Akrostichon ✓ Gedichte und Anfänge mit Sinn!

Bild des Akrostichon Akrostichon Iēsoûs Christòs Theoû Yiòs Sōtér (Jesus Christus Gottes Sohn Erlöser): I Ch Th Y S (ἰχθύς ‚ichthýs‘ – Fisch)

Bei einem "Akrostichon" ergibt der Beginn jeder Zeile (von Versen oder Texten) hintereinander gereiht einen Sinn. Das Wort selbst stammt aus dem Griechischen. Neben der Dichtung ist das Akrostichon vor allem auch in der Religion vertreten.

Das wohl bekannteste Buch und Vertreter dieser Form der „verborgenen“ Überlieferung von Informationen ist dabei der Tanach des Judentums. In Deutschland waren Akrostichon eher im Mittelalter beliebt und weit verbreitet. Aber auch heute noch finden sie den Weg in die Literatur und sind verspielte Kunstform verschiedener Autorinnen und Autoren.

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von Thomas Brod

B etört von dir
E rregt in mir
G efühl für dich
I st Spaß für mich
E rhitzt mich sehr
R eizt noch viel mehr
D ie Lust ist Sucht
E rotik eine Wucht

von marie mehrfeld

S chutzengel braucht auch unser Land.
C hristen könnten sich jetzt bewähren.
H ungrige Mäuler gibt’s. Unverstand.
U nd viele Fragen sind zu erklären.
T anzen sollte man dennoch weiter, denn
Z um Trauern ist es…

von Annelie Kelch

E isprinzessin – im blauen Flutlicht über dem künstlichen See
R uprecht, Gottes Knecht, hat sich auf den Weg gemacht – im
S chneeregen – flockiger Flaum, vergänglich im Nu – wie unser Leben
T räume warten auf Erfüllung; in…

von Soléa P.

Gelangweilt schaut die kleine Maus,
aus ihrem Bau betrübt heraus.

Sieht nur Schatten, wenig Licht,
weint und fragt sich wunderlich.

Warum ist alles nur so grau
selbst der Himmel gar nicht blau?

Machen meine…

von Yvonne Zoll

Mancher Sorgenlast im Segen unvergangen
Unwirtlichkeiten widerstehend jener Welt
Treuer noch verbindlich neben mir gegangen
Träume junge alte neue nur für mich bestellt
Erneut wir einst von so bis zueinander langen

von Monika Laakes

F antasie erweitert Wirklichkeit
R eicht über den Erdball hinaus
I nseln der Hoffnung
E rglänzen im Geist sind
D reh- und Angelpunkte
E volutionärer Möglichkeiten
N iemals Stillstand drängt's zum Licht. Will…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

F-feel the heart, feel the ember of campfire
R-run into the open sky, catch a blinking star
E-enter into the paradise, give a kiss to the nature
U-under oceans sleeping dreams, feel the touch of waves
D-deep inside spicy…

von Monika Laakes

E ntschlossen
N ötigt
T agesgeschehen
Z erstörerischen
A ufschneider
U nbeirrt
B eiseite
E rwachende
R ealität
U mwindet
N aiven
G ernegroß

von Annelie Kelch

A m Bache blühen Schwanenblumen, die Forelle springt
B aumriesen neigen ihre Wipfel und der Sperling singt
C hristiansand, die kleine Stadt am Skageratt, blüht auf
D as Paradies: der grüne Wald mit Beeren drin zuhauf
E in…

von Alf Glocker

K – ommst du aus der Welt der Sünde?
E – ine solche soll es geben (?)
I – nstalliere deine Pfründe!
N – atürlich hier, in diesem Leben!
E – rfahr dich selbst und dann verschwinde!
R – egiere deinen…

von Josef Wilms

EINFACHES AKROSTICHON
FÜR PUSCHKIN

P uschkin - der Parteien Streiten
R uht, sobald dein Name fällt.
E nge Herzen hilfst du weiten
I n der leidgeprüften Welt.
S teh uns bei mit deiner Dichtung:
E…

von Monika Laakes

I deologiebesessene
D rängen
E infältige
O hne
L ebensklugheit
O der
G eisteskraft
I ns
E lend

von Thomas Brod

U nd wenn die Saitenseel E
K üsst mich aPart und tol L
U mgarn ich dIch und wähl E
L ust mir TönE dur und mol L
E in Lied der Liebe und woz U
L eg mal niedEr das Gezän K
E inen soll’s. Nur: ich und d U…

von Josef Wilms

ASPHALTPFAU !

A rtenvielfalt mählich schwindet,
S chonunglos wird dezimiert
P einigung kein Ende findet,
H err der Schöpfung Mord gebiert.
A lle Wesen, Tiere, Pflanzen
L iebt der Mensch kein bisschen mehr…

von Annelie Kelch

M ächtig wird in diesen Tagen manches bange Sehnen
A uch der Mai scheint nicht das wahre Ziel zu sein
I st er kühl und ziert sich, dann
E rwartet man ein Sommerglück
N ur die Sehnsucht nach mehr Wärme
Z ieht…

von Thomas Brod

S eidig glänzend ist die Reflektion
P assend genau zu meiner Illusion
I ch bin nicht allein auf dieser Welt
E in Mensch hat sich zu mir gesellt
G uckt mir direkt in mein Gesicht
E in Zwilling - der mir entspricht!?…

von Annelie Kelch

G aia zeugte Uranos und Pontos: Himmel und Meer
O edipus(sy) hatte tatsächlich geschwollene Füße
E lektra trauerte um ihren Bruder Orest gar sehr
T ithonos schrumpfte zu Lebzeiten mehr und mehr
T hemis gebar mit den Horen…

von Soléa P.

V ieler Orts haben in Deutschland und Frankreich türkische Bürger Erdogan gewählt
E in Hohn der schreit erbärmlich in die Welt
R ichtig gut in Europa ihn die Freiheit doch gefällt
R eihum genießen sie das leichte Leben unter…

von Annelie Kelch

B escherung – vollbracht, ach, perdu: das schöne Weihnachtspapier!
E R und SIE tauschen schon in Gedanken Geschenke um beim Juwelier
S ie passt seit gestern nicht mehr in ihre neue Jeans
C hristfest – das Schönste ist vorbei –…

von Annelie Kelch

G eben S' endlich zu, dass SIE die Wand von dem Zinshaus* verschandelt haben!?

R eden S' endlich, I hoab net alle Tag Zeit, Bazi, bleder.

A n Gständnis können S' hoabn – i soag Ihnen alles, Herr Kommissär, wanns denn sei muass:…

von Monika Laakes

S amtige
T rance
I m
L eib
L ässt
E rstarken

von marie mehrfeld

W ie können wir in diesem Jahr fröhlich Weihnachten feiern?
E s gibt doch nirgendwo Frieden, alle Konflikte dauern an.
I n Syrien und in der Ukraine kein Ende der Kämpfe in Sicht.
H ungersnöte in vielen Teilen der Erde nach…

von marie mehrfeld

C ontenance war Max’ Großmutters Lebensmaxime.
O ma Ruth zeigte immer ein frohes Gesicht.
N iemals verzog sie auch nur eine Miene.
T apfer sein! Bleib gefasst! Jungen weinen nicht!
E ines Tages starb Winston, sein…

von Annelie Kelch

L ieber Gott, tausend Dank für die schönen Geschenke
I ch habe gestern an dich gedacht und an Jesus Christ,
der jetzt bei dir im Himmel ist
E ine Spieluhr habe ich mir gewünscht seit ich denke
B ist mir nicht bös', weil…

von Thomas Brod

Z ur späten Stund’ hat er im Licht gesungen.
A ls runder G(K)reis war sein Gesicht gelungen
U nd er, der einzig Himmelsgilde Meister
B efahl durch helles Strahlen: milde Geister,
E chauffiert euch doch nicht, ich wander’…

von Alf Glocker

(Akrostichon gereimt)

K ommt in den inneren Kreis des Vebrechens,
O hne Bedenken, sie sind völlig unnötig!
M it der Hilfe eines Verrats oder Versprechens,
M imt ihr euch fröhlich und ehrerbötig –
T ötet aus Lust und…

von Annelie Kelch

M orgens, spät schon, ich hab' mich selber geweckt
I st endlich Schnee gefallen? -Denkste, signalisiert die graue Straße
T odsicher ist, dass ich noch lebe und nichts mehr höre
T atsächlich liegt das Schlimmste hinter mir; ich…

von Thomas Brod

F ür dich sind diese Verse, die bekennen,
U nd das, obwohl wir uns so gar nicht kennen:
N un heute endlich kommt’s zum Wiedersehen.
D a spüre ich, wie Deine Augen wandern,
A uf einer kurzen Reise Funken sprühen.

Ç…

von Hydie Lu

Träumen von Bäumen, die irgendwann blühen.
Abstand nehmen von allen Mühen, der Sorge um Richtigkeit.
Unzufriedenheit weglegen, Neues wagen und pflegen
Suchen und Finden, die wirkliche Wichtigkeit
Chaos hinnehmen, einfach…

von Andreas Brod

G oldener Herbst
O ktober im Sonnenschein
L ässt Blätterfarben leuchten und
D urchdringt sanft lichte Baumkronen
E ine leichte Brise – Blätter rascheln und
N ichts hält sie mehr. Tanzen sterbensheiter
E legant…

von marie mehrfeld

M argret Rutherford spielte die Miss perfekt.
A lle Mörder wurden durch Marple entdeckt.
R affiniert hat sie um Ecken gedacht.
G anz Britannien hat über sie gelacht.
R aymond West war ihr einziger Neffe, indeed.
E…

von Annelie Kelch

S chau, Mama, draußen liegt Schnee - die Welt ist weiß
C lara, komm an den Tisch, dein Kakao ist nicht mehr heiß
H at der Weihnachtsmann schon die Geschenke eingepackt?
N och nicht, er hat erst einmal Holz gehackt für seinen…

von Monika Laakes

S chweigen
c harakterisiert
h eilsame
w ege
e igenem
i nneren
g emächlich
e hrlich
n achzuforschen

von Monika Laakes

L ichtvolle
I nspirierende
T rance
E ntfaltet
R omantische
A benteuerliche
T raumwelten:
P ulsierend
R astlos
O riginell

von Somos Eleen

I ch bin nicht anders,
N ur weil ich bin wie ich bin.
K einer ist gleich!
L auter Menschen,
U nterchiedlich,
S o selbstverständlich.
I ch und Du,
O ffen sein, im Kreis!
N ur Nächste unter Nächsten…

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