Essay ✓ geistreiche Essays, Abhandlungen und Betrachtungen

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Essays können als 'hochgeistige', dabei aber formal locker gehaltene Betrachtungen bezeichnet werden - in wörtlicher Übersetzung als 'Versuch' einer mehr oder weniger geistreichen Abhandlung, in der wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden.

empfohlene Essays
von Mitch Cohen
von Kurt Tucholsky
von Avigdor Ben Trojan s.A.
die schönsten Essays
Beitrag 106 - 140 von insgesamt 862 Texten in dieser Kategorie
von Alf Glocker

Das Schiff sinkt! Wir sind bereits unter Wasser! Die Menschen atmen Wasser … salzig und verdreckt! Aber die Schornsteine rauchen und der Schiffskörper drängt scheinbar unaufhaltsam vorwärts. Ich weiß, daß das Schiff sinkt, ich weiß es, aber der…

von Alf Glocker

Weiß Gott eigentlich noch was er tut (möchte er wirklich nur noch Schwarz sehen?), was wir tun, oder ist die weiße Farbe out? „Ja, wenn’s denn nur die Farbe wäre …“ beklagen sich die Anhänger der Schwarzen Löcher, aber es geht um viel mehr. Im…

von Annelie Kelch

Ich habe endlich die „Buddenbrooks“ gefunden, nachdem ich lange nach dem Buch gesucht habe; aber ich wusste ganz genau, dass ich es bei meinem letzten Umzug eingepackt und in der 'neuen' Wohnung wieder ausgepackt hatte. Mich dürstet förmlich…

von Alf Glocker

Wir dummen Schafe sind alle zusammen ein riesiger Selbstbedienungsladen für die Reichen und die Mächtigen, wobei diese zwar sagen, sie seien auch ein Teil des „Wir“, aber „wir“ wissen genau, was „wir“ und wer „wir“ sind. Wir sind nur eine völlig…

von * noé *

Ich weiß nicht: Sollte nicht die Schule bereits einem das beibringen, was im Leben nützlich werden könnte?
Wer von euch - von Ihnen - weiß denn genau, wie z. B. es zu „IS“ und Terror kommen konnte? Was war eher da: die Henne oder das Ei?…

von Alf Glocker

Wie lange dauert eigentlich so ein Universum? Es dauert gar nicht! Wie bitte?? Ok – es kommt auf den Standpunkt des Betrachters an. Wieso? Na, wenn ich auf einem Lichtstrahl von der Milchstraße zur Andromeda fliege, dann brauche ich dazu 2,5…

von Alf Glocker

Hier oben, am Scheitelpunkt, höhlen sich die Systeme selber aus. Der Intellekt sämtlicher Speichermedien (Speichermedien haben keinen Intellekt) ist größer als der nachwachsender Generationen, aber nicht die technischen, sondern die fleischlichen…

von Sven Habermann

Besinnung zu Weihnachten, ja klar. Unbedingt! Wenigstens dann. Ein paar Tage, nicht von Sinnen. Das muss fehlerlos werden.
Der eine mag Räuchermänner, der andere hasst Raucher, auch, wenn sie aus dem Erzgebirge kommen, nicht billig, oder…

von Alf Glocker

Angesichts der vielen, nein unübersehbar vielen Missetaten auf der Welt, neigt der Bürger – intellektuell überlastet wie er ist – dazu, sämtliche vorhandenen Fakten zu vereinheitlichen.

Das hält ihn bei guter Laune und das lässt die…

von Lisa-M. Neumann

Das ewige Dilemma! Doch was stimmt denn nun? Und weshalb muss man sich denn immer für eine der beiden Seiten entscheiden?Im Grunde gibt es niemanden, der es einem dankt, wenn man sich blitzartig für eine der Theorien entscheidet. Doch bevor man…

von Alf Glocker

Im Angesicht des Drachens befindet sich eine überdimensionale Nase, darunter ein Lästermaul das Laster predigt, die jedoch nicht von dieser Welt zu sein haben. Und im Angesicht des Drachens geschehen Dinge, die keine Dinge sind, sondern…

von Alf Glocker

Kahl der Große sah ungefähr so aus wie Suhl-Leihmann der Übernächtigte: er war schwarz mit lilablassblauen Skunkstreifen im Haupthaar! Und Izickzack Neffton erinnerte ganz stark an einen Silberrücken-Gorilla von der Lover East Side, wo seit…

von Alf Glocker

Das Leben ist DIE Lachnummer des Universums – es macht fast 0, nix % der Materie aus, die sowieso ihrerseits grade mal unter ferner liefen vorkommt, es spinnt, so es „intelligent“ ist, komplett und es zeichnet sich allermeistens durch Plagen aus…

von Alf Glocker

Du gehörst mir und ich gehöre dir, aber es gibt auch Dinge, die sich nicht gehören: Es gehört sich nicht, daß du mir nicht gehörst, und es gehört sich auch nicht, daß ich dir nicht gehöre. Das ist ungehörig – hörig sind wir uns deshalb aber noch…

von * noé *

Die Tafeln wurden von freiwilligen, ehrenamtlichen Mitfühlenden installiert, um den Wegwerf-Überfluss einer saturierten Gesellschaft umzuverteilen auf die, die von der Hand in den Mund leben, wenn es dazu überhaupt noch kommt, also, um ein…

von Alf Glocker

Der Wahnsinn, gestaltet nach dem Begriff „Urvieh“, zerbricht meinen Verstand! Noch nie ist die Aalsucht so groß gewesen wie jetzt in Neuphaledonien, aber das macht nichts, denn die Wegweiser stehen auf Grünholz! Übernirgends erfordert es ein…

von * noé *

(eine Satire?)

Er will doch sooo gerne in die EU. Das nagt an ihm, vor dem Einschlafen, nach dem Aufwachen und jeweils zwischendrin. Dabei stellt er sich, faktisch richtig, mit seiner eigenen Aussage selbst als „Ostler“ dar (wie…

von Alf Glocker

Neuerdings säugen Schafsmütter Wolfsjunge, weil sie in der Baumschule Kommunikationswissenschaften studiert haben. Die eigenen Jungen lassen sie verhungern … die Mädchen natürlich auch. Kaninchen flirten mit Giftschlangen – das ist jetzt grade…

von Alf Glocker

Und es wird sein, daß der Mensch ankommt an der Stelle, wo aus dem Recht Unrecht erwächst! Und es wird sein, daß Männer und Frauen nicht gleich sind und daß Kinder keinen Schutz mehr erfahren, weil ein Leben begonnen ist, aus dem es keine Umkehr…

von Stephanie Schader

Was bedeutet eigentlich Liebe?

Wie oft sagen wir zu unserem Partner, unserer Partnerin >Ich liebe dich<?
Sagen wir dies nie oder gebrauchen wir diese so oft genannten, magischen drei Worte inflationär?

Wenn wir >Ich…

von Alf Glocker

Haben Sie besondere Veranlagungen, Vorlieben, Wünsche? Sind Sie womöglich kriminell ambitioniert? Dann haben Sie sicher auch Schwierigkeiten mit der Umsetzung Ihrer Träume in die Wirklichkeit! Diese ist ja bekanntlich rau und manchmal sogar so…

von Alf Glocker

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Was ist eigentlich ein moderner Krieg? Hat er die gleichen Ziele wie ein antiker Krieg? Und was ist, fundamental gesehen, das Ziel eines Krieges? Stellen wir uns zunächst einmal diese Fragen ...

In ganz frühen Zeiten waren die…

von Alf Glocker

Wie viel Weisheit liegt in der Formulierung „kann man einen Menschen umstimmen?“? „Gar keine!“, werden jetzt die „Realisten“ sagen, also Leute, die sich einzig und allein mit dem beschäftigen, was ihre 5 Sinne hergeben ... und zwar ohne das…

von Fabienne Granitz

Was ist das Leben?
Wer schreibt uns vor Frühs aufzustehen? Es sind wir selbst.
Seitdem wir auf diesem Planeten existieren, versuchen wir eine Ordnung herzustellen.
Wir versuchen uns alles zu erklären und zu verstehen und doch…

von marie mehrfeld

Bürgersteige oder autofreie Strassen in Einkaufszonen sind öffentliche Gehwege für alle. Hierzulande sind sie meistens mit teurem Pflaster versehen, alles vom Feinsten, denn wir sind ein reiches Land. Überall stehen Abfallbehälter, die…

von Alf Glocker

Alles ist doch eigentlich schön gewesen. Oder etwa nicht?! Warum beklagen wir uns dann? Hat vielleicht doch etwas nicht gestimmt? Nein, nein, das bilden wir uns wahrscheinlich bloß ein. Noch geht es uns ja gut. Wollen wir mal ganz emotionslos…

von Alf Glocker

Dort wo es das Nordlicht gibt, dort wo die Himmel klar und voller Sterne sind und wo das Gleichmaß der Schönheit von den Eisbergen erzählt, in denen Elfen und Geister wohnen, dort gibt es ein Phänomen ... Zugegeben, es ist eines unter vielen,…

von Alf Glocker

Die Hölle hat neuerdings Obergrenzen, die nehmen niemanden mehr auf. Der Teufel hat die Nase voll! Ein Engel nach dem anderen will in die Hölle, weil es da so schön warm ist – aber was tut er dann da? Beten!! „Das ganze idiotische Gebrummel und…

von Alf Glocker

Der Tag fängt gut an – um 11 Uhr vormittags sitze ich immer noch im Morgenmantel vor dem PC und arbeite. Jetzt reicht's! Ich sehne mich nach dem Pausen-Los. Seit 5 Uhr 45 bin ich im Einsatz! Mir ist schwindlig! Außerdem muss ich mich so langsam…

von Alf Glocker

Wenn wir geradeaus nach vorne schauen, dann erblicken wir? Eine Wand! Ob man mit dem Kopf durch kann, ist noch fraglich ... wir müssten erst mal einen haben. Es sieht jedoch ganz so aus, als wenn wir den verlegt hätten, deshalb sehen wir ja auch…

von Uwe Kraus

In Hesse ersieht man die gesamte Idee, die Komplexität der Romantik, all ihre Facetten und Änderungen. Er, der neben Novalis und Nietzsche mein Lieblingskünstler und Interpret ist, der mit seinen Werken die vorbereitende Idee der Flower-Power-…

von Alf Glocker

Verkuhwedelte Abstandserklärungen geben sich als Götterbotschaften preis, die im Himmel auf dem Misthaufen gewachsen sind. Soviel ist sicher: nichts! Nur die Jodelgesänge der Talkriecher über den Steigbergen ertönen in den schönsten Dissonanzen…

von Alf Glocker

Sie wälzen sich majestätisch durch die Gewässer des Stillen Ozeans und natürlich auch durch die aller anderen Ozeane, sie singen, pfeifen, sie rotten sich zusammen, sie gebären sogar manchmal, wenn auch nicht oft … und: Die Forscher sind ihnen…

von Alf Glocker

Ein schöner Tag! Ich gehe spazieren. Um mich das Licht, ich gehe diesen Weg … vor mir ist etwas, das ich zu verfolgen scheine … ist es der Tod? Hinter mir ist das Nichts … mein Leben … das sich aufgelöst hat … ich sehe nur noch anhand meiner…

von ulli nass

Monotheismus, ein problematisches Konzept ?

Für mich ist Terrorismus barbarisch,verbrecherisch,unmenschlich. Er agiert grundsätzlich gegen alle von Religion gänzlich unabhängigen Grundwerte und Potenziale, die der Menschheit bis heute das…

Seiten

Im Mittelpunkt steht die persönliche Auseinandersetzung des Autors mit seinem jeweiligen Thema - ohne zwingend Kriterien streng wissenschaftlicher Methodik zu beachten.

In Untergruppen aufgeteilt wird die volle Bandbreite zwischen einer humoristischen Aufarbeitung und der ernsthaft-detaillierten, sachbezogenen Darstellung eines Themas bedient - vom gesellschaftlichen Klatsch bis hin zur Beschreibung neuester technischer oder medizinischer Errungenschaften. Essays bestimmen demzufolge die anspruchsvolle Journalistik - sei es in Leitartikeln, Kolumnen, Traktaten oder auch Besprechungen/Beurteilungen (=Rezensionen).

Grundsätzlich gilt in jedem Fall ein überschaubarer Umfang des Textes mit greifbaren und nachvollziehbaren Gedanken, die das fiktionale Element ausklammern - d. h. der gewählten Thematik selbst verhaftet bleiben … und dem Leser die Analyse des Sujets nachvollziehbar ermöglichen.