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von eine Lichtgestalt

Ein wilder Strom
Reist mich fort,
Weggeflohn
Zum andren Ort.

Eine milde Briese
weht mich weg.
Sitz auf der Wiese,
Such den Zweck.

Ein kühler Traum
bringt mir Ruhe.
Ein leerer Raum,…

von Marcel Strömer

heute türmen sich meine Gedanken
wie aufeinander folgende Wellen
sie drohen mir,
mit gewaltigen Flanken
mich unter ihre Schlagkraft zu stellen

ich habe Angst, dass sie mich verschlucken
davor, dass ich mein…

von * noé *

Wie prachtvoll leuchten bunte Beeren
von Büschen, Bäumen, Sträuchern, Hecken!
Als wenn sie schon Adventsschmuck wären
und wollten Weihnachtswünsche wecken ...

In diesen frostentfärbten Tagen,
da sucht das Auge nach…

von * noé *

Als sei die Zeit eine Zitrone,
so presst man jeden Saft aus ihr.
Als wenn es sich damit belohne,
das stark geschund'ne Arbeitstier ...

Wo früher "wem" die Stunde schlug,
erhöht man den Sekundentakt -
trotzdem…

von Alf Glocker

Steig ins Meer der Peinlichkeiten,
nimm dir alle Rast und Ruh‘,
sieh dich den Parcours bestreiten,
der sich „Leben“ nennt und du
wirst am Ende nichts begreifen –
um dich träge abzustreifen.

Was passierte hieß…

von Alf Glocker

Die Sinnlichkeit und die Schönheit
In einer aufregenden Kulisse gezeigt,
macht die Fantasieschwingen weit,
die in bunten Federn, verzweigt,
mit den Wolken der Träume fliegen,
und die Nacht über der Erde besiegen.…

von Axel C. Englert

Eine Insel – namenlos –
Fühlte stets sich einsam bloß!
Diese doofe Redensart!
Dazu das Fragespiel war hart:

Da muss als Insel man sich schämen!
Drei Dinge nur sind mitzunehmen…
Aller guten Dinge sind ja drei?…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Die Gedankenkette zerreisst
Lebensthemen sind wie zergliedert,
Chaos herrscht im Denken, Fühlen, Handeln
Fragmente des zerfallenen Denkens
fügen sich zusammen,
versuchen anzuknüpfen an das Leben
vorm Chaos -…

von * noé *

Ein Abgesang dem großen Dichter ...
Mit vielen Mühen, Lichterketten,
hat er gewagt, darauf zu wetten,
dass ein Entkommen möglich sei.
Vorbei.

Was jetzt noch bleibt,
ist nicht zu retten.
Auch nicht man…

von Jürgen Wagner

Um ein Schmetterling zu werden
ein paar Tage hier auf Erden
der in Schönheit erscheint
der auf Blüten verweilt
der tanzt und der fliegt
und in Lüften sich wiegt

Muss man lange Monate
kriechen

von Alf Glocker

Blick nicht grade aus nicht quer –
blick nicht deine Augen leer,
denn am Ende aller Wege
zählt nur noch das Arsch-Gelege!

Pöbelfallen, Weisgemache,
Quatschtiraden, gelber Drache,
alles irritiert das Wahre –…

von Alf Glocker

Infantilismen bezeugen meine Gegenwart
in der Bleichwelt Absurdistans,
wo ich die Stunden verbringe wie ein Satan,
dem nichts Besseres einfällt als auszuruh’n.

Die Ruhe ist mein Drachenelement!
Deutlich sichtbar ist…

von Marcel Strömer

Selbst diese freie Welt muss vergehn
und ihre grünen Himmel welken bald
verwandelt Sein, was wir noch nicht verstehn
zeigt sich uns in Engel oder Lichtgestalt
wer auf hohen Thron und Treppen stieg
mit stolzer Brust…

von Marcel Strömer

dann und wann
vermisse ich dich Harfenklang
dein Lobgesang
der einst aus göttlich Himmelsphäre sprang

hier und dort
vermisse ich dein liebes Wort
am trauten Ort
schickst alle meine Alltagssorgen fort…

von Michael Jörchel

Schau der Hund, ist er nicht lieb?
Er wedelt mit dem Schwanz.
Wenn man ihm etwas Leckeres gibt
dann dreht er sich, im Tanz.

Er holt das Stöckchen, fängt den Ball,
egal wie hoch, wie weit.
Er tut alles, überall…

von René Oberholzer

Auf das Gedicht
Das hier nicht ist
Es lebe ewig

von Alf Glocker

Becher auf Becher, schierlingsgetrunken,
hab‘ ich in meiner „Würde“ gehaust,
Zukunft auf Zukunft – göttliche Funken –
habe ich von der Hoffnung geschmaust!

Und ich wollte nicht sterben, war resistent,
glücklos…

von Alf Glocker

Die Geister treten als Schatten auf –
wir haben Angst und fragen nie,
wir folgen ihnen, im Sternenlauf,
marschieren in der Kompanie
mit „Morituri salutant!“
und bleiben für uns unerkannt.

In Schleiern wehen…

von Alf Glocker

Ich bin Dichter noch als dicht:
mir fällt eine Menge ein
(Häuser nicht und keine Gelder)!
Denn aus meiner reinen Sicht,
achte ich nicht auf den Schein.
Er stellt wenig für mich dar –
lieber seh‘ ich sonnenklar…

von slow speak

Meine Tränen fallen zu Boden,
von dort werden sie aufgehoben,
sie verdunsten, werden zu Wolken,
zu Tropfen sie werden sollten,
um lebenswichtiges Nass zu bringen,
aus meinem Leid das Leben singen,
so fallen sie…

von Reim Ereien

hätte kein Wort für die Liebe
mein Herz es wäre nicht rein
unkultiviert, niedre Triebe
barbarisch die Hand, soll sie sein

grob und rauh, voll von Zwängen
gegeißelt von strenger Natur
würde ich andere Drängen…

von Alf Glocker

109. Schritt

Es ist, bei Gott, nicht wichtig, daß es Wohlstand gibt,
es ist nur wichtig, daß wir Päpste haben,
Mullas, Mönche, Lamas, Muezzine –
Und was mit Mühen stets herbei geliebt,
das soll in Kriegen sich und…

von Axel C. Englert

Mach ich mit Krause Shopping – Tour:
Entpuppt sich’s stets als Horror. Pur!
Um solchem Ärger zu entgeh’n –
Ließ ich ALLEIN sie Runden dreh’n…

Mit Einkaufsgeld, Prämie und Liste
Schickt’ ich die Gute auf die Piste!…

von Alf Glocker

Mit den Sorgen der Menschen darf man nicht „spielen“,
sonst ist man gleich rechtspopulistisch!
Nein, man sollte sie einfach vergessen!
Man spielt doch lieber mit den Gefühlen
der Leute und bleibt dabei total optimistisch…

von Axel C. Englert

Ein Kiesel
Saß inmitten Bachgeriesel
(Ganz OHNE Wiesel!)

Bloß wieso –
War er solo?

War schwer VERStimmt:
Auf mir hockt kein solches Vieh!
Bin doch zutiefst ergrimmt!
ICH saß noch auf Wieseln nie…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Lebensfreude zieht
den Grauschleier
von deiner Seele,
lässt dein Wesen leuchten
wie bunte Schmetterlinge,
die deinem Dasein
Leichtigkeit verleihen
und dich die Einzigartigkeit
deiner Existenz

von Marcel Strömer

Schlaf mein Blut
und verstumme,
horch die Mauer klagt

grenzenlos
dazwischen,
Wut aus Stacheldraht

und deine Kunst
des Hoffens,
das ernstes Wort besagt

bleibt Zellentür
verschlossen…

von Eva Anna Delamar

Eu e o meu esposo do casamento forçado
Pensamos em separar nos
Ele a quem eu fui dado bem cedo
Sempre dava me tudo
Por me fazer feliz
Ofreceava me comida, brinquedos, roupinhas, atividades assim como balé, velar,…

von * noé *

Den Vater verloren, den Mann, das Vertrauen,
die Heimat, von der Familie den Rest -
wie kann man da froh in die Zukunft schauen,
wenn Unsicherheit nicht ruhen lässt ...

Zwei Kriege durchlebt - und beide verloren,

von Jürgen Wagner

Montag - Mondtag - Lundi

Der Mond empfängt das Licht der Sonne
das Kind wird satt in Liebe, Wonne
Denn wie so oft in uns'rem Leben
da fängt es an mit einem 'Geben'

Dienstag - Marstag - Mardi

Schon bald…

von Marcel Strömer

Niemand hat sich je beschwert -
Millionentode sind doch längst verjährt!
Die Zeit hat neuen Raum gewährt,
der da mit neuem Werk belehrt.
Doch falls mal wieder Volkszorn gärt,
ist kollektives Schweigen nie verkehrt!…

von Alf Glocker

Wir stehen am Rand und wir schau'n in den Tod.
Vor uns tut sich ein riesiger Abgrund, auf, auf -
und hinter uns erfriert alles Leben im Brot,
im Dienen, den Herrn, damit sie uns nicht schlagen,
mit Worten, mit Taten, mit…

von Axel C. Englert

Ein schmaler Sockel
(Er hieß „Jockel“)
War ständig von den Socken:
Was lasten auf mir Brocken!

Brutal werd’ ich unterdrückt!
Immer unten. Stets gebückt!
Wer findet so fetten Hering fein?
Ungenießbar! (…

von Marcel Strömer

UV wirft der Sommer
Schicht durch Ozon
dichtet über Wüstenregion
was flüstert uns Donner
irre Lichtexplosion

dort unten das Quälen
Atmen fällt schwer
Sonne wohin flieht das Meer
dunkle Kleidung…

von * noé *

Es ist dein Unglück, das dich glücklich macht,
alle sind glücklich, warum also auch du?
Du bist besonders, Glück hat keine Macht,
speziell du brauchst das Unglück dazu.

Was ist schon besonders an dümmlichem Lachen,

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