Gesellschafts- & Entwicklungsinhalte ✓ Geschichten, Abhandlungen oder Erzählungen zum Thema

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von Abdolreza Madjderey
von Peter Altenberg
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von Olaf Lüken
von Freddy Freddy
Beitrag 106 - 140 von insgesamt 636 Texten in dieser Kategorie
von Lena Kelm

Alles ist gut, rede ich mir gut zu, du bewegst dich an der frischen Luft, es ist wichtig für deine Gesundheit. Achte nicht auf den Lärm, heute ist es ruhiger als sonst. Die Sonne scheint, die Menschen strahlen, wenn du es auch nicht merkst. Schon…

von Susanna Ka

Ich lese gerne die Tageszeitung. Morgens gemütlich bei Milchkaffee und Marmeladenbrötchen. Dabei kann ich noch einmal in Ruhe alles durchkauen, was Internet und Tagesschau am Vortag ins Wohnzimmer gespült haben. Meistens sind es negative…

von Sigrid Hartmann

Wieder ist etwas Furchtbares geschehen, Unschuldige sind verletzt und getötet worden.
Ihnen und ihren Angehörigen gilt mein Mitgefühl.
Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit trifft es uns besonders.

Die Stimmen, die unsere…

von Dieter J Baumgart

Über die Eigenthümlichkeiten von Eigenthümern…

Es war einmal ein 1500-Seelen-Dorf, gelegen an einer Wegverzweigung und umgeben von Wiesen und Bäumen.
Auf der anderen Seite dieser Wegverzweigung hatten nun auch ehemalige Dorfbewohner…

von Willi Grigor

Der "Heilige Berg" der Ureinwohner Australiens gehört bald wieder den rechtmäßigen Besitzern - Eine Reflexion

Seit es bestimmt war, dass meine Frau und ich im April 2006 nach Australien reisen werden, um unser erstes Enkelkind…

von Peter Altenberg

Georg, der wunderschöne Gärtnerbursche beim Handelsgärtner, liebt Frau R., villa R. mit dem Linden-Parke.
Seit vier Jahren verlässt er den Platz nicht, der vis-à-vis ist.
Morgens, Abends, kommen die Winde mit Lindengeruch – – –.…

von Peter Altenberg

Sie war eine ganz kleine Schauspielerin des Sommertheaters, hatte Himmels-Augen und hungerte.
»Ich möchte Ihnen einmal Jeane Eyre vorspielen« sagte sie zu einem jungen Schriftsteller.
»Kommen Sie zu mir« sagte er.
»Oh«, sagte…

von Heinz Helm-Karrock

Ach, ihr Ahnungslosen,
kaputtmacher Menschen. Wenn ihr nur wüsstet, was ein Baum an Persönlichkeit und Autorität entwickeln und besitzen muss,
bevor er so stolz, so voller Würde stehen kann:
Wenn ihr ihn schlagt...., so müsst…

von Susanna Ka

Es ist kurz vor Acht.
Grischa kommt.
Grischa mit dem rollenden R und einem SCH, das richtig auszusprechen ein deutscher Gaumen nicht in der Lage ist.
Grischa ist unsere neue Fee.
Sie umarmt mich, schiebt mich dann aber…

von Peter Altenberg

»Es ist eine österreichische Comtesse der Ebner-Eschenbach« sagte ein junger Mann auf der Esplanade von ihr.
»Worin liegt es?« erwiderte eine Dame.
»In der adeligen Seele, welche den Gesammt-Organismus durchleuchtet. Man bekommt einen…

von Lisa-M. Neumann

Das ewige Dilemma! Doch was stimmt denn nun? Und weshalb muss man sich denn immer für eine der beiden Seiten entscheiden?Im Grunde gibt es niemanden, der es einem dankt, wenn man sich blitzartig für eine der Theorien entscheidet. Doch bevor man…

von Ralf Risse

Zahlreiche Tierarten verschwanden und verschwinden
von unserer geliebten Kugel, woran wir zum großen
Teil Schuld tragen.
Mutter Natur ist viel cleverer als wir es uns vorstellen
können und kümmert sich.

Jedes Jahr…

von Alexander Zeram

"When you lose your eye-sight,
yo' best friend's gone.
sometimes yo' own dear people
don't fool with you long."

('Sleepy' John Adam Estes)

Blind Joe…

von Sabrina Juschka

Woran macht ihr fest, wer bleiben darf und wer nicht?
Mal angenommen unser Leben ist wie ein Haus. Wem würdet ihr die Tür öffnen, wenn nicht sogar herein bitten? Wem würdet ihr alle eure Räume zeigen? Wer dürfte sich in deinem "Haus des…

von Peter Altenberg

Sie trug ein Kleid von der mattgrünen Farbe der Diamant-Käfer und gab einem Cavalier Rosenblätter zu essen, welche sie abzupfte.
»Ambrosia – – –« sagte der Cavalier.
Später sass sie immer allein. Ihr mattgrünes Kleid schimmerte wie…

von Peter Altenberg

Die Wellen des See's pritscheln leise an den Ufersteinen – – –.
Das wunderschöne Hôtel am See-Ufer schläft den langen Herbstschlaf, den Winderschlaf. Die weissen Fensterläden sind geschlossen. Der grüne Laubengang ist ein bischen gelb…

von Peter Altenberg

Sie sass auf der Esplanade, stickte an einer gelben Arbeit in haariger Perser-Wolle.
Der Himmel war blau, der Schönberg war wie leuchtende Durchsichtigkeit.
Sie stickte.
Kleine rundliche weisse Wolken schwammen daher, der…

von Lena Kelm

Die Siedlung, in der ich mit meinen Eltern als Kind lebte, lag mitten in der kasachischen Steppe und trug den unromantischen Namen ZES, die Abkürzung für Zentrale Elektrostation. Das Kohlekraftwerk befand sich anderthalb Kilometer entfernt.…

von Peter Altenberg

Er trug auf dem Spaziergang ihre Jacke. Diese war aussen hellbraun, innen lila Seide. Der Duft der Seide berauschte ihn, wiegte ihn ein – – –.
Er athmete diesen Duft ein, der von ihrem süssen warmen ambrafarbigen Leib in die weiche Seide…

von Mark Read

Als ich Thomas betrachtete, wie er auf meinem Sofa saß und nervös an seinen Fingernägeln kaute, fiel mir auf, wie wenig ich eigentlich über ihn wusste. Na gut, wir waren zusammen zur Schule gegangen, und damals hatten wir wirklich viel zusammen…

von Uwe Kraus

Liebe Frau Nahles,

ich war nicht überrascht, dass sie ihren Hut nahmen ... Es hieß damals von Schulz, wir gehen in die Opposition, obwohl Schulz versprach und versprach, widersprach, bis dann Frank Walter Steinmeier die Opposition…

von Nele Nikolaisen

Sie kam immer auf dem Bahnsteig II an und fuhr auf dem Bahnsteig I weg. Manchmal tat sie das zehnmal am Tag. Sie stieg in den ersten Waggon nach der Lok, der das Hinterteil einer gelben Graffiti-Schnecke trug, und setzte sich auf den letzten…

von Klaus Mattes

> Normal ist keine Kategorie, mit der ich mich aufhalte.
Na, super.

>> Architektur, die sich zweckfrei Schönes genehmigen darf.
> Baut niemand. Entweder es vereint Pomp mit Nutzen oder es bleibt in unseren Köpfen.…

von Peter Altenberg

»Das Fischen muss sehr langweilig sein« sagte ein Fräulein, welche davon so viel verstand wie die meisten Fräulein.
»Wenn es langweilig wäre, thäte ich es ja nicht« sagte das Kind mit den braunblonden Haaren und den Gazellenbeinen.

von Naomi Wolf

Hören sie mich? Hören sie was ich sage?
Sehen sie überhaupt? Sie sind so vertieft in Gespräche über Popularität, Ruhm und Reichtum.
Ich höre hin. Likes, Follower, Share, Shoutout, Post, Instagram, Facebook, Snapchat.
Ich…

von Mitch Cohen

Einzeltische aus Resopalplatten, große Fenster an einer Seite, nüchterne Beleuchtung, Linoleumboden. Ich fühlte mich in ein kalifornisches Klassenzimmer zurückversetzt. Alle gauckten grimmig in ihre Ordner. Von Leitz. Wie viele Devisen benötigte…

von Peter Altenberg

Jeden Nachmittag um Uhr erschien sie auf der Esplanade.
Die Musik spielte in einem gelben Holz-Pavillon und die Damen trugen wunderschöne Kleider und Hüte.
An den meisten Tischen auf dem in den See rund vorspringenden Plateau…

von Susanna Ka

HA DI LI
N

SMS von meinem Sohn.
Kann der Junge nicht wenigstens seinen Namen ausschreiben?
Nein, die Zeit hat er nicht.
Was zählt, ist die schnelle Nummer.
Durch meinen Smoothie bin ich draufgekommen. Das…

von Peter Altenberg

P.A. lehnte an einer gelben glänzenden Marmorsäule des Tanzsälchens und betrachtete die jungen Mädchen.
Er dachte: »Diese gemachte Lustigkeit – – –! Wie kann ein Mädchen lustig sein, sich amüsiren, wenn sie nicht schön, fast tadellos ist…

von * noé *

Die Tafeln wurden von freiwilligen, ehrenamtlichen Mitfühlenden installiert, um den Wegwerf-Überfluss einer saturierten Gesellschaft umzuverteilen auf die, die von der Hand in den Mund leben, wenn es dazu überhaupt noch kommt, also, um ein…

von Uwe Kraus

Es begab sich schon vor langer zeit. Vor langer grauer vorzeit, damals, als die worte entstanden. Da waren männer und frauen, die lebten für das wort, das ausgesprochene wort. Auch adam und eva lebten in dieser zeit.

Ich kann sagen, dass…

von Peter Altenberg

Sie wohnte in dem wunderschönen Hôtel am See-Ufer.
Abends speiste sie unter den grünen Laubengängen, die in elektrischem Lichte schimmerten.
Der Tag war lang – – bis zum Abend.
Sie stand spät auf – –. Dann sass sie auf der…

von Kurt Tucholsky

Weil wir gerade vom Kriege sprechen: Wir saßen damals in Kurland, der Stab in einer bösen Pansehütte. Der graue Stumpfsinn des Stellungskrieges lastete auf unsern Gemütern, und abends, nach dem Dienst, war so ziemlich alles knüppeldicke duhn.…

von Nele Nikolaisen

Es ist nicht witzig, sarkastisch zu sein. Genau genommen ist es sogar recht anstrengend, denn die Wortspielerei kann gefährlich sein. So tanzt der Schelm, die gespitzte Zunge im Anschlag, auf der schlüpfrigen Mauer zwischen Schwersinn und…

von Peter Altenberg

Er überreichte ihr diese goldgelben Blumen, die aussehen wie kleine bronzirte Lilien – – –.
»Bei mir verwelken alle Blumen – –« sagte sie und steckte das Bouquet in das braunseidene Gürtelband.
Dann stiegen sie in den Wagen und fuhren…

Seiten

In einer Zeit, da die Unterscheidung literarischer Gattungen sich noch an den Fingern zweier Hände abzählen ließ, gab es bereits den großen 'Gesellschafts-' oder auch 'Entwicklungsroman'. Logischerweise hat jedes gehaltvolle Werk eine 'Entwicklung' zum Thema - und meist geht es auch um gesellschaftliche Themen.
Die großen Werke der fiktionalen Weltliteratur gehören allesamt in diese Rubrik - egal, zu welcher Zeit sie geschrieben wurden, und welchen Anspruch an den Leser sie verfolgten.

Historisches, Soziales, Liebesgeschichten, Lebensbeschreibungen … in diesem Rahmen bewegen sich viele der thematisch durchaus völlig unterschiedlichen Werke. Gesellschaftspolitische Aussagen bestimmen ohnehin die meisten Romane - uneingeschränkt bis über die genretypischen Grenzen hinaus. Selbst moderne Fantasy kann im Idealfall einen Stoff beschreiben, der in dieser Rubrik bestens aufgehoben ist.