Akrostichon ✓ Gedichte und Anfänge mit Sinn!

Bild des Akrostichon Akrostichon Iēsoûs Christòs Theoû Yiòs Sōtér (Jesus Christus Gottes Sohn Erlöser): I Ch Th Y S (ἰχθύς ‚ichthýs‘ – Fisch)

Bei einem "Akrostichon" ergibt der Beginn jeder Zeile (von Versen oder Texten) hintereinander gereiht einen Sinn. Das Wort selbst stammt aus dem Griechischen. Neben der Dichtung ist das Akrostichon vor allem auch in der Religion vertreten.

Das wohl bekannteste Buch und Vertreter dieser Form der „verborgenen“ Überlieferung von Informationen ist dabei der Tanach des Judentums. In Deutschland waren Akrostichon eher im Mittelalter beliebt und weit verbreitet. Aber auch heute noch finden sie den Weg in die Literatur und sind verspielte Kunstform verschiedener Autorinnen und Autoren.

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Beitrag 106 - 134 von insgesamt 134 Texten in dieser Kategorie
von Annelie Kelch

W interland - Krähengetön am Himmel
E s weihnachtet sehr
I n unseren Herzen
H immelhochjauchzend
N aht die Heilige Nacht
A ch, trauert der Wald auch dem Sommer noch nach
C herubinen wonnevoll singen
H…

von Alf Glocker

A  ls ihr noch mächtig wart im Geist
R  iet euch derselbe Vorsicht an:
S  o bleibt auf dem probaten Weg!
C  hancenlos seid ihr zumeist,
H  inweggerafft im bösen Wahn.
L  ebt gescheit und niemals träg'!
Ö …

von Annelie Kelch

S ag, Mama, wie viele Tage sind es noch bis zur Heiligen Nacht?
A ch, in knapp vier Tagen ist Weihnachten – endlich vollbracht
N och keine Geschenke und auch keinen Baum
T ortenguss alle und Badeschaum
A usgerechnet heute…

von Somos Eleen

D ein
A nlitz
N immt
K ein
E nde!

von Jürgen Wagner

Ich ging heut' spazier’n,
so mild war die Luft
entdeckte Rosen,
ausnahmslos schön
Ich sah mich dran satt,
wollt' weitergeh‘n
Doch s i e
verströmte ihren Duft

Rezitation:
Sprecher, Musik und Aufnahme: Jürgen Wagner. Melodie nach dem altengl. Lied: Rose, rose, rose, rose Shall I ever see thee red? Aye, marry, that thou wilt An thoult but stay
von Annelie Kelch

D raußen dreadlockt der Morgen …
I ch hefte mir mein Radio ins Ohr, schau auf die Straße hinunter
E in Marsmännchen, neongrün, sitzt auf dem Trittoir, winkt mich herab
N atürlich sause ich prompt die Treppen hinunter
S…

von Ekkehard Walter

K einer half ihm
R ömer kreuzigten ihn
E rlösung war sein Ziel
U mkehr predigte er
Z ukunft gab er

von Birgitta Zörner

MAGNOLIE

M orgenlieder
A tmen
G efühlvoll
N aturliebe
O rpheusvoll
L ichtgebend
I mmerwährender Einigkeit

dringen hin zu mir,
geschenkt von dir

(c) Birgitta Zörner (2016)

von Annelie Kelch

G eht – lasst mich zufrieden; ich hab' schlechte Laune
E ine Geburt ist schließlich kein Kinderspiel; habt ihr mich überhaupt gewollt?
B is die Rente für alle reicht, bin ich wahrscheinlich längst tot
U nd Lehrstellen gibt es…

von Annelie Kelch

R ot ist die Farbe der Liebe
O ft wird aus Liebe Hass
T räume platzen
E in Mann sieht Rot
R atlos stehen wir vor den Trümmern einer Liebe
M it dir gehe ich bis ans Ende der Welt
O hne dich bin ich verloren…

von Annelie Kelch

A ngst vor Trump breitet sich aus – weltweit
M an demonstriert von London bis Hongkong
E in Wort von Trump kann einen Krieg (neu) entfachen
R ichterschelte interessiert ihn nicht
I n Mexiko sind die Menschen fassungslos…

von Annelie Kelch

M ond in der Früh: schön wie über Alabama
O moon of Alabama, sage ich, heute beginnt eine neue Woche
N och verbirgt eine Nebelwand mir die Aussicht auf
T ückische Glätte - liegt über Straßen und Trittoirs
A ber die Zeitung…

von Annelie Kelch

W ortlos unterm Eis ruht der Badesee.
I ns Dunkel malt der Mondstrahl Mandalas mit silbernem Zeh
N ach dem Vorbild der Sonnenuhren.
T räume im Schnee hinterlassen Spuren -
E in Seniorenheim kommt auf Touren:
R aoul,…

von Somos Eleen

T äglich schreist du
I n mein Ohr, du Wurm du.
N icht einmal nachts,
N icht einmal dann, gehst du
I n dich, der Ruhe lauschend.
T reu bist du, ja
U nzertrennlich unverdränglich.
S tille bleibt ein Fremder…

von Corinna Herntier

Januar steht vor der Tür.
Altes ist vergangen.
Hoffnungsvoll der Blick.
Raketen, Feuerwerk am Himmel.
Eiseskälte kommt.
Schnee ist oftmals unser Gefährte.
Winter steckt noch in seinen Kinderschuhen.

von Thomas Brod

W ozu nur braucht man wohl die Droge Liebe?
E rgreif die Lüsternheit und Obsession,
R ebell, du, und benutze deine Triebe,
D ass alle deine Sinne heftig rauschen.
I ch rate dir, Begierden mal zu tauschen,
E in guter…

von Jürgen Wagner

Welch ein Drängen, was für ein Ranken
Welch ein Blühen, welche Zier
Was für ein Überschreiten aller Schranken
Und ein Weckruf Dir und mir

Rezitation:
Lied: 'Doen Daphne d'over schoone Maeght' 1. Variation von Jakob van Eyck (1590-1657); Flöte: Cornelia Staib, Sprecher und Gitarre: Jürgen Wagner
von Axel C. Englert

Damen! Herren! – Publikum!
Heute tobt Spektakulum!
Großes Bären-Box-Turnier!
Eisbär, Panda – ALLE hier!

Braunbär, Schwarzbär, starten auch –
Champion Grizzly – dicker Bauch …
Der tritt an im Super-Schwer ……

von * noé *

P olitik, die hilflos irrt,
E ifersucht, zum Hass verführt,
G ründe, grundlos aufgewühlt,
I deale weggespült,
D umpfes auf die Pauke hau'n,
A usländerhass zusammenbrau'n.

* * *

J…

von Jürgen Wagner

Vor´m Fenster steht ein Tannenbaum,
dess´ Röcke tragen hellen Saum.
Mir scheint, soweit ich sehen kann,
er tanzt heut Nacht einen CanCan

Oder Kalinka kalinka maja,
ein Schneeballfest, das ich nie sah
Er hat…

Rezitation:
Sprecher, Musik und Aufnahme: Jürgen Wagner
von Jürgen Wagner

Du hast getrommelt
mit Leib und Leben
hast den Takt und Rhythmus
uns vorgegeben

Dem Mittelalter
war'n wir verschrieben
haben uns gewandet
um auf Märkten zu spielen

Nun bist Du verschwunden

Rezitation:
Text, Sprecher und Gitarre: Jürgen Wagner; Flöte und Gesang: Sonja Grashorn; Lied: Merseburger Zaubersprüche
von * noé *

Heiliger Gedanke, uns zum Trost.
Oft blieb uns weiter nichts als - hoffen.
Furcht erfüllte unser Herz,
Fühlten wir uns sturmumtost,
Neigten wir das Haupt betroffen,
Unser Sehnen himmelwärts
Noch gerichtet, sah'…

von Jürgen Wagner

Im Tanz der Blätter
lassen sich Kalküle sehn,
die uns trostvoll sind

*************

Äste und Blätter
wiegen sich hingebungsvoll
im rauschenden Wind

Rezitation:
Sprecher, Musik und Aufnahme: Jürgen Wagner
von Petra Ewering

K üssend lasse ich mich nieder
u nd gebe mich der Wolllust hin
e rregend jeder Händestreif
s innlich liebend ich dann bin
s anfte Küsse, heiße Haut
e inen bis der Körper bebt
n ur in Leidenschaft sich räkeln…

von Ferhat D

Für Boriana

Was kann ich dir sagen damit es dir gut geht
Was soll ich tun damit du dich wohl fühlst
Was ist es was dich beschäftigt
Was ist was dich belästigt
Wie kann ich dir helfen das los geht
Es ist nicht…

von Petra Ewering

A nfangs steht das Nichts im Raum,
N ach Dunkelheit folgt Helle,
F ür wahr es bleibt oft nur ein Traum,
A uch Leben auf der Stelle,
N un öffnet man die Augen kaum,
G ereist ins Delta von der Quelle.

&…

von Ferhat D

Ich bin müde vom Leben

Ich ersticke beim atmen
Ich habe keine Kraft mehr
Ich Ertrag kein Leid mehr
Ich ertrage keine Dummheit mehr
Nichts ist so wie es sein sollte
Ich habe die Grenze der völligen Erschöpfung…

von Alf Glocker

W er sich bewusst in die Gefahr begibt
I st nicht nur herzerfrischend blöd,
E r ist womöglich nur total verliebt,
V ielleicht ist er von Gott „erhöht“,
I n einen schönen Zustand aufgehoben,
E rfolg zu…

von Ferhat D

Mein Leben wenn man es leben nennen darf

Ich fühle mich leer
Ich fühle nichts mehr

Ich bin frei von Lust
Ich bin frei von Last

Ich sehe nur Dunkelheit
Ich denke ich bin soweit
Ich denke ich bin…

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