Biografien / Autobiografien ✓ Biografische- / autobiografische Lebensbeschreibungen

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Biografien / Autobiografien leben von Anspruch, Detailfülle und Fantasie. Hier finden Sie biografische- und autobiografische Texte.

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von Angélique Duvier
von * noé *
die schönsten
von Angélique Duvier
von Denis Waßmann
von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Beitrag 106 - 135 von insgesamt 135 Texten in dieser Kategorie
von Uwe Kraus

das fernweh hatte unschuldige ja schon gepackt als wir mit unseren koffern am bahnsteig standen keiner wollte sich überwinden zu gehen dann muss man halt

keine erfindung von gleich oder wechselstrom durch die adern

wir wollten…

von Wolfgang Luley

Allgemeine Kontrolle in einem Mannheimer Internetcafé. Ich sitze eben an einer Anekdote, als mich eine Polizistin anspricht: „Polizei. Allgemeine Personenkontrolle. Zeigen Sie mir bitte Ihren Ausweis.“

Ich muss erst in meinen Hosentaschen…

von * noé *

Noch eine andere Erinnerung habe ich an den amerikanischen Markt und seine Buden.

Als große Schwester musste ich zusammen mit den Kleinen auf den Jahrmarkt gehen. „Ischa Frrreimaaak!“, war die Devise. Südlich des Weißwurscht-Äquators…

von Klaus Mattes

Die Schädler-Weiß-Klinik, das sind zwei Rehabilitationseinrichtungen in einer. In die Professor-Weiß-Klinik gelangen zumeist Männer, so Mitte fünfzig, wenn sie einen Infarkt erlitten hatten. In die Doktor-Schädler-Klinik dagegen eher Frauen von…

von Klaus Mattes

Meiner ist ein Balkon ohne Geranienkasten. Eines Tages hingen an allen drei Flügeln auf einmal Geranien, aber stockwerkweise versetzt nur an jedem zweiten von den Balkonen. Der unter meinem hatte seinen Kasten und links nebenan der auch. Oben…

von Reya Kwan

Prolog

Es gibt immer eine Zeit in unserem Leben, eine ganz bestimmte. Eine Zeit in der wir im Tief sitzen. Eine Zeit, in der wir uns leer fühlen, keinen Ausweg wissen. Der Moment, der uns so hinunter zieht und wir förmlich in Frust und…

von Uwe Kraus

Vater

es ist alles vergebens, ich bin sinnlos krank. Ich bilde mir ein, stimmen zu hören und kann diese nicht von realität unterscheiden. Manchmal bin ich paranoid. Meine gedanken werden schon dupliziert!

Warum, so frage ich mich…

von Dieter J Baumgart

Geboren in Berlin 1934.
Beginn meiner schulischen Ausbildung in der Dorfschule Haindorf/Bad Liebwerder, ehem. Sudetengau, es folgen weitere sechs Volksschulen, bunt gemischt, abhängig von Evakuierungen und freiwilligen Aufenthalten bei…

von Alfred Krieger

Was wir auch immer unter "Glück" verstehen mögen, wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass dieses stets eher dem Augenblicke verhaftet als von Dauer ist. Die Veränderung, also der Wandel von Umständen, welche wir "Glück" zu nennen pflegen, scheint…

von magne pater

Kennst du dieses Gefühl von Wärme?

Das Gefühl wenn du nach Hause kommst,
und vielleicht den Geruch von einer frisch gekochten Speise wahrnimmst.

Wenn dich jemand herzlich begrüßt,
dir mit voller Empathie und Liebe…

von Alfred Krieger

Man schrieb den 2. Juni 1947. Damals befand sich die himmlische Körperzuteilungsbehörde noch auf Wolke BC407a.

Vor der Amtsstube des Körperzuteilungsbeamten - Zimmer 23, Buchstaben A ... F – schwebte eine kleine, schwach leuchtende…

von Alfred Krieger

Sie wollen wissen, wieviel ich auf die Waage bringe? - Was? - unbekleidet auch noch? Schämen Sie sich - alleine schon diese Vorstellung, also erlauben Sie ... !

Aber ... lassen Sie mich Ihre Frage so beantworten:

Also ehrlich, wenn…

von Klaus Mattes

Von der Station der kritischen bin ich auf die mit den normalen Herzfällen verlegt worden. Als ich mehrere Zimmernachbarn erlebt habe, stelle ich eine Theorie auf: Mit jedem neuen Bettnachbarn wird es schlimmer.

Ich bin in einem Zimmer mit…

von Willi Grigor

4. - 9. Mai 2011

Mein Hamburg hat mich in die Welt eingeführt,
dorthin wo das Leben pulsiert.
In Hamburg erst hab ich das Leben gespürt,
vor dem ich mich bisher geziert.
(Das ganze Gedicht am Ende des Berichts.)…

von Uwe Kraus

Tagebuch No. 4

What else could you read, as we belong together … ich glaubte die Unwahrheit, ein Schemen in meinem verlorenen Schatten, der mich suchte, denn in ihn war eingewebt die Wahrheit … ich bin ein Taugenichts, ein liebender…

von Dieter J Baumgart

Einführung zu seiner Ausstellung Bilder aus meiner Heimat   
                     
      Panagiotis Christogiannis wurde 1954 in Korfowoùni Artas, im Nordwesten Griechenlands geboren. Das ‚Dorf an der Spitze des Berges‘, wie der Name…

von Klaus Mattes

Leicht gemacht hat es Alex sich oft selbst nicht. Deswegen ist er auch zu seinem Namen gekommen.

In den Achtzigern, als er noch ganz jung gewesen ist, hat Alex nahe beim Park gewohnt. Ich war noch nicht in der Stadt gewesen, ich weiß nicht…

von Leo K.

19 Jahre alt und schon Bahn.Bonus-Mitglied. Da stimmt doch etwas nicht. Klar könnte man sagen, ich habe viele Freunde außerhalb, reise gerne oder nutze die freie Zeit. Irgendwie wäre das nicht die Wahrheit. Ist es nicht eher ein Fliehen vor dem…

von Leo K.

Sex. Wir verbringen zu viel Zeit mit Sex. Nicht nur der Sex selbst, allein der Gedanke daran nimmt so viel Platz im Hirn ein, dass ich mir ein Schlüsselschloss kaufen musste, um nicht die dreistellige Zahlenkombination vom Spind zu vergessen.…

von Dieter J Baumgart

Natürlich interessiert ihn das Buch, nicht nur wegen der Begleitumstände, die eine Veröffentlichung zu Lebzeiten des Autors verhinderten. 64 Jahre mußten vergehen, bis das Manuskript Der Überläufer zufällig im Nachlaß des Verstorbenen gefunden…

von Reya Kwan

Abnehmender Mond Phase III

Eine sehr harte und dunkle Periode brach an. Schule, Schule, Schule.

Zuerst schien vieles leicht. Ich hatte ein Jahr Mittelschule hinter mir. Ein glatter 1,5 Schnitt. Die Lehrer rieten mir auf die…

Du
von Dieter J Baumgart

Eine Kindheit in Berlin - 1944 bis 1945

Erster Luftangriff in Magdeburg. Bis ans Ende meiner Tage werde ich das Sirenengeheul und das scheppernde Echo der Bombendetonationen im Ohr haben. Ein Kellerfenster ging zum Hinterhof, und der…

von Klaus Mattes

Mit wem ich immer schon Sex haben wollte, war der Tod. Einfach mal, dass der so dünn ist. Härter, gespenstischer als ein Leptosom. Reduziert aufs Wesentliche. Auch hat er keine Haare am Leib und große schwarze Augen, in die er einen zieht.

von Leo K.

Es ist ein ständiger Wechsel zwischen Motivation und Leichtsinn. Die Realität ist eindeutig übergeordnet, dennoch gibt man dem Drang, sich gehen zu lassen, nach. Zumindest früher oder später. Die Schwierigkeiten des Lebens, ein Gleichgewicht…

JSB
von Hartmut Müller

Gedanken zu Johann Sebastian Bach (1685-1750) nach der Novelle „Vor deinen Thron tret’ ich…“ von J. Nagibin

JSB hatte in seinem wirklichen Leben nicht viele gute Tage und hätte gut fragen können: Gibt es ein Leben vor dem Tod?
Nie…

von Reya Kwan

Abnehmender Mond Phase II

Ich hatte eigentlich viel Freunde in der Schule. Ich war sehr Kommunikativ, freundlich und einen offenen Charakter.
Ich habe auch immer gerne mit Jungs gespielt, da es einfach lustiger war.
Die ganze…

von Dieter J Baumgart

Εισαγωγή στην ΄Εκθεση ζωγραφικής του Παναγιώτη Χριστογιάννη

Ο Παναγιώτης Χριστογιάννης γεννήθηκε στο Κορφοβούνι της Άρτας στη βορειοδυτική Ελλάδα. Το χωριό του στην κορυφή του βουνού, όπως θα μπορούσαμε να μεταφράσουμε το όνομα του, έχει…

von Klaus Mattes

Noch kein volles Jahr bin ich bei der Gruppe. Meine Rolle habe ich unterdessen gefunden: der Studierte, ein wenig Ältere, der seine spezielle Meinung zu allem hat, als Vertrauter des Gruppenanführers, sich manches vorstellt, zur Durchsetzung…

von Reya Kwan

Kapitel II - Abnehmender Mond Phase I

Es passierte vieles zwischen meiner Schwester und mir.
Sie bat mich oft ihre Schuld auf mich zu nehmen, wenn sie etwas angestellt hatte mit der Begründung, ich würde ja weniger Ärger bekommen, da…

von Dieter J Baumgart

Une introduction à son exposition « Des images de mon pays »

     Panagiotis Christogiannis est né en 1954 à Korfowouni Artas dans le nord-ouest de la Grèce. Ce village au sommet de la montagne car tel serait son nom en une traduction…

Seiten

Bereits unter den frühesten Werken der Weltliteratur finden sich viele mit biografischen Inhalten. Das Leben eines Herrschers, eines angesehenen Gelehrten oder eines tapferen Kriegers zu schildern, war schon immer ein beliebtes Sujet. Die vielfältigen Möglichkeiten wurden dabei erst in neuerer Zeit voll ausgeschöpft … zumal die wahrheitsgetreue Berichterstattung dem vom Auftraggeber abhängigen Verfasser möglicherweise den Kopf gekostet hätte.

Die Kehrseite der Medaille ist ein schonungsloses Offenlegen der intimsten Geheimnisse in modernen Lebensdarstellungen berühmter Persönlichkeiten, und -angekoppelt an diese- den von den Betroffenen selbst verfassten oder in Auftrag gegebenen, oft genug ziemlich fiktiven Autobiografien.

Der Wahrheitsgehalt aller biografischer Darstellungen unterliegt dabei einem literarischem Aspekt: Schönfärberei und Glättung ist gleichermaßen verbreitet wie die Glorifizierung und das Herausstellen von schockierenden Enthüllungen. Biografien/Autobiografien leben sowohl vom historischen Anspruch, geradezu wissenschaftlich akribischer Detailfülle in Aufarbeitung und Recherche wie auch von medienwirksam kalkulierten, auf Skandal programmierten Einschüben, die der Fantasie des jeweiligen Autors entsprungen sein müssen.