Fantasy ✓ Geschichten, Abhandlungen oder Erzählungen zum Thema

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von Juliana Modoi
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von Helmut Höffken
von Frank Tegenthoff
die schönsten
von D.R. Giller
von Sigrid Hartmann
von Susanna Ka
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 113 Texten in dieser Kategorie
von D.R. Giller

„Überlegen“ über die anderen oder über dieses Wort.? Überlegen, mehrfach von Nutzen, als bedeutender Zweck der Sache? „Überlegen“ ist die Pracht, die lacht mit Macht als Reim in Verdacht oder sich der Sinne hin bewegt..
Eben über Erde…

von Sigrid Hartmann

Hoch über der Erde, dort, wo es besonders kalt ist, verborgen in dicken Wolken, liegt ein Land ganz aus Eis. Nur selten wagt sich ein Sonnenstrahl hierher. Dann schimmert das eisblaue Schloss, das in der Mitte des Landes liegt, zart in den Farben…

von Susanna Ka

Schwarz.
Ein flatternder Schatten im Augenwinkel,
an meiner Seite, so lange ich denken kann.

Die Schamanin hebt die Arme
und lässt ein Bild in meinem Geist entstehen.

Wintersonnenwende.
Das Kind in der Wiege…

von Michael Dahm

Wenn sie heute so vor mir stehen, dann sehen sie aus, als könnten sie kein Wässerchen trüben, doch ich weiß es besser.
Ich bin schon einige Jahrhunderte auf dieser Welt und ich werde mich nie an die Launenhaftigkeit und Aggressivität dieser…

von Alf Glocker

So, jetzt will ich auch mal so richtig dreinschlagen! Am besten mache ich das, indem ich eine Geschichte erzähle ...

Als ich noch in die Grunzschule ging, gab es einen Klassen-Feind ... er hieß Donald! Der konnte einerseits alles und…

von Marco Hauser

Das Muschelmädchen

Die Sonne stand hoch und es war heiss. Doch der alte Fischer arbeitete. Wie er es immer getan hatte. Sein Boot schaukelte auf dem Meer. Den Blick ins Wasser gerichtet, hielt er die Schnur und seine ledrigen Finger…

von Maik Kühn

Kaffeeduft erfüllte das Haus und würde zeitversetzt die übrigen Familienmitglieder peu à peu an den reichlich gedeckten Frühstückstisch locken. Wie jeden Morgen hatte Winfried die erste Mahlzeit des Tages vorbereitet. Er schreckte gerade ein paar…

von Juliana Modoi

Ich weiß, ich werde dich niemals finden. Höchstwahrscheinlich warst du nur ein Trugbild. Doch suchen werde ich dich immer, solange ich lebe und auch nach dem Tod. Wer jemals von deiner Anwesenheit etwas ahnte, der hat ewig Sehnsucht nach dir. Für…

von D.R. Giller

Wie ein Tausendfüßler, der durch die Zeilen des Bücherregals wandert um keinen Anfang und Ende wirbt, nur zwischen den Zeilen erbt, der mal alle Zigtausend Meilen rastet, bis es im Kasten passt, aufrundet ein neues Zitat in Welten verkündet, fußt…

von Alfred Mertens

Nach 30 Jahren treffen sich das erste mal 3 Freunde mit Ali aus Schulzeiten… Nach einigen Gläsern verabschiedet sich Ali Richtung Toilette. Die anderen fangen an über ihren ganzen Stolz zu berichten!

Der erste meint:
„Mein Sohn ist…

von Maik Kühn

Blitze zuckten in unregelmäßigen Abständen am Himmel und erhellten jeweils für wenige Sekunden die eiserne Brücke. Darunter tobte ein schwarz-grauer Fluss, aufgepeitscht durch starke Windböen, getroffen von unzähligen harten Regentropfen. Nur…

von Asja Aditi

Die Welt versank am Morgen in einem gräulichen Nebel. -Nebel oder Asche?- Die Welt verlor ihre Farben. Ihre bunten, lebensfrohen Farben. Stumpfigkeit blieb das einzig bleibende Wort in meinem angeblich aberwitzigen und kleinbürgerlichen Kopf.…

von Max Dernet



Ein frisch ausgewilderter Reißwolf sah von seinem Nest aus Altpapier eine Nacktschnecke durchs Gras kriechen; und weil es früher Morgen war glitzerte ihre Spur lang und silbrig in der Sonne.


‚Wie kann man nur so schleimig sein’, fragte…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Die Mönche brachten unbekannte, wohlduftende Essenzen mit. Jeder, der an einer Krankheit litt, ein
Gebrechen hatte, Schmerzen verspürte, wurde von ihnen versorgt. Die heilenden Salben und Tinkturen
entfalteten sofort ihre Wirkung und…

von Nicole Rieger

Flirrende Hitze, Staub und die Trägheit des Sommers prägten den Morgen im tiefsten Alabama. Winzige Wölkchen zogen an dem blassblauen Himmel ihre Bahn und verschwanden am Horizont. Alan Mullholland saß in dem verbeulten Greyhound-Bus. Jeder…

von Alfred Mertens

Ich hatte Urlaub genommen, ich musste einfach heraus aus der Enge der Stadt, aus dem Getriebenwerden durch das vermeintliche Muß des täglichen Einerlei. Ich war lufthungrig, einmal wieder ohne Schlips und Kragen die Füße vertreten, die Freiheit…

von Michael Dahm

Vor vielen, vielen Jahren lebte in einem Land hoch oben im Norden ein Volk. Es nährte sich von Ackerbau und Viehzucht, ging fischen und jagen und war friedfertig zu jedermann.
Doch lange schon ist dieses Volk verschwunden, so lange schon,…

von Alf Glocker

Nachdem ich selbst unglaublich eingebildet und sehr von mir eingenommen bin, zelebriere ich manchmal geradezu öffentliche Verbeugungen. Dann gebe ich zu, wen ich bewundere – das sind nicht wenige! Schier grenzenlos bewundere ich meinen Freund…

von Michael Dahm

Es ist Winter, tiefer, tiefer Winter.
Seit Tagen hat es unaufhörlich geschneit, so dass die Schneedecke auf mindestens zwei Meter angestiegen ist.
Für uns Flachland-Tiroler läuft bei solchen Mengen gar nichts mehr. Alle Straßen, Wege…

von D.R. Giller

Transparente Gänge verlaufen in Träumen
vorwärts erproben um die eine Falltür..
Wer wird betreten, daraus irrt ein
überrollen am End‘ verbleibt, wo Ewigkeit
andauert Führung – Zukunftsrätsel
ausgespielt, wem nicht…

von Frank Tegenthoff

,,Wir rasen der Tiefe entgegen. Machtlos. In Wirklichkeit ist es der Himmel...", so hat es Anonymus vor Augen. Er spürt einen feinen Luftzug,wie er durch seine Gedanken weht, sich an ihm saugt und sich wieder verflüchtigt. Mittendrin im Satz,…

von Helmut Höffken

»Manche glauben, dass die Seelen von Meerjungfrauen, Wassermännern oder anderen Fischmenschen niemals den Himmel erreichen, weil sie mit den Wellen gehen. In Wahrheit aber finden sie ihren Frieden an den tiefsten Stellen der Ozeane, bis sie im…

von Susanna Ka

Es war ein kalter mondloser Abend, der letzte im Oktober. Noiry schmiegte sich in den Schatten einer Maurer. Schon seit geraumer Zeit beobachtete sie die große Doppeltür in dem Haus auf der anderen Straßenseite. Immer wieder kamen Leute und…

von Michael Dahm

Es war wie ein kurzes Aufblitzen und er wusste, nun war es so weit. Der Bewußtseinschip, über lange Zeit von ihm getrennt, war ihm soeben von Leika, der guten Seele von Prometheus 3, eingesetzt worden.
Er löste sich aus seiner Halterung und…

von Marco Hauser

1. Der überhebliche Prinz
In einem wunderschönen Schloss lebte einst ein Prinz. Er hatte alles, was das Herz begehrte und sogar noch mehr. Eine gedeckte Tafel, ein schönes Heim und Diener, die ihm jeden Wunsch von den Augen ablasen.

von D.R. Giller

Es fing damit an, als mein Tagesausflug ´´natürlich in Zürich´´ abrupt sein Ende nahm. Man hat mich verhaftet, da ich mich an Orten und Geschehen vom Wortspiel gerne zur Umsetzung, in eigenwilliger, skurriler Kunstform leiten ließ. Also sozusagen…

von Michael Dahm

Ich bin durch – mit den Weibchen der Gattung „Homo sapiens sapiens".
Dafür, dass sie für eine Art stehen, die vernunftbegabt sein soll, sind sie mir persönlich viel zu unvernünftig und kompliziert.
Sicher, man kann sie nicht alle über…

Ich
von Michael Dahm

Ich selbst weiß nicht, wer ich bin, woher ich komme, wer meine Eltern sind und meine Geschwister.
Man fand mich eines Tages nackt am Waldrand, ohne Sprache und ohne Erinnerung an etwas.
Doch das ist lange her …
Wer mich kennt,…

von Frank Tegenthoff

Fernab vom Land der zwei Kirschmonden, wo jetzt Lilly am liebsten wäre, steht sie an der Reeling und starrt auf das inzwischen spiegelglatte Meer. Was wohl Tiefunten liegen würde? Das fragte sie sich. Als Pirat nach fetter Prise suchen und unter…

von Alf Glocker

Es war einmal, vor keiner kleinen Ewigkeit, die Engel saßen gerade beim Ambrosia-Essen, manche sangen auch das Hosianna, das Hemdiluja, oder das Hutilori (alles von Schuhbert und sehr rockig), wieder andere stellten gerade den allerneuesten…

von * noé *

Jahrtausende wurde es geheim gehalten, was man auf der Spitze des Berges Ararat gefunden hatte. Zwischen versteinerten Holzbohlen wie von einem Schiff oder Spanten von einem gigantischen Kahn lag ein Objekt, das nicht in die Zeit passen wollte,…

von Markus Leutwyler

Als ich heute das Eisfach im Kühlschrank öffnete, schaute mich ein winzig kleiner Eisbär aus noch kleineren, schwarzen Äuglein an.
«Hallo Markus», sagte der Eisbär mit tiefer Stimme.
«Du kennst meinen Namen?»
«Du sagst ihn…

von Frank Tegenthoff

Ehe Erinnerungen verblassen und verstummen,
dennoch neue Worte erfinden, in fremde Sprachen entrückt
und gemeißelt in Ton - eine Unendliche und Schöpfung
aus einem Traum. Entrissen. In Purpur getaucht.
Dort brandet…

von Michael Dahm

Professor Johnson wollte und konnte nicht mehr. Die Langeweile fraß ihn auf.
Jedes Mal, wenn der Mars einen fahren ließ oder wenn jemand dachte, das Marsgesicht hätte gelächelt, dann musste er wieder hier hoch.
Natürlich war er DIE…

von bernd tunn tetje

Die zerfetzten Segel
flauten im lauen Wind.
Ein altes Segelschiff
schob sich an den Kai.

Ein unsichtbares Band
in meiner Seele straffte sich.
Wider meines Willes
zog es mich dorthin.

Über…

Seiten

Was heute als 'Fantasy' klassifiziert wird, ist keine Erfindung der Neuzeit. Wer klassische Sagen kennt, in denen es von Göttern, Halbgöttern, Fabelwesen, Drachen und Zauberern nur so wimmelt, weiß, dass das historische Genre der so genannten "Phantastik" entsprechend auch nur als Bindeglied zwischen Mythologie und Moderne fungiert. Vorherrschender Eskapismus dient der Vereinfachung notwendiger Hintergrundszenarien.

Im Unterschied zu realitätsverbundenen Geschichten werden im Bereich der 'Fantasy' Protagonisten und Zustände in eine mehr oder weniger fiktive Umgebung eingebaut, die einem Autor die komplette Kontrolle über sämtliche darzustellenden Details eines Werkes überträgt. Logik, Verhaltensmuster, Regelnoder Äußerlichkeiten aus der uns bekannten Realität gelten nur noch bedingt oder gar nicht mehr - die Möglichkeiten weiten sich aus ins Unbegreifliche. Zugleich erhält der Leser eine Eintrittskarte in Gedankenwelten, die er sich -losgelöst von realen Vorgaben- gedanklich selbst erschaffen darf  … ganz nach Belieben und den Möglichkeiten seiner spezifischen Vorstellungsgabe, angeregt durch die Worte des Autors.