Essay ✓ geistreiche Essays, Abhandlungen und Betrachtungen

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Essays können als 'hochgeistige', dabei aber formal locker gehaltene Betrachtungen bezeichnet werden - in wörtlicher Übersetzung als 'Versuch' einer mehr oder weniger geistreichen Abhandlung, in der wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden.

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von Abdolreza Madjderey
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Beitrag 106 - 140 von insgesamt 874 Texten in dieser Kategorie
von Alf Glocker

Das Leben ist DIE Lachnummer des Universums – es macht fast 0, nix % der Materie aus, die sowieso ihrerseits grade mal unter ferner liefen vorkommt, es spinnt, so es „intelligent“ ist, komplett und es zeichnet sich allermeistens durch Plagen aus…

von Alf Glocker

Die Kunst ist ja angeblich dem Zeitgeist unterworfen – und wenn der Zeitgeist sagt „mach doch mal Scheiße“, dann machst du mal Scheiße? Wenn für sowas Künstler gebraucht werden, dann braucht man Künstler nicht. Dann ist alles Kunst – Hauptsache…

von Alf Glocker

Der Wahnsinn, gestaltet nach dem Begriff „Urvieh“, zerbricht meinen Verstand! Noch nie ist die Aalsucht so groß gewesen wie jetzt in Neuphaledonien, aber das macht nichts, denn die Wegweiser stehen auf Grünholz! Übernirgends erfordert es ein…

von Alf Glocker

Wenn wir geradeaus nach vorne schauen, dann erblicken wir? Eine Wand! Ob man mit dem Kopf durch kann, ist noch fraglich ... wir müssten erst mal einen haben. Es sieht jedoch ganz so aus, als wenn wir den verlegt hätten, deshalb sehen wir ja auch…

von Alf Glocker

Verkuhwedelte Abstandserklärungen geben sich als Götterbotschaften preis, die im Himmel auf dem Misthaufen gewachsen sind. Soviel ist sicher: nichts! Nur die Jodelgesänge der Talkriecher über den Steigbergen ertönen in den schönsten Dissonanzen…

von Alf Glocker

Im Angesicht des Drachens befindet sich eine überdimensionale Nase, darunter ein Lästermaul das Laster predigt, die jedoch nicht von dieser Welt zu sein haben. Und im Angesicht des Drachens geschehen Dinge, die keine Dinge sind, sondern…

von Alf Glocker

Neuerdings säugen Schafsmütter Wolfsjunge, weil sie in der Baumschule Kommunikationswissenschaften studiert haben. Die eigenen Jungen lassen sie verhungern … die Mädchen natürlich auch. Kaninchen flirten mit Giftschlangen – das ist jetzt grade…

von Fabienne Granitz

Was ist das Leben?
Wer schreibt uns vor Frühs aufzustehen? Es sind wir selbst.
Seitdem wir auf diesem Planeten existieren, versuchen wir eine Ordnung herzustellen.
Wir versuchen uns alles zu erklären und zu verstehen und doch…

von ulli nass

Monotheismus, ein problematisches Konzept ?

Für mich ist Terrorismus barbarisch,verbrecherisch,unmenschlich. Er agiert grundsätzlich gegen alle von Religion gänzlich unabhängigen Grundwerte und Potenziale, die der Menschheit bis heute das…

von Stephanie Schader

Was bedeutet eigentlich Liebe?

Wie oft sagen wir zu unserem Partner, unserer Partnerin >Ich liebe dich<?
Sagen wir dies nie oder gebrauchen wir diese so oft genannten, magischen drei Worte inflationär?

Wenn wir >Ich…

von Alf Glocker

Alles ist doch eigentlich schön gewesen. Oder etwa nicht?! Warum beklagen wir uns dann? Hat vielleicht doch etwas nicht gestimmt? Nein, nein, das bilden wir uns wahrscheinlich bloß ein. Noch geht es uns ja gut. Wollen wir mal ganz emotionslos…

von Alf Glocker

Diese Frage ist leicht zu beantworten, wenn man die öffentliche Meinung als Richtmaß für seine Argumentation, oder die Argumentation im Allgemeinen her nimmt. Einzeltäter sind all jene, die sich entschlossen haben den Willen einer, ihnen den…

von marie mehrfeld

Bürgersteige oder autofreie Strassen in Einkaufszonen sind öffentliche Gehwege für alle. Hierzulande sind sie meistens mit teurem Pflaster versehen, alles vom Feinsten, denn wir sind ein reiches Land. Überall stehen Abfallbehälter, die…

von Alf Glocker

Heute befragten wir einmal Professor Dr. Scheusal nach den Errungenschaften der Zeit. „Sind wir tatsächlich den archaischen Grundlagen zur Beurteilung von Lebewesen entschlüpft?“ erfrechte sich unser Reporter zu recherchieren, denn er selbst…

von Alf Glocker

Wer sich viel davon verspricht, wenn er etwas Gutes tut, der sollte vorher darüber nachdenken, inwieweit und warum das, was er tut, überhaupt gut ist – und für wen! Wer seinen aufrichtigen Gefühlen folgt und meint, er habe damit bereits etwas…

von Alf Glocker

Es mochte vielleicht erst ca. 12 000 Jahre her sein, als die ersten Menschen weißer Hautfarbe, in böser Absicht, über die Taklamakan nach Ostasien zogen, um dort die Welt für ihre üblen Machenschaften zu nutzen. Sie besiedelten Japan und…

von Alf Glocker

Zunächst gewinnt man, angesichts des Dargebotenen, leicht den Eindruck, beides bedeutet entweder nicht, oder nur in geringem Maße aufzufallen. Es steht ja Verschiedenes zur Auswahl, dessen man sich, als Dichter, als Philosoph, bedienen darf. „…

von Uwe Kraus

In Hesse ersieht man die gesamte Idee, die Komplexität der Romantik, all ihre Facetten und Änderungen. Er, der neben Novalis und Nietzsche mein Lieblingskünstler und Interpret ist, der mit seinen Werken die vorbereitende Idee der Flower-Power-…

von Alf Glocker

Die Hölle hat neuerdings Obergrenzen, die nehmen niemanden mehr auf. Der Teufel hat die Nase voll! Ein Engel nach dem anderen will in die Hölle, weil es da so schön warm ist – aber was tut er dann da? Beten!! „Das ganze idiotische Gebrummel und…

von Alf Glocker

Was erwartet dich hinter dem Eingang zur Hölle? Ich werde dich begleiten und es dir zeigen ... hinter dem Eingang zur Hölle erwartet dich, was du davor zurückgelassen hast! Der ganze Schwachsinn wird wieder auf dich zukommen. Sonst nichts ...…

von Alf Glocker

Ausführung:
Was wäre, wenn die Schizophrenie nicht vorrangig eine gefährliche Krankheit, sondern eine gefährliche Philosophie wäre? Eine, die sich zu einem Dogma ausarten könnte, oder bereits zu einem solchen ausgeartet ist? Dann bliebe sie…

von Alf Glocker

Ohne etwas ins Lächerliche ziehen zu wollen, behaupten wir steif und fest, die „Realität“ sei etwas, an dem man nichts ändern könne. Man habe sich daran zu orientieren und von daher „realitätsnah“ zu handeln ... Wir sind einfach entzückend!

von Alf Glocker

Sie wälzen sich majestätisch durch die Gewässer des Stillen Ozeans und natürlich auch durch die aller anderen Ozeane, sie singen, pfeifen, sie rotten sich zusammen, sie gebären sogar manchmal, wenn auch nicht oft … und: Die Forscher sind ihnen…

von Alf Glocker

Wer eine Frau hat, der hat Glück, und wenn die einen Liebhaber braucht, dann hat der Glück … na ja, das kommt auf die Frau an! Schließlich entscheidet die Frau normalerweise selbst über ihre Lebensweise und selbstverständlich auch über die Anzahl…

von Alf Glocker

Ein schöner Tag! Ich gehe spazieren. Um mich das Licht, ich gehe diesen Weg … vor mir ist etwas, das ich zu verfolgen scheine … ist es der Tod? Hinter mir ist das Nichts … mein Leben … das sich aufgelöst hat … ich sehe nur noch anhand meiner…

von Uwe Kraus

Da es nun gilt, ein übergreifendes, die Epochen allumfassendes Geschehen im philosophischen Rahmen zu erklären, will ich mit einer der ersten Gegenideen, der Existenzphilosophie, zu Descartes' logischem Entwurf der Dualität der Gottheiten…

von Uwe Kraus

Beginnen will ich bei Freud, dem Arzt und Psychologen, der die Psychoanalyse ins Leben rief. Seine Theorien zu Ich, Es und Überich treffen den Kern der Philosophie des beginnenden Jahrhunderts, das in katastrophalen Zügen durch die beiden…

von Alf Glocker

Das Rentenproblem liegt in der Überalterung begründet! Wir sterben einfach nicht rechtzeitig genug, um den Wegfall der Arbeitsplätze auszugleichen. Dadurch entsteht eine verkehrt herum stehende Alterspyramide, in der man sich einbalsamieren…

von Alf Glocker

Stimmen aus dem Jenseits sind Stimmen aus der Vergangenheit und der Zukunft. Sie können normalerweise im Zustand der „immerwährenden Gegenwart“ nicht empfangen werden. Was aber ist die „immerwährende Gegenwart“? Die immerwährende Gegenwart ist…

von Alf Glocker

„Und wenn ich nicht ganz genau wüsste, daß morgen die Welt untergeht, dann würde ich heute noch ein Bömbchen werfen, ein Wäldchen roden, ein Äffchen heiraten, zum wahren Irrglauben konvertieren, mich in eine Ziege verlieben, eine Party mit…

von Alf Glocker

Freiheit bewahrt man am besten dadurch, dass man sie einschränkt! Dadurch wird doch erst deutlich, was man alles dürfen kann. Aber Menschen, welche diese Freiheit erschaffen haben und sie am liebsten bewahren möchten sind suspekt! Sie müssen…

von Alf Glocker

Wisst ihr, was eine unglaubliche Frechheit ist? Daß hierzulande einfach einer hergehen kann und das Gute für sich pachten! „Ich bin einer von den Guten“ sagt er, und er muss es noch nicht einmal beweisen! Seiner Meinung nach beweist er es dadurch…

von Alf Glocker

Also, seit wir den aufrechten Gang aufgegeben und zu kriechen begonnen haben, begreifen wir schlichtweg alles und genießen es förmlich, vor dem Eingang zur oberen Unterwelt zu stehen und zu winseln. Wir machen unaufhörlich Verbeugungen vor dem…

von Alf Glocker

„Come to the Cabaret, ojam!“, höre ich noch, dann bin ich zwischen den Masken verschwunden. Ich trage selbst eine, habe aber keine Absichten ... ich versuche nur jemanden darzustellen, damit ich intrigenresistent aussehe: Achtung, ich bin ein…

von * noé *

Ich wüsste zu gern, welchen Blick Politiker auf sich selbst haben, wie sehen sie sich selbst?

Ich beobachte ja im Allgemeinen, dass manche vor Kraftzuwachs kaum noch gehen können, Männlein wie Weiblein; im Laufe der Zeit verlieren sie…

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Im Mittelpunkt steht die persönliche Auseinandersetzung des Autors mit seinem jeweiligen Thema - ohne zwingend Kriterien streng wissenschaftlicher Methodik zu beachten.

In Untergruppen aufgeteilt wird die volle Bandbreite zwischen einer humoristischen Aufarbeitung und der ernsthaft-detaillierten, sachbezogenen Darstellung eines Themas bedient - vom gesellschaftlichen Klatsch bis hin zur Beschreibung neuester technischer oder medizinischer Errungenschaften. Essays bestimmen demzufolge die anspruchsvolle Journalistik - sei es in Leitartikeln, Kolumnen, Traktaten oder auch Besprechungen/Beurteilungen (=Rezensionen).

Grundsätzlich gilt in jedem Fall ein überschaubarer Umfang des Textes mit greifbaren und nachvollziehbaren Gedanken, die das fiktionale Element ausklammern - d. h. der gewählten Thematik selbst verhaftet bleiben … und dem Leser die Analyse des Sujets nachvollziehbar ermöglichen.