Essay ✓ geistreiche Essays, Abhandlungen und Betrachtungen

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Essays können als 'hochgeistige', dabei aber formal locker gehaltene Betrachtungen bezeichnet werden - in wörtlicher Übersetzung als 'Versuch' einer mehr oder weniger geistreichen Abhandlung, in der wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden.

empfohlene Essays
von Abdolreza Madjderey
von Mitch Cohen
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Beitrag 106 - 140 von insgesamt 853 Texten in dieser Kategorie
von Alf Glocker

Die Hölle hat neuerdings Obergrenzen, die nehmen niemanden mehr auf. Der Teufel hat die Nase voll! Ein Engel nach dem anderen will in die Hölle, weil es da so schön warm ist – aber was tut er dann da? Beten!! „Das ganze idiotische Gebrummel und…

von Alf Glocker

Die Kunst ist ja angeblich dem Zeitgeist unterworfen – und wenn der Zeitgeist sagt „mach doch mal Scheiße“, dann machst du mal Scheiße? Wenn für sowas Künstler gebraucht werden, dann braucht man Künstler nicht. Dann ist alles Kunst – Hauptsache…

von Alf Glocker

Ein schöner Tag! Ich gehe spazieren. Um mich das Licht, ich gehe diesen Weg … vor mir ist etwas, das ich zu verfolgen scheine … ist es der Tod? Hinter mir ist das Nichts … mein Leben … das sich aufgelöst hat … ich sehe nur noch anhand meiner…

von Doris Müller

Heißt Feminismus stark sein um jeden Preis? Könnte Feminismus nicht auch so verstanden werden, dass Frauen sich mehr für ihre Bedürfnisse einsetzen, ganz individuell und dass sie dafür trotzdem ein Gehalt bekommen, auch wenn sie nicht arbeiten im…

von Alf Glocker

Der Tag fängt gut an – um 11 Uhr vormittags sitze ich immer noch im Morgenmantel vor dem PC und arbeite. Jetzt reicht's! Ich sehne mich nach dem Pausen-Los. Seit 5 Uhr 45 bin ich im Einsatz! Mir ist schwindlig! Außerdem muss ich mich so langsam…

von Sven Habermann

Besinnung zu Weihnachten, ja klar. Unbedingt! Wenigstens dann. Ein paar Tage, nicht von Sinnen. Das muss fehlerlos werden.
Der eine mag Räuchermänner, der andere hasst Raucher, auch, wenn sie aus dem Erzgebirge kommen, nicht billig, oder…

von Alf Glocker

Sie wälzen sich majestätisch durch die Gewässer des Stillen Ozeans und natürlich auch durch die aller anderen Ozeane, sie singen, pfeifen, sie rotten sich zusammen, sie gebären sogar manchmal, wenn auch nicht oft … und: Die Forscher sind ihnen…

von Alf Glocker

Stimmen aus dem Jenseits sind Stimmen aus der Vergangenheit und der Zukunft. Sie können normalerweise im Zustand der „immerwährenden Gegenwart“ nicht empfangen werden. Was aber ist die „immerwährende Gegenwart“? Die immerwährende Gegenwart ist…

von Alf Glocker

Diese Frage ist leicht zu beantworten, wenn man die öffentliche Meinung als Richtmaß für seine Argumentation, oder die Argumentation im Allgemeinen her nimmt. Einzeltäter sind all jene, die sich entschlossen haben den Willen einer, ihnen den…

von Alf Glocker

„Und wenn ich nicht ganz genau wüsste, daß morgen die Welt untergeht, dann würde ich heute noch ein Bömbchen werfen, ein Wäldchen roden, ein Äffchen heiraten, zum wahren Irrglauben konvertieren, mich in eine Ziege verlieben, eine Party mit…

von * noé *

(eine Satire?)

Er will doch sooo gerne in die EU. Das nagt an ihm, vor dem Einschlafen, nach dem Aufwachen und jeweils zwischendrin. Dabei stellt er sich, faktisch richtig, mit seiner eigenen Aussage selbst als „Ostler“ dar (wie…

von Lisa-M. Neumann

Das ewige Dilemma! Doch was stimmt denn nun? Und weshalb muss man sich denn immer für eine der beiden Seiten entscheiden?Im Grunde gibt es niemanden, der es einem dankt, wenn man sich blitzartig für eine der Theorien entscheidet. Doch bevor man…

von Alf Glocker

Wenn wir geradeaus nach vorne schauen, dann erblicken wir? Eine Wand! Ob man mit dem Kopf durch kann, ist noch fraglich ... wir müssten erst mal einen haben. Es sieht jedoch ganz so aus, als wenn wir den verlegt hätten, deshalb sehen wir ja auch…

von Alf Glocker

Verkuhwedelte Abstandserklärungen geben sich als Götterbotschaften preis, die im Himmel auf dem Misthaufen gewachsen sind. Soviel ist sicher: nichts! Nur die Jodelgesänge der Talkriecher über den Steigbergen ertönen in den schönsten Dissonanzen…

von Alf Glocker

Zunächst gewinnt man, angesichts des Dargebotenen, leicht den Eindruck, beides bedeutet entweder nicht, oder nur in geringem Maße aufzufallen. Es steht ja Verschiedenes zur Auswahl, dessen man sich, als Dichter, als Philosoph, bedienen darf. „…

von ulli nass

Monotheismus, ein problematisches Konzept ?

Für mich ist Terrorismus barbarisch,verbrecherisch,unmenschlich. Er agiert grundsätzlich gegen alle von Religion gänzlich unabhängigen Grundwerte und Potenziale, die der Menschheit bis heute das…

von Alf Glocker

„Come to the Cabaret, ojam!“, höre ich noch, dann bin ich zwischen den Masken verschwunden. Ich trage selbst eine, habe aber keine Absichten ... ich versuche nur jemanden darzustellen, damit ich intrigenresistent aussehe: Achtung, ich bin ein…

von Alf Glocker

Heute befragten wir einmal Professor Dr. Scheusal nach den Errungenschaften der Zeit. „Sind wir tatsächlich den archaischen Grundlagen zur Beurteilung von Lebewesen entschlüpft?“ erfrechte sich unser Reporter zu recherchieren, denn er selbst…

von Alf Glocker

Was erwartet dich hinter dem Eingang zur Hölle? Ich werde dich begleiten und es dir zeigen ... hinter dem Eingang zur Hölle erwartet dich, was du davor zurückgelassen hast! Der ganze Schwachsinn wird wieder auf dich zukommen. Sonst nichts ...…

von Alf Glocker

Es mochte vielleicht erst ca. 12 000 Jahre her sein, als die ersten Menschen weißer Hautfarbe, in böser Absicht, über die Taklamakan nach Ostasien zogen, um dort die Welt für ihre üblen Machenschaften zu nutzen. Sie besiedelten Japan und…

von Alf Glocker

„Ich (ver)wünsche dir noch einen schönen Tag!“, sage ich laut und denke mir, wie ehrlich ich doch sein kann, wenn ich will. Warum also sich herumplagen – ich sage einfach nicht was ich denke und schicke somit meine „guten“ Gedanken in die Welt ……

von Doris Müller

Einige sind einfach nicht in der Lage zu abstrahieren, sie beziehen jede Aussage auf sich oder setzen sie in Bezug. Wenn Texte nicht als Texte verstanden werden können, macht es das Verstehen des tieferen Sinns unmöglich. Jeden Text, den man…

von Alf Glocker

Wer sich viel davon verspricht, wenn er etwas Gutes tut, der sollte vorher darüber nachdenken, inwieweit und warum das, was er tut, überhaupt gut ist – und für wen! Wer seinen aufrichtigen Gefühlen folgt und meint, er habe damit bereits etwas…

von Alf Glocker

Weiß irgendjemand, was ein „Mördergen“ ist?? Nooaaaeien!! Wasss soll'nn dassssein? Na, irgendwer hat's gefunden? Na, wo denn – in der Mülltonne? Harrharr, da gehört es zwar hin, aber ich vermute eher, es war im Genom (Erbgut) Wieso „gut“? Weil es…

von Alf Glocker

„Raum ist in der kleinsten Hütte…?“ Wofür? Für all das Elend auf der Welt? „Wie angle ich mir einen Millionär?“ Damit ich später brutale Kinder kriege? Sind Millionäre die schlechteren Menschen, weil sich der Pöbel darüber hinwegtrösten muss, daß…

von Doris Müller

Es geht hier um eine ausgesprochen nervende Grundschul-Lehrerin, die bereits schon ein halbes Leben als Lehrerin arbeitet. Schon allein ihre Gangart, ihre überaus korrekten Schritte, damit sie nicht über ihre Hackenschuhe stolpert, dann ihre Anno…

von Alf Glocker

Nachdem immer weniger Arbeitnehmer gebraucht werden, aber immer mehr Roboter in den Betrieben einer „lukrativen“ Beschäftigung nachgehen, hat die Regierung beschlossen, Robotern endlich die ihnen zustehenden Renten auszubezahlen.

Nach ca.…

von Alf Glocker

Neuerdings säugen Schafsmütter Wolfsjunge, weil sie in der Baumschule Kommunikationswissenschaften studiert haben. Die eigenen Jungen lassen sie verhungern … die Mädchen natürlich auch. Kaninchen flirten mit Giftschlangen – das ist jetzt grade…

von Alf Glocker

Ohne etwas ins Lächerliche ziehen zu wollen, behaupten wir steif und fest, die „Realität“ sei etwas, an dem man nichts ändern könne. Man habe sich daran zu orientieren und von daher „realitätsnah“ zu handeln ... Wir sind einfach entzückend!

von Alf Glocker

„Mutti, der Sepp hat gerade gesagt, daß ich ein Depp bin!"
„Pappi, der Depp hat gesagt, ich sei eine unaustehliche Person, die man nicht dulden könne!“
„Herr Lehrer, die Elefantine hat von mir abgeschrieben, der Blödipus hat mir einen…

von Alf Glocker

Wer die Wahl hat, stirbt qualvoll? Sag mir, was du denkst und sage dir erst gar nicht, wer ich bin! Ein Fisch ist ein Fisch, ist ein Fisch, ist ein Fisch … und nicht alle Fische heißen „Wanda“ oder „Medusa“, oder sind Schlangen bzw. Miezekatzen.…

von Alf Glocker

Ausführung:
Was wäre, wenn die Schizophrenie nicht vorrangig eine gefährliche Krankheit, sondern eine gefährliche Philosophie wäre? Eine, die sich zu einem Dogma ausarten könnte, oder bereits zu einem solchen ausgeartet ist? Dann bliebe sie…

von Alf Glocker

Wie groß mein Verstand ist, kann ich nicht sagen … ich habe da nur meine Vermutungen! Wie groß der Verstand derer ist, die ganz stolz auf ihn sind, erfahre ich immer wieder – oft auch auf unangenehme Weise. Wie die Menschen ihre aufkeimende…

von Alf Glocker

Die Welt ist ganz betrunken von der Primitivität. In ihr vermutet sie die Lösung aller Fragen, die keineswegs in irgendwelchen Büchern steht. So will sie halt die Primitivität ertragen. Wer nicht guten Willens ist, dem soll der Erdkreis gleich…

von Alf Glocker

Das Rentenproblem liegt in der Überalterung begründet! Wir sterben einfach nicht rechtzeitig genug, um den Wegfall der Arbeitsplätze auszugleichen. Dadurch entsteht eine verkehrt herum stehende Alterspyramide, in der man sich einbalsamieren…

Seiten

Im Mittelpunkt steht die persönliche Auseinandersetzung des Autors mit seinem jeweiligen Thema - ohne zwingend Kriterien streng wissenschaftlicher Methodik zu beachten.

In Untergruppen aufgeteilt wird die volle Bandbreite zwischen einer humoristischen Aufarbeitung und der ernsthaft-detaillierten, sachbezogenen Darstellung eines Themas bedient - vom gesellschaftlichen Klatsch bis hin zur Beschreibung neuester technischer oder medizinischer Errungenschaften. Essays bestimmen demzufolge die anspruchsvolle Journalistik - sei es in Leitartikeln, Kolumnen, Traktaten oder auch Besprechungen/Beurteilungen (=Rezensionen).

Grundsätzlich gilt in jedem Fall ein überschaubarer Umfang des Textes mit greifbaren und nachvollziehbaren Gedanken, die das fiktionale Element ausklammern - d. h. der gewählten Thematik selbst verhaftet bleiben … und dem Leser die Analyse des Sujets nachvollziehbar ermöglichen.