Essay ✓ geistreiche Essays, Abhandlungen und Betrachtungen

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Essays können als 'hochgeistige', dabei aber formal locker gehaltene Betrachtungen bezeichnet werden - in wörtlicher Übersetzung als 'Versuch' einer mehr oder weniger geistreichen Abhandlung, in der wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden.

empfohlene Essays
von Kurt Tucholsky
von Abdolreza Madjderey
von Mitch Cohen
die schönsten Essays
Beitrag 141 - 175 von insgesamt 868 Texten in dieser Kategorie
von * noé *

Ich wüsste zu gern, welchen Blick Politiker auf sich selbst haben, wie sehen sie sich selbst?

Ich beobachte ja im Allgemeinen, dass manche vor Kraftzuwachs kaum noch gehen können, Männlein wie Weiblein; im Laufe der Zeit verlieren sie…

von Alf Glocker

Aaalso: der Sapiens hat ein großes Gehirn … Damit kann er fast alles machen, sogar Denken. Aber die Größe sagt wiederum nix aus, wie man sagt. Wenn nämlich einer ein viel kleineres Gehirn hat als ein anderer Sapiens, der auch zu den Hominiden…

von Alf Glocker

Antipathie gibt es nicht und wenn, dann ist sie unberechtigt! Niemand kann einfach hergehen und sagen: „Bei diesem Menschen habe ich ein schlechtes Gefühl!“ Das ist eines Dings, eines, wie heißt er doch gleich, eines Homo sapiens nicht würdig!…

von Alf Glocker

Weiß Gott eigentlich noch was er tut (möchte er wirklich nur noch Schwarz sehen?), was wir tun, oder ist die weiße Farbe out? „Ja, wenn’s denn nur die Farbe wäre …“ beklagen sich die Anhänger der Schwarzen Löcher, aber es geht um viel mehr. Im…

von Alf Glocker

Immer wieder bin ich völlig überrascht, wenn ich mich so umschaue nach dem, was andere verdienen. Oft frage ich mich auch, ob sie, was sie verdienen, auch verdient haben. Manche aalen sich ja wirklich wie die Made im Speck, wobei es auch…

von Alf Glocker

Geht ein Patient zum Arzt und klagt über Schmerzen in der Nierengegend – sagt der Arzt: „O ja, das könnte gefährlich werden, das müssen wir beobachten … kommen Sie bitte dreimal wöchentlich zu mir, dann machen wir das“. Der gleiche Patient…

von Alf Glocker

Wie lange dauert eigentlich so ein Universum? Es dauert gar nicht! Wie bitte?? Ok – es kommt auf den Standpunkt des Betrachters an. Wieso? Na, wenn ich auf einem Lichtstrahl von der Milchstraße zur Andromeda fliege, dann brauche ich dazu 2,5…

von Alf Glocker

Das Leben ist DIE Lachnummer des Universums – es macht fast 0, nix % der Materie aus, die sowieso ihrerseits grade mal unter ferner liefen vorkommt, es spinnt, so es „intelligent“ ist, komplett und es zeichnet sich allermeistens durch Plagen aus…

von Alf Glocker

Die Kunst ist ja angeblich dem Zeitgeist unterworfen – und wenn der Zeitgeist sagt „mach doch mal Scheiße“, dann machst du mal Scheiße? Wenn für sowas Künstler gebraucht werden, dann braucht man Künstler nicht. Dann ist alles Kunst – Hauptsache…

von Alf Glocker

Der Wahnsinn, gestaltet nach dem Begriff „Urvieh“, zerbricht meinen Verstand! Noch nie ist die Aalsucht so groß gewesen wie jetzt in Neuphaledonien, aber das macht nichts, denn die Wegweiser stehen auf Grünholz! Übernirgends erfordert es ein…

von Alf Glocker

Du gehörst mir und ich gehöre dir, aber es gibt auch Dinge, die sich nicht gehören: Es gehört sich nicht, daß du mir nicht gehörst, und es gehört sich auch nicht, daß ich dir nicht gehöre. Das ist ungehörig – hörig sind wir uns deshalb aber noch…

von Alf Glocker

Im Angesicht des Drachens befindet sich eine überdimensionale Nase, darunter ein Lästermaul das Laster predigt, die jedoch nicht von dieser Welt zu sein haben. Und im Angesicht des Drachens geschehen Dinge, die keine Dinge sind, sondern…

von Alf Glocker

Und es wird sein, daß der Mensch ankommt an der Stelle, wo aus dem Recht Unrecht erwächst! Und es wird sein, daß Männer und Frauen nicht gleich sind und daß Kinder keinen Schutz mehr erfahren, weil ein Leben begonnen ist, aus dem es keine Umkehr…

von Alf Glocker

Wer die Wahl hat, stirbt qualvoll? Sag mir, was du denkst und sage dir erst gar nicht, wer ich bin! Ein Fisch ist ein Fisch, ist ein Fisch, ist ein Fisch … und nicht alle Fische heißen „Wanda“ oder „Medusa“, oder sind Schlangen bzw. Miezekatzen.…

von Alf Glocker

Zunächst gewinnt man, angesichts des Dargebotenen, leicht den Eindruck, beides bedeutet entweder nicht, oder nur in geringem Maße aufzufallen. Es steht ja Verschiedenes zur Auswahl, dessen man sich, als Dichter, als Philosoph, bedienen darf. „…

von Alf Glocker

Weitab von unserer Schulweisheit und fern aller erlernter Wege, existiert die Wahrheit der Dinge von Himmel und Erde. Jenseits aller Betrachtungen spielt sich das ungezügelte Leben ab … ein freies Sein! Das ist aber kein Grund zur Beruhigung,…

von Alf Glocker

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Was ist eigentlich ein moderner Krieg? Hat er die gleichen Ziele wie ein antiker Krieg? Und was ist, fundamental gesehen, das Ziel eines Krieges? Stellen wir uns zunächst einmal diese Fragen ...

In ganz frühen Zeiten waren die…

von marie mehrfeld

Bürgersteige oder autofreie Strassen in Einkaufszonen sind öffentliche Gehwege für alle. Hierzulande sind sie meistens mit teurem Pflaster versehen, alles vom Feinsten, denn wir sind ein reiches Land. Überall stehen Abfallbehälter, die…

von Alf Glocker

Heute befragten wir einmal Professor Dr. Scheusal nach den Errungenschaften der Zeit. „Sind wir tatsächlich den archaischen Grundlagen zur Beurteilung von Lebewesen entschlüpft?“ erfrechte sich unser Reporter zu recherchieren, denn er selbst…

von Alf Glocker

Es mochte vielleicht erst ca. 12 000 Jahre her sein, als die ersten Menschen weißer Hautfarbe, in böser Absicht, über die Taklamakan nach Ostasien zogen, um dort die Welt für ihre üblen Machenschaften zu nutzen. Sie besiedelten Japan und…

von Alf Glocker

„Raum ist in der kleinsten Hütte…?“ Wofür? Für all das Elend auf der Welt? „Wie angle ich mir einen Millionär?“ Damit ich später brutale Kinder kriege? Sind Millionäre die schlechteren Menschen, weil sich der Pöbel darüber hinwegtrösten muss, daß…

von Sven Habermann

Sie ist mir im physischen Raum begegnet.

Wahrhaft, sie hatte schwarze Augen. Ihre Erscheinung mag ich nicht beschreiben. Mag sich jeder das Schönste vorstellen, das er je gesehen haben möchte. Ein Sehen ist nicht genug. Ein Schauen, ein…

von Alf Glocker

Die Hölle hat neuerdings Obergrenzen, die nehmen niemanden mehr auf. Der Teufel hat die Nase voll! Ein Engel nach dem anderen will in die Hölle, weil es da so schön warm ist – aber was tut er dann da? Beten!! „Das ganze idiotische Gebrummel und…

von Alf Glocker

Was erwartet dich hinter dem Eingang zur Hölle? Ich werde dich begleiten und es dir zeigen ... hinter dem Eingang zur Hölle erwartet dich, was du davor zurückgelassen hast! Der ganze Schwachsinn wird wieder auf dich zukommen. Sonst nichts ...…

von Alf Glocker

Der Tag fängt gut an – um 11 Uhr vormittags sitze ich immer noch im Morgenmantel vor dem PC und arbeite. Jetzt reicht's! Ich sehne mich nach dem Pausen-Los. Seit 5 Uhr 45 bin ich im Einsatz! Mir ist schwindlig! Außerdem muss ich mich so langsam…

von Alf Glocker

Ohne etwas ins Lächerliche ziehen zu wollen, behaupten wir steif und fest, die „Realität“ sei etwas, an dem man nichts ändern könne. Man habe sich daran zu orientieren und von daher „realitätsnah“ zu handeln ... Wir sind einfach entzückend!

von Alf Glocker

Sie wälzen sich majestätisch durch die Gewässer des Stillen Ozeans und natürlich auch durch die aller anderen Ozeane, sie singen, pfeifen, sie rotten sich zusammen, sie gebären sogar manchmal, wenn auch nicht oft … und: Die Forscher sind ihnen…

von Alf Glocker

Wenn wir geradeaus nach vorne schauen, dann erblicken wir? Eine Wand! Ob man mit dem Kopf durch kann, ist noch fraglich ... wir müssten erst mal einen haben. Es sieht jedoch ganz so aus, als wenn wir den verlegt hätten, deshalb sehen wir ja auch…

von Alf Glocker

Verkuhwedelte Abstandserklärungen geben sich als Götterbotschaften preis, die im Himmel auf dem Misthaufen gewachsen sind. Soviel ist sicher: nichts! Nur die Jodelgesänge der Talkriecher über den Steigbergen ertönen in den schönsten Dissonanzen…

von Alf Glocker

Ein schöner Tag! Ich gehe spazieren. Um mich das Licht, ich gehe diesen Weg … vor mir ist etwas, das ich zu verfolgen scheine … ist es der Tod? Hinter mir ist das Nichts … mein Leben … das sich aufgelöst hat … ich sehe nur noch anhand meiner…

von Avigdor Ben Trojan s.A.

KLEINE EINFÜHRUNG IN DIE GESCHICHTE DES BERLINER BEZIRKES HERMSDORF

Will man die große Stadt Berlin in ihren Anfängen vor Augen lebendig sehen, muss man ihr heutiges Erscheinungsbild in kleine verschiedene Mosaike aufsplittern, damit sie…

von Alf Glocker

Auf einem meiner nicht wirklich stattfindenden Spaziergänge durch das Wenigeralsnichts, hatte ich eine Art „Begegnung“ – ich stieß auf das Leben … verborgen in einem Gewaber aus Lichtfetzen, die sich zu einem Weißnichtwas formierten. Dieses sah…

von Alf Glocker

Also, seit wir den aufrechten Gang aufgegeben und zu kriechen begonnen haben, begreifen wir schlichtweg alles und genießen es förmlich, vor dem Eingang zur oberen Unterwelt zu stehen und zu winseln. Wir machen unaufhörlich Verbeugungen vor dem…

von ulli nass

Monotheismus, ein problematisches Konzept ?

Für mich ist Terrorismus barbarisch,verbrecherisch,unmenschlich. Er agiert grundsätzlich gegen alle von Religion gänzlich unabhängigen Grundwerte und Potenziale, die der Menschheit bis heute das…

von Alf Glocker

Das Rentenproblem liegt in der Überalterung begründet! Wir sterben einfach nicht rechtzeitig genug, um den Wegfall der Arbeitsplätze auszugleichen. Dadurch entsteht eine verkehrt herum stehende Alterspyramide, in der man sich einbalsamieren…

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Im Mittelpunkt steht die persönliche Auseinandersetzung des Autors mit seinem jeweiligen Thema - ohne zwingend Kriterien streng wissenschaftlicher Methodik zu beachten.

In Untergruppen aufgeteilt wird die volle Bandbreite zwischen einer humoristischen Aufarbeitung und der ernsthaft-detaillierten, sachbezogenen Darstellung eines Themas bedient - vom gesellschaftlichen Klatsch bis hin zur Beschreibung neuester technischer oder medizinischer Errungenschaften. Essays bestimmen demzufolge die anspruchsvolle Journalistik - sei es in Leitartikeln, Kolumnen, Traktaten oder auch Besprechungen/Beurteilungen (=Rezensionen).

Grundsätzlich gilt in jedem Fall ein überschaubarer Umfang des Textes mit greifbaren und nachvollziehbaren Gedanken, die das fiktionale Element ausklammern - d. h. der gewählten Thematik selbst verhaftet bleiben … und dem Leser die Analyse des Sujets nachvollziehbar ermöglichen.