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von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Beitrag 106 - 140 von insgesamt 263 Texten in dieser Kategorie
von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Er lag seitlich auf dem Rücken und spürte wie mehr und mehr seine Kräfte ihn verließen. Das warme Blut
sickerte aus der schweren Stichwunde seines Bauches; eine kleine Lache sammelte sich auf dem kühlen
Straßenpflaster. Er konnte es…

von Alf Glocker

„Das bringt das Leben so mit sich!“ Eine Parole? Nein, eine unglaubliche Weisheit, die nichts besagt! „Zwischen X und Y tut sich ein Zeitfenster auf." Nun, daß die Zeit Fenster hat, ist für einen klugen Erwachsenen völlig klar, denn „wir müssen…

von Alf Glocker

„Wozu brauchen wir einen Körper?“ Diese Frage dröhnt aus dem Universum in den Bereich des puren Seins hinüber und löst dort … nein, nicht „Begierden“, aber eine Art Verlangen aus, auch einmal am Leben zu sein. Seinen „Ausdruck“ zu finden, „…

von Alf Glocker

Es trug sich zu, spielte sich ab, geschah aber nicht wirklich, denn selbst der größte Trottel kann nicht so dumm sein, daß sein Mangel-IQ dafür ausgereicht hätte, aber man erlebte es doch: daß der Tartarus seine Pforten öffnete und eine ungeheure…

von Alf Glocker

Derzeit laufen ja einige Invasionen über die Bühne, über die Bretter vor dem Kopf, die eine Welt bedeuten, die wiederum kaum mehr aus lebendigem Holz ist. Eine davon ist die Invasion der Quallen! Es ist die formschönste, die man sich vorstellen…

von Alf Glocker

Was ist Leim? Kann man auf ihn gehen? Nicht auf jeden! Kaltleim z. B. verklebt Holz – wie Bretter vor dem Kopf? Kleben statt bohren heißt die Devise, aber verbohrt sein darf man ja trotzdem. Nur merken sollte man’s nicht. Kindisch darf man auch…

von Alf Glocker

Sein Gewissen zu beruhigen, ist ganz wichtig für eine bestimmte Tierart auf Erden, die sich als „vernunftbegabt“ bezeichnet. Damit hatte sie schon immer Probleme! Aber diese sogenannten „Bisse“ des Gewissens kennen die anderen Tierarten gar nicht…

von Olga Drocjuk

„Wir suchen nach einem Menschen, der uns nicht aufgibt, wenn wir schwierig werden und unser Schweigen
unerträglich wird, weil wir nicht mehr weiterwissen. Wir suchen nach einem Menschen, der kein Moralapostel ist
und nicht auf jede…

von Alf Glocker

Die Gerüchteküche der Weltverschwörungstheoretiker hat kürzlich wieder neue Nahrung erhalten. Wie die New York Shlimes berichtet, wurden aus dem Mageninhalt eines unter mysteriösen Umständen verstorbenen Esels Reste alter Schriftrollen isoliert,…

von Alf Glocker

Wenn man, sagen wir mal, so neben der Schöpfung her lebt, oder schwebt und sich diverse Gedanken macht, die man sogar als echte solche bezeichnen kann, dann kommt etwas in einem manchmal mit dem Sachverhalt in Berührung, der offiziell nicht…

von Alf Glocker

Wie kann man jemanden enttäuschen? Das scheint eine der wichtigsten Fragen auf der Welt zu sein, denn ohne deren Beantwortung ist es niemandem möglich, Macht auszuüben oder überhaupt grundsätzlich glücklich zu werden. Denn durch die Beantwortung…

von Alf Glocker

Komm mit mir nach Satanopolis – aber bitte verhalte dich ruhig! Man darf nicht auf uns aufmerksam werden. Pssst! Man darf uns auf keinen Fall erkennen! Aber leicht ist es nicht, seit sich alles so sehr verändert hat. Was ist es denn, das sich…

von Alf Glocker

Mal sehen – was ist denn das da im Spiegel? Aha, ein „Mensch“! Ach so … nun, dieses haarige Ding, das sich scherzhalber als „der nackte Affe“ bezeichnet, ist gar nicht haarlos. Unzählige Härchen „zieren“ seinen schuppigen Leib, der zwar aus…

von Alf Glocker

Der unablässige Strom des Bösen vollzieht sich im Innern nicht geschlechtsreifer Sterne, von Sternen also, die noch kein Eisen gebildet haben, das den Geist tragen möchte. Die Materie verbleibt im Zustand der Geistlosigkeit, der zu keinen…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Er ging in die Küche und kam mit einem gefüllten Tablett zurück. Während er beiden Herren Wasser und Kaffee in Gläser und Tassen goss,
fragte Maurice was es denn mit diesem Geheimbund auf sich habe. „Genaueres wissen wir ja auch noch nicht…

von Alf Glocker

Manchmal, zum Beispiel wenn es draußen regnet, bekomme ich meine ganz bestimmten „Zustände“. Dann wünsche ich mir, es möge an der Wohnungstüre klingeln. Ich stelle mir vor, dort vor der Türe stünde ein Überraschungsgast. Dieser Gast, der zwar…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Es war bereits nach 15.00 Uhr als Maurice Bertrams Handy ihn mit sirenenartigen Geräuschen aus den Gedanken riss. Er zuckte kurz zusammen: „Mon Dieu, dieser Klingelton passt aber gar nicht zur aktuellen Situation!“

Er nahm das Handy vom…

von Alf Glocker

Wie gedenken Sie eigentlich, lieber Leser, die Zukunft zu erreichen – per Bus, per Bahn, oder per Vers? Nein, dichten müssen Sie dabei wohl nicht, aber an eine Dichtung glauben wahrscheinlich schon. Sind Sie denn ganz dicht? Sind alle Dichtungen…

von Alf Glocker

Wir sind auf der Jagd! Wir haben uns zu dritt auf den Weg gemacht, mein hormonell gesteuertes Tier, mein Gewissen und ich. Ich weiß nicht genau, ob ich mit wollte, aber ohne mich geht’s leider nicht, denn ich geb‘ dem Ganzen (m)ein Gesicht.

Nun
von Alf Glocker

Nun? Was nun? Was soll’n wir tun? Wir sind uns einig … zu streiten! Aber das sagen wir nicht. Wenigstens die einen sagen es nicht, während die anderen daran glauben (Achtung doppeldeutig!). Nun stellen wir uns doch einmal ganz dumm … kein Problem…

von Alf Glocker

Die Zukunft ist ein eigener Ort! Seine geographische Lage errechnet sich aus den Koordinaten der Gegenwart, aber sie sind nicht mit ihnen identisch! Deshalb dehnt sich das Universum ja auch aus: um immer neue Zeit-Räume zu eröffnen!

Da…

von Heinz Helm-Karrock

Amelie war heute in den Buchladen ihrer Eltern mitgekommen.
Sie hat jetzt Ferien und ihre Mutter hat ihr angeboten, das Schaufenster mit den Jugendbuch-Neuerscheinungen zu dekorieren.
Das hat Amelie schon mehrmals gemacht.
Das…

von Alf Glocker

Nahe an der Seelenlosigkeit und ganz nah am kollektiven Verderben haust der Schwarm, in der Endlichkeit eines tristen Seins, wo es nur darauf ankommt, die eigene Bewegung auf die Bewegung der anderen abzustimmen. Handlungen sind nur auf Kommando…

von Alf Glocker

Sensible Gesellschaften sind tolerant – ein anderes Wort dafür ist „dekadent“. Sie haben, auf einem langen Entwicklungsweg, erfahren, daß auch Frauen und Kinder Rechte und Bedeutung haben sollten. Die Menschen in sensiblen Gesellschaften haben…

von Alf Glocker

Der Sinn aller Lebewesen besteht zunächst einmal in der Reproduktion der Betreffenden. Zunächst – dann mag man vielleicht über Einzelheiten wie Selektion sprechen, deren Sinn offenbar in der Verbesserung der Überlebensqualitäten besteht ……

von Alf Glocker

Wessen „Ehre“ wird wann in Frage gestellt und mit welchen „Mitteln“ muss man die „Ehre“ dann „wiederherstellen“? Hast du ein Kind, das deinen Namen „beschmutzt“, eine Frau, die dir Hörner aufsetzt, hat jemand deinen Glauben „angegriffen“? Wie…

von Alf Glocker

Wir sind ein globales Unternehmen!

Wir lassen unter allen Bedingungen arbeiten!

Unser Entgelt besteht aus der Überlassung von sinnlichen Rauschmitteln. Sie dienen einerseits als Sinn-Ersatz und andererseits als Sinn selbst, denn…

von Alf Glocker

„Die hier angebotenen Ickwaren sind einwandfrei, aber vom Umtausch – besonders nach Gebrauch – völlig ausgeschlossen“, steht auf dem Schild des Sklavenmarktes ORKAN MATSCHO, in Dödelhausen bei Usseldor (früher Fusseldorf), wo, im dortigen Dialekt…

von Alf Glocker

„Und immer siegt die Dunkelheit“, könnte man sagen, wenn man den Palast des Vergessens betritt, denn er ist voll mit glänzenden Flächen, in denen wir uns und immer wieder nur uns erblicken. Man muss nur genau hinschauen und natürlich auch den…

von Alf Glocker

Jetzt, im Zeitalter der Globalisierung, ist es praktisch reiner Zufall, wo man geboren wurde. Man stelle sich vor: Du schwebst so, mirnichtsdirnichts, ihrnichtseuchnichts, wirnichtsunsnichts, nichtsahnend im Jenseits herum – und auf einmal wirst…

von Alf Glocker

Wie sehen eigentlich Mordopfer aus und was haben sie verbrochen, daß ausgerechnet sie ausgewählt wurden? „Ha, diese sogenannte ‚Auswahl‘ ist doch reiner Zufall“, werden nun die klügsten Köpfe unter uns sagen und uns sogleich vorrechnen, wie oft z…

von Theresa Leseeule

Emma saß schon eine ganze Weile gedankenverloren auf einem Baumstumpf mitten im Wald auf einer kleinen Lichtung - dort schien das Sonnenlicht auf eine besondere Art und Weise auf die unterschiedlichsten Pflanzen und Bäume. Dieser Platz gehörte…

von Alf Glocker

Der Weltraum ist voller mathematischer Dimensionen: Jeder behilft sich – aus Mangel an Phantasie – mit abstrakten Zahlen, um sich nicht vorstellen zu müssen, wie „ES“ wirklich ist. Dabei genügt die Verwirrung der Realitäten völlig, um eines…

von Alf Glocker

Wie steht es geschrieben im Heiligen Buch der Äffesser? „Wehret den Abdrücken von Gips und Cholera im Sand nach Pauli beim Donnerwetter!“ In etwa die gleiche Aussage steht ein paar tausend Seiten später, wo der Prophet Krachmanischnoff das…

von Uwe Kraus

1. Kapitel

Es war ein kalter, verregneter Sonntagmorgen. Es war einer von denen, an denen man nicht einmal einen Hund vor die Türe lassen würde ...

In der Emettonstreet, einer kleinen grauen vergessenen Seitenstraße, wohnte Mel…

Seiten

Über Leseproben stellt der Autor einen repräsentativen Text seines Werkes frei zur Verfügung. Im literarischen Bereich geht es dabei weniger um einen Gesamteindruck (wie zum Beispiel bei aktuellen Software-Angeboten, die den vollen Funktionsumfang erst nach einer 'Testphase' und anschließendem Kauf ermöglichen), als um eine Idee. Der als Leseprobe angebotene Text soll 'einstimmen' … den Leser neugierig und kaufwillig machen.

In der Regel umfassen Leseproben 10 bis 30 % eines kompletten Werkes - je nach Gesamtumfang. Unterm Strich übernimmt dabei der Leser im Verhältnis zur eigenen Erwartungshaltung Lektoren-Prüf-Arbeit. Das komplette Werk wird erst gekauft oder auch abgelehnt, wenn die Leseprobe Zustimmung bzw. Ablehnung hervorgerufen hat.

Leider können viele Leseproben keinen wirklich gültigen Eindruck zur Handlung vermitteln - vor allem dann nicht, wenn das Werk eine besondere Schlusslösung hätte, die vorab nicht 'verraten' werden kann ohne die Spannung zu zerstören.
Daran sollte man als Leser einer 'Probe' immer denken!