Beziehungen ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von marie mehrfeld
Beitrag 36 - 70 von insgesamt 378 Texten in dieser Kategorie
von marie mehrfeld

SIE:
Du magst es, zu hetzen.
Wirfst Wörter nach mir.
Es fliegen die Fetzen.
Besäufst Dich mit Bier.
Bleibst lang’ außer Haus.
Ich leide wie Tier!
Du machst Dir nichts draus.
S’fängt im Kleinen an.…

von J.W. Waldeck

auf einer Trauminsel
wie ein grüner Fisch
mit Schuppen und Flossen
und Augen wie Nebelseen

schneidet der Herbst
deine Haare
und rote Schmetterlinge
tanzen um dein Herz

die hohen Wipfel
stehn…

von marie mehrfeld

Kneife meine kursichtigen Augen fest zusammen, da drüben, auf der anderen Straßenseite, das bist doch Du, Robert, oder nicht, immer noch dieser hellgrüne Blick unter buschigen Brauen, der lange sandfarbene Trench, offen natürlich, mit lässig…

von Eva Klingler

So erschuf ich Raum für dich und du maltest Jahreszeiten an die Wände und wir marschierten hinter die Herbstwälder auf Berge auf Gletscher und wir erfroren nicht.
Fühlen wagte sich neu zu säen und Fantasien schufen Sommernächte in denen…

von * noé *

Das Lachen wurde ausgeschüttet
wie ein Badebottich in den Hof.
Die Beziehung neu gekittet –
in der Kehle klebt ein Kloß.

Wer wird als Nächster baden gehen,
wer schwimmt bald schon obenauf?
Land in Sicht? So…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Im Körper wohnst du,
Ohne ihn gibt es kein ich,
Ohne dich,
Mein Körper gibt es mich nicht.
Damit der Lebenskreis erhalten bleibt,
So rat ich dir und ermahne dich,
Vertragt euch gut sonst gibt es uns nicht.

von marie mehrfeld

Ende! Meinste, ich sollte nochmal auf’s Neue nichts wie ich wollte ganz ohne Reue alles verzeihen? Nein, nicht mit mir. Such dir ‘ne Neue. S’konnt’ nicht gedeihen. Bleib’ nicht bei dir. Chaos vorüber! Wieder allein. Trinke mein Bier. Kein’…

von Yvonne Zoll

Vervielfältigt wie Schneetränen
versonnen bewilligen ein Fallen
anrechenbar gestundet der
Bewirtung des Unglaublichen
verzitternd rührend offenbarter
Rillenblick zum Stottern

Im Bewaffneten ein Gurgeln

von Willi Grigor

Der Mann ist alt.
Er ist allein.
Zwei Zimmer, Küche, Diele, Bad.
Sein Aquarium ist ihm wichtiger als der Fernseher.
Früher schwammen, nein, schwebten
viele kleine, bunte Fische darin.
Heute nur noch einer.…

von Walter Zeis

Es hebt uns etwas.
Und es geschah ganz unbesehen.

Es treibt uns etwas.

Und wir fühlen so,
als sei’s um uns geschehen.

Wir haben uns,
als sei’s für immer.

Und spüren nicht,
was zwischen uns…

von Thomas Brod

Beziehung

Verbundenheit
Ich und Du
Herz und Seele
Liebespaar
Verliebt und schwebend
Wunderbar
Tag und Nacht
Zusammen
Untrennbar
Körper und Geist

*

Geist und Körper

von Willi Grigor

Gedanken nach einer wichtigen Reise

Nach Jahren der Kindheit,
der Jugend, der Reife ...
... ein Mensch will mit Eifer
vor seine Zeit blicken:
zurück auf die Jahre
der Kindheit, der Jugend,
der Reife, des…

von Angelika Zädow

Sand auf der Haut, Salz auf den Lippen
Wellenrauschen im Ohr, Wind in den Haaren
Muscheln in der Hand, Strand unter den Füßen
Möwenschrei in der Luft, Sonne im Gesicht

Segel
am
Horizont

Sehnsucht ruft…

von marie mehrfeld

Hast mein Leben mitgetragen,
nimmst mich ganz so, wie ich bin,
ich denk’s nicht nur vor mich hin,
möcht’s Dir wieder mal laut sagen,
mit Dir hat mein Leben Sinn.
Selbst auf jedes miese Streiten,
meistens nur…

von J.W. Waldeck

aus sich erbrechen und nicht brechen!
grenzenlose Erfahrung
deren Seelenlicht ein klarer Stich
in jeder Facette hinterlässt
hörte ein Fluss auf zu flehen...

sah nur kurz in dies gebrochne Herz
und blickte weg…

von Lisi Schuur

Cocktailschirmchen
Mousse au Chocolat
aus den Fugen
geratene Wolken
erschrockenes Rosa
am Rand der Glasur
kippt sich die Stimmung
ins Brombeergebüsch
in deinem Gesicht
verwischt sich das Licht…

von Karin Steuck

Glänzend Haar und wilde Mähne,
bin so froh wenn ich euch sehe.
Liebeswarmes Dreierlei
mit euch bin ich nicht mehr allein.

Beieinander oder in Stücken,
Drei sind eins ganz ohne Lücken.

von Uwe Röder

Du bist sehr schön
im kurzen Kleid,
ich fühle mich wie
nicht gescheit.

Doch kommst du
ohne Kleider,
bin ich noch
gescheiter:

Weiß nicht mehr,
was oben, unten,
miaue Nächte durch

von * noé *

Alles in meinem Allein
sehnt sich nach Zusammensein.
Meinem armen kleinen ich
fehlt das große D für Dich,
und so bin ich denn dafür:
Aus uns beiden wird ein Wir.
Zum Glücklichsein für uns als Paar
wünsch…

von Karin Steuck

Meine Musik ist aus.
Ich hörte sie immer wieder.
Ich spielte sie lange.
Aber eigentlich…

Eigentlich weiß ich nur nicht wie sie weitergeht.

Du wolltest dich melden,
wenn du wieder zu Hause bist.
Zu…

Rezitation:
von René Oberholzer

Sie sagte
Sie würde kommen
Später zwar
Aber doch
Ich wartete

Und schrieb lange
In einer Bar
An einem Gedicht
In dem es regnete
Und sie nicht kam

Richtig war
Dass es regnete…

von Xenia Hügel

Weiß er es noch nicht, dass wir uns gegenüber stehen um uns zu begegnen.
Welch Wolkenschar umspielt dein helles Gesicht in spielerischer Weise und löst sich langsam auf.
Auf diesem Weg zeigt sich dein glühend Antlitz immer stärker,…

von Monika Jarju

Unter den Gästen im Café sitzt Ulrich.
Er sitzt hinein in den Raum.
Gleich wachsen ihm Pantoffeln unterm Tisch.
Der Tee wird serviert,
aber er führt das Personal auf.

von Soléa P.

Ihr weißes Kleid fällt bodenlang
zarter Schleier verdeckt das Gesicht
im Anzug grauschwarz, der Bräutigam kam
die Orgel spielt, durchs Fenster fiel Licht.

Der Priester sprach und Chöre sangen
ein Halleluja auf die…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Viele Tode bin ich schon gestorben,
wenn Dein Lächeln mich verliess.

Tränen bleiben Dir verborgen,
immer wenn Du Abschied nimmst.

Liebe, wie kann ich Dir Vertrauen schenken,
wenn Du nur als Zaungast Deine Runden…

von marie mehrfeld

In mir schlummern viele Gaben.
Malen kann ich, tanzen, schreiben.
Singe oder lass es bleiben.
Ehrlich bin ich bis auf Knochen.
Esse gerne. Trinke Wein.
Kann auch kochen. Ohne Sterne.
Bin mit mir auch gut allein…

von Axel C. Englert

Mann! Sie haben sie nicht alle!
Nach dem G ein A! Ja! „GALLE“!
Sind Sie denn total bekifft?!
Nach dem G ein I! Gibt „GIFT“ ...

Wenn es streng nach Alphabet –
Das sollte stets sein! – ergo geht:
Komme ICH ganz…

von marie mehrfeld

Wenn Du mich warm umfängst,
Dicht bei mir bist, mich nicht bedrängst -
Dann sag ich’s mir: Gehör’ zu Dir.

Wie Du da stehst
Wartend und ungefähr,
Und wie Du gehst,
Wie Du durch's Haar mir streichst,

von Mara Krovecs

Zwischen Schattenbildern flogen die Tagleisevögel,
verteilten Flügelflirren an alle Friedhofsbänke,
bis auch diese sich zärtlich in die Lüfte erhoben.
Wasserflaschen knisterten sich Durst – die Sonne
zwang graue Mauern…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Deine Liebe spielte ihr letztes Lied auf
verstummten golden Glocken.
Ihren Klang verschluckte der Äther.
Zum Glockenturm machtest Du einst mein Herz.
Deine Hand berührte sanft
die Blüte einer unerfüllten Sehnsucht…

von Michael Dahm

Wenn eine Hand die deine hält
damit dein Herz nicht wieder fällt
dann halt sie fest mit warmer Zärte
du kennst Verlustes kalte Härte …

von Sabine Daus

Ein „Begräbnis“

Am Ende des Tages,
Du bist allein,
stehst in der Küche,
trinkst vom Wein.

Bereitest ein Essen,
Dein Hund schaut zu.
Es gibt Paella,
Du hast keine Ruh.

Bist zerrissen,

von Walter W Hölbling

wenn wir uns wiedersehen
neben einander gehen
uns an den händen halten
unsere beine falten

wenn wir uns niederlassen
uns in die augen sehen
beim ersten mal uns nicht erkennen

dann zögernd wirklich…

von Eva Klingler

und es kam der Moment
dein Glanz schien verloren
als
etwas sich zeigte
nicht erst gestern geboren

wie übersehen
im zu schnellen
weitergehen

und für'n Moment
hielten wir inne
und…

von Julia Körner

Kennst Du das Gefühl
Dass aus Linien Kurven werden

Dass Schatten
Dir den Lichtstrahl raubt

Sich ohne Anstoß
Kluften öffnen

Und Liebesglück
Ein Köder ist.

Sind wir Spielfiguren gar zuletzt…

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