Gedichte von Alf Glocker

Ich staune hin, ich staune her,
nicht weg komm ich vom…

Die Pferde bäumen sich wiehernd auf,
Bäume pferden im…

Du bist das größte Od für mich,
nicht klein, doch immer…

Die Faszination des Unmöglichen bereitet
Kurzweil mir in…

Kaufen, kaufen, kaufen, kaufen –
kauf dich frei von deiner…

Wir geben uns die nackten Hände –
alles hat einmal ein Ende…

Wer soll all den Schwachsinn zahlen,
wenn die Welt uns nicht…

Du hast nur die Stimmen von außen gehört!
Die eigenen…

Ich bin nicht angepasst – ich glaube
niemand der mir was…

Was das Herz entscheidet, artet oft in Schwachsinn aus!
Denn…

Die Sonne steigt und bricht sich Bahn
und alle Himmel gehen…

Der primitiven Penetranz ist man schnell mal unterlegen,
da…

Weit oberhalb selbstgemachter Vorhangschienen
ereignet sich…

Mein armes Herz wiegt 1000 Tonnen
und ich schäm' mich nicht…

Das Licht dringt durch die Totentüren.
Erden fallen aus dem…

Das Jahr verneigt sich vor dem Sturm
und ich verneige mich…

Gerne urteilen wir von unserem Standpunkt aus!
Was ist das?…

Die Richter warten schon lange auf uns –
sie standen schon…

Düfte steigen aus dem Affenhaus und leiten
die Interessen ab…

Heute Nacht war Klassentreffen:
der Club der toten Dichter!…

Ort der Erfüllung seliger Visionen,
liegst du vor mir? Seh‘…

Du hast überhaupt keinen Blick
und du hast so gar kein…

Argchen ist ganz ohne Wohn –
vertraut total auf Gotteslohn…

Das Leben ist ein krasses Kinderspiel,
für Kinder, die gern…

Es ist fast wie ein lila Würfelspiel,
ein Bauchgenuss mit…

Der Wahnsinn treibt, in Überzahl,
die dümmsten Kapriolen!…

Das Leben ist reich an Armutszeugnissen,
aber man kann sie…

Ich höre Stimmen: die Stimmen der Nacht!
Sie sind wie ein…

Unablässig bauen, werken, schützen,
sammeln, reparieren,…

Unser Schicksal ist beschieden …
meistens ist es sehr…

Die Leere kommt, die Leere weht,
der Leere ist es nie zu…

Wie kannst du mich vor dieser Nacht verbergen,
wenn all die…

Das Licht ist so unendlich leicht –
es dringt gewichtslos…

Fern, fern, fern, ist das Traumland ein Stern,
auf dem meine…

Was Logik ist, das hab ich nie gelernt,
mein Kopf ist ganz…

Und wenn das letzte Licht – zerbricht,
und wenn die letzte…

Meine Angst vor dir ist panisch –
du bist manisch, manisch,…

Gestern sprang ich über meinen
Schatten, diesen, ach so…

Das Mondlicht ist so schrecklich blau –
wir aalen uns in…

Dort, wo die Punkte oben kulminieren,
wo zugleich alles hell…

Die Landschaft liegt im Morgengrau
wie ein Versprechen: Du…

Fast so groß wie ein Dreizehnant
und fast so stark wie ein…

Gesamtverschwörungsidioten
verfolgen uns auf Schritt und…

Sieh dich an und staune, Pflanze:
Furchen, Falten, Glanz im…

Das Leben isst ein Kinderspiel
und verdaut es auch sogleich…

Ich lebe auf dem Narrenschiff –
wir fahren übers Meer.…

Fahr‘ doch auf diesem Schei-See,
nicht zu weit mit dem Ein-…

Der Hahn kräht „Kriiiie!“,
die Uhr schlägt „Bimm!“ –

(Aus: Pro islamische Gedichte)

Türkisch ist das Großreich…

Ich reite entsetzt auf dem Schimmel-Käse,
in die…

Worum es sich bei diesem Leben handelt,
ist ungewiss, ja…

Friede auf Eden und den Menschen
ein Wohlgefallen – aber nur…

Die Kunst des Seins liegt dämlich im Vergessen –
komm, leg…

Die Lebenden sind Lebewesen:
Bioroboter – voll programmiert…

Eines langen, kurzen Tages jähes Ende ist erreicht
und wir…

Macht den Lingen mit dem Zeug,
selig unter Fangen Zwei –…

Ich möchte meinen Schatten trösten –
er liegt so flach vor…

Neben mir steht ein „Gebilde“:
Sagt es mir gleich, was es…

Muschelgeboren bist du von Adel!
Du hast mich in der Pfeife…

Oh, wie wunderschön bist du, mein „Kind“ –
viel schöner als…

Mach dein Glück, du bist im Spiel:
Fühlen, Lieben und…

Es schweben, es schweben, die Flocken zu Tal.
Das…

Verlor’ne Welt, lass mich den Anfang deines Grauens nicht…

An alle Einsatzkräfte:
setzt euch das Messer an den Hals -…

Ja, die Menschen dürfen heiter feiern,
küssen dürfen sie…

Mein Sein ist extra-ordinär,
genial verbockt und ohne…

In ewiger Umnachtung fühlen
Seelen, die rein nichts…

Leisetreter, Quasselstrippen,
Texte, auf den Müll zu kippen…

Wolfsähnliche Naturgesänge –
ich befinde mich im Schweben.…

Der Hund läuft quer, der Fuchs ist rot,
der Hase schlägt das…

Ich geb dir all mein Habenichts –
und möchte dafür Lust und…

Eichhorn schläft auf dem Asphalt –
hat sich dort einfach…

das Totenglöckchen ruft zu Tisch
und auf dem Friedhof wird…

Ich bin in meinem Totenhaus
allein – und will nicht weinen.…

Ich laufe ab – die Zeit bleibt stehen,
sie wabert grell,…

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