Leseproben ✓ Geschichten, Abhandlungen oder Erzählungen

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von Susan Melville
von Alf Glocker
Beitrag 36 - 70 von insgesamt 263 Texten in dieser Kategorie
von Alf Glocker

Die Schule ist out. Wir haben heute gewaltfrei. Wir pflegen das Alpha-Beet. Unsere höhere Mathematik sagt uns: 1 + 1 = 1 + 1. Daß eine 2 daraus wird, ist nicht mehr erwünscht. Daran sind bereits unsere Lehrer gescheitert. Wir wollen zwar gescheit…

von Alf Glocker

Hinter der „Sichtgrenze“ der Realität kommt, von überall her, der Tod auf uns zu! Erklärung: Wenn wir das Sternlicht erblicken, dann ist, genau hinter der Welle des uns erreichenden Lichts, diese Wahrheit, daß alles, was wir sehen, bereits…

von Lena Kelm

Ein Sonntag im Hochsommer, Bahnhof Berlin-Südkreuz. Der Regionalzug,
in dem meine Tochter und ich sitzen, fährt Richtung Ostsee los. Alle Plätze
sind besetzt, die Gänge voll, überall stauen sich Koffer und Rucksäcke.
Ein älterer…

von Daniel Büttrich

Der Großvater und sein Enkel gingen am 30. Todestag von Thomas Bernhard, einem österreichischen Schriftsteller und "Übertreibungskünstler", in den Bräunerhof, ein von Bernhard häufig und gerne besuchtes Kaffeehaus in Wien. Sie ließen sich vom…

von * noé *

Wenn hinter seiner Stirn ein anderes Leben wirksam wird, als das nach außen gelebte ...

Wenn nach außen alles noch so zu sein scheint wie gewohnt ... aber der „Guten Morgen“ analysiert, dass „sie“ heute Nacht mehr geschnarcht hat als…

von Alf Glocker

Was ist eigentlich, wenn ich ein Problem habe? Oder, wenn ich zum Beispiel einfach keine Vorstellungskraft besitze und keine Lösungen für mein eignes Leben finde? Was ist, wenn auch ich mich gerne durchsetzen würde, und/oder Teil einer großen…

von Alf Glocker

Wenn uns das Gewissen sagt „Mord ist eine Sünde“, wir aber von außen suggeriert bekommen, daß es verschiedene Wahrheiten gibt und darunter eben auch eine, worin Mord keine Sünde, sondern Brauchtum ist, dann kommt das Gewissen in Konflikte und es…

von Alf Glocker

Wem können wir eigentlich noch vertrauen? Und – wer ist wir? Also erst mal, wir, das sind die Leute, die jemandem vertrauen wollen, jemandem, der uns vertritt, hilft, von mir aus regiert, weil wir selber grad keine Zeit dazu haben. Und die…

von Susan Melville

Nur noch bruchstückhaft
erinnere ich mich
an Fragmente
aus meinem frühen Leben
Stundenlang lief ich
ohne Ziel
auf ausgetretenen Pfaden
durch den stillen Wald
Bis ich am Busen der Natur
die…

von Alf Glocker

Jetzt, nein, nachher, Quatsch, gestern habe ich es total aus den Augen verloren! Ich grüble und grüble, aber ich komm nicht drauf … Der Weg war’s jedenfalls nicht – nein! Definitiv! Aber wassss dennnn dannnnn? Wollte ich eine Schnecke heiraten,…

von Alf Glocker

Wir schreiben das Jahr 2159, das 100ste Jubiläumsjahr unserer Vorherrschaft auf dem Planeten Kopfbrett, Sternzeit 3,5 – auf der, nach hinten offenen, Trichterskala. Alles ist in bester Unordnung! Wir sind glücklich und zufrieden, denn der lange…

von Alf Glocker

Es ist sehr wichtig, auf der Runzelwelt geliebt zu werden. Das bringt „Liebesfunzeln“ und diese Funzeln sind das einzig gültige Zahlungsmittel der Runzelwelt … wo Gold und Silber nichts wert sind. Auch Diamonds are not the Girl's best Friend,…

von Alf Glocker

Es gab einmal eine Zeit, da war der Mensch ganz alleine. Er hatte gar kein Gedächtnis und er hielt sich in seinem Stolz für unendlich. Er irrte durch schwarze Wälder, baute umfriedete Ställe für schwarze Schafe, er sang laute Lieder unter der…

von Alf Glocker

Wie der Schlangenzüchterverein bekannt gibt, ist eine Unmenge giftiger Exemplare aus dem nahen und dem fernen, dem mittleren und dem südlichen … oder dergleichen, plötzlich verloren gegangen. Aber natürlich nicht wirklich. Sie halten sich…

von Alf Glocker

Zu früh gefreut – zu spät bereut! Die Welt war (vergleichsweise) schön, damals in Dödelhausen, wo man „nur“ von den Eltern gepiesackt, den Geistlichen unsittlich berührt und den stärkeren Jungs verprügelt wurde. Denn damals gab es noch eine „…

von Alf Glocker

Als ein Gott zu sterben, ist kein Denkhindernis für Vollidioten, aber auch die mit dem vorauseilenden Gehorsam behafteten Devoten sterben nie in genau ihren Himmel hinein, den sie sich vorgestellt haben, denn 1. kommt es anders und 2. als man…

von Alf Glocker

Sie saßen in einer Welt aus gefühltem Stein und schauten den realen Hinrichtungen zu. Das Gelächter im Publikum war groß. Die Kreaturen auf dem Platz freuten sich fast schon überschwänglich, am Leben zu sein. Ihre Zähne klapperten und der…

von Alf Glocker

Die Nacht hat sich zu einem schwarzen Kreis um mich zusammengezogen. Die Lebenslast hat mich auf einen Stuhl gedrückt. Sie ist schier unerträglich geworden.

Vor mir liegt ein Witchboard. Ich habe es angefertigt, um in Verbindung zu treten…

von Alf Glocker

Es morgens um 7. Die Welt ist in Ordnung. Tante Angela macht die Türe zum Kindergarten auf und die Winzlinge strömen herein. Die Zeiger der Uhr stehen auf 7! Die Uhr hat keine anderen Ziffern als die 7… „Aaaachtung!“, brüllt Onkel Thomas, „die…

von Alf Glocker

Wie viel Gefühl ein Elefant bei der Zerstörung eines Porzellanladens braucht? Das kommt ganz darauf an woran er gerade denkt. Er könnte z. B. verliebt sein. Dann ist ihm sicher zum Tanzen zumute. Fürs Tanzen aber braucht man sehr viel Gefühl!…

von Alf Glocker

Eine Tages, als Gott sich ernste Gedanken über die Zukunft des Himmels machte (die Engel waren eingebildet geworden), kam er zu folgendem Schluss: Es muss aufhören mit der alten Feindschaft zwischen Luzifer und ihm! Seit der Entstehung der Welt…

von Alf Glocker

Wer auf die Welt kommt, der setzt Mechanismen in Gang – oder/und sieht sich Mechanismen ausgesetzt. Diesem durchaus alptraumatischen Vorgang gingen ebensolche Mechanismen voraus! Das ist und bleibt unbestreitbar ...

Jemand hat sein Leben…

von Alf Glocker

Rauschgiftsüchtige, Drogendealer, verrückte und feige Staatenlenker, wahnsinnige Glaubensfanatiker, Mörder, Diebe, Räuber aller Art, bescheuerte Sklaven und dazwischen ein paar „Normale“, die ihr Heil darin suchen, nichts zu sehen, nichts zu…

von Alf Glocker

Seitdem die Affen das Sprechen erlernt haben, hat die Anzahl der Götter drastisch zugenommen! Man könnte sogar sagen: Sie sind erst dadurch entdeckt worden, bzw. entstanden …

Von Jahr zu Jahr nahm die Population zu, bis es, eines Tages,…

von Alf Glocker

Als ich noch ein kleines Kind war, war ich komplett. Die Erde war groß und dunkel, voller Mysterien. Die Menschen um mich herum waren mir fremd. Ihre Gedanken schienen mir eherne Gesetze höchster Weisheit zu sein, einer Weisheit, die ich jedoch…

von Alf Glocker

Wenn wir einmal – hoffentlich nicht – das allgemeine Weltgeschehen betrachten, dann kommen wir – hoffentlich nicht – zu logischen Schlüssen, denn diese würden ein heilloses Antichaos hinterlassen, mit dem wir nicht mehr zurechtkämen. Viel eher…

von Monika Jarju

Ausgerechnet heute, wo Ida es eilig hat, ist der Taxisammelplatz am Bantaba-Markt gähnend leer. Fast zwanzig Minuten läuft sie bis zur befestigten Straße vor, winkt den Fahrern zu, überfüllt fahren die Buschtaxis an ihr vorüber. In ihren Schuhen…

von Alf Glocker

Dieses Buch ist so geheim, daß es praktisch gar nicht existiert, aber es hat die höchste Auflage aller verfassten Werke auf der Welt. Es kursiert im Internet, wird von Kanzeln gepredigt, in Schulen gelehrt, an Universitäten studiert, es ist…

von Alf Glocker

Lieber Charles Darwin, fahr bitte nicht mit der Beagle in den Pazifik, bleib zuhause und pfleg deinen Bart, denn der allein wird Zukunft haben, deine Evolutionstheorie aber nicht. Denn da wird es sehr kluge Menschen geben – von dir aus gesehen…

von Alf Glocker

Wo und wann dürfen Zusammenhänge hergestellt werden? „Immer und überall“, sagen die Klugen – aber was meinen sie damit? Charles Darwin hat Zusammenhänge hergestellt … man muss allerdings auch wieder berücksichtigen, daß diese in manchen Ländern,…

von Alf Glocker

Eine neue Wohnzimmerlampe? Ein neuer Stuhl für die Küche? Ein anderes Sofa? Mit der Zeit verändert sich die ganze Umgebung. Und womit sind die neuen Eindrücke dann verbunden? Was da auftaucht vor unseren Augen, die Holographien, die sich, wie…

von Alf Glocker

Dilemma, Dilemma, Dilemma – was soll ich nur machen?! Ich möchte doch schließlich auch wen totschlagen … und wenn es nur die Zeit ist … aber da ist immer dieser Brechreiz! Ich kann einfach nichts mehr anschauen – die „Arena“ ist idiotisch! „Brot…

von Alf Glocker

„Tüchtige“ Menschen haben schon immer „weniger Tüchtige“ versklavt und ihnen auf diese Weise beigebracht „tüchtig“ zu werden. Das ist der oberste Grundsatz der Bosheit und der Grundbaustein prosperierender Wirtschaftssysteme, die ein friedliches…

von Alf Glocker

Es ist schon uhrkomisch, wie die Zeit vergeht! Kaum war sie weg, ist sie auch schon nicht mehr da, so als sei sie ein Irgendwas, ein Vielleichtkaum, oder ein Haltmichnichtfest. Man kann sie immer nur rückblickend sehen. Was vorwärts liegt, kommt…

von Alf Glocker

„Nieder mit der Phantasie und allen Lustgedanken!“, schreit mich lautlos jemand an, der überall ist, aber nirgends offiziell existiert. Das macht nichts, denn das gesamte, uns umgebende und „bewahrende“ Universum ist ja ebenfalls nichts als nur…

Seiten

Über Leseproben stellt der Autor einen repräsentativen Text seines Werkes frei zur Verfügung. Im literarischen Bereich geht es dabei weniger um einen Gesamteindruck (wie zum Beispiel bei aktuellen Software-Angeboten, die den vollen Funktionsumfang erst nach einer 'Testphase' und anschließendem Kauf ermöglichen), als um eine Idee. Der als Leseprobe angebotene Text soll 'einstimmen' … den Leser neugierig und kaufwillig machen.

In der Regel umfassen Leseproben 10 bis 30 % eines kompletten Werkes - je nach Gesamtumfang. Unterm Strich übernimmt dabei der Leser im Verhältnis zur eigenen Erwartungshaltung Lektoren-Prüf-Arbeit. Das komplette Werk wird erst gekauft oder auch abgelehnt, wenn die Leseprobe Zustimmung bzw. Ablehnung hervorgerufen hat.

Leider können viele Leseproben keinen wirklich gültigen Eindruck zur Handlung vermitteln - vor allem dann nicht, wenn das Werk eine besondere Schlusslösung hätte, die vorab nicht 'verraten' werden kann ohne die Spannung zu zerstören.
Daran sollte man als Leser einer 'Probe' immer denken!