Essay ✓ geistreiche Essays, Abhandlungen und Betrachtungen

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Essays können als 'hochgeistige', dabei aber formal locker gehaltene Betrachtungen bezeichnet werden - in wörtlicher Übersetzung als 'Versuch' einer mehr oder weniger geistreichen Abhandlung, in der wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden.

empfohlene Essays
von Abdolreza Madjderey
von Abdolreza Madjderey
von Avigdor Ben Trojan s.A.
die schönsten Essays
Beitrag 71 - 105 von insgesamt 862 Texten in dieser Kategorie
von Alf Glocker

Das Leben besteht, wenn man nicht aufpasst, aus Peinlichkeiten! Niemand darf z.B. die ungeschminkte Wahrheit sagen. Und das führt zu einem weit verbreiteten Irrtum: Viele denken, daß sie jeder kennt und bloß aus Rücksicht auf die Kinder, die…

von Alf Glocker

Die Italiener sagen z.B. „Mamma mia“, oder auch „Dio mio“. Aber das ist noch gar nichts gegen die Fanzosen, die sagen meistens „au revoir“, oder sogar „oui“ bzw. „d‘ accord“, während man die Russen öfter mal „Nastrovje“ brüllen hört. Die…

von Alf Glocker

Gutgläubigkeit stützt sich nicht selten auf Unwissen! Doch das nötige Wissen in Erfahrung zu bringen, ist unnötig … für alle, die einfach glücklich sein wollen. Erleben kann man das, wenn man aufpasst, an jeder Ecke. Partys z. B. sind Höllen des…

von Alf Glocker

Sehr geehrte Damen- und Herrenmenschen, es ist an der Zeit, Ihnen nicht sagen zu dürfen, daß wir uns verabschieden müssen. Nein, nicht nur voneinander, sondern generell, denn die Damen und Herren Menschen haben es sich anders überlegt. Die Damen…

von Hippocampus Denkfabrik

In meiner Kindheit waren im Licht der Straßenlaternen abertausende Fliegen und Motten, und Auto-fahrer kratzten sich nach jeder Nachtfahrt die Insekten von der Windschutzscheibe. Jetzt ist da nichts mehr. Man ließ damals nachts die Fenster…

von Alf Glocker

Hurra, ich bin einer religiösen Vereinigung beigetreten worden. Endlich hat man mich zum wahren Glauben gefunden … aber ich war ja immer schon ein Spätsünder, äh … Zünder natürlich. Bis bei mir mal der Groschen fällt, das kann schon dauern – na,…

von Alf Glocker

Sie haben lange vor diesen nackten Affen existiert. Ihre Familien zogen, von ihnen ungefährdet, durch das weite Land, in dem es Nahrung in Hülle und Fülle gab. Im Gegensatz zu den nackten Affen konnten sie 100 Jahre und älter werden und niemand…

von Alf Glocker

Um etwaigen Bedenken, Mutmaßungen und/oder Spekulationen vorzubeugen, möchte ich heute aus der Zeitschrift „Der ehrliche Mensch“ zitieren. Dort steht wortwörtlich „man denkt nicht positiv, wenn man Positives anstrebt, sondern wenn man Negatives…

von Alf Glocker

Logisch ist logisch! Jeder Mensch handelt, aus seiner Sicht heraus, logisch! Der Lügner lügt, weil das für ihn logisch ist, denn die ganze Welt ist verlogen. Der Schuster bleibt am besten bei seinem Leisten, denn was anderes kann er sich gar…

von Alf Glocker

Wer auf die Welt kommt (geboren wird), der muss sich aufregen! Da gibt es so viel, mit dem man einfach nicht klarkommt. Und zu Beginn aller Anstrengungen heißt es erst einmal: bloß keiner Minderheit angehören! Denn wenn man sich hier schon um…

von Alf Glocker

Ein Kamel geht vielleicht eher durch ein Nadelöhr, als ein Reicher in den Himmel kommt – aber gilt das auch für ein Trampeltier? Und wenn ja, was ist, wenn ein Reicher, der in den Himmel möchte, ein Trampeltier ist?? Wohin geht dann das Nadelöhr…

von Alf Glocker

Wenn es um mich tost, wenn es in mir kracht, so bei Tag und Nacht, ja dann frag ich mich: „Ja, wer bist denn du – also vielmehr ich“, und ich versuche mich zu finden, jeden Ursprung zu ergründen und dies beschäftigt mich zuallererst: Wem gehören…

von Alf Glocker

Winter-Erfindung? Ich will doch nicht den Winter neu erfinden – ich möchte seine Auswirkungen lindern ... Ich habe mir gedacht, ich nehme arme Schlucker auf, die sonst sehr wahrscheinlich kläglich verenden würden. Nein, keine Menschen – wir leben…

von Stephanie Schader

... Immer schneller, besser, schlauer, kreativer usw....

Nicht nur ein praktizierender Lebensstil vieler Erwachsener sondern auch stark bemerkbar in der Projektion auf unsere Kinder.

Welches Kind schreibt die besten Noten, liest…

von Annelie Kelch

Ende August. Wir werden in den Herbst geschickt, langsam, aber sicher. Und wieder mal ohne Vorbereitung. Vergeblich suche ich im Programm der Volkshochschule nach einem Herbstsemester, das mich auf kommende Stürme vorbereitet:

Maßnahmen,…

von Alf Glocker

Die Aufgabe der Medien ist es, uns zu informieren ... soso. Aber WIE?? Im Sinne des Ausgleichs natürlich, damit nirgendwo böses Blut entsteht. Lach! Wer das beurteilen darf, wird aber nicht mit dem Volk abgestimmt und nicht ausgelost, also dem…

von Alf Glocker

Warum hat der liebe Gott die Welt eigentlich so erschaffen wie sie ist? (Kindermund fragt alles rund.) Er hätte doch einfach die Seelen ganz locker vom Jenseits ins Diesseits wandern lassen können, indem er ihnen plötzlich Gestalt verleiht. Das…

von Johanna Blau

Heute im Park beim Lesen spazierten die Spatzen auf den frühlingshaft grünen Zweigen umher und tschilpten sich zu.

Heute auf dem Weg nach Hause vom Einkauf, flog so ein Spatz an mir vorbei und mir kam ein Gedanke: Für mich sind Spatzen…

von Alf Glocker

Und da ist sie wieder, diese eigenartige Stimmung, dieses lichte Grau der Gefühle! Es wurde auch schon in Kinderzeiten gespürt, dort jedoch für einen Irrtum gehalten ... „wozu sollte ich auf einen Eindruck achten, wo doch das Leben noch…

von Annelie Kelch

Heute Nachmittag haben berufstätige Frauen in China frei!

Lange her …
Vor genau 107 Jahren, im Jahre 1910, hat die deutsche Sozialistin Clara Zetkin die Einführung eines Internationalen Frauentages vorgeschlagen. Die Idee kam aus den…

von Alf Glocker

Um zu erfahren was Denken ist, sehen wir uns am besten einmal die übrige Schöpfung an – also alles außer dem „Menschen“. Dann müssen wir sagen: „Elefanten sind unglaublich stark“, oder auch „Geparden sind unglaublich schnell“. Wir könnten noch…

von Alf Glocker

Wie bitte soll man jemandem klar machen, daß man ihm nichts klarmachen kann – und warum? Nein, nicht warum man jemandem etwas klarmachen möchte, sondern warum man niemandem etwas klarmachen kann. Einem Menschen, dem man nichts klar machen kann,…

von Alf Glocker

Sie liegt vor aller Augen und ist doch die am wenigsten registrierte Tatsache der Welt …

Das kommt davon, weil sich keiner die Zeit nimmt, außer dem täglichen Geldverdienen (dem Rennen ums Überleben), die Augen mal wirklich aufzumachen.…

von Sven Habermann

Ich muss dort nicht hin. Du bist dort nicht.

Die Rue Madame entlanglaufen, bis zur Hausnummer 29, das Haus sehen, in dem Camus zuletzt mit Francine und den beiden Kindern Jean und Catherine wohnte.
In die Provence, Camus Haus in…

von Alf Glocker

Jetzt, wo wir endlich herausgefunden haben, warum wir böse sind, dürfen wir uns antun was wir möchten und wie es den andern gefällt. Da gibt es doch welche unter uns, die verkaufen Waffen in Länder, wo es keine „Gescheiten“ gibt – und die lassen…

von Alf Glocker

Zunächst ist das natürlich deswegen der Fall, weil ich völlig naiv bin! Dann aber, nachdem ich mich der Naivität hemmungslos ergeben habe, tritt eine tiefe innere Weisheit zutage und ich begreife, daß ich, bei jeder Begegnung, ein Original der…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Quo vadis Mensch!

In Betrachtung der augenblicklichen Weltlage mit ihren geopolitischen Brennpunkten,
wird es langsam aber sicher Zeit sich die Frage zu stellen, wohin die Reise der Spezies Mensch
überhaupt noch gehen soll.…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Typisch Mensch: Er macht höhere Mächte (Gott) für alles Übel auf Erden verantwortlich. Schon im allerfrühsten Stadium des Homo Sapiens treiben immaterielle Wesen mit uns ihre Umtriebe. Fordern
uns und unsere Fantasien heraus, schaffen…

von Alf Glocker

Ist ein Gehirn ein Schraubenzieher, eine Säge, eine Druckerpresse? Kann man es nach Belieben benützen? Seine Missbrauchsfähigkeit ist praktisch unbegrenzt! Manche glauben, es sollte täglich gewaschen werden, andere schwören auf die Einnahme von…

von Alf Glocker

Jetzt stelle mer uns wieder mal janz dumm und mer sage, mir wäre en Zoo – welchet Tier würde mer dann zum Bräsidente wähle? Also, Quatsch beiseite, wir wählen ihn ja eh nicht, das macht die Bundesversammlung ... die Bande, die sich gegen uns…

von Alf Glocker

Gottesdient ist, wenn wir einen Baum verehren, wenn wir eine Landschaft pflegen, wenn wir nichts zerstören, was dem Leben DIENT! Gottesdienst ist, wenn wir lieben – ja, auch sexuell! Denn die Verehrung dessen (und sogar zu begehren) was uns…

von Yvonne Ciecelske

Es ist ein wunderbares Ding, so ein Fenster.
Ein Objekt, das ich nach Belieben mehrmals am Tag öffnen und schließen, durch das ich hinaus sehen kann, an dessen gnadenvolle Existenz, ich jedoch bisher, kaum je einen Gedanken verschwendet…

von Alf Glocker

1. Person … Wenn wir fest sind im Glauben, dann trifft Gott für uns die richtigen Entscheidungen!
2. Person … Wenn wir fest an uns glauben, dann können wir uns frei entscheiden!
3. Person … Wenn wir einen Glauben haben, dann können…

von Alf Glocker

„Und wenn ich nicht ganz genau wüsste, daß morgen die Welt untergeht, dann würde ich heute noch ein Bömbchen werfen, ein Wäldchen roden, ein Äffchen heiraten, zum wahren Irrglauben konvertieren, mich in eine Ziege verlieben, eine Party mit…

von Alf Glocker

Freiheit bewahrt man am besten dadurch, dass man sie einschränkt! Dadurch wird doch erst deutlich, was man alles dürfen kann. Aber Menschen, welche diese Freiheit erschaffen haben und sie am liebsten bewahren möchten sind suspekt! Sie müssen…

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Im Mittelpunkt steht die persönliche Auseinandersetzung des Autors mit seinem jeweiligen Thema - ohne zwingend Kriterien streng wissenschaftlicher Methodik zu beachten.

In Untergruppen aufgeteilt wird die volle Bandbreite zwischen einer humoristischen Aufarbeitung und der ernsthaft-detaillierten, sachbezogenen Darstellung eines Themas bedient - vom gesellschaftlichen Klatsch bis hin zur Beschreibung neuester technischer oder medizinischer Errungenschaften. Essays bestimmen demzufolge die anspruchsvolle Journalistik - sei es in Leitartikeln, Kolumnen, Traktaten oder auch Besprechungen/Beurteilungen (=Rezensionen).

Grundsätzlich gilt in jedem Fall ein überschaubarer Umfang des Textes mit greifbaren und nachvollziehbaren Gedanken, die das fiktionale Element ausklammern - d. h. der gewählten Thematik selbst verhaftet bleiben … und dem Leser die Analyse des Sujets nachvollziehbar ermöglichen.