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von Marcel Strömer

Steigen und Schwelen;
Feuer befehlen
Strömen und Lösen
- hitzige Glut gräbt durch die Stadt

wer will auf brennender Erde gehen
feurige Söhne,
heiße Mädchen
schwitzen sich satt

lodernde Flammen,…

von Heinz Helm-Karrock

DEINE KANTEN HABEN SIE GERUNDET
ALL DEINE FRAGEN GESTUNDET

DER TISCH, AN DEM DU
MIT IHNEN SITZEN WOLLTEST,

DEN HABEN SIE DIR
ZUR ANKLAGEBANK GEMACHT

EUER SCHWEIGEN IST
IHRE WAFFE GEGEN EUCH

von Herbert Koller

Ich sitze auf einem hohen Berg ganz alleine,
auf einem dieser dicken Steine.
Mein Blick schweift in die weite Ferne
da hinten wäre ich mal gerne.

Wieso hat mich die Sehnsucht so stark gepackt,
wo ich doch hier…

von Alf Glocker

Täter stehen in Ausnahme-Fellen,
die zu gerben gar nicht geht,
sie überfluten alle Schwellen –
für sie wird jedes Recht verdreht!

Weil ihre Kinder traurig blicken,
die so zahlreich sind und nett,
bekennen wir…

von philipp kirschner

1)
hob di afoch vüz wenig beochtet, hob di a nie richtig registriat, füa mi woast nua reine unsichtboare luft
hob di nie in meim gesichtsföd gsehn, host füa mi afoch nie existiat, hob eigentlich no nie dei nähe gesucht
hob no…

von Marcel Strömer

ich taste mich
blind durch eine scheinbar endlos lange Nebelwand
spüre viele kalte Atem wehen

fühle was dich
und mich schon immer eng und fest verband
durch diese dunklen Schatten gehen

so verknüpft sind wir…

von slow speak

Ich bin unsagbar
glücklich und dankbar,
für mein Weinen,
für mein Leiden,
für mein Lächeln ,
für meine Schwächen,
für die gefühlte Liebe,
und dem Kind in der Wiege,
für falsche Einschätzungen

von Volker C. Jacoby

Du kennst das, wohlbeschenkt zu sein
mit großem Glück, wie du es nennst.
Die Seele scheint in lichte Höhen
sich aufzuschwingen, ungeahnt;
und du in wildem Wohlgefühl
schwebst, wie du wähnst, im Himmel.

von Marcel Strömer

Ich werde nach den Sternen greifen
hoch am Himmel, die mich sehn,
meine Menschenengelflügel weiten,
durch die dunklen Wolken fliehn.

Wasser, drückt meine nackten Lenden,
die bis Hals und Seele stehn.
Tränen,…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Eine leise Ahnung
wird allmählich
zur Gewissheit
als Herz und Verstand
miteinander kommunizieren
und ungeahnte
Energien freisetzen
zur Bewältigung
anstehender
Herausforderungen

von Marcel Strömer

Ich sterbe noch einmal
in deiner Süße
deinem Lichtermeer
deinen Fragen

Ich tu`s noch einmal
in meinem Bettlerkleid
meinem Lebenspech
meinen Klagen

Wir drehen noch einmal
das Schicksalsrad…

von Frank Tegenthoff

Vor ihm schmilzt dahin ein leichtes Schmunzeln. Dabei schmeckt er, wie bitter es von seinen Lippen küsst. Und grummelt vor Schmerz. Ein zartbitteres Verlangen - ein Vorhang vorm letzten Akt. Willkommen! Im Theater der zartbitteren Künste. Im…

von Martin Gehring

klack klack klack
blinklichternd
rotieren die walzen

wort | nichts | wort
nichts | nichts | wort
nichts | wort | nichts

dann wort | wort | wort
hauptgewinn am
wortspielautomat

von * noé *

Es sind die Armen, die sich stützen,
die von dem Wenigen noch geben.
Denn wozu sollte Reichtum nützen,
als dazu, Leben Raum zu geben?

Wie kann man anhäufen und horten,
wenn Nachbarn nicht das Brot noch finden?…

von Alf Glocker

17. Schritt

Capito?

Was ist die Grausamkeit des Lebens
gegen einen guten Job?!
Nur ein, sich viel zu spät
Herausstellendes, wenn man einmal
die Wirkung dessen bemerkt,
das man viel zu lange

von * noé *

Wenn man mit beiden Händen nimmt,
zeitgleich das freie Wort verbietet,
weiß jeder doch, dass da was nicht stimmt,
wird sogar gegen eigene Bürger gewütet!

Wie europäisch kann sowas sein?
Ist denn Europa nicht…

von Alf Glocker

Wenn die Quatschgedanken humpeln
(ja, da staune ich doch nur!),
so durch dumpfe Hirne rumpeln,
fühl‘ ich mich ganz aus der Natur!

Es gelingt mit nicht zu folgen,
diesem Zirkus: „Jemand-spielen“.
Da ballen sich…

von Flora von Bistram

Mit den Staren kommt er wieder,
strahlend hell auf seinem Ross,
sträubt verknautschtes Buntgefieder,
lockt mit Wärme jeden Spross.

Schnee verrinnt in Erdesspalten,
wenn der Jüngling ihn berührt.
Schnell wird…

von Michael Dahm

Nichts zu sagen heißt nicht,
dass man nicht die Unwahrheit spricht ...

von Jürgen Wagner

Die Achtzehn öffnet Dir ein Tor
Und lang Ersehntes tritt hervor
Die Welt, ein Haus mit vielen Türen
Sie lädt Dich ein, wird Dich berühren

Nicht alle Türen geh’n gleich auf
Zu machtvoll ist der Lebenslauf
Bleib…

von Alf Glocker

Züchte dir die Natternbrut,
solang es Nattern reichlich gibt,
denn wer keine Nattern liebt,
der hat Ehre nicht im Blut!

Wenn dich eine Natter sticht,
dann sei freundlich, voller Dank
(misstrauisch sein macht…

von * noé *

Du hörst sie in der Sprache reden,
doch du verstehst nicht einen Ton,
dir scheint es, sie berühre jeden,
doch du verstehst rein nichts davon.
Das ist aber nicht weiter schlimm,
die ander'n hör'n bei DIR ja…

von VAN DE JANKAS

Geschrieben!!!...Gelöschte Worte, Falscher Orte!!! Falscher Stunde...Gleicher Wunde!!!...Schreiben heilt...Herz das weint...Erinnerung kann Schmerzen...Nacht sie kommt...Wind erlöscht die Kerzen...

von Libusa Odenwaeller

Wenn ich nur dürfte
Hätte ich geschrieben

Ich suche Dich
Komm
Wie damals
Über die Feldwege
Gedeckt für unsere
verletzte Füße
Wo Schmerz
nur leise lächelt

Aber ich darf nicht

von * noé *

Könnte es nur so sein,
dass all der Smog um uns herum,
der Smog der erstickten Gefühle,
des Egoismus',
des Hasses,
des Neids,
der Habgier,
Geltungssucht,

der Schlamm der Verstrickungen,

von Volker C. Jacoby

Die Farben dieser schönen Welt
verdarben wir, die Erben.
Wir säten Stahl, begehrten Geld,
ernteten Artensterben.

In Mutter Erde schlugen wir
unheilbar tiefe Kerben;
wir jagten Mensch, wir jagten Tier
im…

von Axel C. Englert

Es war ein Wind – der machte sicherlich –
Stets ziemlich viel. (Von und aus sich…)
WER sagt, dass ICH nicht lesen kann?!
Da braus’ ich auf! Werd’ zum ORKAN!

Was DA draufsteht – ÄH – okay –
Ich gesteh’ – OHNE Brille…

von Marcel Strömer

ein Mensch zu sein das wäre Ziel
egal in welcher Farbe
mit warmem Schein und Ehre viel
und ohne Machtgehabe
der vor der Freiheit nicht mehr flieht
und Größe zeigt wenn sie versiegt

der Räume weitet die so eng…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Er liebt es, um die Ecke zu denken,
sich Hirnwindungen zu verrenken
mental die Welt auf den Kopf zu stellen,
konträre Entscheidungen zu fällen.

Er liebt es, Leute zu irritieren
bis sie den roten Faden verlieren,…

von Hippocampus Denkfabrik

Wir geben ihm Futter, Liebe und
einen Regenponcho
und vergessen dabei: Es ist "nur" ein Hund-
warum verwöhnen wir ihn denn so?
...weil wir uns manchmal insgeheim darauf freun-
er möge uns aus Einsamkeit befrein?

von Marcel Strömer

das Schattenlicht
umschleichst du gern
zeigst dein Gesicht
vom andern Stern
dein Farbenspiel
vermischt mir Sinn
führst Sehnsuchtsziel
zur Seele hin
verwebst mir Klang
mit Bilderflut
ein…

von Alexander Paukner

Ein Heiden Schäfer wusst ums Korn,
ein Fichten klarer heller Dorn.
Es nahm die Zeit, das feinste Kleid.
Sich webte einst ein stilles weit.
Seit Anbeginn im rosig lieblich zirpend Klang.
Die Glocke schlug, ein Kirch…

von Michael Dahm

Das Feuer

Scheu das Feuer - ich gebrannter,
das mich mit Haut und Haar verzehrt ?
Die Hitze ist mir nur bekannter,
hat mich denoch nichts gelehrt ...

von Hayal Masal

Ich bin gefangen,
in meinem ganz persönlichen Gefängnis,
mein persönliches Gefängnis,
die Welt.

Mein ganz persönliches Gefängnis,
mit nicht sichtbaren Gitterstäben.

Jeden Tag die gleichen Gesichter,
Tag…

von Marcel Strömer

Die Wut, der Irrtum dieser Gänge
versenkt den Mut, zerfällt zu Staub,
eingemauert in der Enge
erkrankt die Seele betongrau.

Ohne Rückzug, rasselt Strenge -
Schlüsselbund, Ohnmacht gegen Tür,
öffnet hastig -…

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