Essay ✓ geistreiche Essays, Abhandlungen und Betrachtungen

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Essays können als 'hochgeistige', dabei aber formal locker gehaltene Betrachtungen bezeichnet werden - in wörtlicher Übersetzung als 'Versuch' einer mehr oder weniger geistreichen Abhandlung, in der wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden.

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Beitrag 911 - 945 von insgesamt 946 Texten in dieser Kategorie
von Alf Glocker

(Kriegstagebuch, Akte 3

Ich glaube wir müssen uns von einem, nicht mehr zeitgemäßen Zerrbild verabschieden: dem „guten“ Menschen! Jetzt geht’s ans Eingemachte!

Ein guter Mensch fragt nicht nach dem Grund, warum es gut ist, gut zu…

von Alf Glocker

Der größte Irrtum der Menschheitsgeschichte ist der, daß ein Gehirn lernfähig ist. Dies darf jedoch nicht falsch verstanden werden – selbstverständlich kann ein Mensch sowas wie die Bibel auswendig lernen, Autisten können sogar eine ganze…

von Alf Glocker

Das große Problem unserer Gesellschaft ist die fehlende Liebe zum Besitz! Nein, nein, ich weiß wohl, daß es die meisten liebend bevorzugen, besitzend zu sein – ihren Besitz als Ding aber lieben sie nicht. Sie wollen Dinge haben die sie gar nicht…

von Dieter J Baumgart

Que j’étais réjoui en te voyant. Hier après-midi tu as rendu une visite à notre jacinthe. Tout à coup tu étais là et je décidai de marquer ton arrivée par une photo. Hélas ! Quand j’eus tout installé – le zoom, le pare-soleil, la pile – tu avais…

von Michael Perkampus

Die Künste versuchen, den Zufall auf immer neue Weise an einen wichtigen Platz im ästhetischen Gefüge zu stellen, weil sie ihn brauchen. Im Laufe der Geschichte verschiebt er sich sehr deutlich. Im aufklärerischen 18. Jahrhundert befindet er sich…

von Bruno Schulz

Eine Liebeserklärung an die Frauen. Als erster Mann durfte ich im Oktober 2014 meine „Stimme“ in der BRIGITTE-Leserkolumne erheben. Mein Thema: die Frauen. Natürlich. Was ich an ihnen liebe. Und warum für mich (fast) nichts über den weiblichen…

von Alf Glocker

(Paarungen)

Seelen paaren sich nicht! Körper schon! Deshalb sind mir körperliche Paarungen ein Mysterium! Man stelle sich vor, da nimmt jemand eine fremde Zunge in den Mund, ohne sie essen zu wollen!

Essen ist ja schon schlimm genug…

von Dieter J Baumgart

He, ihr Zweibeiner,
wer, zum Teufel, hat euch denn gesagt,
daß ihr diesen Planeten verheizen sollt?

von Horst Bulla

Das deutsche Volk, verhält sich immer öfter, wie die berühmten japanischen „drei Affen": „Nichts (Böses) sehen, Nichts (Böses) hören, Nichts (Böses) sagen."

Die drei Affen „Mizaru, Kikazaru und Iwazaru." - Es gibt aber noch einen vierten…

von Alf Glocker

(Ausflug ins Tierreich)

Immer wenn ich mir keinen Rat mehr weiß, ziehe ich jemanden zu Rate, der nicht nur nicht weise ist, sondern sich auch nicht wirklich überlegen muss, warum er handelt wie er handelt, weil er eben genauso handelt, wie…

von Maik dameS

Ich schreibe dieses heute zusammenfassend auf, weil mich die nachfolgenden Erlebnisse verlassen sollen und entferne die bisher schlechteste Version meiner Selbst.

Ich warne vor Wesen, welche sich auf den ersten Blick als funkelnde, das…

von Alf Glocker

(Der alte Schamane, 3. Delirium)

Schade, daß sogenannte Ethikräte nicht, nach dem Betäubungsmittelgesetz verboten sind! Warum delierie ich einen solchen Schwachsinn zusammen? Nun, ich habe mich gerade gefragt, wo sie denn herkommen, die…

von Volker C. Jacoby

Es war lange Zeit Sitte, dass in den Zeiten, als es noch keine Traktoren gab, die Feldarbeit nicht von den Bauern selbst, sondern von deren Knechten getan wurde.

Das Umpflügen mit dem Pferdepflug war ein hartes Brot, galt es doch, die…

von Dieter J Baumgart

     Unter den in unserer Kulturgesellschaft herangereiften Kultur-Varianten, von denen die Leitkultur wohl eine der abstrusesten ist, nimmt die Streitkultur zweifellos einen besonderen Platz ein. Schon bevor es Leben auf diesem Planeten gab,…

von Dieter J Baumgart

                                 

                                                      I . Drei Hütten am Bach

     Wer im Süden Frankreichs die D 908 von Clermont-l’Hérault in Richtung Bédarieux befährt, kommt nach wenigen…

von Thomas Dungl

Verlieben läßt sich für mich in diesen drei Phasen wiedergeben und darstellen!
A)@)A - PHATHIE
B)ß)SYM - PHATHIE
C)gamma) ANTI - PHATHIE
A) Wie A-phathie knüpft an den Kirchen- und Mönchs- vater Evagrius Ponticus an, der…

von * noé *

Traurigkeit erfüllt mein Herz. Über den Geist, der die Welt im Moment zu ergreifen scheint. Wie eine Tsunami-Welle baut er sich auf, wird übermächtig, schwappt über alles hinweg, das fest gegründet schien und schwemmt Vieles von dem Guten,…

von Alf Glocker

(Personalmangel)

Es ist wirklich eine leidige Geschichte – immer fehlt es an ausgebildetem Personal! Wenn man mal jemanden für die Müllabfuhr braucht, dann gibt es nur Ingenieure, Bachelors, Banker studierte Philosophen, aber eben keinen,…

von Marcel Strömer

Transparent und gläsern soll die Zukunft werden.
Freie Sicht für alle. Lückenlose Überwachung
bietet effektiven Schutz vor den Gefahren des
Passivlebens. Angenehm die wendefähige Bereitschaft
der Bürger zu freiwilliger…

von Alf Glocker

Wem haben wir eigentlich die derzeitige Weltsituation zu verdanken? Den großen Kriegern, die Not und Unheil über die Länder brachten? Den eingebildeten Regenten, die sich feiern ließen, ohne Ansehen ihrer Person – ich meine, ohne, daß man ihnen…

von Pawel Markiewicz

Das Essaylein
Ich sehe auf fünf aufgeblühten Orchideen in meinem Zimmerchen hin. Und ich träume, so dass ein super Weltstaat an einem verträumten Horizont möglich zu verwirklichen scheint, als ob eine häusliche kleine Spinne an Orchideen…

von Alf Glocker

Auf anderen Webseiten
(Die höheren Wesen, 1. Gebet)

Wie verwerflich sind eigentlich höhere Wesen? Gar nicht, oder absolut! Ich „persönlich“ – so persönlich eine Seele von vielen sein kann – tendiere momentan zu „absolut“. Schauen sie…

von Dieter J Baumgart

Die deutsche Sprache hält eine Vielzahl von Klippen bereit, an denen auch Menschen ohne Migrationshintergrund scheitern können. Neben den verwirrenden Regeln, den Einsatz von Kommata betreffend (siehe auch Mein Gewissen sagt das Gesetz ist…

von The Notebook

Qualität, wodurch sticht sie heutzutage noch aus der Masse an Überangeboten? Ist sie an der Langlebigkeit erkennbar, am Erkennungswert oder doch am persönlichen, gar gesellschaftlichen Einfluss den ein qualitativ hochwertiges Produkt mit sich…

von Alf Glocker

Alles verschwindet in niemandes Land! In NIEMANDES, nicht im Niemandsland, wohlgemerkt! Denn das Land gehört schon noch jemandem, einem Konzern, einer Glaubenskongregation, einem Triumphirat, einer Gangsterorganisation, nur nicht dem Volk! Das…

von Alf Glocker

7. Rolle – Wie ihr es gern hättet

Eure Verwerflichkeit kennt leider keine Grenzen, MEINE über alles geliebten Kinder. Nichtswürdig seid ihr und verkommen! Entweder ihr flüchtet vor MIR in riesige Tempelbauten, oder ihr erklärt MICH für…

von Alexander Paukner

Was Anfangs wurd, ist Stille leer.
Hier schrieb ich nun und blieb so sehr.
Aus einem mehr noch trank im Sein.
Die klarste Warheit Silben Wein.
Was bliebe einst noch wer vielmehr.
Müsst ich doch gehen, gedrungen…

von Alf Glocker

(Zwischenstand)

Ich soll zurücknehmen was ich gesagt habe? Dabei hab ich doch gar nichts gesagt!

Also gut, ich nehme alles zurück, was ich nicht gesagt habe – aber dann hätte ich ja etwas gesagt! Wenn ich nur wüsste was?

von Alf Glocker

Immer wenn ich glaube es geht nicht mehr, dann komme ich als Licht daher. Das ist mein Wahlspruch, mein Fundus zugleich und meine Medizin. So kann es mir niemals schlecht ergehen. Das heißt: ich verhindere durch einfache Methoden, daß es mir…

von Dieter J Baumgart

     Unser Dorf ist immer gut für einen Besuch. Und so trug es sich zu, daß unsere Freundin Brigitte auf die Idee kam, ihr Verwandtentreffen mit einem Ausflug nach Mourèze zu bereichern.
     „Dieter“, meinte sie eines schönen Tages, „ich…

von Alf Glocker

(Staatskomplott)

Was ist eigentlich ein Staatskomplott? Eine Verschwörung des Staates – gegen wen? Nun, woraus setzt sich ein Staat denn gewöhnlich zusammen? Sagen wir mal, aus einem Herrscher, oder mehreren Herrschern und dem Volk. Nicht…

von Dieter J Baumgart

Trotz Feuer vor der Haustür: Der Konjunkturmotor brummt, der Aktienindex klettert, die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich weiter und weiter...
Nun ja, aber wer arbeiten will, der findet auch was. Bei uns verhungert niemand.…

von Alf Glocker

(Vergangenheit)

Solange die Vergangenheit noch vor einem liegt, trägt sie den Glorienschein der Erwartungen! Da heißt sie „Zukunft“ und ist schön, weil alles, was vor einem liegt schön zu sein hat. So ist das in einem Menschenleben – sonst…

von Alf Glocker

(Spiele mit Gedanken)

Wir schreiben einen Schulaufsatz – wir bemühen uns. Wir geben keine Richtung vor, die Richtung wird uns vorgegeben. Wollen wir gute Noten? Wir wollen gute Noten! Wollen wir brav sein? Wir wollen brav sein! Wer sind…

von Alf Glocker

(Die Wahrheit)

Eine Seele sagt immer die Wahrheit! Was den Staat betrifft hört sie sich so an: „In den Wolken der Verdammnis hängt das Komplott einer konzertierten Aktion!“ Darin sind persönliche Erfolge zwar noch erlaubt, aber nur solange…

Seiten

Im Mittelpunkt steht die persönliche Auseinandersetzung des Autors mit seinem jeweiligen Thema - ohne zwingend Kriterien streng wissenschaftlicher Methodik zu beachten.

In Untergruppen aufgeteilt wird die volle Bandbreite zwischen einer humoristischen Aufarbeitung und der ernsthaft-detaillierten, sachbezogenen Darstellung eines Themas bedient - vom gesellschaftlichen Klatsch bis hin zur Beschreibung neuester technischer oder medizinischer Errungenschaften. Essays bestimmen demzufolge die anspruchsvolle Journalistik - sei es in Leitartikeln, Kolumnen, Traktaten oder auch Besprechungen/Beurteilungen (=Rezensionen).

Grundsätzlich gilt in jedem Fall ein überschaubarer Umfang des Textes mit greifbaren und nachvollziehbaren Gedanken, die das fiktionale Element ausklammern - d. h. der gewählten Thematik selbst verhaftet bleiben … und dem Leser die Analyse des Sujets nachvollziehbar ermöglichen.