Leseproben ✓ Geschichten, Abhandlungen oder Erzählungen

empfohlene Leseproben
die schönsten Leseproben
von Susan Melville
von Alf Glocker
Beitrag 71 - 105 von insgesamt 237 Texten in dieser Kategorie
von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Es war bereits nach 15.00 Uhr als Maurice Bertrams Handy ihn mit sirenenartigen Geräuschen aus den Gedanken riss. Er zuckte kurz zusammen: „Mon Dieu, dieser Klingelton passt aber gar nicht zur aktuellen Situation!“

Er nahm das Handy vom…

von Alf Glocker

Die Zukunft ist ein eigener Ort! Seine geographische Lage errechnet sich aus den Koordinaten der Gegenwart, aber sie sind nicht mit ihnen identisch! Deshalb dehnt sich das Universum ja auch aus: um immer neue Zeit-Räume zu eröffnen!

Da…

von Alf Glocker

„Das bringt das Leben so mit sich!“ Eine Parole? Nein, eine unglaubliche Weisheit, die nichts besagt! „Zwischen X und Y tut sich ein Zeitfenster auf." Nun, daß die Zeit Fenster hat, ist für einen klugen Erwachsenen völlig klar, denn „wir müssen…

von Alf Glocker

„Wozu brauchen wir einen Körper?“ Diese Frage dröhnt aus dem Universum in den Bereich des puren Seins hinüber und löst dort … nein, nicht „Begierden“, aber eine Art Verlangen aus, auch einmal am Leben zu sein. Seinen „Ausdruck“ zu finden, „…

von Alf Glocker

Es trug sich zu, spielte sich ab, geschah aber nicht wirklich, denn selbst der größte Trottel kann nicht so dumm sein, daß sein Mangel-IQ dafür ausgereicht hätte, aber man erlebte es doch: daß der Tartarus seine Pforten öffnete und eine ungeheure…

von Alf Glocker

Wir sind hier wohl nicht mehr erwünscht? >Das siehst du nicht ganz richtig.< Aber man hört doch überall, daß, wenn die Menschen überall auf der Welt gleich sind, es auch allen gleich gut geht. >Gleich schlecht, oder gleich gut?< Wenn…

von * noé *

Wie still die Welt ist, unmittelbar bevor der erste Vogel schüchtern-fragend sein zartes Stimmchen erhebt … Man könnte meinen, sie hält ehrfurchtsvoll inne, weil etwas Großes bevorsteht.
Und: Ist es nicht so? Ein neuer Tag beginnt! Und er…

von Alf Glocker

Mein fiktives Wohnzimmer ist 1 Million Quadratkilometer groß, und dabei lebe ich in einem Turm. Von ihm aus schaue ich über ein endloses Land voller Obstbäume. Meine Sammlungen sind so überflüssig wie die Sixtinische Kapelle (sie haben alle…

von Alf Glocker

Handelt es sich hierbei um das Maß an Licht, das in einem Jahr enthalten sein könnte, wenn die Erde keine Scheibe wäre, oder ist ein Lichtjahr, relativ zum Betrachter, ein Zustand, den einer bräuchte, wenn er die Zeit überwinden könnte?…

von Alf Glocker

Was ist Leim? Kann man auf ihn gehen? Nicht auf jeden! Kaltleim z. B. verklebt Holz – wie Bretter vor dem Kopf? Kleben statt bohren heißt die Devise, aber verbohrt sein darf man ja trotzdem. Nur merken sollte man’s nicht. Kindisch darf man auch…

von Alf Glocker

Sein Gewissen zu beruhigen, ist ganz wichtig für eine bestimmte Tierart auf Erden, die sich als „vernunftbegabt“ bezeichnet. Damit hatte sie schon immer Probleme! Aber diese sogenannten „Bisse“ des Gewissens kennen die anderen Tierarten gar nicht…

von Alf Glocker

Wie kann man jemanden enttäuschen? Das scheint eine der wichtigsten Fragen auf der Welt zu sein, denn ohne deren Beantwortung ist es niemandem möglich, Macht auszuüben oder überhaupt grundsätzlich glücklich zu werden. Denn durch die Beantwortung…

von Alf Glocker

Die Gerüchteküche der Weltverschwörungstheoretiker hat kürzlich wieder neue Nahrung erhalten. Wie die New York Shlimes berichtet, wurden aus dem Mageninhalt eines unter mysteriösen Umständen verstorbenen Esels Reste alter Schriftrollen isoliert,…

von Alf Glocker

Wenn man, sagen wir mal, so neben der Schöpfung her lebt, oder schwebt und sich diverse Gedanken macht, die man sogar als echte solche bezeichnen kann, dann kommt etwas in einem manchmal mit dem Sachverhalt in Berührung, der offiziell nicht…

von Alf Glocker

Mal sehen – was ist denn das da im Spiegel? Aha, ein „Mensch“! Ach so … nun, dieses haarige Ding, das sich scherzhalber als „der nackte Affe“ bezeichnet, ist gar nicht haarlos. Unzählige Härchen „zieren“ seinen schuppigen Leib, der zwar aus…

von Alf Glocker

Wehr schohn mahl fersucht had ainen Liebesbrif su verfaseln, dehr had bemerckt wieh schwierich ez führ in wahr, die ganze verdamte Fantassie daführ zu vermobilisieren, ohne dasss ehr dan anzüglich, alsoh auszüglich wurte. Gewissermaßen stellte er…

von Alf Glocker

Da war doch grad ein Gedanke, der von meinem Vater hätte sein können – dort einer, der direkt von meiner Mutter kam?? Nein, das sind sie natürlich nicht gewesen: nicht von mir … Aber sie haben mir unmissverständlich gezeigt, was mir warum möglich…

von Alf Glocker

Mit keinem lachenden und keinem weinenden Auge blicke ich zurück auf meine Zukunft und meine, ich hätte schlimmer befallen werden können. Jeder Tag war zwar eine Niederlage, abgesehen von den Tagen, an denen ich rücksichtslos vorging, aber das…

von Alf Glocker

Manchmal, zum Beispiel wenn es draußen regnet, bekomme ich meine ganz bestimmten „Zustände“. Dann wünsche ich mir, es möge an der Wohnungstüre klingeln. Ich stelle mir vor, dort vor der Türe stünde ein Überraschungsgast. Dieser Gast, der zwar…

von Alf Glocker

Wer blöd ist, ist zwar blöd, aber das ist auch schon wieder gescheit! Denn er fällt überhaupt nicht auf, er kann unglaublich viel auswendig lernen und ungeheuer viel nachschwätzen. Das hat man davon, wenn man blöd ist: Man hat immer Recht! Blöd…

von Alf Glocker

Was wichtig ist im Leben? Nichts? Das Nichts? Nichts Bestimmtes und nichts Unbestimmtes? Nur zu sein als ein Ding mit Antrieben? Sich umschauen, wie man diese Antriebe disziplinieren kann? Das wäre dann zumindest ein Kulturersatz! Oder ist es…

von Klaus Rödder

Der englische Autor Gordon Langley Hall, der zu dieser Zeit in New York lebte, sandte eines Tages sein Buch “Me Papoose Sitter”, was man mit “Ich war Betreuer für Indianerkinder” übersetzen könnte, an Margaret Rutherford. Er konnte sich gut…

von Alf Glocker

Wir sind auf der Jagd! Wir haben uns zu dritt auf den Weg gemacht, mein hormonell gesteuertes Tier, mein Gewissen und ich. Ich weiß nicht genau, ob ich mit wollte, aber ohne mich geht’s leider nicht, denn ich geb‘ dem Ganzen (m)ein Gesicht.

Nun
von Alf Glocker

Nun? Was nun? Was soll’n wir tun? Wir sind uns einig … zu streiten! Aber das sagen wir nicht. Wenigstens die einen sagen es nicht, während die anderen daran glauben (Achtung doppeldeutig!). Nun stellen wir uns doch einmal ganz dumm … kein Problem…

von Alf Glocker

Es ist Abend. Ein wundervoller Tag geht für die Neandertalersippe, vor ihrer Höhle, stimmungsvoll zu Ende. Heute ist niemand verletzt worden, alle sind wohlauf. Die Männer sind stark, die Weiber schwanger – man kann optimistisch in die Zukunft…

von Alf Glocker

Ganz besonders auch die Heuschrecken. Sie sind soo zart und schön. Ihre Fühler sind hochempfindlich und wenn sie ins Schwärmen geraten, dann ist das ein höllisches Labsal für himmlisch-höhere Gewalten. Ganze Felder können sie abernten und die…

von Alf Glocker

Meine sehr verehrten Fachleute, wir alle wissen, warum wir uns um ein sehr interessantes „Objekt“ versammelt haben, dessen Identität und Zugehörigkeit es heute zu entschlüsseln und festzulegen gilt. Wir haben es, aus dem allgemeinen Treiben,…

von Alf Glocker

Vor ca. 300 Millionen Jahren war noch alles eins, vor ca. 300 Millionen Jahren war alles gut? Die Erde war quasi noch eine Scheibe und die Götter feierten auf ihr ein Fest nach dem anderen. Die Entstehung der Dinosaurier stand kurz bevor – sie…

von Alf Glocker

Aber da ist nichts! Eine Sinnestäuschung? Und das Geräusch dicht neben den beiden?! War das auch eine Sinnestäuschung? Paul hätte schwören können, ein Stein sei soeben, ganz in der Nähe, vom Himmel gefallen. Julia hatte, wie sie behauptet, nichts…

von Doris Müller

Nur ein Größtenwahnsinniger behauptet von sich selbst die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.
Es wird immer wieder Dinge geben, die wir nicht verstehen und das ist gut so.
Denn das Leben ist und bleibt unergründlich, egal mit…

von Avigdor Ben Trojan s.A.

KLEINE EINFÜHRUNG IN DIE GESCHICHTE DES BERLINER BEZIRKES HERMSDORF

Will man die große Stadt Berlin in ihren Anfängen vor Augen lebendig sehen, muss man ihr heutiges Erscheinungsbild in kleine verschiedene Mosaike aufsplittern, damit sie…

von Alf Glocker

Meine Kinder fliegen zwischen den Sternen im Kreis. Meine Wege sind in sich selbst verschlungen und führen alle in ein Land ohne Wiederkehr. Dort fließen auch sämtliche Flüsse hin! Die rosa Brille ist trübe geworden und zeigt ein eher graues Bild…

von Alf Glocker

Ob es überhaupt sinnvoll ist, etwas Sinnvolles zu tun? Das kommt auf den Sinn an! Einen Urwald anzupflanzen hat z. B. keinen Sinn, obwohl uns gerade jetzt eine Unmenge Hektar Urwald fehlen. Und warum nicht? Na, weil der sofort wieder abgeholzt…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Er lag seitlich auf dem Rücken und spürte wie mehr und mehr seine Kräfte ihn verließen. Das warme Blut
sickerte aus der schweren Stichwunde seines Bauches; eine kleine Lache sammelte sich auf dem kühlen
Straßenpflaster. Er konnte es…

von Alf Glocker

„Guten Morgen, neue Generation!“
„Guten Morgen, Birnenkopf.“
Ein großes Wesen mit durchgehend schwarzen Augen ohne Iris und Pupille steht vor der Klasse. Es denkt hörbar. Die Klasse antwortet sprechend.

„Heute wollen wir uns…

Seiten

Über Leseproben stellt der Autor einen repräsentativen Text seines Werkes frei zur Verfügung. Im literarischen Bereich geht es dabei weniger um einen Gesamteindruck (wie zum Beispiel bei aktuellen Software-Angeboten, die den vollen Funktionsumfang erst nach einer 'Testphase' und anschließendem Kauf ermöglichen), als um eine Idee. Der als Leseprobe angebotene Text soll 'einstimmen' … den Leser neugierig und kaufwillig machen.

In der Regel umfassen Leseproben 10 bis 30 % eines kompletten Werkes - je nach Gesamtumfang. Unterm Strich übernimmt dabei der Leser im Verhältnis zur eigenen Erwartungshaltung Lektoren-Prüf-Arbeit. Das komplette Werk wird erst gekauft oder auch abgelehnt, wenn die Leseprobe Zustimmung bzw. Ablehnung hervorgerufen hat.

Leider können viele Leseproben keinen wirklich gültigen Eindruck zur Handlung vermitteln - vor allem dann nicht, wenn das Werk eine besondere Schlusslösung hätte, die vorab nicht 'verraten' werden kann ohne die Spannung zu zerstören.
Daran sollte man als Leser einer 'Probe' immer denken!