Essay ✓ geistreiche Essays, Abhandlungen und Betrachtungen

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Essays können als 'hochgeistige', dabei aber formal locker gehaltene Betrachtungen bezeichnet werden - in wörtlicher Übersetzung als 'Versuch' einer mehr oder weniger geistreichen Abhandlung, in der wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden.

empfohlene Essays
von Avigdor Ben Trojan s.A.
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die schönsten Essays
Beitrag 141 - 175 von insgesamt 854 Texten in dieser Kategorie
von Alf Glocker

Alles ist doch eigentlich schön gewesen. Oder etwa nicht?! Warum beklagen wir uns dann? Hat vielleicht doch etwas nicht gestimmt? Nein, nein, das bilden wir uns wahrscheinlich bloß ein. Noch geht es uns ja gut. Wollen wir mal ganz emotionslos…

von Alf Glocker

Die Welt ist ganz betrunken von der Primitivität. In ihr vermutet sie die Lösung aller Fragen, die keineswegs in irgendwelchen Büchern steht. So will sie halt die Primitivität ertragen. Wer nicht guten Willens ist, dem soll der Erdkreis gleich…

von Alf Glocker

Wer sich viel davon verspricht, wenn er etwas Gutes tut, der sollte vorher darüber nachdenken, inwieweit und warum das, was er tut, überhaupt gut ist – und für wen! Wer seinen aufrichtigen Gefühlen folgt und meint, er habe damit bereits etwas…

von Alf Glocker

Geht ein Patient zum Arzt und klagt über Schmerzen in der Nierengegend – sagt der Arzt: „O ja, das könnte gefährlich werden, das müssen wir beobachten … kommen Sie bitte dreimal wöchentlich zu mir, dann machen wir das“. Der gleiche Patient…

von Alf Glocker

Es gibt Dinge zwischen den Himmeln und auf der Erde, die faszinieren uns, manche langweilen, aber eines zieht uns hypnotisch an: der Tod! Manche von uns kennen dieses Gefühl, wenn wir an einem Abgrund stehen und etwas in uns zieht uns magisch…

von Uwe Kraus

In Hesse ersieht man die gesamte Idee, die Komplexität der Romantik, all ihre Facetten und Änderungen. Er, der neben Novalis und Nietzsche mein Lieblingskünstler und Interpret ist, der mit seinen Werken die vorbereitende Idee der Flower-Power-…

von Alf Glocker

Ausführung:
Was wäre, wenn die Schizophrenie nicht vorrangig eine gefährliche Krankheit, sondern eine gefährliche Philosophie wäre? Eine, die sich zu einem Dogma ausarten könnte, oder bereits zu einem solchen ausgeartet ist? Dann bliebe sie…

von Alf Glocker

Manchmal, wenn wir den Eindruck haben, es ginge uns sehr schlecht, dann werden die Einen verträumt religiös und bilden sich ein, sie stünden vor einer Prüfung des Himmels, in der sie sich bewähren müssen, wie ein Delinquent vor Gericht. Sie…

von Alf Glocker

Wer die Wahl hat, stirbt qualvoll? Sag mir, was du denkst und sage dir erst gar nicht, wer ich bin! Ein Fisch ist ein Fisch, ist ein Fisch, ist ein Fisch … und nicht alle Fische heißen „Wanda“ oder „Medusa“, oder sind Schlangen bzw. Miezekatzen.…

von Alf Glocker

Die Kunst ist ja angeblich dem Zeitgeist unterworfen – und wenn der Zeitgeist sagt „mach doch mal Scheiße“, dann machst du mal Scheiße? Wenn für sowas Künstler gebraucht werden, dann braucht man Künstler nicht. Dann ist alles Kunst – Hauptsache…

von Alf Glocker

„Raum ist in der kleinsten Hütte…?“ Wofür? Für all das Elend auf der Welt? „Wie angle ich mir einen Millionär?“ Damit ich später brutale Kinder kriege? Sind Millionäre die schlechteren Menschen, weil sich der Pöbel darüber hinwegtrösten muss, daß…

von Alf Glocker

Wisst ihr, was eine unglaubliche Frechheit ist? Daß hierzulande einfach einer hergehen kann und das Gute für sich pachten! „Ich bin einer von den Guten“ sagt er, und er muss es noch nicht einmal beweisen! Seiner Meinung nach beweist er es dadurch…

von Alf Glocker

Es mochte vielleicht erst ca. 12 000 Jahre her sein, als die ersten Menschen weißer Hautfarbe, in böser Absicht, über die Taklamakan nach Ostasien zogen, um dort die Welt für ihre üblen Machenschaften zu nutzen. Sie besiedelten Japan und…

von Alf Glocker

Zunächst gewinnt man, angesichts des Dargebotenen, leicht den Eindruck, beides bedeutet entweder nicht, oder nur in geringem Maße aufzufallen. Es steht ja Verschiedenes zur Auswahl, dessen man sich, als Dichter, als Philosoph, bedienen darf. „…

von Alf Glocker

Aaalso: der Sapiens hat ein großes Gehirn … Damit kann er fast alles machen, sogar Denken. Aber die Größe sagt wiederum nix aus, wie man sagt. Wenn nämlich einer ein viel kleineres Gehirn hat als ein anderer Sapiens, der auch zu den Hominiden…

von Alf Glocker

Heute befragten wir einmal Professor Dr. Scheusal nach den Errungenschaften der Zeit. „Sind wir tatsächlich den archaischen Grundlagen zur Beurteilung von Lebewesen entschlüpft?“ erfrechte sich unser Reporter zu recherchieren, denn er selbst…

von Alf Glocker

Immer wieder bin ich völlig überrascht, wenn ich mich so umschaue nach dem, was andere verdienen. Oft frage ich mich auch, ob sie, was sie verdienen, auch verdient haben. Manche aalen sich ja wirklich wie die Made im Speck, wobei es auch…

von Alf Glocker

Es war einmal in einer fernen Diktatur, da lebte ein Dorfdepp, der aber zugleich auch ein Stadtdepp war, ein Universaldepp also. Dieser Depp kam aus dem Staunen nicht mehr hinaus, denn dort wo er lebte, spielten sich Wunder ab, die ein…

von Alf Glocker

Ohne etwas ins Lächerliche ziehen zu wollen, behaupten wir steif und fest, die „Realität“ sei etwas, an dem man nichts ändern könne. Man habe sich daran zu orientieren und von daher „realitätsnah“ zu handeln ... Wir sind einfach entzückend!

von Alf Glocker

Weiß Gott eigentlich noch was er tut (möchte er wirklich nur noch Schwarz sehen?), was wir tun, oder ist die weiße Farbe out? „Ja, wenn’s denn nur die Farbe wäre …“ beklagen sich die Anhänger der Schwarzen Löcher, aber es geht um viel mehr. Im…

von Alf Glocker

Wer muss einen Spielraum haben? Der Geist, oder der Körper? Der Geist mit dem Körper auf jeden Fall, dafür ist der Körper doch da – oder etwa nicht?! Ein viel zu ernst genommener Körper ist aller Laster Ende und damit kein Anfang für die Zukunft…

von Alf Glocker

Was erwartet dich hinter dem Eingang zur Hölle? Ich werde dich begleiten und es dir zeigen ... hinter dem Eingang zur Hölle erwartet dich, was du davor zurückgelassen hast! Der ganze Schwachsinn wird wieder auf dich zukommen. Sonst nichts ...…

von Alf Glocker

Das Schiff sinkt! Wir sind bereits unter Wasser! Die Menschen atmen Wasser … salzig und verdreckt! Aber die Schornsteine rauchen und der Schiffskörper drängt scheinbar unaufhaltsam vorwärts. Ich weiß, daß das Schiff sinkt, ich weiß es, aber der…

von Alf Glocker

Freiheit bewahrt man am besten dadurch, dass man sie einschränkt! Dadurch wird doch erst deutlich, was man alles dürfen kann. Aber Menschen, welche diese Freiheit erschaffen haben und sie am liebsten bewahren möchten sind suspekt! Sie müssen…

von Alf Glocker

Das Leben ist DIE Lachnummer des Universums – es macht fast 0, nix % der Materie aus, die sowieso ihrerseits grade mal unter ferner liefen vorkommt, es spinnt, so es „intelligent“ ist, komplett und es zeichnet sich allermeistens durch Plagen aus…

von Alf Glocker

Also, seit wir den aufrechten Gang aufgegeben und zu kriechen begonnen haben, begreifen wir schlichtweg alles und genießen es förmlich, vor dem Eingang zur oberen Unterwelt zu stehen und zu winseln. Wir machen unaufhörlich Verbeugungen vor dem…

von Alf Glocker

Der Wahnsinn, gestaltet nach dem Begriff „Urvieh“, zerbricht meinen Verstand! Noch nie ist die Aalsucht so groß gewesen wie jetzt in Neuphaledonien, aber das macht nichts, denn die Wegweiser stehen auf Grünholz! Übernirgends erfordert es ein…

von Alf Glocker

Das Rentenproblem liegt in der Überalterung begründet! Wir sterben einfach nicht rechtzeitig genug, um den Wegfall der Arbeitsplätze auszugleichen. Dadurch entsteht eine verkehrt herum stehende Alterspyramide, in der man sich einbalsamieren…

von Sven Habermann

Besinnung zu Weihnachten, ja klar. Unbedingt! Wenigstens dann. Ein paar Tage, nicht von Sinnen. Das muss fehlerlos werden.
Der eine mag Räuchermänner, der andere hasst Raucher, auch, wenn sie aus dem Erzgebirge kommen, nicht billig, oder…

von Alf Glocker

Im Angesicht des Drachens befindet sich eine überdimensionale Nase, darunter ein Lästermaul das Laster predigt, die jedoch nicht von dieser Welt zu sein haben. Und im Angesicht des Drachens geschehen Dinge, die keine Dinge sind, sondern…

von * noé *

Die Tafeln wurden von freiwilligen, ehrenamtlichen Mitfühlenden installiert, um den Wegwerf-Überfluss einer saturierten Gesellschaft umzuverteilen auf die, die von der Hand in den Mund leben, wenn es dazu überhaupt noch kommt, also, um ein…

von Alf Glocker

Weitab von unserer Schulweisheit und fern aller erlernter Wege, existiert die Wahrheit der Dinge von Himmel und Erde. Jenseits aller Betrachtungen spielt sich das ungezügelte Leben ab … ein freies Sein! Das ist aber kein Grund zur Beruhigung,…

von Lisa-M. Neumann

Das ewige Dilemma! Doch was stimmt denn nun? Und weshalb muss man sich denn immer für eine der beiden Seiten entscheiden?Im Grunde gibt es niemanden, der es einem dankt, wenn man sich blitzartig für eine der Theorien entscheidet. Doch bevor man…

von Alf Glocker

Heutzutage fragt man sich oft, wie das Problem der Überbevölkerung des Planeten gelöst werden kann. Die Antwort ist, wie so oft, wieder einmal verblüffend einfach: „Durch Gott“! Denn Gott sprach „seid fruchtbar und mehret euch!“ Das sprach…

von Alf Glocker

Was macht ein gemütlicher Geist, wenn er jemanden dabei ertappt, böse gewesen zu sein? Er befindet sich in einem Dilemma! Soll er den Bösen jetzt gleich für böse halten? Aber dann wäre er ihm ja nicht mehr sympathisch. Das geht aber nicht. Also…

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Im Mittelpunkt steht die persönliche Auseinandersetzung des Autors mit seinem jeweiligen Thema - ohne zwingend Kriterien streng wissenschaftlicher Methodik zu beachten.

In Untergruppen aufgeteilt wird die volle Bandbreite zwischen einer humoristischen Aufarbeitung und der ernsthaft-detaillierten, sachbezogenen Darstellung eines Themas bedient - vom gesellschaftlichen Klatsch bis hin zur Beschreibung neuester technischer oder medizinischer Errungenschaften. Essays bestimmen demzufolge die anspruchsvolle Journalistik - sei es in Leitartikeln, Kolumnen, Traktaten oder auch Besprechungen/Beurteilungen (=Rezensionen).

Grundsätzlich gilt in jedem Fall ein überschaubarer Umfang des Textes mit greifbaren und nachvollziehbaren Gedanken, die das fiktionale Element ausklammern - d. h. der gewählten Thematik selbst verhaftet bleiben … und dem Leser die Analyse des Sujets nachvollziehbar ermöglichen.