Fantasy ✓ Geschichten, Abhandlungen oder Erzählungen zum Thema

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von Juliana Modoi
von Tilly Boesche-Zacharow
von Tilly Boesche-Zacharow
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von Eliza Doolittle
von Miya Jehle
von Michael Dahm
die schönsten
von Juliana Modoi
von Tilly Boesche-Zacharow
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 95 Texten in dieser Kategorie
von Juliana Modoi

Ich weiß, ich werde dich niemals finden. Höchstwahrscheinlich warst du nur ein Trugbild. Doch suchen werde ich dich immer, solange ich lebe und auch nach dem Tod. Wer jemals von deiner Anwesenheit etwas ahnte, der hat ewig Sehnsucht nach dir. Für…

von Tilly Boesche-Zacharow

Als Re-in-zach, der Steinzeitmensch, vor seine Höhle trat, in der sich seine Weiber tummelten, schwang er unternehmungslustig die Keule. Er wollte auf die Jagd gehen. Nicht nur, um seinen Frauen einen besonderen Festtagsbraten zu bringen, sondern…

von Max Dernet



Ein frisch ausgewilderter Reißwolf sah von seinem Nest aus Altpapier eine Nacktschnecke durchs Gras kriechen; und weil es früher Morgen war glitzerte ihre Spur lang und silbrig in der Sonne.


‚Wie kann man nur so schleimig sein’, fragte…

von Tilly Boesche-Zacharow

Das Mädchen kam die Straße entlang. Es war blaß, und seine Haare wirkten wie stumpfes Gold. Die Kleider, die es trug, waren nicht ganz modern, wie es Mädchen ihres Alters sonst zu tragen pflegten. Es war die Zeit Mary Quandts, der Mini-Göttin.…

von Sigrid Hartmann

Hoch über der Erde, dort, wo es besonders kalt ist, verborgen in dicken Wolken, liegt ein Land ganz aus Eis. Nur selten wagt sich ein Sonnenstrahl hierher. Dann schimmert das eisblaue Schloss, das in der Mitte des Landes liegt, zart in den Farben…

von D.R. Giller

„Überlegen“ über die anderen oder über dieses Wort.? Überlegen, mehrfach von Nutzen, als bedeutender Zweck der Sache? „Überlegen“ ist die Pracht, die lacht mit Macht als Reim in Verdacht oder sich der Sinne hin bewegt..
Eben über Erde…

von Susanna Ka

Schwarz.
Ein flatternder Schatten im Augenwinkel,
an meiner Seite, so lange ich denken kann.

Die Schamanin hebt die Arme
und lässt ein Bild in meinem Geist entstehen.

Wintersonnenwende.
Das Kind in der Wiege…

von Michael Dahm

Wenn sie heute so vor mir stehen, dann sehen sie aus, als könnten sie kein Wässerchen trüben, doch ich weiß es besser.
Ich bin schon einige Jahrhunderte auf dieser Welt und ich werde mich nie an die Launenhaftigkeit und Aggressivität dieser…

von Alf Glocker

So, jetzt will ich auch mal so richtig dreinschlagen! Am besten mache ich das, indem ich eine Geschichte erzähle ...

Als ich noch in die Grunzschule ging, gab es einen Klassen-Feind ... er hieß Donald! Der konnte einerseits alles und…

von D.R. Giller

Wie ein Tausendfüßler, der durch die Zeilen des Bücherregals wandert um keinen Anfang und Ende wirbt, nur zwischen den Zeilen erbt, der mal alle Zigtausend Meilen rastet, bis es im Kasten passt, aufrundet ein neues Zitat in Welten verkündet, fußt…

von Alfred Mertens

Nach 30 Jahren treffen sich das erste mal 3 Freunde mit Ali aus Schulzeiten… Nach einigen Gläsern verabschiedet sich Ali Richtung Toilette. Die anderen fangen an über ihren ganzen Stolz zu berichten!

Der erste meint:
„Mein Sohn ist…

von Alfred Mertens

Ich hatte Urlaub genommen, ich musste einfach heraus aus der Enge der Stadt, aus dem Getriebenwerden durch das vermeintliche Muß des täglichen Einerlei. Ich war lufthungrig, einmal wieder ohne Schlips und Kragen die Füße vertreten, die Freiheit…

von Nicole Rieger

Flirrende Hitze, Staub und die Trägheit des Sommers prägten den Morgen im tiefsten Alabama. Winzige Wölkchen zogen an dem blassblauen Himmel ihre Bahn und verschwanden am Horizont. Alan Mullholland saß in dem verbeulten Greyhound-Bus. Jeder…

von Michael Dahm

Vor vielen, vielen Jahren lebte in einem Land hoch oben im Norden ein Volk. Es nährte sich von Ackerbau und Viehzucht, ging fischen und jagen und war friedfertig zu jedermann.
Doch lange schon ist dieses Volk verschwunden, so lange schon,…

von Alf Glocker

Nachdem ich selbst unglaublich eingebildet und sehr von mir eingenommen bin, zelebriere ich manchmal geradezu öffentliche Verbeugungen. Dann gebe ich zu, wen ich bewundere – das sind nicht wenige! Schier grenzenlos bewundere ich meinen Freund…

von Michael Dahm

Es ist Winter, tiefer, tiefer Winter.
Seit Tagen hat es unaufhörlich geschneit, so dass die Schneedecke auf mindestens zwei Meter angestiegen ist.
Für uns Flachland-Tiroler läuft bei solchen Mengen gar nichts mehr. Alle Straßen, Wege…

von marie mehrfeld

Ich bin ein hellbrauner Miniteddy und heiße Umpf. Nur fünfeinhalb Zentimeter bin ich hoch. Meine Augen sind blitzblank, klein schwarz und rund. An Ohren und Pfoten bin ich abgehaart. Sitzen kann ich, stehen und liegen. Kann Beine und Arme in die…

von Susanna Ka

Es war ein kalter mondloser Abend, der letzte im Oktober. Noiry schmiegte sich in den Schatten einer Maurer. Schon seit geraumer Zeit beobachtete sie die große Doppeltür in dem Haus auf der anderen Straßenseite. Immer wieder kamen Leute und…

von Michael Dahm

Ich bin durch – mit den Weibchen der Gattung „Homo sapiens sapiens".
Dafür, dass sie für eine Art stehen, die vernunftbegabt sein soll, sind sie mir persönlich viel zu unvernünftig und kompliziert.
Sicher, man kann sie nicht alle über…

Ich
von Michael Dahm

Ich selbst weiß nicht, wer ich bin, woher ich komme, wer meine Eltern sind und meine Geschwister.
Man fand mich eines Tages nackt am Waldrand, ohne Sprache und ohne Erinnerung an etwas.
Doch das ist lange her …
Wer mich kennt,…

von Michael Dahm

Die Stimme erklang Sonntag ,morgens um vier.
,,Mein Name ist Gott, Joseph Gott und ich bin Molekularphysiker an der Universität in Göttingen. Ich habe nach jahrelangen Forschungen herausgefunden, das es in der Tat einen Mikrokosmos gibt.…

von Markus Leutwyler

Als ich heute das Eisfach im Kühlschrank öffnete, schaute mich ein winzig kleiner Eisbär aus noch kleineren, schwarzen Äuglein an.
«Hallo Markus», sagte der Eisbär mit tiefer Stimme.
«Du kennst meinen Namen?»
«Du sagst ihn…

von * noé *

Jahrtausende wurde es geheim gehalten, was man auf der Spitze des Berges Ararat gefunden hatte. Zwischen versteinerten Holzbohlen wie von einem Schiff oder Spanten von einem gigantischen Kahn lag ein Objekt, das nicht in die Zeit passen wollte,…

von Miya Jehle

Die Kellnerbörse lag geöffnet auf Tisch 17 des oberen Gastraums prall gefüllt mit Geldscheinen am Ende eines geschäftlich erfolgreichen Tages im Café am Mühlbach.
Susanne war mit dem Oberkörper über die Lehne des vor dem Tisch stehenden…

von Michael Dahm

Professor Johnson wollte und konnte nicht mehr. Die Langeweile fraß ihn auf.
Jedes Mal, wenn der Mars einen fahren ließ oder wenn jemand dachte, das Marsgesicht hätte gelächelt, dann musste er wieder hier hoch.
Natürlich war er DIE…

von Marco Hauser

1. Der überhebliche Prinz
In einem wunderschönen Schloss lebte einst ein Prinz. Er hatte alles, was das Herz begehrte und sogar noch mehr. Eine gedeckte Tafel, ein schönes Heim und Diener, die ihm jeden Wunsch von den Augen ablasen.

von Alf Glocker

Warum halte ich mich auf, wo ich mich aufhalte? Nein, damit meine ich nicht mein Haus, meine Stadt, Mitteleuropa, die Erde, das Sonnensystem, die Milchstraße, den Galaxienhaufen, das Universum, sondern das Jetzt. Hier, im Jetzt, ist es ganz schön…

von Alf Glocker

Es war einmal, vor keiner kleinen Ewigkeit, die Engel saßen gerade beim Ambrosia-Essen, manche sangen auch das Hosianna, das Hemdiluja, oder das Hutilori (alles von Schuhbert und sehr rockig), wieder andere stellten gerade den allerneuesten…

von Janna Charlotte Eisenbeiß

Als Annie dem nachtschwarzen Each Uisge zum ersten Mal begegnete war sie acht Jahre alt. Wie jedes andere Kind kannte natürlich auch sie die Geschichten über die Wasserpferde, die Kinder zu sich lockten und diese verführten, auf ihnen zu reiten.…

von Petra Bansemer

Ich vermisse dich so unendlich. Meine Sehnsucht nach dir zerreißt mein Herz. Es tut weh. Wie kann ich diesen Schmerz nur lindern? Ich kenne keine Medizin, die es vermag, meinen Sehnsuchtsschmerz zu lindern oder vollständig aufzulösen.

So…

von Alf Glocker

Wir Deutschen sind allgemein bekannt dafür, daß wir Autos lieben, nichtwahr?! Sehen wir jetzt einfach mal davon ab, daß uns das in die Nähe von Abgas-Sympathisanten bringt, dann muss man doch einfach zugeben: die Deutschen sind nett! Das merkt…

von Robert Funk

Ein Maler, der sich Regentag nannte, gab sich diesen Künstlernamen weil er der Meinung war, dass alle Bilder, die er an einem regnerischen Tag gemalt hatte, besser waren, als jene, die er an Tagen gemalt hatte, an denen es nicht regnete. Um immer…

von Annelie Kelch

Vor unendlich langer Zeit, als der Regenwald am Amazonas noch nahezu uner­forscht und grenzenlos weit war, gerade so, wie Gott ihn sich ausgedacht und er­schaffen hatte, lebte in dessen smaragdgrüner Tiefe ein Indianerstamm, der sich das…

von Michael Dahm

Vor sehr, sehr langer Zeit, als es die Zeit selbst noch nicht so lange gab, die Flüsse noch klar und die Luft noch sauber war, als die Menschen noch mit den Hühnern schlafen gingen und mit den Hähnen aufstanden … zu jener Zeit begab sich diese…

von Alf Glocker

"Brav Waldi, brav" sage ich und streichle dieses Monstrum aus Bücklingen, dämlicher Demut und geistiger Zweifaltigkeit, das mir in der Vergangenheit die denkbar schlechtesten Dienste erwiesen hat.

Naja, er kann nichts dafür, denke ich mir…

Seiten

Was heute als 'Fantasy' klassifiziert wird, ist keine Erfindung der Neuzeit. Wer klassische Sagen kennt, in denen es von Göttern, Halbgöttern, Fabelwesen, Drachen und Zauberern nur so wimmelt, weiß, dass das historische Genre der so genannten "Phantastik" entsprechend auch nur als Bindeglied zwischen Mythologie und Moderne fungiert. Vorherrschender Eskapismus dient der Vereinfachung notwendiger Hintergrundszenarien.

Im Unterschied zu realitätsverbundenen Geschichten werden im Bereich der 'Fantasy' Protagonisten und Zustände in eine mehr oder weniger fiktive Umgebung eingebaut, die einem Autor die komplette Kontrolle über sämtliche darzustellenden Details eines Werkes überträgt. Logik, Verhaltensmuster, Regelnoder Äußerlichkeiten aus der uns bekannten Realität gelten nur noch bedingt oder gar nicht mehr - die Möglichkeiten weiten sich aus ins Unbegreifliche. Zugleich erhält der Leser eine Eintrittskarte in Gedankenwelten, die er sich -losgelöst von realen Vorgaben- gedanklich selbst erschaffen darf  … ganz nach Belieben und den Möglichkeiten seiner spezifischen Vorstellungsgabe, angeregt durch die Worte des Autors.