Essay ✓ geistreiche Essays, Abhandlungen und Betrachtungen

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Essays können als 'hochgeistige', dabei aber formal locker gehaltene Betrachtungen bezeichnet werden - in wörtlicher Übersetzung als 'Versuch' einer mehr oder weniger geistreichen Abhandlung, in der wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden.

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Beitrag 36 - 70 von insgesamt 964 Texten in dieser Kategorie
von Alf Glocker

Ein Paralleluniversum ist Teil des „Überraums“ und von daher nicht real, sondern immer virtuell! Zugang zu ihm haben die Lebenden und die Toten. Was in einem Paralleluniversum passiert ist zwar er-fahrbar, im Sinne von erlebtem Ereignis, aber…

von ulli nass

Die Nachrichten dieser Tage sollten endlich auch für Optimisten und Stoiker ein Fanal
sein.Der Aufruf ' Wehret den Anfängen ' kommt längst zu spät.Was auf den Strassen in Chemnitz
und in anderen Städten geschieht, es erinnert…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Interessant wie die Zeit uns (Welt) verändert hat. In der Zwischenzeit macht sie an sich mit uns nichts, lediglich der Zeitmesser, denn sie ist zeitlos, unterliegt einem Prozess der universalen Natur. Es ist nur eine von einem Laien geäußerte…

von Alf Glocker

Einstein MUSS blau gewesen sein, als ihm die Relativität einfiel, dann wartete er bis er schwarz wurde, gelb vor Neid, und rot vor Wut, bis er sie an die Welt bringen konnte. Weiß wie eine Wand war er jedenfalls nicht, das wäre denn auch zu…

von D.R. Giller

Einen Satz beschreiben, der bisher alle anderen vorherigen untergehen, vertreibt ohne Verständnis sowie Mühe, Phasen der Erschaffung überrollt. In der Formulierung, greift nach all den Bildergeschichten, die im Ausdruck reifen, fügen, nicht…

von Alf Glocker

Die Grausamkeit der Gedanken ist beispiellos! Und ja, es stimmt: Die Gedanken sind frei … wer Zeit hat zu denken, der kann Ideen entwickeln, auf innere Stimmen hören, er kann genialen Eingebungen folgen – und er kann ein Tier dabei beobachten,…

von marie mehrfeld

Gedanken zum Totensonntag, aufgeschrieben am 26. November 2017 nach einem Vormittagsgang über den Hauptfriedhof mit seinen nun blattlosen dunklen Baumschönheiten - und nach der Begegnung mit Trauernden auf dem Weg zu den Gräbern ihrer Toten.…

von Alf Glocker

„Ich bin schwer im Druck“, sagte das Buch, worauf es sich in der Weite eines unübersichtlichen Marktes verlor, um den Schrott anzubeten. „Sei mir gestapelt, o Herr des Unsinns, dein Un-Rat geschehe, im Himmel der eingebildeten Seligkeit, vor…

von Johanna Blau

Kommt vielleicht auf das Selbst an, oder das Ich. Kommt darauf an, was unter dem Ich schlummert und gern mal die Richtung weist, wenn es nicht weiter geht im Alltag, in gefühlten Schlüsselmomenten, oder wenn ich rückwärts die Einbahnstraße raus…

von Alf Glocker

Die Ewigkeit ist ein nicht vorhandener Zustand, in dem sämtliche Zeitzonen enthalten sind. Die Ausspielung erfolgt ohne Gewähr! Ziegen meckern, Schafe blöken, aber es ist kein Halt und auch kein Halten. Der Strom ist stark und dagegen…

von Alf Glocker

Wohin man schaut, wird zuallererst eines praktiziert: Das Ausüben der Macht! Betrug ist überall – denn anders kann man ein Volk ja nicht regieren. Die größten Betrüger bilden die Führungsschicht. Deshalb werden sie ja auch akzeptiert! Da fallen…

von Johanna Blau

In vier Bibliotheken bin ich in Leipzig angemeldet: der Stadtbibliothek, der der feministischen Bibliothek Mona Liesa, der Hochschulbibliothek der HTWK und der Umweltbibliothek des Ökolöwen. All das Wissen, zu dem ich Zugang habe, überwältigt…

von Alf Glocker

Ohne noch mehr Pferde scheu machen zu wollen, hat sich der Anti-Rassistische Zentralrat der unteren Oberwelt entschlossen, sich die verschiedensten Gedanken zu machen, damit endlich auf, ab und umgeklärt werden kann was „Rassismus“ überhaupt ist…

von Alf Glocker

Meine Besessenheit steht über Glück und Leid, Glanz und Elend, Krieg und Frieden, über Bibel und Koran, dem Kamasutra, der Lehre oder Leere von Wasweißich, natürlich auch über mir selbst, und sie ist göttlich! Das darf ich aber niemandem verraten…

von Annelie Kelch

Ostermontag, 13:30 Uhr; ich öffne die hohe, schwere, grau getünchte Tür des Buddenbrookhauses - dem Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum in der Altstadt Lübecks. - „Buddenbrook“: so heißt der Roman, für den Thomas Mann 1929 den Nobelpreis für…

von Eva Klingler

... seltsamerweise ist auch so ein wundervolles Wort
wozu denn alles erklären, analysieren, zerlegen ...
Seltsam bleibt immer irgendwo irgendwie und und weise auch.
Und wundervoll ist genauso seltsam und eben voller Wunder.…

von Alf Glocker

Müssen wir denn wirklich alle Erlebnisse absolvieren? Wenn das Licht des Lebens durch den Körper fährt – den nach „oben“ gerichteten Zeitpfeil entlang –, dann er-fahren wir so einiges. Natürlich würden wir uns vieles davon am liebsten ersparen,…

von Sven Brodbeck

Man sollte wissen, wenn es rum ist. Man kann so tun, als ob man es nicht merkt, man kann einfach so weitermachen. Geht ´ne Weile ganz gut. Macht sogar Spaß, einfach so zu tun als sei alles prima - jedenfalls für eine Weile. Verdammt, nichts ist…

von Alf Glocker

Es gibt Geldscheine, Heiligenscheine, Anscheine, Jagdscheine und Jagdscheine, Freifahrtscheine und Sonnen-, Mond- und Sternenscheine. Natürlich aber auch Scheinchen, wie z. B. das sprichwörtliche Sonnenscheinchen. Man kann sich gegenseitig…

von Alf Glocker

Flieg der Zeit davon und du wirst feststellen, daß es dich niemals gegeben hat. Verlangsame deine Geschwindigkeit und du bleibst hinter dem Leben zurück – es wird ohne dich weitergehen, denn für dich findet dann nichts mehr statt. Außerhalb von…

von Johanna Blau

Ich gehe manchmal einen Weg, von dem ich weiß, dass er nicht meine Bestimmung ist und werde geführt an einer Leine der Versuchung durch Länder des Stillstandes.

Dabei sind da Orte der Besinnung, die meist Orte des Schreibens sind.

von Olaf Lüken

Über Geld redet man nicht. Geld hat man. Geld ist scheuh wie ein Reh.
Was ist Geld ? Die Zahl der Wirtschaftsprofessoren, die einen Nobel-
preis erhielten, ist groß. Entweder sind es Monetaristen oder Fiskalisten.
An das Thema "…

von Alf Glocker

Wo bist du? Was machst du? Und wie siehst du die Welt? Kannst du jemals zurück? Vielleicht, aber wenn ja, in welcher Richtung liegt das Wohin? Der Irrgarten vorhandener (Er)Lebenswelten ist groß! Da heißt es: nur nicht die Identität verändern,…

von Alf Glocker

1. Person … Wenn wir fest sind im Glauben, dann trifft Gott für uns die richtigen Entscheidungen!
2. Person … Wenn wir fest an uns glauben, dann können wir uns frei entscheiden!
3. Person … Wenn wir einen Glauben haben, dann können…

von * noé *

Es tut immer weh, jemanden zu verlieren. Schon allein, weil man dann allein bleibt. Allein – womit?
Mit sich und seinen Gefühlen, mit sich und dem Platz, der nun kein Gegenüber mehr ist und hat. Mit der Erkenntnis seines eigenen Platzes,…

von * noé *

„gelitten unter Pontius Pilatus“

War ja klar, die „Schuld“ wird immer mir zugeschoben - aber was sollte ich denn tun?
Interessiert hat mich das Ganze nicht wirklich, ich wollte nur keinen Aufstand provozieren. Ach, ihr Götter, das…

von Alf Glocker

Glaubensfragen, Glaubensfragen, immer wieder Glaubensfragen! Wo bin ich – im 21. Jahrhundert?? Schlägt man neuerdings Kinderschänder ans Kreuz? Zieht der Prophet, Länder erobernd, durch die Welt? Oder breiten sich epidemisch Dachschäden aus? Ich…

von Alf Glocker

Was haben wir doch für ein Problemallerelei und was redet man uns dazu noch für Problemchen ein?! Sind wir noch zu retten?! Um jeden Dreck machen wir uns unbegründete Sorgen: Wir denken an Arbeitsplätze, Überfremdung, Bigotterie, andere…

von Alf Glocker

Ahlso, jetz muhs ich euch schohn mahl sagen, das ich wer bin! Nämlich schlau! Mihr kahn mann nix fohrmachen – wen der oberde Scheef sagt wie das is, dann iss das soh! Dass weis keiner beser als ich! Und komen tud dass fon dem Durchblieg den ich…

von Alf Glocker

Seit kurzem halte ich mir einen Färberfrosch. Er ist süß! Er möchte mich immer küssen, damit ich mich auch in einen Färberfrosch verwandle, aber er ist leider das giftigste Tier der Welt. Ich gab ihm Asyl, weil ich Frösche liebhabe und weil ich…

von Florin Haller

Wie eine Schiffsfahrt.
Wenn wir größer werden, betreten wir unser eigenes Boot. Wir wissen nicht warum, wir tun es einfach. Vielleicht war das Boot schon immer da. Wird es für immer bleiben?

Und dann segeln wir, sind orientierungslos…

von Alf Glocker

Was ist eigentlich „menschenwürdig“? Ist es menschenwürdig, wenn SIE IHN hinhält und testet, ob ER sich notfalls für SIE in Stücke reißen würde? Ist es menschenwürdig, wenn ER SIE einfach „haben“ möchte, egal was passiert und egal wer SIE ist?…

von Alf Glocker

Wollen fängt, wie Weisheit, mit dem selben Buchstaben an. Mit dem W. Aber diese beiden Worte haben nicht sehr viel miteinander zu tun, nur, daß sie sich ausschließen. Das W des Wollens ist quasi ein Jugendfaktor, während sich das W der Weisheit…

von Hippocampus Denkfabrik

In meiner Kindheit waren im Licht der Straßenlaternen abertausende Fliegen und Motten, und Auto-fahrer kratzten sich nach jeder Nachtfahrt die Insekten von der Windschutzscheibe. Jetzt ist da nichts mehr. Man ließ damals nachts die Fenster…

von Stephanie Schader

Wie heißt es so schön - "Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne". Um jedoch neu anzufangen, erfordert dies häufig Altes loszulassen.

So einfach es klingen mag - oftmals erscheint dieser Schritt als unmöglich, verbunden mit großen mächtigen…

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Im Mittelpunkt steht die persönliche Auseinandersetzung des Autors mit seinem jeweiligen Thema - ohne zwingend Kriterien streng wissenschaftlicher Methodik zu beachten.

In Untergruppen aufgeteilt wird die volle Bandbreite zwischen einer humoristischen Aufarbeitung und der ernsthaft-detaillierten, sachbezogenen Darstellung eines Themas bedient - vom gesellschaftlichen Klatsch bis hin zur Beschreibung neuester technischer oder medizinischer Errungenschaften. Essays bestimmen demzufolge die anspruchsvolle Journalistik - sei es in Leitartikeln, Kolumnen, Traktaten oder auch Besprechungen/Beurteilungen (=Rezensionen).

Grundsätzlich gilt in jedem Fall ein überschaubarer Umfang des Textes mit greifbaren und nachvollziehbaren Gedanken, die das fiktionale Element ausklammern - d. h. der gewählten Thematik selbst verhaftet bleiben … und dem Leser die Analyse des Sujets nachvollziehbar ermöglichen.