Fantasy ✓ Geschichten, Abhandlungen oder Erzählungen zum Thema

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von Juliana Modoi
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von Jürgen Skupniewski-Fernandez
von Helmut Höffken
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von Jürgen Skupniewski-Fernandez
von D.R. Giller
von Sigrid Hartmann
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 112 Texten in dieser Kategorie
von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Einst lag der See der Hoffnung in jenem Tal. In seiner Mitte wuchs der Lebensbaum von
Elfen beschützt. Seine Wurzeln reichten tief ins Wasser, bewacht von einem Fisch, denn ein garstiger Frosch
versuchte sich an ihnen zu vergehen.…

von D.R. Giller

„Überlegen“ über die anderen oder über dieses Wort.? Überlegen, mehrfach von Nutzen, als bedeutender Zweck der Sache? „Überlegen“ ist die Pracht, die lacht mit Macht als Reim in Verdacht oder sich der Sinne hin bewegt..
Eben über Erde…

von Sigrid Hartmann

Hoch über der Erde, dort, wo es besonders kalt ist, verborgen in dicken Wolken, liegt ein Land ganz aus Eis. Nur selten wagt sich ein Sonnenstrahl hierher. Dann schimmert das eisblaue Schloss, das in der Mitte des Landes liegt, zart in den Farben…

von Maik Kühn

Blitze zuckten in unregelmäßigen Abständen am Himmel und erhellten jeweils für wenige Sekunden die eiserne Brücke. Darunter tobte ein schwarz-grauer Fluss, aufgepeitscht durch starke Windböen, getroffen von unzähligen harten Regentropfen. Nur…

von Marco Hauser

Das Muschelmädchen

Die Sonne stand hoch und es war heiss. Doch der alte Fischer arbeitete. Wie er es immer getan hatte. Sein Boot schaukelte auf dem Meer. Den Blick ins Wasser gerichtet, hielt er die Schnur und seine ledrigen Finger…

von Maik Kühn

Kaffeeduft erfüllte das Haus und würde zeitversetzt die übrigen Familienmitglieder peu à peu an den reichlich gedeckten Frühstückstisch locken. Wie jeden Morgen hatte Winfried die erste Mahlzeit des Tages vorbereitet. Er schreckte gerade ein paar…

von Susanna Ka

Schwarz.
Ein flatternder Schatten im Augenwinkel,
an meiner Seite, so lange ich denken kann.

Die Schamanin hebt die Arme
und lässt ein Bild in meinem Geist entstehen.

Wintersonnenwende.
Das Kind in der Wiege…

von Michael Dahm

Wenn sie heute so vor mir stehen, dann sehen sie aus, als könnten sie kein Wässerchen trüben, doch ich weiß es besser.
Ich bin schon einige Jahrhunderte auf dieser Welt und ich werde mich nie an die Launenhaftigkeit und Aggressivität dieser…

von Alf Glocker

So, jetzt will ich auch mal so richtig dreinschlagen! Am besten mache ich das, indem ich eine Geschichte erzähle ...

Als ich noch in die Grunzschule ging, gab es einen Klassen-Feind ... er hieß Donald! Der konnte einerseits alles und…

von Juliana Modoi

Ich weiß, ich werde dich niemals finden. Höchstwahrscheinlich warst du nur ein Trugbild. Doch suchen werde ich dich immer, solange ich lebe und auch nach dem Tod. Wer jemals von deiner Anwesenheit etwas ahnte, der hat ewig Sehnsucht nach dir. Für…

von D.R. Giller

Wie ein Tausendfüßler, der durch die Zeilen des Bücherregals wandert um keinen Anfang und Ende wirbt, nur zwischen den Zeilen erbt, der mal alle Zigtausend Meilen rastet, bis es im Kasten passt, aufrundet ein neues Zitat in Welten verkündet, fußt…

von Alfred Mertens

Nach 30 Jahren treffen sich das erste mal 3 Freunde mit Ali aus Schulzeiten… Nach einigen Gläsern verabschiedet sich Ali Richtung Toilette. Die anderen fangen an über ihren ganzen Stolz zu berichten!

Der erste meint:
„Mein Sohn ist…

von Michael Dahm

Es ist Winter, tiefer, tiefer Winter.
Seit Tagen hat es unaufhörlich geschneit, so dass die Schneedecke auf mindestens zwei Meter angestiegen ist.
Für uns Flachland-Tiroler läuft bei solchen Mengen gar nichts mehr. Alle Straßen, Wege…

von Max Dernet



Ein frisch ausgewilderter Reißwolf sah von seinem Nest aus Altpapier eine Nacktschnecke durchs Gras kriechen; und weil es früher Morgen war glitzerte ihre Spur lang und silbrig in der Sonne.


‚Wie kann man nur so schleimig sein’, fragte…

von Asja Aditi

Die Welt versank am Morgen in einem gräulichen Nebel. -Nebel oder Asche?- Die Welt verlor ihre Farben. Ihre bunten, lebensfrohen Farben. Stumpfigkeit blieb das einzig bleibende Wort in meinem angeblich aberwitzigen und kleinbürgerlichen Kopf.…

von Nicole Rieger

Flirrende Hitze, Staub und die Trägheit des Sommers prägten den Morgen im tiefsten Alabama. Winzige Wölkchen zogen an dem blassblauen Himmel ihre Bahn und verschwanden am Horizont. Alan Mullholland saß in dem verbeulten Greyhound-Bus. Jeder…

von Alfred Mertens

Ich hatte Urlaub genommen, ich musste einfach heraus aus der Enge der Stadt, aus dem Getriebenwerden durch das vermeintliche Muß des täglichen Einerlei. Ich war lufthungrig, einmal wieder ohne Schlips und Kragen die Füße vertreten, die Freiheit…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Die Mönche brachten unbekannte, wohlduftende Essenzen mit. Jeder, der an einer Krankheit litt, ein
Gebrechen hatte, Schmerzen verspürte, wurde von ihnen versorgt. Die heilenden Salben und Tinkturen
entfalteten sofort ihre Wirkung und…

von Michael Dahm

Vor vielen, vielen Jahren lebte in einem Land hoch oben im Norden ein Volk. Es nährte sich von Ackerbau und Viehzucht, ging fischen und jagen und war friedfertig zu jedermann.
Doch lange schon ist dieses Volk verschwunden, so lange schon,…

von Alf Glocker

Nachdem ich selbst unglaublich eingebildet und sehr von mir eingenommen bin, zelebriere ich manchmal geradezu öffentliche Verbeugungen. Dann gebe ich zu, wen ich bewundere – das sind nicht wenige! Schier grenzenlos bewundere ich meinen Freund…

von Marco Hauser

1. Der überhebliche Prinz
In einem wunderschönen Schloss lebte einst ein Prinz. Er hatte alles, was das Herz begehrte und sogar noch mehr. Eine gedeckte Tafel, ein schönes Heim und Diener, die ihm jeden Wunsch von den Augen ablasen.

Ich
von Michael Dahm

Ich selbst weiß nicht, wer ich bin, woher ich komme, wer meine Eltern sind und meine Geschwister.
Man fand mich eines Tages nackt am Waldrand, ohne Sprache und ohne Erinnerung an etwas.
Doch das ist lange her …
Wer mich kennt,…

von Michael Dahm

Es war wie ein kurzes Aufblitzen und er wusste, nun war es so weit. Der Bewußtseinschip, über lange Zeit von ihm getrennt, war ihm soeben von Leika, der guten Seele von Prometheus 3, eingesetzt worden.
Er löste sich aus seiner Halterung und…

von Michael Dahm

Ich bin durch – mit den Weibchen der Gattung „Homo sapiens sapiens".
Dafür, dass sie für eine Art stehen, die vernunftbegabt sein soll, sind sie mir persönlich viel zu unvernünftig und kompliziert.
Sicher, man kann sie nicht alle über…

von D.R. Giller

Es fing damit an, als mein Tagesausflug ´´natürlich in Zürich´´ abrupt sein Ende nahm. Man hat mich verhaftet, da ich mich an Orten und Geschehen vom Wortspiel gerne zur Umsetzung, in eigenwilliger, skurriler Kunstform leiten ließ. Also sozusagen…

von Susanna Ka

Es war ein kalter mondloser Abend, der letzte im Oktober. Noiry schmiegte sich in den Schatten einer Maurer. Schon seit geraumer Zeit beobachtete sie die große Doppeltür in dem Haus auf der anderen Straßenseite. Immer wieder kamen Leute und…

von D.R. Giller

Transparente Gänge verlaufen in Träumen
vorwärts erproben um die eine Falltür..
Wer wird betreten, daraus irrt ein
überrollen am End‘ verbleibt, wo Ewigkeit
andauert Führung – Zukunftsrätsel
ausgespielt, wem nicht…

von Helmut Höffken

»Manche glauben, dass die Seelen von Meerjungfrauen, Wassermännern oder anderen Fischmenschen niemals den Himmel erreichen, weil sie mit den Wellen gehen. In Wahrheit aber finden sie ihren Frieden an den tiefsten Stellen der Ozeane, bis sie im…

von Frank Tegenthoff

,,Wir rasen der Tiefe entgegen. Machtlos. In Wirklichkeit ist es der Himmel...", so hat es Anonymus vor Augen. Er spürt einen feinen Luftzug,wie er durch seine Gedanken weht, sich an ihm saugt und sich wieder verflüchtigt. Mittendrin im Satz,…

von Alf Glocker

Warum halte ich mich auf, wo ich mich aufhalte? Nein, damit meine ich nicht mein Haus, meine Stadt, Mitteleuropa, die Erde, das Sonnensystem, die Milchstraße, den Galaxienhaufen, das Universum, sondern das Jetzt. Hier, im Jetzt, ist es ganz schön…

von Miya Jehle

Die Kellnerbörse lag geöffnet auf Tisch 17 des oberen Gastraums prall gefüllt mit Geldscheinen am Ende eines geschäftlich erfolgreichen Tages im Café am Mühlbach.
Susanne war mit dem Oberkörper über die Lehne des vor dem Tisch stehenden…

von Frank Tegenthoff

Ehe Erinnerungen verblassen und verstummen,
dennoch neue Worte erfinden, in fremde Sprachen entrückt
und gemeißelt in Ton - eine Unendliche und Schöpfung
aus einem Traum. Entrissen. In Purpur getaucht.
Dort brandet…

von bernd tunn tetje

Die zerfetzten Segel
flauten im lauen Wind.
Ein altes Segelschiff
schob sich an den Kai.

Ein unsichtbares Band
in meiner Seele straffte sich.
Wider meines Willes
zog es mich dorthin.

Über…

von Michael Dahm

Die Stimme erklang Sonntag ,morgens um vier.
,,Mein Name ist Gott, Joseph Gott und ich bin Molekularphysiker an der Universität in Göttingen. Ich habe nach jahrelangen Forschungen herausgefunden, das es in der Tat einen Mikrokosmos gibt.…

von Frank Tegenthoff

,, Einem Abenteuer hinterher jagen", so wollte es Anonymus und sah die Reise von Lilly und Robbo schon voraus - entgegen dem Nordwind bis zum nördlichsten Eismeer. Und bis dorthin mag auch ein Mister Speed nicht so schnell zu kommen, um ihm beim…

Seiten

Was heute als 'Fantasy' klassifiziert wird, ist keine Erfindung der Neuzeit. Wer klassische Sagen kennt, in denen es von Göttern, Halbgöttern, Fabelwesen, Drachen und Zauberern nur so wimmelt, weiß, dass das historische Genre der so genannten "Phantastik" entsprechend auch nur als Bindeglied zwischen Mythologie und Moderne fungiert. Vorherrschender Eskapismus dient der Vereinfachung notwendiger Hintergrundszenarien.

Im Unterschied zu realitätsverbundenen Geschichten werden im Bereich der 'Fantasy' Protagonisten und Zustände in eine mehr oder weniger fiktive Umgebung eingebaut, die einem Autor die komplette Kontrolle über sämtliche darzustellenden Details eines Werkes überträgt. Logik, Verhaltensmuster, Regelnoder Äußerlichkeiten aus der uns bekannten Realität gelten nur noch bedingt oder gar nicht mehr - die Möglichkeiten weiten sich aus ins Unbegreifliche. Zugleich erhält der Leser eine Eintrittskarte in Gedankenwelten, die er sich -losgelöst von realen Vorgaben- gedanklich selbst erschaffen darf  … ganz nach Belieben und den Möglichkeiten seiner spezifischen Vorstellungsgabe, angeregt durch die Worte des Autors.