Historisch ✓ Geschichten, Abhandlungen oder Erzählungen zum Thema

empfohlene
die schönsten
von Denis Waßmann
von Annelie Kelch
von marie mehrfeld
von Alf Glocker
Mitglied

Schwärze! Tiefe Schwärze – dann tat sich das Höllentor auf! Dröhnende Schmerzen! Zuerst in einem feurigen Traum, der geprägt war von einer Suche ... von der Suche nach Gudrun? Nein, wenigstens nicht hauptsächlich:
Zoarn irrte durch ein…

von Alfred Mertens
Mitglied

Andrea Sarti schmuggelt die verbotene Schrift Galileo Galileis außer Landes.
Er wird nur schnell kontrolliert und schafft es tatsächlich, unentdeckt zu passieren.
Das Kapitel und somit auch das Buch, endet mit einem kleinen Dialog…

von Oliver S
Mitglied

Mesen Westfront (Belgien) am 26.12.1914
Königliches Bayrisches Infanterieregiment
Bataillon Kommandostand „Fuchshöhle“

Liebstes Sophal !

Mein liebes Sophal ich muss dir unbedingt etwas ganz Außergewöhnliches erzählen. Du…

von Oliver S
Mitglied

Einleitung

Lawinenabgänge in Gebirgen sind Resultate abiotischer Vorgänge und sozusagen Produkt aus Niederschlag, Temperatur, Wind und Hangneigung. Erst als Menschen anfingen in den Bergen zu siedeln und land- und forstwirtschaftliche…

von Volker C. Jacoby
Mitglied

Ich ging Anfang der Achtziger Jahre einmal morgens die frisch gewischte Steintreppe in den zweiten Stock des Saarländischen Rundfunks hoch, für dessen Regionalnachrichten ich damals tätig war, als ich Schritte hinter mir vernahm.

Ich…

von Brigitte-Hanna-Dorit Lebelt
Mitglied

Dresden, Du Schöne, meine Heimatstadt.
Deine Umgebung und Dein Flair, bringt mich zum träumen,
Du...., die uns Dresdnern alles gegeben hat.

Die Liebe zu Dir bleibt ungebrochen, wir mögen Dich sehr.
Hast sehr gelitten in…

von Klaus Mattes
Mitglied

Es war zwischen den Bergen von Urbs und Urbino eines frühen Morgens einmal. Da rieb Franziskus sich, ein alter Schafficker, Schlaf aus seinen Augen und fragte: „Ist es denn wahr? Bin ich gestern Nacht zum Papst der Menschheit bestimmt worden? Von…

von Walter W Hölbling
Mitglied

Seit dem japanischen Angriff auf Pearl Habour 1941 sind die USA weltweit kontinuierlich in offizielle und inoffizielle militärische Handlungen verwickelt, und zum ersten Mal in der Geschichte der USA wurden nach dem 2. Weltkrieg Rüstungsindustrie…

von Jürgen Wagner
Mitglied

Bäume brauchen keine Spiritualität, Tiere auch nicht. Das ganze Universum schwingt und ist in Bewegung, es tönt und es leuchtet, es entfaltet sich und zieht sich wieder zusammen - aber es ist nicht fromm. Der Mensch ist das einzige Wesen, das…

von Perdita Klimeck
Mitglied

Berlin, Oktober 1943-So schnell er konnte verließ er den Gloria-Filmpalast am Kurfürstendamm. Sein Magen flatterte und es kostete ihn unendliche Mühe sich nicht zu übergeben.  Noch immer verfolgten ihn die Blicke der älteren Jüdin, die ihn…

von Gebhard, Xaver Bock
Mitglied

Das Schweigen der Deutschen.

Im Namen der Deutschen wurden während der NS-Zeit grausige Verbrechen begangen. Kollektive Schuld ist nicht justiziabel. Wir weisen die Darstellungen eines mordlüsternen deutschen Volkes zurück, doch eine…

von Alfred Mertens
Mitglied

Am 2. Januar 1799 stieß ein unbekannter napoleonischer Soldat bei Befestigungsarbeiten von Rosette im Nildelta auf einen polierten Stein aus schwarzem Basalt, Er war so groß wie eine Tischplatte, fein gekörnt und außerordentlich hart. Außerdem…

von Rochus Stordeur
Mitglied

in memoriam Günter Grass

Ob Günter Grass mit der Wahl des Namens seines Trommel- und Maulhelden auf den physikalischen Vorgang der Einweichung anspielen wollte oder ob er einfach einen typischen Namen geben wollte, wissen wir nicht. Es…

von Alf Glocker
Mitglied

Da wird eine junge Frau nackt vor die Menge geführt, in einem Land, in dem nichts peinlicher ist für eine Frau, als nackt zu sein und nackt von allen begafft zu werden. Sie ist auch noch gefesselt: die Hände sind ihr auf den Rücken gebunden – sie…

von René Oberholzer
Mitglied

Damit sein lebenslanger Traum in Erfüllung gehen konnte, lernte er bergsteigen. Nach jahrelangen Vorbereitungen kletterte er auf der halsbrecherischen Südseite auf das Schreckhorn. Auf dem Gipfel schrie er, so lange er konnte. Kurze Zeit später…

von Alf Glocker
Mitglied

Ja, was gehört denn zu Deutschland? Auf jeden Fall mal das Faustische Element, das Geheimnisvolle, die Mystik verborgener Spiele der Macht, die meist nicht an der Dummheit scheitern. Dafür gab es genug Beispiele! Sie einzeln zu erwähnen ist mehr…

von Marcel Strömer
Mitglied

>> Spaß muss sein <<

Bauern Olympiade | Disziplin Schafschur | Auf der Weide von Schönemoor

Die Radio-Übertragung Herbert Lämmermanns ging in die Geschichte ein. Seine Worte zu Wolfram Scherers Siegschur waren folgende…

von Petra Ewering
Mitglied

Nicht unerwartet klopfte der Tod eines Tages an meine Tür. Da ich aber mit dem Leben noch nicht abgeschlossen hatte, schickte ich ihn wieder fort. Er ging ohne zu zögern, jedoch wusste ich, dass er mich nur noch wenige Augenblicke verschonen…

von Klaus Mattes
Mitglied

Womöglich war in den sechziger und frühen siebziger Jahren Reuenthal sogar das Paradies gewesen. Ihnen war es aber wie ein langweiliges Nirgendwo vorgekommen. Später, als nichts mehr so gewesen war, hatten sie manchmal gedacht, vielleicht, ohne…

von Oliver S
Mitglied

Musternd betrachtete er sich im Spiegel der oberhalb der Waschschüssel hing, um dabei die Krawatte seines Anzuges zurechtzurücken. Wie es sich für einen schneidigen jungen Mann anschickte, kämmte er sich sorgfältig sein leicht lockiges Haar…

von Klaus Mattes
Mitglied

Die Abfahrtszeiten im öffentlichen Personennahverkehr bleiben manchmal stabil über Jahrzehnte. Da gibt es kleine Schwankungen um drei Minuten zurück oder vor, ab und an wird ein Kurs komplett gestrichen, da fahre fast nie einer um diese Zeit, man…

von Alf Glocker
Mitglied

Alle Formen exzessiver Erleuchtung erhellen uns die Umnachtung des Geistes, die wir aus Urzeiten mitgebracht haben ein wenig, damit wir effizient arbeiten können. Manche Erleuchtungsformen sind jedoch auch geeignet uns noch mehr zu verwirren als…

von Michael Perkampus
Mitglied

Sir Austen Henry Layard entdeckte unter dem Hügel Kuyunjik am rechten Ufer des Tigris gegenüber der heutigen Stadt Mosul das alte Ninive. Dort, in den Palastruinen des assyrischen Königs Assurbanipal, fand er eine große Bibliothek mit Tontafeln,…

von Volker C. Jacoby
Mitglied

Ein Freund von mir veröffentlicht im Internet jede Woche donnerstags ein „GdW“, ein „Gedicht der Woche“. Heute nun las ich folgendes:

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Hallo zusammen,

beim Gang über den Stummplatz in Neunkirchen schaute ich mir…

von Giulia Strek
Mitglied

Es war der 14. März 1701, ein wunderschöner Morgen,
als mein Daimyo Asano mit seiner Gattin und uns, wir waren 47 Samurai, über den
Hof des Shogun Tsumayoshi spazierte. Asano war ein Mann, der stolz auf uns sein
konnte und stolz…

von Hans Werner
Mitglied

Im Krieg

Sie schmeckt das Salz unterdrückter Abschiedstränen im Gaumen. Joseph, groß und schlank, knapp vierzig Jahre alt, steht im Türrahmen, bereit zum Gehen. Die Uniformhose schlabbert um seine Waden, auf der Tellermütze haftet das…

von Kerim Mallée
Mitglied

Die Ladentür öffnete sich, mit einem Klingeln. In Fabian verkrampfte sich etwas. Innerlich angespannt, zwang er sein faltiges Gesicht zu einem Lächeln, während er seine rechte Hand unter der Ladentheke, auf seine .357 Magnum legte. Er hasste…

von Michael Perkampus
Mitglied

Der Rhytmus der Schreibmaschine ist durch nichts zu ersetzen.

Das schöne Klischee (und gleichzeitig der Mythos) : Der Autor beugt sich über die Maschine, daneben der überfüllte Aschenbecher. Das Stakkato der angeschlagenen Typen erfüllt…

von Heinz Helm-Karrock
Mitglied

Vor Zeiten, noch in der Dunkelheit, fror die Welt und war still.
Die Welt war leer.
Es gab nur die Leere.
Da öffneten sich in einer sehr großen Erschütterung die Pforte des Lichts und die Pforte des Wedels. Die Erschütterung war…

von Giulia Strek
Mitglied

Die Geisha bog ihren Körper grazil nach vorne, stützte sich langsam auf ihre Hände und ließ sich fallen um dann im Rhythmus der Musik wieder aufzustehen. Ein leises Raunen ging durch das Publikum, welches hauptsächlich aus Männern bestand. Ein…

von Oliver S
Mitglied

Nachts ist es draußen dunkel. Über der Stadt liegt der Schlaf der müden Menschen. Vereinzelt brennen noch Lichter in den Häusern. Durch die Vorhänge der Fenster sind Konturen von Müttern zu erkennen, die ihren Kindern noch eine…

von Alf Glocker
Mitglied

Was wir eigentlich glauben

Wir sind schon komische Vögel, nichtwahr?! Warum knien wir denn nieder, wenn ein Kind weint? Kümmert es uns denn nicht, wie es entstanden ist? Es gibt doch auch eine Führerscheinprüfung! Können wir uns denn nicht…

von Michael Perkampus
Mitglied

Hier werden sie mich nicht finden. Hier werden sie mich endlich für eine faulende Leiche halten; doch keiner ahnt, daß nicht die Maden mich, sondern ich immer noch die Maden fresse.
Die Scheiterhaufen brennen, die Henkersknoten tanzen.…

von Klaus Mattes
Mitglied

Noch kein volles Jahr bin ich bei der Gruppe. Meine Rolle habe ich unterdessen gefunden: der Studierte, ein wenig Ältere, der seine spezielle Meinung zu allem hat, als Vertrauter des Gruppenanführers, sich manches vorstellt, zur Durchsetzung…

von * noé *
Mitglied

Pullover

Die Bäcker- und Konditorfamilie bediente sich ausgiebig meiner noch ungebrochenen Arbeitskraft, und da ich gewohnt war, immer mein Bestes zu geben und erst dann zufrieden zu sein, kam es mir wie eine Win-Win-Situation vor.

von Oliver S
Mitglied

Im Jahr 1935 bekommt ein junger und talentierter Student aus Cambridge namens Charles Warren die Möglichkeit an der von Eric Shipton geleiteten Shipton Reconnaisance Expedition teilzunehmen. Es ist nicht die erste Bergfahrt Warrens in den Himalya…

von Klaus Mattes
Mitglied

Ralfs Karriere war nie in Gang gekommen, zuletzt hatte er seine Arbeit verloren. Als seine Mutter ihren fünfundsechzigsten Geburtstag feierte, war der unverheiratete und nunmehr arbeitslose Ralf das einzige von ihren Kindern gewesen, das sie zum…

Seiten

Wie in jeder anderen literarischen Gattung sollte sich ein Autor mit der Intention einen historischen Roman (bzw. einen historisierend sonstigen Text) zu schreiben, genau über Zeit, Umfeld, Kultur und sozialpolitische Zusammenhänge im Klaren sein - mit dem ganz wichtigen Unterschied zu sonstiger Fiktion, dass ein Plot im historischen Bereich tatsächlich fundierte Fakten beinhalten muss, um plausibel zu bleiben. Hier wird die so genannte künstlerische Freiheit einer gewissen Zerreißprobe unterworfen, denn ein belegtes, geschichtliches Ereignis muss als solches berücksichtigt werden – ganz im Gegensatz zu Fantasy und sonstigen ‚freien Formen‘ der epischen Erzählkunst.

Zusammenhänge sozialpolitischer Natur, wissenschaftliche Errungenschaften, kulturelle Ereignisse … all dies sollte möglichst nahe am überlieferten Zeitgeschehen anlehnen. Daher haben historische ‚Erzählwerke‘ immer die Aufgabe, bewiesene Erkenntnisse über vergangene Zeiten in einen Kontext fiktionaler Literatur einzubauen, so dass auch ein vorgebildeter, versierter Leser sich nicht an Ungereimtheiten und Widersprüchlichkeiten stört.