Liebe ✓ Liebesgeschichten und weitere Prosa

empfohlene Liebesgeschichten
neue Liebesgeschichten
von Melina Scholz
von Viktor Iversen
von Viktor Iversen
die schönsten Liebesgeschichten
von marie mehrfeld
von Viktor Iversen
von marie mehrfeld
Mitglied

Im Lexikon der Rechtschreibung findet man das oft missbrauchte Wort Liebe eingesperrt zwischen Lidrand und Liebermann. Es stammt aus dem Althochdeutschen, Liubi heißt Gunst oder Freundlichkeit. Die antike griechische Literatur und Philosophie…

von Elise Renoir
Mitglied

Du,
ich habe dich geliebt, seit ich dich zum ersten Mal gesehen habe.
Ich habe nichts anderes mehr gesehen.
Nur dich.
Ich war blind vor Liebe.
Wenn ich meine Augen in der Nacht geschlossen hielt und in meinen Träumen…

von Viktor Iversen
Mitglied

Ich gehe fort, um wieder zu kommen.
Ich komme wieder, um zu gehen.

Ich war verloren; des Sohnes Bürde.
Ich werde gefunden; des Vaters Stolz.

So kam ich wieder als Junge;
Und gehe fort als Mann.

von Johanna Blau
Mitglied

Die Geschichte der kleinen Meerjungfrau hat mich als Kind gepackt. Diese Seele, die das Gewohnte aufgibt, um sich der Liebe und dem Fremden hinzugeben. Es ist für mich nicht die Opferbereitschaft gewesen, die mich angesprochen hat – eher ihre…

von Tanja Grün
Mitglied

Ria strahlte mich an und ihre silbergrauen Locken leuchteten in der Sonne. Komm, sagte sie, jetzt sind wir zwei alte Witwen, lass uns in die Konditorei gehen und Torte essen. Das machen wir jetzt so lange, bis wir nicht mehr können.
Ria,…

von Susanna Ka
Mitglied

„Soll ich ihn in Geschenkpapier packen?“
Das Lächeln in den Augen des Ladenbesitzers verwirrte Anna …
„Nein Danke“, lächelte sie tapfer zurück „der ist für mich.“
Er nickte. Dann zauberte er eine geblümte Papiertüte unter dem…

von Rainer Maria Rilke
Bibliothek

„…den 24. November 1663 wurde Otto von Rilke / auf Langenau / Gränitz und Ziegra / zu Linda mit seines in Ungarn gefallenen Bruders Christoph hinterlassenem Anteile am Gute Linda beliehen; doch mußte er einen Revers ausstellen / nach welchem die…

von Doris Müller
Mitglied

Amor sprach zum Herzen: „Höre auf Dein Herz!“ woraufhin das Herz erwiderte: „Diesmal hat Dein Pfeil mich so tief getroffen, dass ich mich von den Schmerzen eine gefühlte Unendlichkeit erholen muss und eine lange Pause von Dir brauche, um zu…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Mitglied

„Du wirkst so verträumt auf deiner Decke auf der blühenden Wiese. Denkst du an was Bestimmtes?“,
wollte sie wissen. Kniete sich nieder, legte sich an seine Seite und verschränkte ihre Arme hinter den Kopf. Sie schauten regungslos und…

von Sven Brodbeck
Mitglied

Ich muss dort nicht hin. Du bist dort nicht.

Die Rue Madame entlanglaufen, bis zur Hausnummer 29, das Haus sehen, in dem Camus zuletzt mit Francine und den beiden Kindern Jean und Catherine wohnte.
In die Provence, Camus Haus in…

von Ida Majim
Mitglied

Die Tragik – gerade die der Zerstörung von Identitäten und Individuen – gibt Stücken und Texten Tiefe und Anerkennung. Das Tragische zu beschreiben, in größter Einfühlsamkeit und verstörendster Ehrlichkeit, in akribischster Präzision, vereint…

von Edisa Letic
Mitglied

Ich kann dir nicht versprechen, dass das Leben ohne Enttäuschungen sein wird!
Ich kann dir nicht versprechen,dass das Leben immer leicht wird!
Ich kann dir nicht versprechen, dass das Leben nur von den schönen Dingen geprägt ist!…

von Theresa Leseeule
Mitglied

Die Regentropfen an der Fensterscheibe sahen mittlerweile aus wie ein einziger großer Tropfen. Es wurden immer mehr, sodass man nicht mehr spezifisch erkennen konnte, dass es eigentlich ganz viele waren.
Die Menschen draußen liefen hektisch…

von Maria Lee
Mitglied

Sieben Monate war es schon her.
Sieben Monate seit er gegangen war, seit sie ihn das letzte Mal gesehen hatte.
Sie stand in ihrem kleinen Apartment. Viel hatte sie nicht, bloß eine kleine Küche, Bad und Schlafzimmer. Doch sie hatte…

von Somos Eleen
Mitglied

Durch und durch
überwunden
das Streben, in Allem
zuerst das
ICH
zu entdecken.
Erst geneigte Köpfe
entdecken das
DU.

von Angelika Zädow
Mitglied

Ein kleiner Tisch mitten in der Atelierwerkstatt. Unzählige bunte Klekse auf der Tischplatte. Farbpaletten, Pinsel in verschiedenen Größen, Spachtel und Papierfetzen stapeln sich.
An einer Ecke sitzt Sabrina auf dem Drehhocker. Sie schaut…

von Viktor Iversen
Mitglied

Ich will aufstehen; kochen den Kaffee des Lebens,
während alle anderen auf der Welt noch schlafen.
Ich möchte wecken euch, mit dem lieblichen Duft
des bitteren Weckers.

Noch bevor die Zeitungen schreiben können,

von Uwe Kraus
Mitglied

ich bin kein feldherr regiere nicht über der menschen königswelt bins nicht der sich dreht im goldnen bett bin nicht gewaschen durch die platinen vorhänge und trage auch kein see im ohr:
doch du bist klein geschmeidig und aus gold das herz…

von Aloha Samahel
Mitglied

Beschwerlicher und anstrengender werden die Lebenstage.
Schwierig und mühsam wird das Besteigen der Lebensleiter.
Sonnig, aber auch immer mehr wolkenverhangen ist der beschrittene Lebensweg.
Der Körper müde und gebeugt von den…

von Edisa Letic
Mitglied

Im Hier und Jetzt und doch nicht da.
Verfolgt von dem was war.
Keine Kraft für das was kommt.
Zuviel geschehen, zu sehr gebrochen.
Sich selbst verloren, und nun gefangen.
Auf Schritt und Tritt verfolgt sie dich.…

von Alf Glocker
Mitglied

Die Nacht hat sich zu einem schwarzen Kreis um mich zusammengezogen. Die Lebenslast hat mich auf einen Stuhl gedrückt. Sie ist schier unerträglich geworden.

Vor mir liegt ein Witchboard. Ich habe es angefertigt, um in Verbindung zu treten…

von Fiora Meriano
Mitglied

Wie wäre es wohl eine körperlose Seele zu seien ?
An überhaupt keinen Körper gebunden zu seien ?
Wie wäre es von Nichts bestimmt zu werden, das du nicht auch bestimmen kannst ?
Schwebend wie die Vögel auf den Luftströmen.

von Aloha Samahel
Mitglied

Sehnsucht
Die Suche nach dem Sein
Sehnsüchtig erwarte ich dich

Hoffnung
Ein Funkenflug am Horizont
Hoffnungsvoll begegne ich dir

Glaube
Die nicht sichtbare Sichtweise
Glaubhaft hältst du mich in…

von Willi Gaudeck
Mitglied

Himmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt,
zwischen äußerster Freude und extremer Niedergeschlagenheit wechselnd würde ich meinen Rucksack packen,
in die Freiheit laufen und gefühlt nie wiederkommen. Meine Koffer mit der Last, Gedanken…

von Viktor Iversen
Mitglied

Ich versinke in meinem Dasein, während das Leben an mir vorbei zieht.
Die Schmerzen blenden die Wahrnehmung, welche ich versuche zu
schärfen. Ich suche Stille; Stille vermag dem gesamten Chaos ein
Gesicht zu verschaffen, dem ich…

von Johanna Weiß
Mitglied

Zaghaft ziehen sich zwei Zikaden zurück in ihr Zuhause.
Ich schaue zu, wie sie zankend zum Zitronenbaum gehen.
In meinem kleinen Garten mit Zimt und Zuckerrohr
Zierpflanzen die gar keine echten Pflanzen sind!
„Genauso,…

von Stephanie Schader
Mitglied

Was bedeutet eigentlich Liebe?

Wie oft sagen wir zu unserem Partner, unserer Partnerin >Ich liebe dich<?
Sagen wir dies nie oder gebrauchen wir diese so oft genannten, magischen drei Worte inflationär?

Wenn wir >Ich…

von Johanna Blau
Mitglied

Durch eine Linse betrachte ich dich, mit einem Knopfdruck mache ich mir ein Bild von dir. Dabei verlierst du weder deine Seele noch dein Leben. Du bist ein Schmetterling und sitzt auf einem Brombeerblatt. Was siehst du Schmetterling mit deinen…

von Edisa Letic
Mitglied

Zwei Herzen gebrochen und mit Narben verseht,
Doch Glaube und Hoffnung an uns besteht!
Vertrauen fällt uns nicht mehr leicht,
auch wenn der eine,dem anderen
von der Seite nicht weicht!
Vergeben und vergessen, ist…

von René Oberholzer
Mitglied

Sie fährt jede Woche einmal von A nach B und wieder zurück. Mit dem Fahrrad, 7,6 Kilometer. Sie mag den Verkehr auf der Strasse nicht.

In A wohnt sie, in B wohnt er. Und das schon lange, seit ihrer Schulzeit. Sie wendet jeweils vor seinem…

von Viktor Iversen
Mitglied

Des neuen Jahres Zeit
Beginnt von nun an; seid bereit,

wappnet euch, so ist Er geboren
und Er ist zum Heiland auserkoren.

Gesegnet sei die angebrochene Epoche des zeitlichen Seins,
so ebenet der Herr, des Weges…

von Martha lds
Mitglied

Über spießige Schatten der Vergangenheit und euphorische Konjunktive

Dieses Jahr werde ich Silberne Hochzeit haben. Ich werde im September 300 Monate, 1.304,46 Wochen, 9.131,25 Tage, 219.150 Stunden, 13.149.000 Minuten, 788.940.000…

von Elly Land
Mitglied

Wenn man jemandem weh getan hat,
wird es jedoch nie mehr tun, dann...
darf man demjenigen sagen : „ich war das nicht“

Wenn man jemanden getötet hat,
man es wissentlich nie wieder tun kann, dann...
darf man sagen: „…

von Petra Bansemer
Mitglied

Ich liebe meine Eltern, denn ich bin ein Teil ihrer Einzigartigkeit.
Jeder erlebte Tag ist wunderbar, und jeder weitere Augenblick wird es sein. Unser Familienband umschließt uns in Liebe und Vertrauen.
Auf diese Momente freue ich…

von Heinz Helm-Karrock
Mitglied

Ich war in die Dornen gefallen
Und sah wieder Licht

Ich war in den Sümpfen, watend,
Und fand wieder festen Boden

Ich war in der Finsternis gefangen
Und hörte deine Stimme

Ich war ruhelos, ohne Hoffnung…

von Dennis Wiebe
Mitglied

Schnappatmung, ein pulsierendes Herz, Gänsehaut, wenn ich dich berühre. Dein zufriedenes Grinsen, wenn du auf mir einschläfst, die Schlafmütze, wenn wir gemeinsam aufwachen. Dich in die Arme zu nehmen, wenn wir uns lange nicht mehr gesehen haben…

von Theresa Leseeule
Mitglied

Der Regen traf auf den Boden und bildete beim Aufprall kleine 'Hütchen', wie meine Mutter sie immer nannte. Sie hatte diese Bezeichnung von ihrem Opa, der der Meinung war, dass wenn es 'Hütchen' regnete, eben dieser noch den ganzen Tag anhalten…

von Anna Lenz
Mitglied

Ich stand in der Küche und mich kitzelte ein Geruch in der Nase. Im ersten Moment wusste ich nicht genau was es für ein Geruch es war, aber er erinnerte mich an etwas. Während ich also weiter die Spülmaschine einräumte, schweiften meine Gedanken…

von Melina Keuer
Mitglied

Ein neues Jahr. Für mich hat die Zahl, die sich am Ende des Datums nun ändert genauso viel Bedeutung wie jede andere Sekunde und Stunde, wie jeder andere Tag der Illusion, die wir Zeit nennen. In diesem wertvollen Moment so wie jenen anderen…

von Stephanie Schader
Mitglied

In diesem Moment

In diesem Moment kann ich in den Himmel sehen und die unterschiedlichen Wolken in all ihren Formen und Größen beobachten und bewundern.

In diesem Moment darf ich den Vögeln lauschen, ihren wundervollen Gesang…

von Aloha Samahel
Mitglied

Unverzichtbar und bedeutungsvoll
Starker Ausdruck der Persönlichkeit
Geben und empfangen
Mit großer Freude und Dankbarkeit
Offen und einladend
Sei in meinem Herzen willkommen
Zeigend und mahnend
Die…

von Almuth Wessel
Mitglied

Der goldene Käfig

Eigentlich hätte er zufrieden sein können mit seinem Leben...
Wenn er Rückschau hielt, spielte ein zufriedenes Lächeln um seinen Mund, denn er hatte viel erreicht. Er hatte sich hochgearbeitet aus ärmlichen…

von Martha lds
Mitglied

Er sammelte ihr Schweigen
in einem Korb.
Als er randvoll war,
spitzte er nochmal
seine Ohren,
um zu hören,
ob ihre Stille
ihm doch noch
etwas zu sagen hatte.
Alles blieb stumm.
Er nahm…

von Aloha Samahel
Mitglied

Gelesen und gespürt das Besondere
Aufgenommen in meine geistige Gedankenwelt
Unsichtbar festgehalten in nicht so guten Stunden
Angeknüpft an manch sehr lose Stelle
Die Bedeutsamkeit immer mehr verstanden
Aus…

von Anna Lenz
Mitglied

Generation Y - Generation Beziehungsunfähig. Sind wir das? Ist es uns noch möglich eine Beziehung zu führen, die für immer hält. Oder führen wir Beziehungen mit einem Verfallsdatum. Wenn wir dieses Datum erreicht haben, dann verabschieden wir uns…

von Jessica Misio
Mitglied

Herbst |Sommer|
Nebel |Lauer Sommerabend|
Nasse Blätter auf dem Trottoir |Aufsteigende Wärme vom Asphalt|
Kalter Wind die Gemeindehalle am Red River umgarnt, moderne Partymusik sie beheizt.
|Eine Rockband die Gemeindehalle…

von Alf Glocker
Mitglied

Auch neue wissenschaftliche Errungenschaften können zu komischen Wirklichkeiten werden, wenn man sie an der richtigen Stelle zum Einsatz bringt. Damit ist selbstverständlich nicht die Atombombe gemeint, nein, aber eine der wirklich umwerfendsten…

von Willi Gaudeck
Mitglied

Moin, meine kleinen Zuckerrüben,

jetzt mal ganz ehrlich und unverblümt mit dem Strauß ins Gesicht.
Ich bin zwar vielleicht nicht Dein Dr. McDreamy, aber wie Du weißt,
wenn man mich näher kennt, schützen starke Fassaden nur…

von Elly Land
Mitglied

Es ist seltsam zu wissen, dass man etwas verloren hat.
Erst recht wenn es etwas ist, das man eigentlich nie hatte.
Eine Fantasie, eine Seifenblase, die zerplatzt, sobald man nach ihr greift.
Ein Feuer, von dem man weiß, dass es…

von Viktor Iversen
Mitglied

Des Seelen Sturm eröffnet
meinem Herzen das Leben.

Der Sturm reißt alles mit;
will nicht stehen lassen des Wesens
Böses Ding. Zerstören, auslöschen
und ausmerzen wollen wir die
LAST.

So fliegt der…

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