Essay ✓ geistreiche Essays, Abhandlungen und Betrachtungen

Bild von Buchseiten

Essays können als 'hochgeistige', dabei aber formal locker gehaltene Betrachtungen bezeichnet werden - in wörtlicher Übersetzung als 'Versuch' einer mehr oder weniger geistreichen Abhandlung, in der wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden.

empfohlene Essays
von Mitch Cohen
von Friedrich Nietzsche
von Mitch Cohen
neue Essays
die schönsten Essays
Beitrag 141 - 175 von insgesamt 933 Texten in dieser Kategorie
von Uwe Kraus

Da es nun gilt, ein übergreifendes, die Epochen allumfassendes Geschehen im philosophischen Rahmen zu erklären, will ich mit einer der ersten Gegenideen, der Existenzphilosophie, zu Descartes' logischem Entwurf der Dualität der Gottheiten…

von Alf Glocker

Sie liegt vor aller Augen und ist doch die am wenigsten registrierte Tatsache der Welt …

Das kommt davon, weil sich keiner die Zeit nimmt, außer dem täglichen Geldverdienen (dem Rennen ums Überleben), die Augen mal wirklich aufzumachen.…

von Alf Glocker

Jetzt, wo wir endlich herausgefunden haben, warum wir böse sind, dürfen wir uns antun was wir möchten und wie es den andern gefällt. Da gibt es doch welche unter uns, die verkaufen Waffen in Länder, wo es keine „Gescheiten“ gibt – und die lassen…

von Annelie Kelch

Ich habe endlich die „Buddenbrooks“ gefunden, nachdem ich lange nach dem Buch gesucht habe; aber ich wusste ganz genau, dass ich es bei meinem letzten Umzug eingepackt und in der 'neuen' Wohnung wieder ausgepackt hatte. Mich dürstet förmlich…

von Alf Glocker

Ausführung:
Was wäre, wenn die Schizophrenie nicht vorrangig eine gefährliche Krankheit, sondern eine gefährliche Philosophie wäre? Eine, die sich zu einem Dogma ausarten könnte, oder bereits zu einem solchen ausgeartet ist? Dann bliebe sie…

von Uwe Kraus

Beginnen will ich bei Freud, dem Arzt und Psychologen, der die Psychoanalyse ins Leben rief. Seine Theorien zu Ich, Es und Überich treffen den Kern der Philosophie des beginnenden Jahrhunderts, das in katastrophalen Zügen durch die beiden…

von Alf Glocker

Sparwitz: „Treffen sich der liebe Gott und der gute Mensch auf einer Menschenfresser-Party …“ Nein, so geht’s nicht! Wie es geht, weiß aber keiner genau, denn es gibt so viele Wahrheiten, wie es auch Lügen gibt – und eine davon lautet…

von marie mehrfeld

Bürgersteige oder autofreie Strassen in Einkaufszonen sind öffentliche Gehwege für alle. Hierzulande sind sie meistens mit teurem Pflaster versehen, alles vom Feinsten, denn wir sind ein reiches Land. Überall stehen Abfallbehälter, die…

von Alf Glocker

Wir dummen Schafe sind alle zusammen ein riesiger Selbstbedienungsladen für die Reichen und die Mächtigen, wobei diese zwar sagen, sie seien auch ein Teil des „Wir“, aber „wir“ wissen genau, was „wir“ und wer „wir“ sind. Wir sind nur eine völlig…

von * noé *

Ich weiß nicht: Sollte nicht die Schule bereits einem das beibringen, was im Leben nützlich werden könnte?
Wer von euch - von Ihnen - weiß denn genau, wie z. B. es zu „IS“ und Terror kommen konnte? Was war eher da: die Henne oder das Ei?…

von Alf Glocker

Völlig ungefährlich ist die Liebe, wenn man die ganze Welt umarmen könnte … „Ich arme dich um!“, sagt das Schicksal und fügt schelmisch hinzu: „Ach wie gut, daß es mich gar nicht gibt und man die Schuld auf andere schiebt!“ Abgesehen von Aids und…

von Alf Glocker

Hier oben, am Scheitelpunkt, höhlen sich die Systeme selber aus. Der Intellekt sämtlicher Speichermedien (Speichermedien haben keinen Intellekt) ist größer als der nachwachsender Generationen, aber nicht die technischen, sondern die fleischlichen…

von Alf Glocker

Kahl der Große sah ungefähr so aus wie Suhl-Leihmann der Übernächtigte: er war schwarz mit lilablassblauen Skunkstreifen im Haupthaar! Und Izickzack Neffton erinnerte ganz stark an einen Silberrücken-Gorilla von der Lover East Side, wo seit…

von Alf Glocker

Die Hölle hat neuerdings Obergrenzen, die nehmen niemanden mehr auf. Der Teufel hat die Nase voll! Ein Engel nach dem anderen will in die Hölle, weil es da so schön warm ist – aber was tut er dann da? Beten!! „Das ganze idiotische Gebrummel und…

von Alf Glocker

Gottesdient ist, wenn wir einen Baum verehren, wenn wir eine Landschaft pflegen, wenn wir nichts zerstören, was dem Leben DIENT! Gottesdienst ist, wenn wir lieben – ja, auch sexuell! Denn die Verehrung dessen (und sogar zu begehren) was uns…

von * noé *

Ich wüsste zu gern, welchen Blick Politiker auf sich selbst haben, wie sehen sie sich selbst?

Ich beobachte ja im Allgemeinen, dass manche vor Kraftzuwachs kaum noch gehen können, Männlein wie Weiblein; im Laufe der Zeit verlieren sie…

von Alf Glocker

Aaalso: der Sapiens hat ein großes Gehirn … Damit kann er fast alles machen, sogar Denken. Aber die Größe sagt wiederum nix aus, wie man sagt. Wenn nämlich einer ein viel kleineres Gehirn hat als ein anderer Sapiens, der auch zu den Hominiden…

von Alf Glocker

Schizophrene Fragen nach dem Paradies

Ein Schizophrener stellt sich für gewöhnlich doppelt so viele Fragen wie ein nicht Schizophrener. Das geht allein schon daraus hervor, daß seine Persönlichkeit gespalten ist – das nimmt man jedenfalls…

von Alf Glocker

Im Allgemeinen ist sie hochgelobt – und doch ist sie das meistgehasste Etwas der Welt. Man Ratio-nalisiert, man versucht den Fortschritt voranzutreiben, aber was macht man wirklich? Man verdient sie beiseite, man redet sie in Parlamenten groß und…

von Alf Glocker

Sie wälzen sich majestätisch durch die Gewässer des Stillen Ozeans und natürlich auch durch die aller anderen Ozeane, sie singen, pfeifen, sie rotten sich zusammen, sie gebären sogar manchmal, wenn auch nicht oft … und: Die Forscher sind ihnen…

von Alf Glocker

Haben Sie besondere Veranlagungen, Vorlieben, Wünsche? Sind Sie womöglich kriminell ambitioniert? Dann haben Sie sicher auch Schwierigkeiten mit der Umsetzung Ihrer Träume in die Wirklichkeit! Diese ist ja bekanntlich rau und manchmal sogar so…

von Alf Glocker

Nein, da ist keine Katze im Sack! Ein Knüppel? Wohin fährt der Zug? Nach Nirgendwo? Nein, denn am Ende des Tunnels ist ein Licht! Wir befinden uns in keinem Tunnel! Überall ist Licht! Sind die Blitze gemeint? Welche Blitze? Na, manchmal wird doch…

von Alf Glocker

Es war einmal in einer fernen Diktatur, da lebte ein Dorfdepp, der aber zugleich auch ein Stadtdepp war, ein Universaldepp also. Dieser Depp kam aus dem Staunen nicht mehr hinaus, denn dort wo er lebte, spielten sich Wunder ab, die ein…

von Avigdor Ben Trojan s.A.

KLEINE EINFÜHRUNG IN DIE GESCHICHTE DES BERLINER BEZIRKES HERMSDORF

Will man die große Stadt Berlin in ihren Anfängen vor Augen lebendig sehen, muss man ihr heutiges Erscheinungsbild in kleine verschiedene Mosaike aufsplittern, damit sie…

von Alf Glocker

Wie so ein Menschenhirn funktioniert, ist schon sagenhaft! Bei Tieren ist die Funktionsweise ja klar – bin ich Affe, Krokodil oder Elefant, ich werde mich meiner Art gemäß benehmen … und dabei vermutlich kaum bis gar nicht denken. Das kann man…

von Alf Glocker

„Ich (ver)wünsche dir noch einen schönen Tag!“, sage ich laut und denke mir, wie ehrlich ich doch sein kann, wenn ich will. Warum also sich herumplagen – ich sage einfach nicht was ich denke und schicke somit meine „guten“ Gedanken in die Welt ……

von Friedrich Nietzsche

Über die klassische Philologie gibt es in unseren Tagen keine einheitliche und deutlich erkennbare öffentliche Meinung. Dies empfindet man in den Kreisen der Gebildeten überhaupt ebenso als mitten unter den Jüngern jener Wissenschaft selbst. Die…

von Doris Müller

Einige sind einfach nicht in der Lage zu abstrahieren, sie beziehen jede Aussage auf sich oder setzen sie in Bezug. Wenn Texte nicht als Texte verstanden werden können, macht es das Verstehen des tieferen Sinns unmöglich. Jeden Text, den man…

von Alf Glocker

Sind sie traurig, weil sie nichts kapieren, zu wenig verdienen, die Politiker blöd sind, die Welt hart am Abgrund steht? Dann sind sie kein Optimist und werden vermutlich krank werden und sterben … Haha? Das sagt wenigstens die jüngste Studie der…

von Alf Glocker

Weitab von unserer Schulweisheit und fern aller erlernter Wege, existiert die Wahrheit der Dinge von Himmel und Erde. Jenseits aller Betrachtungen spielt sich das ungezügelte Leben ab … ein freies Sein! Das ist aber kein Grund zur Beruhigung,…

von Alf Glocker

Wer muss einen Spielraum haben? Der Geist, oder der Körper? Der Geist mit dem Körper auf jeden Fall, dafür ist der Körper doch da – oder etwa nicht?! Ein viel zu ernst genommener Körper ist aller Laster Ende und damit kein Anfang für die Zukunft…

von Fernando Chelle

The diversity of the Latin American short stories

In the month of June in 2015, after publishing El cuento fantástico en el Río de la Plata (The fantastic short-story in Río de la Plata), I committed myself to keep working on literary…

von Stephanie Schader

,,Ich komme gleich!"; ,,Warte kurz!"; ,,Ich muss zuerst noch..."; ,,Später!"; ,, Jetzt nicht!"; ,,Wenn ich dann Zeit habe..."

Dies sind wohl die meist gebrauchten Ausreden in Bezug auf die Aufforderung: ,,Mama/Papa, schau doch mal her oder…

von Alf Glocker

Was für eine Katastrophe wäre es, wenn wir bei allem nachfragen würden?! Bei Kindern, die einem Löcher in den Bauch fragen, geht es uns ja schon so, daß wir es als lästig empfinden. Wie schlimm müsste es erst sein, wenn wir Erwachsene alles, aber…

von Alf Glocker

Mit welchen Augen schauen wir in die Welt, wenn wir sie aufmachen? Mit unseren! Also, halt jeder mit den seinen. Was sich hinter diesen Augen befindet, ist zunächst unbeschreiblich. Was davor ist, kann zumindest nachempfunden werden: eine…

Seiten

Im Mittelpunkt steht die persönliche Auseinandersetzung des Autors mit seinem jeweiligen Thema - ohne zwingend Kriterien streng wissenschaftlicher Methodik zu beachten.

In Untergruppen aufgeteilt wird die volle Bandbreite zwischen einer humoristischen Aufarbeitung und der ernsthaft-detaillierten, sachbezogenen Darstellung eines Themas bedient - vom gesellschaftlichen Klatsch bis hin zur Beschreibung neuester technischer oder medizinischer Errungenschaften. Essays bestimmen demzufolge die anspruchsvolle Journalistik - sei es in Leitartikeln, Kolumnen, Traktaten oder auch Besprechungen/Beurteilungen (=Rezensionen).

Grundsätzlich gilt in jedem Fall ein überschaubarer Umfang des Textes mit greifbaren und nachvollziehbaren Gedanken, die das fiktionale Element ausklammern - d. h. der gewählten Thematik selbst verhaftet bleiben … und dem Leser die Analyse des Sujets nachvollziehbar ermöglichen.