Dichtung ✓ klassische & moderne Dichtungen

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von Marcel Strömer

Immer wieder Krieg,
schon wieder bluten Wunden!
Hass bleibt unbesiegt,
wird immer neu erfunden!

Keine Zeit bleibt Mensch,
den gute Sichten lenken!
Weltenmacht sie drängt,
will niemals Ruhe schenken!…

von Alf Glocker

Ich kannte mal ein süßes Mädchen,
das Marion hieß. Wie schön sie war!
Sie drehte mir im Kopf ein Rädchen,
solange bis ich, nicht mehr klar,
mich wundern musste, über mich.
Ich sagte ihr: "Ich liebe dich!"

Dann…

von Michael Dahm

Früher Lenz

Schweigend stehen kahle Säulen,
im klapperdürren Märzenwald,
durch den noch Winters Winde wehen,
so ungeliebt und kalt.

Vom Fluss weht klagend Vogelsang,
verstärkt das Triste nur,
des…

von Alf Glocker

Im unbeirrten, unverwandten Ernst bestreite
ich täglich, ohne sorgenvoll zu rasten,
mit einem großen Kraftaufwand zur Seite,
die Angstbewältigung bekannter Lasten.

Auch wenn sich schöne Frühlingswochen dehnen
und…

von * noé *

Hört! Hört! Hört!

Zwei neue Schultern,
auf denen Gewicht ruhen kann!

Zwei neue Beine,
gehn neue Wege, irgendwann!

Tragende Gedanken,
die neu denken, was zählt!

Und zwei neue Hände,
für das…

von Alf Glocker

Das Leben ist, im Augenblick des Sterbens,
wohl niemals richtig echt gewesen…
was ist denn schon die Zeit?!

Sie ist Gedeihen, im Anblick des Verderbens,
wird immer fortgekehrt mit Besen…
wer ist für diesen Spaß…

von Marcel Strömer

Folge einer langen Spur
atme Zeit und Zwischenräume,
Vergangenheit lebt Stadtkultur -
Höhepunkte großer Träume.

Quedlinburg, kleine Gassenstadt
kopfsteingepflastert führst du Gast
zu Rathaus, Roland übern…

von Jürgen Wagner

Wir gehen heute mal spazier'n
Die Eltern sind im tiefen Meer
Sie suchen Nahrung früh und spät
Denn hungrig sind wir immer sehr

Wir mögen uns mal verlustier'n
im Eis, da geht's nur schwer voran
Die Welt ist…

von Volker C. Jacoby

Fehlschläge führen
mit wackeligen Schritten,
doch wirksam uns
beständig nach vorne.

Und weiter geht’s
mit mildem Lächeln,
wie sich so
wildwunderlich wichtig
der linear Strebsame
streckenweis…

von * noé *

Aus Schatten nur befreit sich Licht -
und Licht nur kann sie sichtbar machen.
Das Dunkle sieht man nun mal nicht
so gerne wie die hellen Sachen.

Doch wie aus jeder dunklen Nacht
noch immer wird ein Tag geboren,…

von Alf Glocker

Ob Islamisten,
ob Buddhisten,
ob christliche Katholizisten,
alle sturen Domatisten
sind nur schnöde Attentäter –
niemals je Vernunftvertreter!

Ob Dschingis Khan,
ob Vatikan,
ob Kommunismus,…

von * noé *

Wie die Nacht in deinen Augen
löscht die Seele alles Licht.
Fehlt das Fühlen, kann nicht taugen,
was ein Hoffnungsstrahl verspricht.

Wie das Sehnen der Gedanken
fehlt dem Streben hier ein Ziel.
Wenn in…

von * noé *

Plötzlichkeit, das sei dein Wesen,
Pluto, jetzt nicht mehr Planet,
so, jedenfalls, kann der es lesen,
der davon etwas versteht.

Planetenwürde aberkannt ...
Und? Hat je dich das tangiert?
Als Planet für uns…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Er liebt es, um die Ecke zu denken,
sich Hirnwindungen zu verrenken
mental die Welt auf den Kopf zu stellen,
konträre Entscheidungen zu fällen.

Er liebt es, Leute zu irritieren
bis sie den roten Faden verlieren,…

von * noé *

sie hätte mich
in Panik versetzt

früher

deine Reaktion im Jetzt
früher

als ich dir vebunden war
früher

mit Haut und Haar
früher

keine 48 Stunden

so schnell hat mein Herz

von Alexander Paukner

Aus Reben, sprach die Sonne vom geben.
Sollt eines Korn je sein, ein Zweig vom Leben.
Was bliebe doch im Tau geweicht.
Ein kleinses feines allem gleicht.
Im Hoffen jemals sank kein Weg.
Der Zeit zu eilen, gab es ein…

von Reim Ereien

Traust du mir zu
ansatzlos zu lieben
nur ein Blick
jedesmal aufs Neue
auch wenn wir uns ewig kennen

von Alf Glocker

Knie nieder und mach dich bereit
(es kommen Dämonen der Dunkelheit).
Blick zu ihnen auf und bete sie an –
sonst bist du gleich als Nächster dran!

Man hat sich verkannt, weil eben nur zählt
(wir haben den Dreck noch…

von slow speak

Deinen Augen erlaub ich Sicht in mein Inneres, was es beseelt,
in mein Herz, in mein Gefühl und lass dich seh'n was mir fehlt,
es ist deine Nähe zu mir, deiner liebevollen Herzenswärme,
ein Nachthimmel ohne die glänzenden Sterne…

von Alfred Mertens

AUFZUCHT

Das Kind gedeiht wird rundlich schon
paßt deshalb nicht mehr auf den Thron
Verwandte haben es besichtigt
die Eltern wurden dann beschwichtigt

das die Verpflegung ihres Knaben
wird zukünftig kein…

von Angélique Duvier

Ich kann heute nicht gehen
um mir die Gräber anzusehen,
der Schmerz sitzt so unendlich tief,
dass ich keine Nacht mehr schlief,
ohne von euch zu träumen.
So sitze ich heute allein,
in stillen Gedanken,

von Marcel Strömer

das Land
trägt schwere Schleierwolke
warme Luft
schleppt sie träge vor sich her
ein Ruf
aus Baum hat mir gegolten
wenn bloß
die Dämmerung nicht wär

sie führt
mich fehl in dunkle Täler

von Axel C. Englert

Stets umhüllt mich Rumgekrächze?
(Wenn jäh nach Ruhe ja ich lechze…)
Krähen, Raben – Schnäbel halten!
(So lasst gefälligst Stille walten…)

Darauf die Raben
Mir geschrieben haben:
(WAS musst’ da ich lesen?)…

von VAN DE JANKAS

Die Welt am Abgrund stehen..Menschen Auge wird bald sehen..Fragen stellen ist zu spät ..wenn Böses kommt und Gutes geht..1000 Jahre Regen..Wasser kommt die Stürme fegen..Vulkane brennen feuerrot..Millionen Menschen grosse Not..Wenig ist bestimmt…

von * noé *

Ich kenne auch noch schlimme Zeiten
und nehm gewiss nicht alles leicht,
doch würd' ich vehement bestreiten,
ich sei vielleicht in manchem seicht.

Ich mache mir meine Gedanken
zu weiß und schwarz, samt Zwischenstufen…

von Alf Glocker

Genial ist’s etwas anzuzapfen,
was man nicht nüchtern überlegt,
nicht treten in erlernte Stapfen
und trotzdem sorgsam ab gewägt,
was aus der Zukunft in dich strömt
(wobei sich mancher dafür schämt).

Denn dies…

von Bernhard W. Rahe

Von den Schwalben der helle Schrei
ist wie ein leidenschaftliches „ja“ zum Sein
und jede Schwalbe, die so ganz allein
dort oben fliegt, ist nicht einsam aber frei.

Von den Schwalben jeder Flügelschlag
ist der kleine…

von Walter W Hölbling

vier tage vor weihnachten
um 6 uhr morgens
läutet das telefon

mein atem stockt

sie sagen mir
mein vater sei heute
um 3 uhr früh gestorben
ich möge vorbeikommen
das begräbnis in die wege leiten…

von Jürgen Wagner

Das Wunder bestaunen
und leis etwas raunen

Das Wort mal erheben
für das Recht und das Leben

Sich am Schönen berauschen
in die Dinge hinein lauschen

Sich der Sprache erfreuen
und Ideen ausstreuen

von * noé *

Dunkel-samten schweigt die Nacht
in tausend bunten Bilderblitzen
ihr wortgewaltig' Schweigen,
aus frühen Alben zu stibitzen,
Schlüsselszenen aufzuzeigen,
mit der Seele Übermacht.

Fliehst du darum diese…

von Volker C. Jacoby

Leselust: in Büchern graben,
fasziniert sein von den Staben,
die, wenn geistreich aufgereiht,
Sinn zu machen sind geweiht.

Schreiblust darf man ähnlich sehen:
Bleistift, Kulis, Federn gehen
ein zu…

von * noé *

Gefühl verdichten, heißt zu wissen,
sich verpflichten - sterben müssen.
Wer lässt freiwillig sich ein,
liebend Sterbender zu sein?

Oder sterbend noch zu lieben?
Wär man besser frei geblieben!
Frei von tieferem…

von Alfred Mertens

Unbekümmertheit lässt sich nicht erzwingen,
eine Eigenschaft, die für viele sehr schwer.
doch trotz alledem, kann es immer gelingen,
sofern auch der Wille, setzt sich nicht quer.

Denn wo ein Weg , wird er auch begehbar,…

von Chynoah Molineaux

Mitternacht - welch eine Pracht
Mit Kerzen am Firmament
Wünscht nur du dir den Moment
Ein Mädchen in glänzender Tracht

Hübsch soll sie sein, mit schwarzem Haar
Braune Augen wie die Haselnuss
Rote Lippen,…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Das Erleben

- einer mitmenschlichen Zuwendung
- einer vertrauensvollen Begleitung
- einer liebevollen Geste
- eines sanften Lächelns
- eines "ansteckenden" Lachens
- eines verständnisvollen Blickes
-…

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