Beziehungen ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Ekkehard Walter
von Willi Grigor
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von marie mehrfeld
von Anouk Ferez
Beitrag 36 - 70 von insgesamt 391 Texten in dieser Kategorie
von marie mehrfeld

Manchmal sind sie für wenige Augenblicke zurück, die hellen Tage mir ihr, wenn ihm beim Kramen das Bild in den Blick gerät, verliebt lachend, mit wehendem rotem Haar, in Wanderkluft, Hand in Hand mit ihm durch den Wald.

Bewahren,…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Im Körper wohnst du,
Ohne ihn gibt es kein ich,
Ohne dich,
Mein Körper gibt es mich nicht.
Damit der Lebenskreis erhalten bleibt,
So rat ich dir und ermahne dich,
Vertragt euch gut sonst gibt es uns nicht.

von marie mehrfeld

SIE:
Du magst es, zu hetzen.
Wirfst Wörter nach mir.
Es fliegen die Fetzen.
Besäufst Dich mit Bier.
Bleibst lang’ außer Haus.
Ich leide wie Tier!
Du machst Dir nichts draus.
S’fängt im Kleinen an.…

von Eva Klingler

So erschuf ich Raum für dich und du maltest Jahreszeiten an die Wände und wir marschierten hinter die Herbstwälder auf Berge auf Gletscher und wir erfroren nicht.
Fühlen wagte sich neu zu säen und Fantasien schufen Sommernächte in denen…

von Axel C. Englert

Auch Kleiderschränke gehen fremd –
Was leider man von Ikea kennt –
(Gemein[t] ist hier kein großer Mann:
Ehr ein Regal, mit Brettern dran …)

Dumm für den Schrank, wird er entdeckt –
Der MENSCH sich da im SCHRANK…

von * noé *

Das Lachen wurde ausgeschüttet
wie ein Badebottich in den Hof.
Die Beziehung neu gekittet –
in der Kehle klebt ein Kloß.

Wer wird als Nächster baden gehen,
wer schwimmt bald schon obenauf?
Land in Sicht? So…

von Willi Grigor

Gedanken nach einer wichtigen Reise

Nach Jahren der Kindheit,
der Jugend, der Reife ...
... ein Mensch will mit Eifer
vor seine Zeit blicken:
zurück auf die Jahre
der Kindheit, der Jugend,
der Reife, des…

von Willi Grigor

Der Mann ist alt.
Er ist allein.
Zwei Zimmer, Küche, Diele, Bad.
Sein Aquarium ist ihm wichtiger als der Fernseher.
Früher schwammen, nein, schwebten
viele kleine, bunte Fische darin.
Heute nur noch einer.…

von Thomas Brod

Beziehung

Verbundenheit
Ich und Du
Herz und Seele
Liebespaar
Verliebt und schwebend
Wunderbar
Tag und Nacht
Zusammen
Untrennbar
Körper und Geist

*

Geist und Körper

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Die schläfrigen Nächte im April sind Erinnerungen vergangener Reisen,
sind Kälte und Mangel an Freundschaft, Vertrauen, Glück ; sind Trauer, Anerkennung

einer schmerzhaften Wahrheit. Unsere Wahrheit, unsere Wirklichkeit , unsere…

von marie mehrfeld

Hast mein Leben mitgetragen,
nimmst mich ganz so, wie ich bin,
ich denk’s nicht nur vor mich hin,
möcht’s Dir wieder mal laut sagen,
mit Dir hat mein Leben Sinn.
Selbst auf jedes miese Streiten,
meistens nur…

von marie mehrfeld

In mir schlummern viele Gaben.
Malen kann ich, tanzen, schreiben.
Singe oder lass es bleiben.
Ehrlich bin ich bis auf Knochen.
Esse gerne. Trinke Wein.
Kann auch kochen. Ohne Sterne.
Bin mit mir auch gut allein…

von * noé *

Fühlst du dich heut noch unbefleckt?
Du bist heut noch nicht angeeckt?
Ja, lohnt sich dieser Tag?
Entschuldige die heikle Frage,
es scheint zu viel dir, was ich sage?
Ich fänd es – andersrum – nur fad ...

Gibt…

von Xenia Hügel

Weiß er es noch nicht, dass wir uns gegenüber stehen um uns zu begegnen.
Welch Wolkenschar umspielt dein helles Gesicht in spielerischer Weise und löst sich langsam auf.
Auf diesem Weg zeigt sich dein glühend Antlitz immer stärker,…

von Eva Klingler

und es kam der Moment
dein Glanz schien verloren
als
etwas sich zeigte
nicht erst gestern geboren

wie übersehen
im zu schnellen
weitergehen

und für'n Moment
hielten wir inne
und…

von Walter W Hölbling

wenn wir uns wiedersehen
neben einander gehen
uns an den händen halten
unsere beine falten

wenn wir uns niederlassen
uns in die augen sehen
beim ersten mal uns nicht erkennen

dann zögernd wirklich…

von Sabine Daus

Ein „Begräbnis“

Am Ende des Tages,
Du bist allein,
stehst in der Küche,
trinkst vom Wein.

Bereitest ein Essen,
Dein Hund schaut zu.
Es gibt Paella,
Du hast keine Ruh.

Bist zerrissen,

von marie mehrfeld

Wenn Du mich warm umfängst,
Dicht bei mir bist, mich nicht bedrängst -
Dann sag ich’s mir: Gehör’ zu Dir.

Wie Du da stehst
Wartend und ungefähr,
Und wie Du gehst,
Wie Du durch's Haar mir streichst,

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Deine Liebe spielte ihr letztes Lied auf
verstummten golden Glocken.
Ihren Klang verschluckte der Äther.
Zum Glockenturm machtest Du einst mein Herz.
Deine Hand berührte sanft
die Blüte einer unerfüllten Sehnsucht…

von Willi Grigor

Fast wach,
die Beine wissen den Weg.
Die innere Freude schläft noch.
Ich kenne ihr Gebaren
nach all den Jahren -
der Sprung ins Wasser weckt sie auf.

Ein Feld
mit schlafenden Blumen.
Ein früher…

von Monika Jarju

Unter den Gästen im Café sitzt Ulrich.
Er sitzt hinein in den Raum.
Gleich wachsen ihm Pantoffeln unterm Tisch.
Der Tee wird serviert,
aber er führt das Personal auf.

von René Oberholzer

Sie sagte
Sie würde kommen
Später zwar
Aber doch
Ich wartete

Und schrieb lange
In einer Bar
An einem Gedicht
In dem es regnete
Und sie nicht kam

Richtig war
Dass es regnete…

von Uwe Röder

Du bist sehr schön
im kurzen Kleid,
ich fühle mich wie
nicht gescheit.

Doch kommst du
ohne Kleider,
bin ich noch
gescheiter:

Weiß nicht mehr,
was oben, unten,
miaue Nächte durch

von Soléa P.

Ihr weißes Kleid fällt bodenlang
zarter Schleier verdeckt das Gesicht
im Anzug grauschwarz, der Bräutigam kam
die Orgel spielt, durchs Fenster fiel Licht.

Der Priester sprach und Chöre sangen
ein Halleluja auf die…

von Frank Tegenthoff

Ich will mich verlieben.
In die Liebe.
In ein unersättliches Ringen.
Um die Liebe.
Vollkommen losgelöst.
Unbeschwert.
Sonst treibe ich.
Im luftleeren Raum.

Ich will mich wieder verlieben.

von Yvonne Zoll

Vervielfältigt wie Schneetränen
versonnen bewilligen ein Fallen
anrechenbar gestundet der
Bewirtung des Unglaublichen
verzitternd rührend offenbarter
Rillenblick zum Stottern

Im Bewaffneten ein Gurgeln

von Lisi Schuur

Cocktailschirmchen
Mousse au Chocolat
aus den Fugen
geratene Wolken
erschrockenes Rosa
am Rand der Glasur
kippt sich die Stimmung
ins Brombeergebüsch
in deinem Gesicht
verwischt sich das Licht…

von Ekkehard Walter

Wo lebt es sich wohl besser: auf einer Oase der Liebe
oder auf einer Insel der gefräßigen Krokodile?
Befriedigt man lieber seine eigenen Triebe
oder lebt man im Inbegriff der Nächstenliebe?

Das Miteinander ist oft allzu…

von marie mehrfeld

Der Dank im Gedicht? Der ist keine Pflicht,
Denn das Danken verordnen - kann man nicht.
An's Danken denken indes, das hat Sinn,
Weil ich öfter einmal gedankenlos bin.
Wenn das Hirn mein Herz zum Danken verführt,

von Karin Steuck

Meine Musik ist aus.
Ich hörte sie immer wieder.
Ich spielte sie lange.
Aber eigentlich…

Eigentlich weiß ich nur nicht wie sie weitergeht.

Du wolltest dich melden,
wenn du wieder zu Hause bist.
Zu…

Rezitation:
von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Viele Tode bin ich schon gestorben,
wenn Dein Lächeln mich verliess.

Tränen bleiben Dir verborgen,
immer wenn Du Abschied nimmst.

Liebe, wie kann ich Dir Vertrauen schenken,
wenn Du nur als Zaungast Deine Runden…

von Regina Bäcker

Am Anfang ist die Lieb noch neu,
so zeigt sie sich mit Scheu,
ganz beherzt von ihrer besten Seite.
Zweifel kommen da kaum auf,
ob die Lügen lügen können,
oder die Wahrheit wird als Unwahrheit verkauft.
Der…

von Axel C. Englert

AU! Das mach ich nicht mehr mit:
Ein Mal noch – dann setzt‘s ‘nen Tritt!
ADLIG sind Sie?! Welch ein Quatsch –
In IHNEN steckt bestimmt bloß Matsch …

Von oben laufend die Proleten?
Dies möcht ich tretend mir verbeten…

von Julia Körner

Kennst Du das Gefühl
Dass aus Linien Kurven werden

Dass Schatten
Dir den Lichtstrahl raubt

Sich ohne Anstoß
Kluften öffnen

Und Liebesglück
Ein Köder ist.

Sind wir Spielfiguren gar zuletzt…

von Axel C. Englert

Sind sie bekloppt?! Terror! Horror!
So etwas tut sonst kein Motor …
Mit diesem Krach ist sofort Schluss!
Da kriegt man Dauer-Tinnitus …

Was soll der dröge Jammer-Chor?
Schließlich bin ich ein KOMMPRESSOHR!

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