Essay ✓ geistreiche Essays, Abhandlungen und Betrachtungen

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Essays können als 'hochgeistige', dabei aber formal locker gehaltene Betrachtungen bezeichnet werden - in wörtlicher Übersetzung als 'Versuch' einer mehr oder weniger geistreichen Abhandlung, in der wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden.

empfohlene Essays
von Abdolreza Madjderey
von Avigdor Ben Trojan s.A.
von Kurt Tucholsky
die schönsten Essays
Beitrag 71 - 105 von insgesamt 916 Texten in dieser Kategorie
von Uwe Kraus

Erst mal ist es richtig, dass wir eine Nationalhymne haben, die zweideutig gesungen werden kann – die Hymne der DDR von Becher, ein Produkt der Hilflosigkeit des getrennten Deutschlands, auf der einen Seite Funktionäre, Stasi, Trabant, aber auch…

von Alf Glocker

Selbstverständlich – das muss nicht eigens betont werden – bin ICH ein Teil der REALIÄT. Die Realität bin ich – aber nur zum Teil, und natürlich nur, wenn ich mich ihr unterordne, dann nimmt sie mich wahr und ich kann sie wahrnehmen. Denn ich…

von ulli nass

Auch für mich ist Terrorismus primär barbarisch, verbrecherisch, unmenschlich. Menschen sind für mich in erster Linie soziale Wesen mit der Sehnsucht nach Liebe, Freundschaft, Gemeinschaft. Sie suchen Vertrauen, Anerkennung, den Ausgleich ihrer…

von Alf Glocker

Wurzeln, Stämme, Äste, Zweige und Blätter schieben sich, vom Jenseits aus, in das Licht hinein. Sie wurden auf einen Planeten geführt, auf dem der Schöpfungszwang voll zur Geltung kommt. Hier gibt es auch noch andere Lebensformen: Eine…

von Stephanie Schader

... Immer schneller, besser, schlauer, kreativer usw....

Nicht nur ein praktizierender Lebensstil vieler Erwachsener sondern auch stark bemerkbar in der Projektion auf unsere Kinder.

Welches Kind schreibt die besten Noten, liest…

von Annelie Kelch

Ende August. Wir werden in den Herbst geschickt, langsam, aber sicher. Und wieder mal ohne Vorbereitung. Vergeblich suche ich im Programm der Volkshochschule nach einem Herbstsemester, das mich auf kommende Stürme vorbereitet:

Maßnahmen,…

von Werner V.

Mir persönlich fällt immer wieder auf, dass Menschen, die den ganzen Tag vor ihrem Rechner sitzen und alle möglichen sozialen Medien nutzen, gar nicht mehr in der Lage sind zu filtern und gleichzeitig immer schneller immer mehr Kontakte haben und…

von Annelie Kelch

Heute Nachmittag haben berufstätige Frauen in China frei!

Lange her …
Vor genau 107 Jahren, im Jahre 1910, hat die deutsche Sozialistin Clara Zetkin die Einführung eines Internationalen Frauentages vorgeschlagen. Die Idee kam aus den…

von Johanna Blau

Heute im Park beim Lesen spazierten die Spatzen auf den frühlingshaft grünen Zweigen umher und tschilpten sich zu.

Heute auf dem Weg nach Hause vom Einkauf, flog so ein Spatz an mir vorbei und mir kam ein Gedanke: Für mich sind Spatzen…

von Sven Habermann

Ich muss dort nicht hin. Du bist dort nicht.

Die Rue Madame entlanglaufen, bis zur Hausnummer 29, das Haus sehen, in dem Camus zuletzt mit Francine und den beiden Kindern Jean und Catherine wohnte.
In die Provence, Camus Haus in…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Quo vadis Mensch!

In Betrachtung der augenblicklichen Weltlage mit ihren geopolitischen Brennpunkten,
wird es langsam aber sicher Zeit sich die Frage zu stellen, wohin die Reise der Spezies Mensch
überhaupt noch gehen soll.…

von Alf Glocker

Was haben wir doch für ein Problemallerelei und was redet man uns dazu noch für Problemchen ein?! Sind wir noch zu retten?! Um jeden Dreck machen wir uns unbegründete Sorgen: Wir denken an Arbeitsplätze, Überfremdung, Bigotterie, andere…

von Alf Glocker

Jetzt stelle mer uns wieder mal janz dumm und mer sage, mir wäre en Zoo – welchet Tier würde mer dann zum Bräsidente wähle? Also, Quatsch beiseite, wir wählen ihn ja eh nicht, das macht die Bundesversammlung ... die Bande, die sich gegen uns…

von Alf Glocker

Ene mene Müllers Kuh – Schrödingers Katze, die bin ich! Was ist gegen eine Uhr einzuwenden? Nichts! Ich trage sie wie einen Ausweis mit mir herum. Wenn ich auf das Ziffernblatt gucke, weiß ich, wer ich bin und auch, wo ich bin. Wo bin ich? Na,…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Typisch Mensch: Er macht höhere Mächte (Gott) für alles Übel auf Erden verantwortlich. Schon im allerfrühsten Stadium des Homo sapiens treiben immaterielle Wesen mit uns ihre Umtriebe. Fordern
uns und unsere Fantasien heraus, Schaffen…

von Alf Glocker

Ist ein Gehirn ein Schraubenzieher, eine Säge, eine Druckerpresse? Kann man es nach Belieben benützen? Seine Missbrauchsfähigkeit ist praktisch unbegrenzt! Manche glauben, es sollte täglich gewaschen werden, andere schwören auf die Einnahme von…

von Alf Glocker

Wir sind alle aus einem „Gefühl“ heraus entstanden, und zu Anfang waren wir quasi „flüssig“. Manche hielten uns auch für überflüssig, aber das sind meistens die Männer gewesen, die uns höchstens zu ihrer Bestätigung gebraucht haben. Aber zum…

von Uwe Kraus

In Hesse ersieht man die gesamte Idee, die Komplexität der Romantik, all ihre Facetten und Änderungen. Er, der neben Novalis und Nietzsche mein Lieblingskünstler und Interpret ist, der mit seinen Werken die vorbereitende Idee der Flower-Power-…

von Alf Glocker

Die Hölle hat neuerdings Obergrenzen, die nehmen niemanden mehr auf. Der Teufel hat die Nase voll! Ein Engel nach dem anderen will in die Hölle, weil es da so schön warm ist – aber was tut er dann da? Beten!! „Das ganze idiotische Gebrummel und…

von Alf Glocker

Gottesdient ist, wenn wir einen Baum verehren, wenn wir eine Landschaft pflegen, wenn wir nichts zerstören, was dem Leben DIENT! Gottesdienst ist, wenn wir lieben – ja, auch sexuell! Denn die Verehrung dessen (und sogar zu begehren) was uns…

von Alf Glocker

1. Person … Wenn wir fest sind im Glauben, dann trifft Gott für uns die richtigen Entscheidungen!
2. Person … Wenn wir fest an uns glauben, dann können wir uns frei entscheiden!
3. Person … Wenn wir einen Glauben haben, dann können…

von Alf Glocker

Sie wälzen sich majestätisch durch die Gewässer des Stillen Ozeans und natürlich auch durch die aller anderen Ozeane, sie singen, pfeifen, sie rotten sich zusammen, sie gebären sogar manchmal, wenn auch nicht oft … und: Die Forscher sind ihnen…

von Uwe Kraus

Da es nun gilt, ein übergreifendes, die Epochen allumfassendes Geschehen im philosophischen Rahmen zu erklären, will ich mit einer der ersten Gegenideen, der Existenzphilosophie, zu Descartes' logischem Entwurf der Dualität der Gottheiten…

von Alf Glocker

Das Rentenproblem liegt in der Überalterung begründet! Wir sterben einfach nicht rechtzeitig genug, um den Wegfall der Arbeitsplätze auszugleichen. Dadurch entsteht eine verkehrt herum stehende Alterspyramide, in der man sich einbalsamieren…

von Uwe Kraus

Beginnen will ich bei Freud, dem Arzt und Psychologen, der die Psychoanalyse ins Leben rief. Seine Theorien zu Ich, Es und Überich treffen den Kern der Philosophie des beginnenden Jahrhunderts, das in katastrophalen Zügen durch die beiden…

von Alf Glocker

Diese Frage ist leicht zu beantworten, wenn man die öffentliche Meinung als Richtmaß für seine Argumentation, oder die Argumentation im Allgemeinen her nimmt. Einzeltäter sind all jene, die sich entschlossen haben den Willen einer, ihnen den…

von Alf Glocker

Sparwitz: „Treffen sich der liebe Gott und der gute Mensch auf einer Menschenfresser-Party …“ Nein, so geht’s nicht! Wie es geht, weiß aber keiner genau, denn es gibt so viele Wahrheiten, wie es auch Lügen gibt – und eine davon lautet…

von Alf Glocker

Schizophrene Fragen nach dem Paradies

Ein Schizophrener stellt sich für gewöhnlich doppelt so viele Fragen wie ein nicht Schizophrener. Das geht allein schon daraus hervor, daß seine Persönlichkeit gespalten ist – das nimmt man jedenfalls…

von Alf Glocker

„Ich (ver)wünsche dir noch einen schönen Tag!“, sage ich laut und denke mir, wie ehrlich ich doch sein kann, wenn ich will. Warum also sich herumplagen – ich sage einfach nicht was ich denke und schicke somit meine „guten“ Gedanken in die Welt ……

von Alf Glocker

Wie so ein Menschenhirn funktioniert, ist schon sagenhaft! Bei Tieren ist die Funktionsweise ja klar – bin ich Affe, Krokodil oder Elefant, ich werde mich meiner Art gemäß benehmen … und dabei vermutlich kaum bis gar nicht denken. Das kann man…

von Alf Glocker

Es war einmal in einer fernen Diktatur, da lebte ein Dorfdepp, der aber zugleich auch ein Stadtdepp war, ein Universaldepp also. Dieser Depp kam aus dem Staunen nicht mehr hinaus, denn dort wo er lebte, spielten sich Wunder ab, die ein…

von * noé *

Ich wüsste zu gern, welchen Blick Politiker auf sich selbst haben, wie sehen sie sich selbst?

Ich beobachte ja im Allgemeinen, dass manche vor Kraftzuwachs kaum noch gehen können, Männlein wie Weiblein; im Laufe der Zeit verlieren sie…

von Alf Glocker

Aaalso: der Sapiens hat ein großes Gehirn … Damit kann er fast alles machen, sogar Denken. Aber die Größe sagt wiederum nix aus, wie man sagt. Wenn nämlich einer ein viel kleineres Gehirn hat als ein anderer Sapiens, der auch zu den Hominiden…

von Annelie Kelch

Ich habe endlich die „Buddenbrooks“ gefunden, nachdem ich lange nach dem Buch gesucht habe; aber ich wusste ganz genau, dass ich es bei meinem letzten Umzug eingepackt und in der 'neuen' Wohnung wieder ausgepackt hatte. Mich dürstet förmlich…

von Alf Glocker

Im Allgemeinen ist sie hochgelobt – und doch ist sie das meistgehasste Etwas der Welt. Man Ratio-nalisiert, man versucht den Fortschritt voranzutreiben, aber was macht man wirklich? Man verdient sie beiseite, man redet sie in Parlamenten groß und…

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Im Mittelpunkt steht die persönliche Auseinandersetzung des Autors mit seinem jeweiligen Thema - ohne zwingend Kriterien streng wissenschaftlicher Methodik zu beachten.

In Untergruppen aufgeteilt wird die volle Bandbreite zwischen einer humoristischen Aufarbeitung und der ernsthaft-detaillierten, sachbezogenen Darstellung eines Themas bedient - vom gesellschaftlichen Klatsch bis hin zur Beschreibung neuester technischer oder medizinischer Errungenschaften. Essays bestimmen demzufolge die anspruchsvolle Journalistik - sei es in Leitartikeln, Kolumnen, Traktaten oder auch Besprechungen/Beurteilungen (=Rezensionen).

Grundsätzlich gilt in jedem Fall ein überschaubarer Umfang des Textes mit greifbaren und nachvollziehbaren Gedanken, die das fiktionale Element ausklammern - d. h. der gewählten Thematik selbst verhaftet bleiben … und dem Leser die Analyse des Sujets nachvollziehbar ermöglichen.