Romane ✓ Die Langform der schriftlichen Erzählung

Bild von vielen Romanen

Jeder entsprechend lange Erzähl-Text wird heute als 'Roman' bezeichnet. Die neue Welt des Romans ist vielgestaltig und facettenreich!

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von Franz Kafka
von Johann Wolfgang von Goethe
von Angélique Duvier
Beitrag 36 - 70 von insgesamt 169 Texten in dieser Kategorie
von Annelie Kelch

All das,
was wir uns vornehmen (müssen),
wird nicht in den ersten Tagen vollendet werden,
ja vielleicht nicht einmal zu unseren Lebenszeiten;
doch lasst uns beginnen.
(John F. Kennedy)

Der eigentliche Sinn des…

von Annelie Kelch

O ihr Kinder der Gegenwart! Habt ihr es nicht gesehen?
Wenn Unfriede und Hass auf Erden herrschen, müssen auch
die toten Dinge viel leiden. Da wird die Woge wild und
raubgierig wie ein Räuber; da wird der Acker karg wie

von Annelie Kelch

Kurzer Sommer, glühender, bleib!
Dein Anhauch zwar verdrießt das ängstliche Gras.
Das Korn doch liebt dich, der sich rötende Wein.
Die Grille singt dir ein Loblied,
Und die Lerche, wenn sie ins Blaue klettert,
Tut es…

von Sabrina Jung

Prolog zu Emma/Wahrsager:
Liebe Wahrsager, Kartenleger, Pendler und sonst dergleichen, bitte seht die Geschichten nicht als Angriff an, das ist hier nicht beabsichtigt, es gibt sehr viele richtig Gute unter Euch, allerdings auch ein paar…

von Sabrina Jung

Heute bekommt Emma Besuch von einer Frau namens Elvira. Wie immer hat Emma alles vorbereitet, da klingelt es auch schon an der Wohnungstür. Emma öffnet und bittet Elvira, eine Frau Anfang 40 herein: „Schön, dass Sie hier sind Elvira, machen Sie…

von Sabrina Jung

Emma, die Wahrsagerin, 9. Sitzung:
Heute erwartet Emma eine neue Kundin, sie heißt Madeleine. Wie immer bereitet Emma schon einmal ihr Kräutergemisch vor und hört heute mal schon vorab ein wenig Meditationsmusik, hat ihr Cassandra empfohlen…

von Annelie Kelch

Brände. Der Sommer loht vierfach von allen Seiten
Die Akazienhaine stehn in betäubender Blüte
in den Rebbergen glimmt die grüne Seele des Weins
der wilde Mohn verblutet im Korn
Es kommt die Dämmerung
und über…

von Michael Dahm

Es war einmal ein kleiner Junge, der wohnte, mit seinen ganz normalen Eltern, in einem ganz normalen Haus, in einer ganz normalen Stadt, in einem ganz normalen Land, in ei ... ach lassen wir das jetzt, sonst fängt die Geschichte ja nie an.

von Annelie Kelch

Oh, Abilene City – ist eine fabelhafte Stadt,
wir sind alle betrunken und wirbeln die Färsen herum.
Immer und immer wieder – mit Pferd und Zügel;
denn der alte John Chisum ist ein verdammt guter Boss.

Oh, Abilene City is…

von Annelie Kelch

Nachdem Brendas Leichnam endlich auf dem Weg zum Gerichtsmedizinischen Institut in Grenzheim war - man hatte sie in einen Zinksarg gelegt und vor meinen Augen abtransportiert -, zog ich mein Handy aus der Jackentasche und rief Stefan an.

von Sabrina Jung

Endlich ist Emma auf Ibiza. In ihrem kleinen 1-Zimmer-Appartement hat sie es sich schon gemütlich gemacht. Es ist schon nachmittags, also noch genügend Zeit, um noch einmal schnell zum Strand zu gehen, einfach am Meer sitzen, die Seele baumeln…

von Annelie Kelch

Zikade! Tönender Stern
über den schlafenden Äckern,
du alte Freundin der Frösche
und der verborgenen Grillen,
Grabmäler hast du aus Gold
im zitternden Schmelz der Sonne,
die süß dich im Sommer versehrt,

von Sabrina Jung

Heute bekommt Emma Besuch von einer Frau namens Melania. Emma hat wie immer bereits alles vorbereitet, Tee steht auch schon auf dem Tisch und Meditationsmusik läuft auch schon. Da klingelt es auch schon an der Wohnungstür. Emma öffnet die Tür und…

von Sabrina Jung

Heute bekommt Emma Besuch von einer Frau namens Margarete, sie ist 66 Jahre alt. Emma hat wie immer alles vorbereitet. Kräutertee steht schon auf dem Tisch, Meditationsmusik läuft auf Hochtouren, da klingelt es auch schon an der Wohnungstür oben…

von Sabrina Jung

Emma, die Wahrsagerin 3. Sitzung:
Es ist gleich 11:00 Uhr und Emma erwartet heute eine Frau namens Ophelia, irgendwie kommt Emma der Name ziemlich bekannt vor, aber irgendwie weiß sie ihn nicht zuzuordnen, was Namen angeht ist sie immer…

von Annelie Kelch

Aber der Fuchs kam auf seinen Gedanken
zurück: „... und dann schau! Du siehst da drüben
die Weizenfelder? Ich esse kein Brot. Für mich ist der Weizen
zwecklos. Die Weizenfelder erinnern mich
an nichts. Aber du hast…

von Sabrina Jung

Emma braucht nach ihrer letzten Sitzung dringend Urlaub. Da sie ihr großzügiges Honorar bereits schon erhalten hat, entscheidet sie spontan einen Last-Minute-Urlaub zu buchen. Sie geht ins nächste Reisebüro und lässt sich von der Angestellten des…

von Ria Klug

Im Nachmittagslicht wirft der Betonklotz fußballfeldgroße Schatten. Vor dem ausladenden Portal wimmelt es von Schildern. Das Gelbe mit dem Adler wirkt unscheinbar gegen das Geprotze der Firmen. Der Hinweis auf einen deutschen Betrieb, der Gurken…

von Annelie Kelch

Wie herrlich ist es, dass niemand eine Minute zu warten braucht,
um damit zu beginnen, die Welt langsam zu verändern.
(Anne Frank, „Das Tagebuch der Anne Frank“)

„Unser Helge wollte wohl ins Gasthaus ,Zur Alten Farm', um dort…

von Annelie Kelch

Mit weißen Bäuchen hängen die toten Fische
zwischen Entengrütze und Schilf.
Die Krähen haben Flügel, dem Tod zu entrinnen.
Manchmal weiß ich, dass Gott
am meisten sorgt für das Dasein der Schnecke.
Er baut ihr ein…

von Klaus Mattes

Den Namen der bösen Frau hat der Mann nie erfahren. Er weiß, dass „die Frau“ ein knapp sechzehnjähriges Mädchen aus Kirchhausen gewesen war, das zur Schule gegangen ist. Deshalb begreift er nicht, wie der Junge sie für eine Schlange der…

von Sabrina Jung

Heute bekommt Emma Besuch von einer Frau namens Nina. Emma hat wie immer alles vorbereitet. Alles steht diesmal schon auf dem Tisch und da klingelt es auch schon an der Wohnungstür. Emma öffnet die Tür und da steht eine Frau Ende 20, Emma begrüßt…

von Annelie Kelch

Martin Grambauer hungerte nicht minder, aber er,
der sonst immer Sattgewordene, fühlte die Qual des Hungers weniger.
Das ist auch eine der falschen Redensarten, dass arme Leute das Hungern
leichter ertragen, weil sie es gewöhnt…

von Sabrina Jung

Heute möchte Emma einen kleinen Ausflug nach San Carlos machen. Wie sie im Reiseführer gelesen hat, gibt es dort den schönsten Hippiemarkt auf der Insel. Sie überlegt noch, mit welchem Bus sie am besten dorthin kommt. Dann packt sie schnell noch…

von Annelie Kelch

Wenn die Bummelzüge der Ammerfelder und Lerchenheimer Fahrschüler aus irgendwelchen Gründen Verspätung hatten, was im Winter häufig vorkam, und wir Weidenbacher während des längst begonnenen Unterrichts die Nachzügler auf dem Korridor heranlärmen…

von Sabrina Jung

Heute kommt ein Feund von Fred, Emma ist gar nicht so begeistert, aber sie hat leider erst im Nachhinein erfahren, dass es sich um einen Freund von Fred handelt. Sie hofft nach dieser Sitzung den Namen Fred nicht mehr zu hören. Der Freund von…

von Sabrina Jung

Heute erwartet Emma Besuch von dem bereits durch AL-FRED-O vorangekündigten Luigi. Emma hat heute mal so halbwegs alles vorbereitet. Auf Kräutertee hat sie heute keine Lust. Falls Luigi irgendeinen Wunsch hat, dann soll er sich gefälligst äußern…

von Ekkehard Walter

Es war Mord gewesen, eiskalter Mord. Ob heimtückisch oder gar grausam, darüber ließe es sich vielleicht noch streiten, nicht jedoch was die Planung dieser Tat betraf.

Hauptkommissar Ahlert vom Dezernat 3 der Mordkommission in Frankfurt am…

von Sabrina Jung

Gleich ist es wieder soweit, heute bekommt Emma Besuch von einem Mann Mitte 30, namens Jakob. Emma hat wie immer alles vorbereitet, Kräutertee ist auch schon trinkfertig auf dem Tisch. Da klingelt es auch schon unten an der Haustür. Emma öffnet…

von Sabrina Jung

Heute bekommt Emma Besuch von einem Mann namens Freddie. Gern hätte Emma diesem Menschen gesagt, dass sie keine Zeit hat, schon allein wegen des Namens (Nomen est Omen), denn schließlich hat Emma schon Bekanntschaften mit dem Namen Fred gemacht,…

von Alexander Zeram

FEUERAUGEN
Das Nachwort

IV)  N A C H W O R T
Eine Stellungnahme des Autors zu seinem Roman
"FEUERAUGEN"

Feueraugen

Ich starre hinein in dieses Symbol des Sehens und Gesehenwerdens und beginne zu begreifen…

von Sabrina Jung

Heute ist es schon etwas spät, denn gestern hat Emma auf Anraten ihrer Mutter noch ein TV-Spezial „XY-Aktenzeichen“ gesehen, ging vier Stunden. Eigentlich schaut Emma so etwas nicht, aber ihre Mutter hat sie quasi überredet, denn sie meinte,…

von Annelie Kelch

„Der Verwesungsgrad ist minimal, Nora“, sagte Mark, während wir nebeneinander durch das hohe Gras stapften.
„Sie ist keinesfalls länger als achtundvierzig Stunden tot. Kaum Leichenflecken, keine Fliegen, nichts, was auf eine längere…

von Sabrina Jung

Heute hat Emma ihren freien Tag. Normalerweise unternimmt sie an solchen Tagen irgendetwas, aber heute hat Emma keine Lust, denn sie fühlt sich ein wenig krank. Sie frühstückt gemütlich und verzieht sich anschließend mit ein paar Büchern wieder…

von Sabrina Jung

Emma, die Wahrsagerin, Pause/Urlaub, Teil 3 (letzter Teil Urlaub)
Emmas Urlaub nähert sich dem Ende, die Woche ist nun schon fast wieder vorbei. Da es heute laut Wettervorhersage heute nicht ganz so warm wird, beschließt Emma sich ein…

Seiten

Während bis ins Mittelalter hinein die Bühne den höchsten Wert literarischer Arbeiten darbot, scheint in unserer Zeit die Spitze der Qualitätspyramide immer mehr von Gattung Roman gestellt zu werden. Die unumstößlichen Werke der so genannten 'Weltliteratur' benennen sich zu einem gewichtigen Teil aus den großen Romanen der letzten zweihundert Jahre.

Fantasy, SciFi, Historisch, Abenteuer, Realsatire, Politthriller, Gesellschaftsklamauk … es gibt keine Grenzen für die Inhalte moderner Romanwerke. Sie sind meist um einiges umfangreicher als die kleinen Brüderchen und Schwesterchen (Erzählungen, Novellen) und bezeichnen das Schaffen eines Autors viel eher als seinerzeit, da es oft auch Bühnenwerke, Gedichte und Essays bedurfte, um als Literat wahrgenommen zu werden.
Die neue Welt des Romans ist vielgestaltiger und facettenreicher als noch im neunzehnten Jahrhundert … ganz einfach, weil jeder entsprechend lange Erzähl-Text heutzutage als 'Roman' bezeichnet wird.

Die feinen Unterschiede brauchen den Leser auch nicht zu kümmern. Das ist die Aufgabe der Literatur- und Sprachwissenschaftler.