Religion ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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Beitrag 106 - 140 von insgesamt 172 Texten in dieser Kategorie
von J.W. Waldeck

B:Leerer und verkehrte B:Kehrer!
alles belagernde Waschbären
hinter sauber gespülten B-Hürden:
selbsternannte Gotteswürden
nach dem Flächenbrand
einer einzigen Ebene
monotoner Wüsten

in schummerigen…

von J.W. Waldeck

Glaube MACHT schwarzweiß!
schwarz ist dein Umnachten
und weiß die fiktive Zeiteinheit

die Zeichentrickfigur
erlebt ihre Realität
durch Vorzeich(n)en

ohne Vernunft - kein Sinneswort
ohne Eigengeist -…

von J.W. Waldeck

lichtleere Floskeln leben
von vollmundigem Hoffen

die ausgelutschte Liebe niederer Triebe
wiederholt so vorbestimmt
ihren gemein_sAmen Akt
der sein Eindringen durch Gedrungene
als höhere Liebe tarnt

wo…

von Ekkehard Walter

Einst war es ein Folterinstrument,
es heute aber fast jeder kennt.
Das Kreuz als Symbol eroberte die Welt,
egal, ob dies den Leuten gefällt.
Nicht Galgen, noch Guillotine schafften dies,
obwohl auch am Kreuz das…

von Alf Glocker

Diese Ausreden von Brauchtum und Religion
kann doch schon keiner mehr hören!
Ist das denn wirklich keinem offiziell klar??
Sie sind wie Gift für jede Nation!
Und wenn sie 1000 Mal ihre Unschuld beschwören,
man wird…

von J.W. Waldeck

Himmelsverkünder
die auf Erden scheißen
Prophetenmünder
die sich in der Luft zerreißen
verbrannte Herzen ohne Eigenglut
eingefrorene Gottesbrut
so frei wie ein Parasit der Seele
im eingeimpften Wirte ruht…

von J.W. Waldeck

Haupt, du neigst dein (IN)
Halt, drückt der Schultern Gewalt
schief und taub ringt Atem
der Todeshauch gebiert
ins schwarze Raumgestirn

leibhaftig geboren, das Irrlicht
hyperventiliert
der Sonnen, Sterne…

von Marcel Strömer

Wetteifernde Jünger
aus der Mitte längst entrückt
Ritter schmerzloser Bethäuser
betäubt vom hartnäckigen Duft
des nahenden Untergangs
stimmen in den Attributen
Gottes manifestiert
entgegen Weltschmerz…

von Marcel Strömer

Er sprach:
"Zwischen all dem Lärm der Zeit, hört den Sternenschrei
Zwischen all der Stille, spürt das Atmen der Erde
Trinkt nicht aus dem Becher des Fluchs und eßt auch nicht was einen Schatten wirft
Sammelt euch nicht…

von J.W. Waldeck

kein illuminierter Stoff
ewigen Lebens
biochemisch synthetisiert
der allzu billige Götter imitiert
mangels Heilkraft keine Seele entflammt
unendlicher Quelle
ein kosmischer Zehrzirkel
der unpersönlichem…

von Emilia Lindemann

Die Augen im Schlitz gefangen,
im Rahmen aus schwarzem Stoff gehalten
wo sie um starre Ausdruckslosigkeit kämpfen

Ein letztes, sichtbares Merkmal,
das von allen beurteilt
und von allen missdeutet wird

Weder…

von Jürgen Wagner

Ein Mär-chen, das mag jeder hören,
doch eine Mär, die wird auch stören
'Vom Himmel hoch' kam eine her,
gesungen leicht - doch mächtig schwer

bedrückte sie die Menschheit eben:
sie würde schlecht und sündig leben…

von Ekkehard Walter

Oh welch reiche Gnad ward uns zuteil
als beginnend durch des Reformators 95 Thesen
die Buchdruckkunst dann druckte das Heil,
das einst lateinisch nur gewesen,
doch jetzt in deutscher Sprach zu haben war.
Das einfache…

von J.W. Waldeck

Saubermann! scheinst
in der Leere Segensbesen
von Strahlen umringt
die ohne Leuchtkraft sind
solang dein Fleck
jede andere Sicht verdeckt

geläuterte Liebe schmeckt
nach Lösungsmitteln
und was dein…

von J.W. Waldeck

aller (geraden) Realität
läuft die Vorstellung voran
bevor das Leben davon läuft
durch Schicksale
einfallslos festgelegt –
Gottes Marionetten untertan

ob kollektive Geistwesen
auf verschlung'nen…

von J.W. Waldeck

Heilsleeren die Versprecher retten
durch Monokultur getilgte Ideen

eine entdeckte Unendlichkeit -
doch gehorsam nicht erlaubt!

das Läutern Geisteskranker
verschlossen mit Gottesgewalt

© 2009

von J.W. Waldeck

Lichtgeliebte aller Leere entlarven:
das reicht für einhellige Triebe!

Hoffen, einhalten, abschalten
egal wie mies gestaltet
es lichtet Armleuchter, die sich einreihen
wächst Mit-LEID exponentiell
und bringt…

von J.W. Waldeck

dein haltloses Vakuum
verschworen, geboren zum Gebet
verstopfen hohe Worte
was deinem zornigen Gotte fehlt
rattert einfallslos deine Kombi-Nation
partitioniert, selektiert und instruiert
mit jedem Wechselwirken…

von Walter W Hölbling

nicht nur christen
finden die vorstellung
von auferstehung

wie auch in den alten mythen
von fruchtbarkeit und wiedergeburt

unendlich anziehend

von Jürgen Wagner

Einen Zöllner besuchen
Wer uns hasst, nicht verfluchen
Dem Kranken begegnen
Einen Lahmen bewegen

Die Ehebrecherin schützen
Das Schwache stets stützen
Kein Böses anrechnen
Und die Augen zu öffnen

von ulli nass

seh ich das Personal der AfD
dann tuen mir die Augen weh
nur Wut und Hassparolen
mag sie der Teufel holen . . .

. . . doch leider fällt der aus auf Ewigkeit
wurde entsorgt vor langer Zeit . . .
von Menschen…

von Peter Stampfer

Juda sprach zu seinem Sohn Onan:
Tamar, die Witwe deines Bruders sei fortan
dein liebend und begehrend Weib,
sie ist willig und verführerisch,
mit einem wahrhaft schönen Leib;

Tamar ganz ohne Scham
jede Nacht…

von J.W. Waldeck

oberfellig stark auf das vorgegebene
Wissen fixiert
beschränkt nicht nur das Lernen

© j.w.waldeck 2017

von Jürgen Wagner

Der Tag, an dem die Sonn aufgeht
An dem das Leben aufersteht
An dem man feiert, dankt und singt
Sich festlich kleidet, sich besinnt

Der Tag, an dem dir Arbeit ruht
An dem man Zeit hat, wenig tut
An dem man…

von J.W. Waldeck

auch ein Fibrom ragt scheinbar hervor
bleibt zum Glück die Mundschleimhaut
gut durchgekaut ein eingebildet Chor
der Einfaltspinsel
wo jeder Reiz das Zahnfleisch spreizt
als gäbs kein Scheidengrinsen

hängt…

von Jürgen Wagner

Isaak und Ismael waren Brüder
Wann wollen sie sich versöhnen?

Jesus und Mohammed waren Propheten
Warum wird da eine Rangordnung errichtet?

Der barmherzige Gott braucht keine Gewalt
Warum brauchen wir sie?

von Manfred Peringer

lass die raben auf den feldern aasen
im nebel sehen sie wie totengräber aus
kartoffelfeuer fegen letzte reste weg

wir flechten blumen ins allerheilige
gießen öl ins ewige licht auf dass es
bis zum jüngsten tag…

von J.W. Waldeck

du bist es – nicht wirklich!
'Es-ist-du' … umgibt dich!
Ehne Mehne Muh
Nichtsein ist nicht klug!

Buddha existiert allseits in dir
Jesus heilt ab...gelösten Geist
Gott will ausgeliefert deinen Leib

von J.W. Waldeck

musterhaft verstrickt Vergewissern
zur Monokultur stilisiert
eine geliehene Perspektive
systematisch abgewertet.
Was kein Vorbild imitiert:
Feindbild der wiederkäuenden Herde

Freimaurer & Anbeter neuer…

von Monika Laakes

Solidarität
als Religionsersatz.
Wird Gott lebendig?

von J.W. Waldeck

durch Gehorsam (ver)leitet
sich das ausgeblendete Schlechte

ein Gottesvolk ererbten Vorrechts
die Völker zu verwischen
seelische Identität zu tilgen

VerGEWALTIGER!
Recht Fertiger!

die Krankheit…

von J.W. Waldeck

wenn das Untote
das Lebende bestimmt

wenn das Gefällte
zu gefallen beginnt

wenn das Gequälte
zu gedeihen sinnt...

© j.w.waldeck 2009

von Jürgen Wagner

Man wird Wasser nicht mehr dort schöpfen, wo es steht,
sondern dort, wo es fließt

Man wird nicht mehr die Asche hüten,
sondern ein Feuer anzünden

von J.W. Waldeck

intrigante Herrschsucht
feiert blindwütig Erwecken
im Namen der Niederkunft
herabfallende Zecken!
gekrümmte Kriechernorm
wurmgerecht eingenistet
spirituelle Floskelform
mundgerecht eingetrichtert

von Heiner Brückner

Im Apfelbäumchen
auf Schwartzerd zu Wittenberg:
eine Nachtigall.

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