Essay ✓ geistreiche Essays, Abhandlungen und Betrachtungen

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Essays können als 'hochgeistige', dabei aber formal locker gehaltene Betrachtungen bezeichnet werden - in wörtlicher Übersetzung als 'Versuch' einer mehr oder weniger geistreichen Abhandlung, in der wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden.

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Beitrag 71 - 105 von insgesamt 946 Texten in dieser Kategorie
von Alf Glocker

Glaubensfragen, Glaubensfragen, immer wieder Glaubensfragen! Wo bin ich – im 21. Jahrhundert?? Schlägt man neuerdings Kinderschänder ans Kreuz? Zieht der Prophet, Länder erobernd, durch die Welt? Oder breiten sich epidemisch Dachschäden aus? Ich…

von * noé *

Es tut immer weh, jemanden zu verlieren. Schon allein, weil man dann allein bleibt. Allein – womit?
Mit sich und seinen Gefühlen, mit sich und dem Platz, der nun kein Gegenüber mehr ist und hat. Mit der Erkenntnis seines eigenen Platzes,…

von * noé *

„gelitten unter Pontius Pilatus“

War ja klar, die „Schuld“ wird immer mir zugeschoben - aber was sollte ich denn tun?
Interessiert hat mich das Ganze nicht wirklich, ich wollte nur keinen Aufstand provozieren. Ach, ihr Götter, das…

von Alf Glocker

Ahlso, jetz muhs ich euch schohn mahl sagen, das ich wer bin! Nämlich schlau! Mihr kahn mann nix fohrmachen – wen der oberde Scheef sagt wie das is, dann iss das soh! Dass weis keiner beser als ich! Und komen tud dass fon dem Durchblieg den ich…

von Alf Glocker

Kürzlich haben Wissenschaftler doch tatsächlich herausgefunden, daß, wenn sich die Luft verbessern soll, man Bäume pflanzen muss … Toll! Da dürfen wir aber froh sein, daß es diese „Wissenschaftler“ gibt – nichtwahr?! Was die so alles herausfinden…

von Alf Glocker

Seit kurzem halte ich mir einen Färberfrosch. Er ist süß! Er möchte mich immer küssen, damit ich mich auch in einen Färberfrosch verwandle, aber er ist leider das giftigste Tier der Welt. Ich gab ihm Asyl, weil ich Frösche liebhabe und weil ich…

von Florin Haller

Wie eine Schiffsfahrt.
Wenn wir größer werden, betreten wir unser eigenes Boot. Wir wissen nicht warum, wir tun es einfach. Vielleicht war das Boot schon immer da. Wird es für immer bleiben?

Und dann segeln wir, sind orientierungslos…

von Alf Glocker

Wollen fängt, wie Weisheit, mit dem selben Buchstaben an. Mit dem W. Aber diese beiden Worte haben nicht sehr viel miteinander zu tun, nur, daß sie sich ausschließen. Das W des Wollens ist quasi ein Jugendfaktor, während sich das W der Weisheit…

von Alf Glocker

Warm, warm, warm – im Bettchen ist es soo warm. Doch dann schon wieder essen! Wo ist das Gold im Mund der Morgenstund? Ich bin ein Drüsenflugzeug auf dem Weg ins Nirgendwo ... Soll ich den Tag suchen gehen? Welchen Namen hatte die Röstkartoffel,…

von Hippocampus Denkfabrik

In meiner Kindheit waren im Licht der Straßenlaternen abertausende Fliegen und Motten, und Auto-fahrer kratzten sich nach jeder Nachtfahrt die Insekten von der Windschutzscheibe. Jetzt ist da nichts mehr. Man ließ damals nachts die Fenster…

von Alf Glocker

Nach nahezu 2000 Jahren haben sich jetzt endlich die Kirchen auf eine fundamentale Reform zu einigen beschlossen, um sich dem Zeitgeist restlos anzupassen. Schon lange ist bekannt, daß sich die Namen der Kathedralen, Basiliken und Kapellen nicht…

von Uwe Kraus

Erst mal ist es richtig, dass wir eine Nationalhymne haben, die zweideutig gesungen werden kann – die Hymne der DDR von Becher, ein Produkt der Hilflosigkeit des getrennten Deutschlands, auf der einen Seite Funktionäre, Stasi, Trabant, aber auch…

von Alf Glocker

Um etwaigen Bedenken, Mutmaßungen und/oder Spekulationen vorzubeugen, möchte ich heute aus der Zeitschrift „Der ehrliche Mensch“ zitieren. Dort steht wortwörtlich „man denkt nicht positiv, wenn man Positives anstrebt, sondern wenn man Negatives…

von Alf Glocker

Selbstverständlich – das muss nicht eigens betont werden – bin ICH ein Teil der REALIÄT. Die Realität bin ich – aber nur zum Teil, und natürlich nur, wenn ich mich ihr unterordne, dann nimmt sie mich wahr und ich kann sie wahrnehmen. Denn ich…

von Stephanie Schader

... Immer schneller, besser, schlauer, kreativer usw....

Nicht nur ein praktizierender Lebensstil vieler Erwachsener sondern auch stark bemerkbar in der Projektion auf unsere Kinder.

Welches Kind schreibt die besten Noten, liest…

von Annelie Kelch

Ende August. Wir werden in den Herbst geschickt, langsam, aber sicher. Und wieder mal ohne Vorbereitung. Vergeblich suche ich im Programm der Volkshochschule nach einem Herbstsemester, das mich auf kommende Stürme vorbereitet:

Maßnahmen,…

von Alf Glocker

Die Sonne geht wie ein Flakscheinwerfer auf! Kein Morgenrot, nur gleißendes Licht von der ersten Minute an. Die sauerstoffarme Luft bringt die Menschen zum Husten. Sie ist geschwängert vom Rauch der Regenwälder, die weltweit brennen. Und die…

von Werner V.

Mir persönlich fällt immer wieder auf, dass Menschen, die den ganzen Tag vor ihrem Rechner sitzen und alle möglichen sozialen Medien nutzen, gar nicht mehr in der Lage sind zu filtern und gleichzeitig immer schneller immer mehr Kontakte haben und…

von Alf Glocker

Wurzeln, Stämme, Äste, Zweige und Blätter schieben sich, vom Jenseits aus, in das Licht hinein. Sie wurden auf einen Planeten geführt, auf dem der Schöpfungszwang voll zur Geltung kommt. Hier gibt es auch noch andere Lebensformen: Eine…

von ulli nass

Auch für mich ist Terrorismus primär barbarisch, verbrecherisch, unmenschlich. Menschen sind für mich in erster Linie soziale Wesen mit der Sehnsucht nach Liebe, Freundschaft, Gemeinschaft. Sie suchen Vertrauen, Anerkennung, den Ausgleich ihrer…

von Johanna Blau

Heute im Park beim Lesen spazierten die Spatzen auf den frühlingshaft grünen Zweigen umher und tschilpten sich zu.

Heute auf dem Weg nach Hause vom Einkauf, flog so ein Spatz an mir vorbei und mir kam ein Gedanke: Für mich sind Spatzen…

von Annelie Kelch

Heute Nachmittag haben berufstätige Frauen in China frei!

Lange her …
Vor genau 107 Jahren, im Jahre 1910, hat die deutsche Sozialistin Clara Zetkin die Einführung eines Internationalen Frauentages vorgeschlagen. Die Idee kam aus den…

von Alf Glocker

Wie bitte soll man jemandem klar machen, daß man ihm nichts klarmachen kann – und warum? Nein, nicht warum man jemandem etwas klarmachen möchte, sondern warum man niemandem etwas klarmachen kann. Einem Menschen, dem man nichts klar machen kann,…

von Alf Glocker

Sie liegt vor aller Augen und ist doch die am wenigsten registrierte Tatsache der Welt …

Das kommt davon, weil sich keiner die Zeit nimmt, außer dem täglichen Geldverdienen (dem Rennen ums Überleben), die Augen mal wirklich aufzumachen.…

von Alf Glocker

Jetzt, wo wir endlich herausgefunden haben, warum wir böse sind, dürfen wir uns antun was wir möchten und wie es den andern gefällt. Da gibt es doch welche unter uns, die verkaufen Waffen in Länder, wo es keine „Gescheiten“ gibt – und die lassen…

von Stephanie Schader

Was bedeutet eigentlich Liebe?

Wie oft sagen wir zu unserem Partner, unserer Partnerin >Ich liebe dich<?
Sagen wir dies nie oder gebrauchen wir diese so oft genannten, magischen drei Worte inflationär?

Wenn wir >Ich…

von Alf Glocker

Zunächst ist das natürlich deswegen der Fall, weil ich völlig naiv bin! Dann aber, nachdem ich mich der Naivität hemmungslos ergeben habe, tritt eine tiefe innere Weisheit zutage und ich begreife, daß ich, bei jeder Begegnung, ein Original der…

von Fabienne Granitz

Was ist das Leben?
Wer schreibt uns vor Frühs aufzustehen? Es sind wir selbst.
Seitdem wir auf diesem Planeten existieren, versuchen wir eine Ordnung herzustellen.
Wir versuchen uns alles zu erklären und zu verstehen und doch…

von Alf Glocker

Es mochte vielleicht erst ca. 12 000 Jahre her sein, als die ersten Menschen weißer Hautfarbe, in böser Absicht, über die Taklamakan nach Ostasien zogen, um dort die Welt für ihre üblen Machenschaften zu nutzen. Sie besiedelten Japan und…

von Alf Glocker

Snuff-Clubs gibt es nicht! Niemand baut eine Mauer, niemand möchte keinem etwas antun und keiner möchte dabei zusehen – wenn mal was passiert, dann sind Einzelne dafür verantwortlich, die aber mit keinem zu tun haben … auch nicht mit Snuff-Club-…

von Alf Glocker

Wir sind schwer damit beschäftigt, Regenwälder anzuzünden oder zu roden, wir bohren immer tiefer nach Wasser und Öl, oder umgekehrt, wir machen ein Bergwerk nach dem andern auf, immer größer, immer ertragreicher, immer unvernünftiger … Aber wir…

von Alf Glocker

Alles ist doch eigentlich schön gewesen. Oder etwa nicht?! Warum beklagen wir uns dann? Hat vielleicht doch etwas nicht gestimmt? Nein, nein, das bilden wir uns wahrscheinlich bloß ein. Noch geht es uns ja gut. Wollen wir mal ganz emotionslos…

von marie mehrfeld

Bürgersteige oder autofreie Strassen in Einkaufszonen sind öffentliche Gehwege für alle. Hierzulande sind sie meistens mit teurem Pflaster versehen, alles vom Feinsten, denn wir sind ein reiches Land. Überall stehen Abfallbehälter, die…

von Alf Glocker

Heute befragten wir einmal Professor Dr. Scheusal nach den Errungenschaften der Zeit. „Sind wir tatsächlich den archaischen Grundlagen zur Beurteilung von Lebewesen entschlüpft?“ erfrechte sich unser Reporter zu recherchieren, denn er selbst…

von Alf Glocker

Wenn wir uns einmal vor Augen führen, daß es „Gedanken“ überhaupt gibt – wir also nicht nur als Manifeste eines verrückten Universums existieren –, dann stellen wir fest, daß manche dieser sogenannten „geistigen Vorgänge extrem dumm, böse, oder…

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Im Mittelpunkt steht die persönliche Auseinandersetzung des Autors mit seinem jeweiligen Thema - ohne zwingend Kriterien streng wissenschaftlicher Methodik zu beachten.

In Untergruppen aufgeteilt wird die volle Bandbreite zwischen einer humoristischen Aufarbeitung und der ernsthaft-detaillierten, sachbezogenen Darstellung eines Themas bedient - vom gesellschaftlichen Klatsch bis hin zur Beschreibung neuester technischer oder medizinischer Errungenschaften. Essays bestimmen demzufolge die anspruchsvolle Journalistik - sei es in Leitartikeln, Kolumnen, Traktaten oder auch Besprechungen/Beurteilungen (=Rezensionen).

Grundsätzlich gilt in jedem Fall ein überschaubarer Umfang des Textes mit greifbaren und nachvollziehbaren Gedanken, die das fiktionale Element ausklammern - d. h. der gewählten Thematik selbst verhaftet bleiben … und dem Leser die Analyse des Sujets nachvollziehbar ermöglichen.