Religion ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Rainer Maria Rilke
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von Rainer Maria Rilke
von Axel C. Englert
von J.W. Waldeck
Beitrag 141 - 166 von insgesamt 166 Texten in dieser Kategorie
von C. Aschenbrücker

Als ich in einer Kurzschlussreaktion Suizid begann
und so damit auch, von der Erde verschwand.
Mich gegen all meiner Hoffnung in der Hölle wiederfand.
Verstand ich mich trotz meiner Sünde mit dem Seelenholer von Anfang an

von Chi Waniewo

Faustschlag ins Gemächt gesaust
Onkel Sam boxt bis zum Gong
unterhalb des Gürtels wund
Kopfnuss dann und an den Tropf
Stirn zertrümmert / Sams Gehirn
ist auch Deines! Falls du frisst
was sein Mentor anbaut:…

Rezitation:
von Chi Waniewo

Kinderlein, diese Geschichte
ist eine wahre im Kern.
Onkel erzählt sie euch gern.

Einstmals gelang es 'nem Herrn,
Wein zu verwandeln in Sekt.

Kaufleute fanden's suspekt,
haben ihn schuldig gesprochen,

Rezitation:
von J.W. Waldeck

gestrichen wurde jeder Unterschied
bloß blühend Weiß verblieb im Paradies
stilisiert ein ÜBERSPIELTER Gleichsinn
und auch die ewigen Jungfrauen darin
wollen nur das EINE schlechthin
(obwohl sie völlig nackt an reine…

von Erhard Rosenkranz

Er schwor auf die Bibel
„so help me god“
im Jubel der Anhänger:
„Dem Himmel sei Dank!“
Doch die Gegner von Trump
baten „Gott steh uns bei!“
Denn sie fürchten zu Recht,
dass die Macht dieses Mannes

von René Oberholzer

Wir sind alle Nachtfalter
Die zum Licht fliegen wollen

Doch Scheiben verhindern
Dass wir ins Haus gelangen

Manchmal löscht Gott das Licht
Und öffnet ein wenig die Fenster

von J.W. Waldeck

Leichengott
der verrottet abhängt
durch verweste Not gelobt
wesenloser Glaubenswelt!

Leichengott
der du bedrängst
vom ewigen Leben
verdrängt!

Leichengott
weder unbedingt, noch existent…

von Somos Eleen

Lichter Tag, bald kommt der Abend wieder.
Müde streckst du deine Glieder
und betrachtes still der Hände Tat.
Trugst die Last des Tages bis zum Ende,
heute nun ist Sommersonnenwende,
folgtest treulich Gottes Wort und…

von Ekkehard Walter

Selbstgerecht schreitet er hinan
bis auf dem Tempelberg er kommet an.
Er geht hinein ins Gotteshaus,
doch plötzlich entdeckt er da: "Oh Graus!"
ein Zöllner steht mitten im Tempel zum Gebet;
dem Pharisäer schier der…

von Marcel Strömer

"Glaubt mir nicht, so bleibe ich!
Meine Träume wie Wolken
Aus dem Flügelschlag Gottes
kehre ich verlassen zur Heimat wieder
Ihr werdet nicht erkennen,
daß ich es bin

Wie die Kälte meine Kleider durchzieht,…

von Jürgen Wagner

Buddha wollte kein Bild und keine Verehrung
Er wollte seine Erfahrung weitergeben,
den Weg der Mitte lehren, dass man ihn geht

Mose wollte keine Erstarrung in Gesetzespflichten
Er wollte Gehorsam gegenüber den bewahrenden…

von Marcel Strömer

Ins Dorf des Vergessens -
einst brachen zur Wallfahrt auf,
nahe am Ende der Welt,
Hochgelehrte und Suchende,
um ein großes Wunder anzusehen,
das am geweihten Platz der Liebe,
erschaffen im ewigen Licht der…

von Jürgen Wagner

Es waren nicht d i e C h r i s t e n
die Jerusalem eroberten
und die Stadt im Blut ertränkten
Es waren Kreuzfahrer

Es waren nicht d i e M u s l i m e
die in Paris und Brüssel
unschuldige Menschen…

von Marcel Strömer

Uralte Nebellieder
dringen brüchig wie Bourreteseide,
im Ablaut ihres schmerzlichen Verlangens
zwischen Olymp und Gestirn,
weit bis zu den Inseln der Seligen;

Die durch die Wolken brechende Klage
führt über…

von Robert K. Staege

In unsre Herzen sei‘s fest eingeschrieben:
„Gott ist Liebe; - also lasst uns lieben!“
Dies Wort, es ist so unermesslich tief,
denn es war Gott, der uns zur Liebe rief!

von Heiner Brückner

In Wittenberg singt
die Nachtigall vor dem Tor:
Wurm, Wurm, komm heraus!

von Marcel Strömer

Die Letzten werden die Ersten sein. Im Sturmlauf der Gewehre, der steigenden Anzahl der geschleuderten Gebete verwandelt sich der verklagte Nachthimmel zur Kraterlandschaft einer erwachten Wüstenschlucht, so führt Glaubenseifer das geschundene…

von Heiner Brückner

Fünfundneunzigmal
schlug der Hammer ans Portal.
Innen der Schlüssel.

von Karl Oetzmann

April-April
der weiß nicht was er will.
So wird es seit jeher gemeint,
doch ist es mehr als es scheint.

Ja es wirkt schon seltsam beim denken.
So wirkt es manchmal,
als würden böse Mächte ihn lenken.

von René Oberholzer

Ein Brot lag auf einem Brot
Inmitten grosser Not

Wisst ihr warum
Eine Ratte verriet es mir im Stillen

Das Brot tat es
Um der Vermehrung willen

von Jürgen Wagner

Ein großer Meister, Gotteslehrer
er hatte einmal einen Traum:
Geh zur Göttin, ihrem Tempel
verneige Dich vor ihrem Saum

Er war entschlossen, dem zu folgen
Doch seine Schüler wurden irr
Nur einer folgte ihm zur…

Rezitation:
Sprache, Musik und Aufnahme: Jürgen Wagner - Lied: Maria durch ein Dornwald ging
von Jürgen Wagner

Ein Prinz, verwöhnt, erkennt das Leid
Verlässt sein Haus und ist bereit
Sich hinzugeben an die Frage
Was ist der Grund all dieser Plage?

Nach langer Übung und Verzicht
Erzwingen konnte er es nicht
Da fiel an…

von Jürgen Wagner

Der Gottesstaat, der Terrorismus,
Gewaltbereitschaft, Dogmatismus,
Das Patriarchat, die Zwangsheirat
kein Mensch braucht das in uns'rem Staat

Das keusche Kopftuch, schwarzer Schleier
Die Frau im Haus und niemals…

von Jürgen Wagner

Ein Baum wächst heidnisch
Die Taube gurrt jüdisch
Ein Adler schwebt christlich
Der Wiedehopf läuft muslimisch

Raben fliegen germanisch
Nachtigallen singen persisch
Eulen verharren griechisch
Nur der…

von René Oberholzer

Der Mann in der Pyjamahose
Der dasitzt die Zeitung auf dem Tisch
Ich sehe ihn im Wohnzimmer

Der Mann in der Pyjamahose
Der dasitzt das Bier auf dem Tisch
Ich sehe keine Frau neben ihm

Der Mann in der…

von magne pater

Es steht in Blut und Dunkelheit geschrieben,
der Satan wird den allmächtgen Gott besiegen

unsere Welt in Schutt und Asche legen,
und lässt das Höllenreich auferleben.

die Sünden der Menschheit dies erschaffen,
auf…

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