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Beitrag 36 - 70 von insgesamt 494 Texten in dieser Kategorie
von Soléa P.

Ein Lichtlein, oh, wie ist es klein –
strahlt tapfer vor sich hin.
Zaubert ein schwaches Schimmerlein,
zur Krippe, hin, zum Jesuskind.

Advent, Advent, singt süß der Chor,
aus Knaben und aus Mädchen.
Lange…

von Joachim Ringelnatz

Tiefe Stunden verrannen.
Wir rührten uns nicht.
In den alten Tannen
Schlief ein Gedicht.

Stieg ein Duft aus dem Heu,
Wie ihn die Heimat nur haucht. – –
Sahst du das Reh, das scheu
Dort aus dem Duster…

von Ingeborg Henrichs

Rosen tragen Blau
Unter zeitenschwerem Sein
Farbe Vollendung

von Axel C. Englert

Nicht JEDE Kerze wirklich brennt –
Für ihren Wirkungskreis „Advent“ …
4 Kerzen fanden es nicht nett:
ERSTER ADVENT?! RUSSISCH ROULETTE!

HITZE?! Kann ICH nicht (v)ertragen!
Geh doch dem Nachbarn an den Kragen ……

von Soléa P.

Döst
Der Abend
Im roten Himmel
Spreche ich mit Gott
Flehend

von Yvonne Zoll

Still öffnen sich mondverhangene Flügelrücken
um zögernd im sonnezaubern innezuhalten wie
frostend Sorgen erzittern in klarem Entzücken

umher sie geflattert wie kreisförmige Schlingen
Umwandern sie uns nie ungedachte…

von Volker Harmgardt

Gezielte Einsamkeit,
plötzlich trifft der Sommer
auf meine kalten Füße.

von Yvonne Zoll

Allverzehrend und von Dauerhaftigkeit
bis zum unverwandten Sonnenuntergang
verbirgt in echter Trauertreue sich
anhaltend Saumseligkeit wie zum Verbleib
ein ungestillter Pfefferminzendurst im
Sauerampfernetz ergeb‘ner…

von Soléa P.

Wiege dich, Blume – im lauen Wind,
trotze allem Weh.
In jede Richtung wende dich,
auch in die Ferne seh.
Mach’s dir und mir noch einmal schön,
bist nicht schuld am Untergang,
friste deine letzten Tage,

von Ingeborg Henrichs

Schweigen
Sich vor Stille verneigen.
Im Sehnsuchtsort sein.
Botschaften,
Versteckt zwischen Zeilen und Weisen
Die die wohlmeinend allbesserwissend
In verstummter Neugier Beredten
Anteilnehmend bezeugen,…

von Angelika Zädow

Ein Stück Ewigkeit in meiner Hand
Zukunftsmusik in meinen Ohren
Morgentraum in stiller Nacht

Klang voll Sehnsucht
meiner Seele Widerhall

Beten haucht Wunschwolken
in Großwort geschwängerte Gegenwart

von Yvonne Zoll

Sterngeschnupper
Daher erwähnt verwebtes Denken
Vom Duseldunst adventener Dauer

Dauerschnuppen
Innenwandig Kältemuster die wie zur
Wärme im Verlorenen verformte Trauer

Trauergelichter
Im Verfangenen…

von marie mehrfeld

Ein müder Wintermorgen
graut dunkel
über meinem Haus,

meine blattlose Buche
hält ihre schwarzen
Äste starr in den
blassen Februarhimmel,

vereinzelte schräg
einfallende Sonnenstrahlen

von Julius Dreyfsandt zu Schlamm

DIE RUHE
 
Die Ruhe ruft mich, meine Liebe
Während ich treibe
Auf den Schatten von heute
Es fehlt mir wirklich das Genießen
Das Atmen macht tiefe Schnitte
 
Nicht, dass ich vom Sterben berührt bin…

von Soléa P.

Im Morgenrot sehe ich dich gehen
beflügelt und mit wehendem Haar
vor dir das Leben – leicht und wunderbar.

Ein letztes Mal drehst du dich um
dein Lachen packt mein Herz
weine still, vor Stolz und Schmerz ...

von Soléa P.

Auf Thujas Spitz` hockt`s Vöglein allein
lässt sich schaukeln vom sachten Wind
die Frühe erwacht mit Sonnenschein
was dieser Tag uns wohl beiden noch bringt ?

Schaue und höre es redselig zwitschern
das Köpfchen…

von Soléa P.

Königlich zieht ein Schwan
seine Bahnen durch alte Straßen
ein neugewonnenes Reich
das Menschen einst aufgaben.

Schwimmt erhaben durch verwinkelte Gassen
jede Biegung, ein neues Ziel
majestätisch, ein Schiff…

von * noé *

Überdacht
vom Altar aus Holz,
seine klotzigen Beine wie tragende Säulen:

Auf dem Marmor abgestellt,
aus dessen zart geädertem Grau
mittig ein Kubus ragt
– anthrazit, porös –
steht ebenda:
eine…

von Soléa P.

Hinter dem Berg
schleicht die Sonne sich davon
wie ein kleiner Dieb

Schwirrende Lichter
über der Stadt wacht die Nacht
der Liebenden

Kletterrosen
überreife Tomaten
offene Wunden

Die…

von Rosemarie Dalkmann

Lautlos geht die Zeit
Streift die Blätter
Von den Bäumen
Zieht die Farben
Aus den Wäldern
Fegt die Träume
Aus den Herzen

von marie mehrfeld

Eine Bachfuge
perlt durch die hölzerne Zeit
und öffnet Herzen.

von Willi Grigor

Es kennt die Blume nicht die Sorgen,
die in Menschenköpfen wachsen.
Es pfeift der Spatz drauf hoch im Norden,
dass es wärmer ist in Sachsen.
Es schaut der Berg von seinem Gipfel
ganz unberührt in schöne Weiten.…

von Willi Grigor

Als sein Leben noch jung war
und die Bauchgegend platt,
als die Zähne noch echt war'n
und die Wangenhaut glatt,
jeder Muskel gern zeigte
wo er ist, was er hat,
ging der Jüngling spazieren
mit Jackett und…

von Julius Dreyfsandt zu Schlamm

ich war jung
und suchte die Zukunft
nicht im Heute

jetzt suche ich
den schönsten Tag
in meiner Vergangenheit,
nun, da ich grauer bin

oder wird der Jüngste Tag
eine Schönheit bringen,
welche…

von Anka Röhr

Worte
pflastern
Wege
und Orte
dazwischen
Schmerzfugen
überzogen
von einer Patina
aus Verdrängen
und
Vergessen

von Annelie Kelch

Frühling besiegt auch den härtesten Winter,
Liebe den übelsten Hass -
unser Tagesgestirn trocknet - auch Tränen -
sogar: en masse.

Ein aufgeschlagenes Knie,
das erinnert fast jedes Kind,
tut irgendwann nicht…

von Monika Laakes

D urch den geliebten Wald streifen
A ugen schweifen lassen
N och mehr erblicken dürfen
K üsse an den Schöpfer
B aden in kristallklarer Luft
A lles grenzenlos genießen
R ennen vor Freude
K indlich staunen…

von Regina Bäcker

Geweitet die Augen,
ausdruckslos und ausgehungert die Gesichter,
voll beladen die verbotenen Schubladen,
mit Lust und Gier,
verbunden mit Glückshormonen,
getriebenes Geschmacksfieber,
verbotene,

von Ingeborg Henrichs

Gewartet hatte mein Herbstherz auf den September
Wollte spüren fühlen sehen schmecken
Erleben all die Ernten der Vollendung
Des Daseins großen Augenblick
Erfahren hat mein Herbstherz
Des Daseins Fluß
Den…

von Yvonne Zoll

An der schiefen Himmelsbeuge
Aufgeschlossen ab gebogen
über jene Glanzkörper gewogen
fröstelnd führt zu wärmeren
Gefilden jener just von
Sternschnuppen verhexte
Zufluchtszauberbergeshort

unumnebelter…

von Monika Jarju

Was mir bleibt
eine magere Sonne
Was ich hatte
geronnen zu Nichts
gestreift von einem alten Glanz
Was ich suchte
suche ich nicht mehr
Was ich bin
verliert Gewissheit und Geheimnis
Nur mein…

von Yvonne Zoll

Abgezogen im
Abend würzige Wolken
Blässe fließend flocht

hierin zur Gegend
Müßig Mühelosigkeit
undeutbar besser

Ragt unauflöslich
vielbegehrt ins Brennen schließt
getaute Tropfen

das…

von Monika Laakes

Und wieder wirst du warten
auf das, was dir angeblich fehlt.
Das Schicksal mischt die Karten,
die du hast nicht vorherbestellt.

Wo mag es sein, das Eine,
das sich vor dir verbirgt?
Ist es das denkbar Ungemeine…

von Willi Grigor

Hör ich im Dorf die Glocken läuten,
dann strömt ein Glück durch mich.
Den Klang der Glocken darf man deuten,
ein jeder ganz für sich.

Wenn Glocken aus dem Kirchturm schlagen,
verlangsamt sich mein Schritt.
Ich…

von Soléa P.

Erstes Morgenrot
Meine Augen strahlen
im Sonnenblumenfeld

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