Religion ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Rainer Maria Rilke
von J.W. Waldeck
von Axel C. Englert
Beitrag 106 - 140 von insgesamt 175 Texten in dieser Kategorie
von Manfred Peringer

ich bin sauer auf gott weil er den osterhasen zu mir schickt
was kann der schon groß tragen mit seiner kiepe abnehmen
kann er mir auch nichts es ist für ihn auch so schwer genug

ich bin nicht mehr böse auf ihn denn zu ostern…

von J.W. Waldeck

Lichtgeliebte aller Leere entlarven:
das reicht für einhellige Triebe!

Hoffen, einhalten, abschalten
egal wie mies gestaltet
es lichtet Armleuchter, die sich einreihen
wächst Mit-LEID exponentiell
und bringt…

von J.W. Waldeck

Saubermann! scheinst
in der Leere Segensbesen
von Strahlen umringt
die ohne Leuchtkraft sind
solang dein Fleck
jede andere Sicht verdeckt

geläuterte Liebe schmeckt
nach Lösungsmitteln
und was dein…

von Johann Wolfgang von Goethe

Seht den Felsenquell,
Freudehell,
Wie ein Sternenblick;
Über Wolken
Nährten seine Jugend
Gute Geister
Zwischen Klippen im Gebüsch.

Jünglingsfrisch
Tanzt er aus der Wolke
Auf die Marmorfelsen…

von J.W. Waldeck

aufgeblasenes Schlangenlicht
zu bleichen Ringmustern fixiert
die aufflammen, wenn ein Blick
energetische (sch)–Wellen aktiviert

versprochenes Leben lockend
fluten Bilder das geistige Auge
alles erfüllend, ohne…

von J.W. Waldeck

in Gott Aufgehen und schwinden
zum Superorganismus einer Biosphäre
beseelt künftig IHR Bewusstsein

das integrierte Element
assimilierter Potenz
einer Wesens=Essenz

Mensch und Dasein erstreben scheinbar

von J.W. Waldeck

B:Leerer und verkehrte B:Kehrer!
alles belagernde Waschbären
hinter sauber gespülten B-Hürden:
selbsternannte Gotteswürden
nach dem Flächenbrand
einer einzigen Ebene
monotoner Wüsten

in schummerigen…

von J.W. Waldeck

Glaube MACHT schwarzweiß!
schwarz ist dein Umnachten
und weiß die fiktive Zeiteinheit

die Zeichentrickfigur
erlebt ihre Realität
durch Vorzeich(n)en

ohne Vernunft - kein Sinneswort
ohne Eigengeist -…

von Jürgen Wagner

Ein Mär-chen, das mag jeder hören,
doch eine Mär, die wird auch stören
'Vom Himmel hoch' kam eine her,
gesungen leicht - doch mächtig schwer

bedrückte sie die Menschheit eben:
sie würde schlecht und sündig leben…

von ulli nass

leider zeigt auch
der Buddhismus
die Fratze
der Gewalt

kann das überraschen
Religionen entstehen
im Kopf von Menschen halt

die Geschichte ist
voller Leichen und
geprägt von schlechten…

von J.W. Waldeck

Himmelsverkünder
die auf Erden scheißen
Prophetenmünder
die sich in der Luft zerreißen
verbrannte Herzen ohne Eigenglut
eingefrorene Gottesbrut
so frei wie ein Parasit der Seele
im eingeimpften Wirte ruht…

von J.W. Waldeck

lichtleere Floskeln leben
von vollmundigem Hoffen

die ausgelutschte Liebe niederer Triebe
wiederholt so vorbestimmt
ihren gemein_sAmen Akt
der sein Eindringen durch Gedrungene
als höhere Liebe tarnt

wo…

von Ekkehard Walter

Einst war es ein Folterinstrument,
es heute aber fast jeder kennt.
Das Kreuz als Symbol eroberte die Welt,
egal, ob dies den Leuten gefällt.
Nicht Galgen, noch Guillotine schafften dies,
obwohl auch am Kreuz das…

von Marcel Strömer

Wetteifernde Jünger
aus der Mitte längst entrückt
Ritter schmerzloser Bethäuser
betäubt vom hartnäckigen Duft
des nahenden Untergangs
stimmen in den Attributen
Gottes manifestiert
entgegen Weltschmerz…

von J.W. Waldeck

Schöpferschatten (ent)werfen
wo nichtssagende Lichterketten
schwarz und weiß nur sehen
im endlosen Spektrum
kosmischer Meeresseelen

opfere keinem Blutgott
am Altar künstlich entzückter Zucht
ohne…

von J.W. Waldeck

hinter eingefassten Hippie-Gläsern
schäumt der Waschmob
mit verfilztem Schamhaar
und hört sich selbst verreden

im Verstand ein weiter Himmel
und der Geist? ei, der soll schwinden !
und nimmer sich ans Dasein…

von Marcel Strömer

Er sprach:
"Zwischen all dem Lärm der Zeit, hört den Sternenschrei
Zwischen all der Stille, spürt das Atmen der Erde
Trinkt nicht aus dem Becher des Fluchs und eßt auch nicht was einen Schatten wirft
Sammelt euch nicht…

von Monika Laakes

Solidarität
als Religionsersatz.
Wird Gott lebendig?

von J.W. Waldeck

wenn das Untote
das Lebende bestimmt

wenn das Gefällte
zu gefallen beginnt

wenn das Gequälte
zu gedeihen sinnt...

© j.w.waldeck 2009

von J.W. Waldeck

durch Gehorsam (ver)leitet
sich das ausgeblendete Schlechte

ein Gottesvolk ererbten Vorrechts
die Völker zu verwischen
seelische Identität zu tilgen

VerGEWALTIGER!
Recht Fertiger!

die Krankheit…

von Jürgen Wagner

Man wird Wasser nicht mehr dort schöpfen, wo es steht,
sondern dort, wo es fließt

Man wird nicht mehr die Asche hüten,
sondern ein Feuer anzünden

von Manfred Peringer

lass die raben auf den feldern aasen
im nebel sehen sie wie totengräber aus
kartoffelfeuer fegen letzte reste weg

wir flechten blumen ins allerheilige
gießen öl ins ewige licht auf dass es
bis zum jüngsten tag…

von J.W. Waldeck

intrigante Herrschsucht
feiert blindwütig Erwecken
im Namen der Niederkunft
herabfallende Zecken!
gekrümmte Kriechernorm
wurmgerecht eingenistet
spirituelle Floskelform
mundgerecht eingetrichtert

von Heiner Brückner

Im Apfelbäumchen
auf Schwartzerd zu Wittenberg:
eine Nachtigall.

von Walter W Hölbling

nicht nur christen
finden die vorstellung
von auferstehung

wie auch in den alten mythen
von fruchtbarkeit und wiedergeburt

unendlich anziehend

von J.W. Waldeck

dein haltloses Vakuum
verschworen, geboren zum Gebet
verstopfen hohe Worte
was deinem zornigen Gotte fehlt
rattert einfallslos deine Kombi-Nation
partitioniert, selektiert und instruiert
mit jedem Wechselwirken…

von ulli nass

seh ich das Personal der AfD
dann tuen mir die Augen weh
nur Wut und Hassparolen
mag sie der Teufel holen . . .

. . . doch leider fällt der aus auf Ewigkeit
wurde entsorgt vor langer Zeit . . .
von Menschen…

von Jürgen Wagner

Gebet einer Ameise I

Die Königin des Himmels
Die gab uns ihre Gnad
Die Kraft und die drei Stände
Für uns'ren schönen Staat

SIE ist die eine Wahrheit
Des Himmels und der Welt
Und ewig ist verloren

von Jürgen Wagner

Einen Zöllner besuchen
Wer uns hasst, nicht verfluchen
Dem Kranken begegnen
Einen Lahmen bewegen

Die Ehebrecherin schützen
Das Schwache stets stützen
Kein Böses anrechnen
Und die Augen zu öffnen

von Jürgen Wagner

Der Tag, an dem die Sonn aufgeht
An dem das Leben aufersteht
An dem man feiert, dankt und singt
Sich festlich kleidet, sich besinnt

Der Tag, an dem dir Arbeit ruht
An dem man Zeit hat, wenig tut
An dem man…

von J.W. Waldeck

oberfellig stark auf das vorgegebene
Wissen fixiert
beschränkt nicht nur das Lernen

© j.w.waldeck 2017

von Jürgen Wagner

Isaak und Ismael waren Brüder
Wann wollen sie sich versöhnen?

Jesus und Mohammed waren Propheten
Warum wird da eine Rangordnung errichtet?

Der barmherzige Gott braucht keine Gewalt
Warum brauchen wir sie?

von J.W. Waldeck

auch ein Fibrom ragt scheinbar hervor
bleibt zum Glück die Mundschleimhaut
gut durchgekaut ein eingebildet Chor
der Einfaltspinsel
wo jeder Reiz das Zahnfleisch spreizt
als gäbs kein Scheidengrinsen

hängt…

von J.W. Waldeck

du bist es – nicht wirklich!
'Es-ist-du' … umgibt dich!
Ehne Mehne Muh
Nichtsein ist nicht klug!

Buddha existiert allseits in dir
Jesus heilt ab...gelösten Geist
Gott will ausgeliefert deinen Leib

von Peter Stampfer

Juda sprach zu seinem Sohn Onan:
Tamar, die Witwe deines Bruders sei fortan
dein liebend und begehrend Weib,
sie ist willig und verführerisch,
mit einem wahrhaft schönen Leib;

Tamar ganz ohne Scham
jede Nacht…

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