Gruselige Gedichte ✓ Horrorgedichte / Halloween

Illustration 11 of Edgar Allan Poe's Raven

Nicht nur zu Halloween gruseln sich Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen. Manchmal tun sie das sogar gern und ganz absichtlich. Gruselige Gedichte haben Tradition und spätestens seit Edgar Allan Poe auch eine große Fangemeinde. Sie finden hier schaurig schönen Horror in kurze und lange Gruselgedichte komprimiert – aus der Bibliothek und von Mitgliedern.

empfohlene
von Heinrich Heine
von Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem
von Edgar Allan Poe
neue
von Axel C. Englert
von Axel C. Englert
die schönsten
von Axel C. Englert
von Axel C. Englert
von Axel C. Englert
Beitrag 141 - 151 von insgesamt 151 Texten in dieser Kategorie
von ulli nass

man stirbt seit Jahren schnell
in mediterranen Gewässern

der allseits zitierte letzte Tropfen
führt lange schon
und final auf Dauer nun
zu überlaufenden Fässern

nichts sehen,nichts hören,nichts sagen
-…

von Annelie Kelch

A ngst vor Trump breitet sich aus – weltweit
M an demonstriert von London bis Hongkong
E in Wort von Trump kann einen Krieg (neu) entfachen
R ichterschelte interessiert ihn nicht
I n Mexiko sind die Menschen fassungslos…

von ulli nass

. . . denn die Vernunft versagt
wird sich selbst zum Skandal
und wir handeln in freier Wahl

es schweige die Philosophenzunft
alles ist gegen alle Vernunft
dabei erkennt jeder was geschieht
und agiert als ob er…

von Klaus Mattes

Zu Weckleweckern wollen wir uns wandeln!
Die Wecken erwecken und hellwach verspeisen,
Dann würden sie sich uns verschenken.
Denn Schrippen sollte man Respekt erweisen.
Ein Toast dem Brötchen auf der Tafel!
Streich…

von Alfred Mertens

In der Höhle eines Königs,
lässt die Löwin keinen rein.
der King frisst grade Gänseklein,
weil`s ihm schmeckt auch ganz allein !

Wehe, wenn jetzt einer käme,
seine Mahlzeit streitig macht,
und das ist jetzt…

von Balthasar Mowdray

Er schmeckt sehr gut
der Lebenssaft
Mit zärtlich Wut
Ich hab's gemacht
Ihr warmes Blut
Der Wohlgeschmack
rinnt durch mich durch
O' diese Macht

von Klaus Mattes

Seht dort:
Nebel im Forst!
Auf den Bergen und immer fort
Nistet ein grauser Adler Horst
Von unsichtbar mysteriöser Gestalt.

Ziehet hinaus
Durch Sturmes Gebraus
Durch Wald und Gesträuch!
So weise…

von bernd tunn tetje

Der Morgen ärgert.
Ich will schlafen.
Nachbar schon
bei den Schafen.

Drehe mich um.
Es brüllt die Kuh.
Hofhund bellt.
Vorbei die `Ruh`

Der Kaffee duftet
bis an`s Bett.
Lockt mich raus…

von Hartmut Müller

Bei Vollmond, kurz vor Mitternacht,
hat es wieder BUMM gemacht,
das war der grimme Claaßen,
der einzige, der noch so spät
auf Sumpfhahn oder -hühner geht,
er kann es halt nicht lassen,
Claaßen, als ein…

von Klaus Mattes

Man kann es gelingen

Man kann
Aus wirklich allem
Ein Gedicht
Machen.

Wenn man es
In Zeilen und Strophen
Bricht.

Und wenn es
Nicht so lang wird.

Wenn‘s die Leser zutiefst
In…

von Klaus Mattes

Es war ein Mann, der in St. Gallen
Wollte den Klugen und Weisen gefallen
Er probiert’s mit Poesie
Doch gelang die ihm nie
Sie ging auf den Wecker fast allen.

In Artern
mich zu martern
mit all den Flegeln…

Seiten