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von Alf Glocker

Die Geister treten als Schatten auf –
wir haben Angst und fragen nie,
wir folgen ihnen, im Sternenlauf,
marschieren in der Kompanie
mit „Morituri salutant!“
und bleiben für uns unerkannt.

In Schleiern wehen…

von * noé *

Als sei die Zeit eine Zitrone,
so presst man jeden Saft aus ihr.
Als wenn es sich damit belohne,
das stark geschund'ne Arbeitstier ...

Wo früher "wem" die Stunde schlug,
erhöht man den Sekundentakt -
trotzdem…

von Alf Glocker

Mondschein der Hoffnungen, zeig‘ mir die Bilder
meiner Vergangenheit: in Hässlichkeit schön.
Die Welt war so seltsam und ich war ein Wilder –
so muss ich sie Umstände doch wohl versteh’n?!

Alles war „ehrlich“, normal und…

von Alf Glocker

Die Frauen speichern das Testosteron!
Sie haben sich über-emanzipiert!
Die Männer fliehen, auf und davon!
Sie lassen das jetzt lieber unberührt,
was von jeher ihre Passion gewesen –
dann damit können sie sich nicht…

von Willi Grigor

Der Satz:
"Wo der Menschen kosmische Weitblick
aufhört, der Anfang der Weite anfängt."

dem kritischen Leser mit Einblick
die irdische Frage aufdrängt:

"Was soll man denn daraus lernen?"

Vielleicht dies:…

von philipp kirschner

1)
denn kana vasteht mi, bin afoch gonz alla, olle hean nua weit gnua weg, und i fühl mi gonz kla
und ka anziga mog mi, hob afoch kane freind, bin iagendwie ondas, ondas, ondas, hob afoch ois valeant
und kana hot mi gean, mei…

von Alf Glocker

109. Schritt

Es ist, bei Gott, nicht wichtig, daß es Wohlstand gibt,
es ist nur wichtig, daß wir Päpste haben,
Mullas, Mönche, Lamas, Muezzine –
Und was mit Mühen stets herbei geliebt,
das soll in Kriegen sich und…

von Marcel Strömer

ein Blütenwurf den Helden
die Sieg und Treppenplatz belegen
soll dieser Glückwunsch gelten
Goldsterne die die Welt bewegen
mit Werken die sie schöpfen
zu Geistes Form und Zweck verwoben
sie rufen in den Köpfen…

von Astrid Schulzke

Es tanzen die toten Blätter im Wind,
die Zweige so kahl, der Himmel so blind.
zwischen Spinnengeflecht perlen Tränen.

In dunkler Erde, das junge Blut,
einst rauschte es wild und in heißer Wut,
im Herzen ruhte ein…

von Axel C. Englert

Endlich ferti, mein edicht!
Auenblick! Hier stimmt was nicht…
Ob roß, ob klein – er ist nicht da –
Der Buchstab’ zwischen „F“ und „H“?

Hab’ keinen davon mehr efunden!
Suchte eifri – ut drei Stunden!
Ein klarer…

von Alf Glocker

Der Teufel ist ein schöner Mann
und ihm gehört die Welt,
er schlägt sie hart in seinen Bann –
er weiß genau was zählt!

Die Frauen liegen ihm zuhauf
(ganz geil) vor seinen Füßen.
Sie schauen fröhlich zu ihm auf…

von * noé *

Ein Abgesang dem großen Dichter ...
Mit vielen Mühen, Lichterketten,
hat er gewagt, darauf zu wetten,
dass ein Entkommen möglich sei.
Vorbei.

Was jetzt noch bleibt,
ist nicht zu retten.
Auch nicht man…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Er liebt es, um die Ecke zu denken,
sich Hirnwindungen zu verrenken
mental die Welt auf den Kopf zu stellen,
konträre Entscheidungen zu fällen.

Er liebt es, Leute zu irritieren
bis sie den roten Faden verlieren,…

von Alf Glocker

Pssst!

So hüllt euch doch in edles Schweigen!
Warum wollt ihr eifrig widersprechen?
Ihr dürft eure Angst nicht zeigen,
wenn sie komplett die Rechte brechen!

Pssst!

Zahlt halt einfach diesen hohen Preis!…

von Alexander Paukner

Ein Heiden Schäfer wusst ums Korn,
ein Fichten klarer heller Dorn.
Es nahm die Zeit, das feinste Kleid.
Sich webte einst ein stilles weit.
Seit Anbeginn im rosig lieblich zirpend Klang.
Die Glocke schlug, ein Kirch…

von Philipp Otto Rönnebeck

Die Dunkelheit, die Dunkelheit.
Ach kommt sie stets zur schlimmsten Zeit.
Wenn's Herzen mir nicht leuchten kann, dringt sie dann nah an mich heran.
Wenn Augen nichts mehr sehen könn', wenn die Nase nichts mehr riecht und ich am…

von Alf Glocker

Das Jahr verneigt sich vor dem Sturm
und ich verneige mich vor ihm –
mein Kartenbild zeigt mir den Turm:
ein großes Ende ohne Grimm…

Es war verstrickt in Katastrophen,
es trug Vernichtung und Verstand,
der in…

von Alf Glocker

Im Osten geht die Sonne auf,
feurig brennt der Himmel schon,
du nimmst alles brav in Kauf –
aber du kommst nicht davon!

Wetter leuchten und versprechen:
was du siehst verheißt das Gute.
Lügen werden dich…

von Marcel Strömer

Und hast du endlich Lieb gefunden
in einer Welt die schreit
so werden in vertrauten Stunden
die Herzen sanft befreit
die mürbe Zeiten überstrahlen
die Wunden ungezählt
wer leidet nicht dieselben Qualen

von Marcel Strömer

Der Wind, der sie geboren
im weichen Sand als Stall,
im Licht der fahlen Sterne,
leuchtend getragene Worte,
in der lauen Maiennacht zu Fall.

Wilde Mäuler hungrig und dürsten,
Äste geformt zu Kronen,

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Im Poesiealbum überdauert
auf vergilbten Seiten
seit sechs Jahrzehnten
ein Spruch von der Mutter,
voller Mut und Zuversicht,
handgeschrieben
mit blauer, nun verblasster Tinte
und reich verziert mit

von Marcel Strömer

Die Wurzel meines Herzens
wächst hin zur Liebe
stark erhebt sie sich zum Baum

trägt sanft Geduld und Wünsche
im grünen Blick
das Laub versteckt, man sieht sie kaum

denn alle meine Fragen
treiben Blüten…

von Anett Yvonne Heinisch

Dichter Nebel hängt in den Wäldern
grau und schwer im kahlen Geäst
leichter Frost zieht um die Bäume
hält sich an den Rinden fest

Hier und da ruft leis ein Käuzchen
da und dort springt keusch ein Reh
ein Hase…

von John Ende

Was ist der Sinn des Lebens?
Ich such ihn vergebens,
immer wieder aufs neue,
nenn´ es fast schon treue.

Gibt es überhaupt eine Antwort,
ich denke nur noch an Selbstmord.
Irgendwo muss sich das Leben lohnen,…

von Marcel Strömer

UV wirft der Sommer
Schicht durch Ozon
dichtet über Wüstenregion
was flüstert uns Donner
irre Lichtexplosion

dort unten das Quälen
Atmen fällt schwer
Sonne wohin flieht das Meer
dunkle Kleidung…

von Marcel Strömer

Den Flügel weiß wie Schnee erhob
der flog durch die Gestirne
und merkte nicht, da Gottes Lob
dem er sich mehr entferne

Mit zittrig, bleicher Niederschrift
empfing der Wort zur Enge
die süße Lust im Leib voll…

von Alexander Paukner

Des Morgens Anfangs Weg in Weiden,
es zog sich legte sich ins kleinste.
In fernen Tagen, erinnertem besagen.
Getischte Stille, Zweig aus Birken.

Vermag die Blässe uns zu meinen.
Ein Takt aus Silben gebunden Feigen.…

von Marcel Strömer

Auf starken Schultern getragen
schwebst du mein liebes Herz davon
enteilt deiner schweren Tage
schau das neue Glück, wartet schon
dort steigen wieder Frühlingswinde
unter ihnen blühendes Kleid
grüßen dich dort…

von Alf Glocker

Die Nacht ist geprägt von elegischen Liedern,
von nah und von fern strömt die Mühsal herbei,
in krummen und hässlichen, kraftlosen Gliedern –
und sie befürwortet gewaltig den Einheitsbrei!

Sämtliche Stimmungen aus…

von * noé *

Nebel schwebt in Dunkelheit,
noch vor dem ersten Morgenleuchten,
verhüllt ganz zart die Wirklichkeit
mit Wolkenschichten, duftend-feuchten.

Novembernebel sind speziell,
geheimnisschwer und voll Versprechen,

von Marcel Strömer

Sie schwimmen erst vorsichtig an dir vorbei,
du denkst noch, dass es ein Schwarm im Frieden sei,
der sich genauso an Sonnenlichter erfreut.
Diesen Fehlgedanken hast du bald schwer bereut!

Sie schwingen die Flossen…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Wie Wolken am Horizont
ziehen unsere
Stimmungen dahin,
vorangetrieben
von den Stürmen
des Lebens.
Wenn auch zuweilen
Gewitterwolken
unser Gemüt verdunkeln
oder Nebelschwaden
unsere Sicht…

von * noé *

Der weiche Teppich der Zärtlichkeit
dämpft deinen harten Schritt.
Wen, armes Kind der Traurigkeit,
nimmst du auf deinem Weg mit?

Die Tränen, die du nach innen weinst,
ertränken das Licht deiner Seele,
und wenn…

von Alf Glocker

Ich bin auf großer Lebensfahrt –
und Menschen gilt es zu erreichen.
Ich stehe in der Gegenwart
und hab‘ versprochen nicht zu weichen.

Denn Menschen sind davon geprägt
was ihre Gene ihnen sagen –
wer konsequent…

von * noé *

Im Träumen verwoben -
da fragt es mich oben:
Wie geht es in dir?

In welcher der Ecken,
die sich da verstecken,
find ich die Tür?

Denn Säle und Räume
sind voll meiner Träume,
nicht nur auf Papier…

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