Essay ✓ geistreiche Essays, Abhandlungen und Betrachtungen

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Essays können als 'hochgeistige', dabei aber formal locker gehaltene Betrachtungen bezeichnet werden - in wörtlicher Übersetzung als 'Versuch' einer mehr oder weniger geistreichen Abhandlung, in der wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden.

empfohlene Essays
von Mitch Cohen
von Kurt Tucholsky
die schönsten Essays
Beitrag 176 - 210 von insgesamt 867 Texten in dieser Kategorie
von * noé *

Ich wüsste zu gern, welchen Blick Politiker auf sich selbst haben, wie sehen sie sich selbst?

Ich beobachte ja im Allgemeinen, dass manche vor Kraftzuwachs kaum noch gehen können, Männlein wie Weiblein; im Laufe der Zeit verlieren sie…

von Alf Glocker

„Raum ist in der kleinsten Hütte…?“ Wofür? Für all das Elend auf der Welt? „Wie angle ich mir einen Millionär?“ Damit ich später brutale Kinder kriege? Sind Millionäre die schlechteren Menschen, weil sich der Pöbel darüber hinwegtrösten muss, daß…

von Alf Glocker

Aaalso: der Sapiens hat ein großes Gehirn … Damit kann er fast alles machen, sogar Denken. Aber die Größe sagt wiederum nix aus, wie man sagt. Wenn nämlich einer ein viel kleineres Gehirn hat als ein anderer Sapiens, der auch zu den Hominiden…

von Alf Glocker

Gibt es eigentlich „richtige“ Propheten? Es ist oft nur von den „falschen“ die Rede ... Und wodurch zeichnet sich ein richtiger Prophet aus? Ist er noch verrückter als ein falscher? Wahrscheinlich ist er absolut davon überzeugt, daß er und…

von Alf Glocker

Zu allen Zeiten gab es auf diesem Planeten, der „Erde“, verschiedene Menschenrassen! Die Entwicklung neuer Arten kommt immer dann zustande, wenn genügend „Material“ für eine erhöhte Wahrscheinlichkeit genetischer Veränderungen vorliegt. Ein paar…

von Dieter J Baumgart

Eine Würdigung

Wir haben nur noch einen an jeder Hand, wo sind die beiden anderen an den Füßen geblieben? Werfen wir einen Blick auf unsere nächsten Verwandten, die Affen. Deren Hände und Füße verfügen auch über je fünf Finger. Aber was…

von Alf Glocker

Ich schreibe für mich das Jahr 1438. Ein ereignisreicher Geschichtsabschnitt geht zu Ende. Die Mauern sind geschleift, überall liegen Leichen herum und seltsam dunkle Gestalten streifen durch die Straßen. Immer wieder verstummen sämtliche Stimmen…

von Alf Glocker

Ich habe mich mit der Vergangenheit versöhnt, mit der Zukunft vertöchtert und mit der Gegenwart verschwägert. Mit dem Schicksal habe ich mich verschwippt, mit dem Himmel vernefft und zusammen mit der Hölle bin ich vernichtet worden. Alles hat…

von Abdolreza Madjderey

Herr Sarrazin ist ein tapferer Mann und Tapferkeit spielt bei ihm sicherlich eine prägende Persönlichkeitsstruktur färbende, lackierende Rolle. Die dilettantischen Anstachelungen der Medien aller Art haben ihn nachweislich so überreizt, dass er…

von Alf Glocker

Über die Natur kann man ja sagen was man will, aber nicht, daß man nicht immer von ihr lernen könnte. Blicken wir heute doch einmal ganz naiv in das Tierreich, das es eigentlich sooo gar nicht mehr gibt und sagen: „Aha!“. Was können wir…

von Uwe Kraus

Was gab es für Dichter, die nennenswert die Poesie zum Leben brachten. Von Ottfried von Weißenburg über Hildegard von Bingen, dem scholastischen, althochdeutschen Minnesang, den metaphysischen Dichtern, der Wiedergeburt der Renaissance, bis hin…

von Alf Glocker

Immer öfter erreichen uns Berichte vom Auftreten einer bisher unbekannten Art, von der man noch nicht genau weiß, wie man sie bezeichnen soll. Übereinstimmend beschreiben Augenzeugen ihre Vertreter als eigenartige Humanoiden, als ein teilweise…

von Alf Glocker

Wir alle kennen Allgemeinplätze wie „Lebe im Jetzt!“, oder „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen!“, aber wir machen uns meistens zunächst, letztendlich aber grundsätzlich sehr wenige, bis gar keine Gedanken um die…

von Alf Glocker

„Gott zeigt allen den Weg!“ Das sagen die einen. „Wir sind Realisten“, sagen die anderen … und sie meinen damit die Bewältigung des Alltags ohne persönliche Ziele – also Urlaub machen, keine Kinder kriegen, gut essen und trinken, eine schöne…

von Alf Glocker

Sagen wir mal, du hättest einen sehr hohen IQ. Sagen wir mal, du hättest ihn ganz offiziell messen lassen … ha! Und sagen wir dazu noch, du hättest nicht nur dir schon öfter mal bewiesen, daß du Rätsel schneller lösen kannst als andere (obwohl…

von Alf Glocker

Mach mit mir eine Reise ins Glück. Es liegt irgendwo im Nirgendwo. Da gehört es auch hin, denn eine Garantie auf die Erfüllung der Wünsche kann es leider nicht geben. Das macht aber nichts, denn Hauptsache, man ist gesund. Sonst wäre man…

von Alf Glocker

Angesichts der weltweit ansteigenden Verbrechensraten haben sich einige westliche Regierungen endlich dazu entschlossen, das Raten um die Verbrechen zu beenden und geeignete Maßnahmen einzuleiten, die den eklatanten Missständen ein Ende bereiten…

von Alf Glocker

Was sich wirklich in einer Uhr befindet, das wissen die wenigsten, denn es ist, philosophisch betrachtet, sehr viel: Millionen, Milliarden, Billiarden, Fantasielliarden, unzählige Impulse … denn eine richtige Uhr besteht aus der Zeit, und die…

von Alf Glocker

Natürlich weiß ich, daß ich mich irre – in allem und jedem, nichts anderes hat wahr zu sein. Das ist so, weil ich, was ich denke, nirgendwo gehört oder gelesen habe. Ich beneide jeden darum, das nicht von sich behaupten zu können, aber das hilft…

von Alf Glocker

Ebenso, wie man die Affen nicht davon abhalten kann, einen Mords-Zirkus zu veranstalten, kann man auch kein Kamel durch ein Nadelöhr zwängen, oder einen intriganten Menschen dazu bringen, es auch einmal mit der Ehrlichkeit zu versuchen, denn die…

von Alf Glocker

Das Böse siegt IMMER! Wer das nicht glaubt, der betrachte die Weltgeschichte … nein, nicht gemäß einem Lehrplan, sondern objektiv! Für eine solche Betrachtung wird man natürlich keine guten Noten bekommen, nicht in der Schule und nicht im…

von Alf Glocker

Im Schweigen drückt sich der Frieden aus …? „Was für ein schöner Sonnenuntergang“, die Blätter rauschen leise im Wind, und über dem Waldweg flimmert die Luft. Es ist Sommer! Oder: Die weiße Pracht (nein, das ist nicht rassistisch!) ruht schwer…

von Alf Glocker

Auch neue wissenschaftliche Errungenschaften können zu komischen Wirklichkeiten werden, wenn man sie an der richtigen Stelle zum Einsatz bringt. Damit ist selbstverständlich nicht die Atombombe gemeint, nein, aber eine der wirklich umwerfendsten…

von ulli nass

Alle Religionen sind ihrem Wesen und Anspruch entsprechend immer auch
Theorien zu Ursprung,Erscheinungsbild und Sinn der Welt und unseres Lebens.
Die hartnäckige Existenz von Religion über lange Zeiträume belegt ,kritisch betrachtet,…

von Alf Glocker

Da ich ein vorsichtiger Zeitgenosse bin, fällt es mir ausgesprochen schwer, mein volles Vertrauen in etwas zu investieren – auch nicht in die salbungsvollen Gesichter derer, die immer ein bisschen geistig leicht behindert auf mich wirken. Dabei…

von Alf Glocker

„Wisst ihr“, sage ich zur Nacht, „ich bin sooo müde geworden“ und dann fange ich an, noch verrückter zu fanatsiesieren, denn mir steht auf einmal Manitu gegenüber. „Verstehst du mich, großer Häuptling?“ Ich nenne ihn „Großer Häuptling“, weil ich…

von Alf Glocker

Kehren wir uns doch einmal von der Wissenschaft vollkommen ab und wenden wir uns der Scheinwissenschaft der automatischen Fehlerbildung, innerhalb universeller Weisheiten zu ... dann erkennen wir, daß es sich um gar keine Scheinwissenschaft…

von Alf Glocker

Am Menschen ist nahezu ALLES kurios! Er geht aufrecht (außer er buckelt), er denkt (zumindest glaubt er das) und er kann sprechen (das vor allem). Dabei kommt so mancher Blödsinn zum Vorschein – in allen 3 Disziplinen! Daß er sehen, hören, fühlen…

von Alf Glocker

Wenn alle gleich viele Kinder hätten, der Erde und ihren Möglichkeiten angemessen, und niemand sagen würde „(m)ein Gott hat mir befohlen, mich so oft wie möglich fortzupflanzen“, dann müsste niemand Angst haben! Wenn alle sich damit zufrieden…

von Alf Glocker

Worüber man einfach nicht spricht, darf man nicht sagen, das geht ja schon aus dem Thema hervor. Aber man könnte eventuell in Gleichnissen sprechen und damit die Moral umgehen (die ohnehin nur Moralisten zum Überleben brauchen). Für alle…

von Mitch Cohen

Toward a Historical Phenomenology of Text Reception

A glance at the man’s photo on the cover draws me to thumb through my paperback Autobiography of William Butler Yeats. The spine’s glue, resin gone dirty golden, has long…

von Alf Glocker

In Dösland ist gut sein, alle sind am Gutsein. Niemand macht irgendwas, das irgendwem schaden könnte, denn Dösland ist Dösland, ob es nun singt und lacht, oder nicht singt und nicht lacht, denn hier darf jeder seine Bräuche ausleben, ob sie nun…

von Alf Glocker

Schwarze Philosophen, rote Erfinder und gelbe Dichter geben, zusammen mit dem blauen Himmel, ein buntes Bild ab. Wenn da noch die grüne Au dazukommt, dann sind nur noch ein paar Wölkchen so weiß, wie der Schnee von gestern, der nicht liegen…

von Alf Glocker

Tja, wie viele Gehirnzellen braucht nun so ein ausgewachsener Mensch zum Denken? Man ist geneigt zu sagen: schon einige! Versuchen wir diesem Geheimnis einmal auf die Spur zu kommen, um die Wahrheit über die menschlichen Gehirnzellen…

von Alf Glocker

Ich stehe hier vor dem Quetschwerk und schaue zu, wie Kies gemacht wird. Den Kies können einige Leute gut brauchen! Das sind die Oberquetschter. Oberquetscher heißen nicht deshalb so, weil sie nur Quatsch machen, sonst würde man sie ja „…

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Im Mittelpunkt steht die persönliche Auseinandersetzung des Autors mit seinem jeweiligen Thema - ohne zwingend Kriterien streng wissenschaftlicher Methodik zu beachten.

In Untergruppen aufgeteilt wird die volle Bandbreite zwischen einer humoristischen Aufarbeitung und der ernsthaft-detaillierten, sachbezogenen Darstellung eines Themas bedient - vom gesellschaftlichen Klatsch bis hin zur Beschreibung neuester technischer oder medizinischer Errungenschaften. Essays bestimmen demzufolge die anspruchsvolle Journalistik - sei es in Leitartikeln, Kolumnen, Traktaten oder auch Besprechungen/Beurteilungen (=Rezensionen).

Grundsätzlich gilt in jedem Fall ein überschaubarer Umfang des Textes mit greifbaren und nachvollziehbaren Gedanken, die das fiktionale Element ausklammern - d. h. der gewählten Thematik selbst verhaftet bleiben … und dem Leser die Analyse des Sujets nachvollziehbar ermöglichen.