beachten.

In Untergruppen aufgeteilt wird die volle Bandbreite zwischen einer humoristischen Aufarbeitung und der ernsthaft-detaillierten, sachbezogenen Darstellung eines Themas bedient - vom gesellschaftlichen Klatsch bis hin zur Beschreibung neuester technischer oder medizinischer Errungenschaften. Essays bestimmen demzufolge die anspruchsvolle Journalistik - sei es in Leitartikeln, Kolumnen, Traktaten oder auch Besprechungen/Beurteilungen (=Rezensionen).

Grundsätzlich gilt in jedem Fall ein überschaubarer Umfang des Textes mit greifbaren und nachvollziehbaren Gedanken, die das fiktionale Element ausklammern - d. h. der gewählten Thematik selbst verhaftet bleiben … und dem Leser die Analyse des Sujets nachvollziehbar ermöglichen.