Selbstfindung ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Christian Morgenstern
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von Chi Waniewo
von Enrico Buchta
die schönsten
von Axel C. Englert
von Eva Klingler
Beitrag 36 - 70 von insgesamt 206 Texten in dieser Kategorie
von Soléa P.

Langsam schließt der Kreis des Lebens,
egal, wie geschickt und gekonnt ich mich bewege –
auch noch so leidenschaftlich ins Zeug mich lege,
versuche trotz allem ich dankbar zu sein,
für die so oft auch harte und steinige…

von Axel C. Englert

Ein BRILLIANT sind Sie?! O nein!
Sie mögen hart und funkelnd sein –
Doch geistig sind Sie KEIN Genie:
Man schreibt SIE nämlich OHNE „I“!

Beim „BILLARD“ ist‘s derselbe Fall! –
SIE spielen nie – mit einem Ball?!…

von Michael Dahm

Die alte Nacht schleicht um das Haus,
streift um jede Ecke,
und sie sieht heut finster aus,
in ihrer schwarzen Decke.

Meinen Kummer, meine Sorgen,
die ich ihr einsam zugedacht,
nein – sie wartet nicht…

von ulli nass

alles schon gehört
alles schon gesehen
alles schon gesagt
alles schon geschehen

überall gewesen
jedes Buch gelesen
jeden Wein geschmeckt
Frauen durchgecheckt

nichts mehr wirklich neu
alles…

von Axel C. Englert

Wohl VERRÜCKT?! Nach mir zu SCHLAGEN?!
Am liebsten würd ich Sie verklagen ...
Ich möchte Sie doch gar nicht STECHEN –
Ich wollte Sie rein ärztlich sprechen ...

Weg mit der doofen KLATSCHE! AUTSCH!
Wohin soll ich –…

von Axel C. Englert

Natürlich bin ICH eine WIMPER!
Mein Gott! – nervt mich das Geklimper ...
Also – war das jetzt ein E?!
Wimpertinent! Schon wieder C ...

Saublöd, der doofe Karneval!
Dieser Quatsch wird nie mein Fall ...
Das…

von Christian Morgenstern

Sieh nicht, was andre tun,
der andern sind so viel,
du kommst nur in ein Spiel,
das nimmermehr wird ruhn.

Geh einfach Gottes Pfad,
laß nichts sonst Führer sein,
so gehst du recht und grad,
und gingst du…

von Soléa P.

Und wenn dann endlich Ruhe einkehrt
bin ich vielleicht tot
oder einfach ungestört
an einem friedlichen Ort
wo die Seele auf Wolken schaukelt
ich sanften Tönen der Gitarre lausche
dazwischen singen Vögel ein…

von Thomas Brod

Ich wär’ so gern ein Gedicht,
das auch schön poetisch spricht,
gefeilt, geformt und „So-nett“,
gepaart mit Kind als Triolett.

Würd’ ich geliebt am Anfang schon
wär’ ich ganz klar Akrostichon,
doch spaß und…

von Michael Jörchel

Supermarkt

Den Kopf voller Wünsche, Hoffnungen und Ideen
betrat ich den Supermarkt.
Unzählige Regale bäumten sich vor mir auf.
Wie in einem riesigen Labyrinth
führten mich die Reihen zu den Verschiedensten Angeboten…

von Soléa P.

Sie ist Königen der bleiernen Kugeln,
den Revolver ziehend, schnell wie ein Blitz,
aus dem linken Halfter heraus –
und das für eine ansonsten eher schüchterne Frau …

Respekt, den hat sie sich erschossen,
auf dem…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Noch ganz berauscht vom Lebenswein,
schaut ich zurück durchs Fenster meiner Jugendzeit,
getragen hat sie mich sehr weit,
durchs Alter schnelllebiger Vergangenheit.

Mein Weg verlief nicht immer recht geordnet,
ich…

von Uwe Röder

Geburten ohne Mutter.
Weichei Martin Luther.
Eier ohne Dutter.
Fettfrei harte Butter.

Essen ohne Futter.
Fischer ohne Kutter.
Banker ohne Schutter.
Hamburg ohne Nutter.

Mister President mit Geist…

von Johanna Blau

Wenn ich mich in Träumereien verliere,
Nicht mehr nur ein Wort kreiere.
Den Himmel bitte auf zu tauen
Und Dich auf meine Wünsche zu vertrauen.
Die Wimpern wehen in den blauen Dunst,
Ich werbe nicht um Deine Gunst.…

Rezitation:
Johanna Blau
von Axel C. Englert

Eine Jacke bildete sich ein:
ICH möchte eine HOSE sein!
Heißt es nicht: „Jacke wie Hose“?!
Was ist denn das für eine Chose?!

Ja – Jacken haben gern Neurosen -
Manche – halten sich für Hosen …
Für UNTER-Hosen…

von Johanna Blau

Erfindung deiner Rettung
In Einsamkeit verstrickt
Der Lebenden letzte Bettung
Ungeschickt

Zerplatzt im wahrsten Sinne
Meine Berater-Stimme
An der Wirklichkeit
Schleife Zeit

Ein Seltsames Bestreben…

Rezitation:
Johanna Blau
von Axel C. Englert

Langsam krieg ich aber Wut –
ICH bin MÄNNLICH! Ja – „DER Hut“ …
„Vorhut“, „Nachhut“, „Obhut“ – wie?!
DIE Hüte schreibt man mit „DIE“?!

(Hängt am Hut noch etwas dran:
Wird er WEIBLICH! Sieh mal an …)
[Anders…

von Axel C. Englert

Herr Doktor! Ich hab‘s furchtbar schwer!
MALOCHE! Bei der Feuerwehr ...
Im Dienst steh ich seit 20 Jahren –
Die absolut belastend waren ...

20 Jahre – stets KORREKT!
Schlagartig sei ich DEFEKT?!
Okay, wohl bin…

von Axel C. Englert

Bitte? Wie? WER sind Sie?! Ein „SCHLÜTTEL“?!
Das wär Ihr Name? Gar der Titel?
Klingt schon sehr seltsam – muss ich sagen!
Man sollte schnell den Duden fragen ...

Ha! Einen „Schlüttel“ GIBT es nicht!
SIE haben SICH…

von Manfred Peringer

mach das fenster auf wenn die gedanken frische luft brauchen
lass das zwitschern der vögel herein denn ihr singen ist balsam
für die seele dann tragen dich ihre flügel auch durch dunkle zeiten

schalte das licht aus wenn die…

von Claudia Willmes

Besonnenheit
Sinnlos' Bestreben
Chaos leben
Meisterlich
Herz wütet
Hütet schmerzliches Verlangen
Gefangen
In lodernden Flammen
Sie höhlen es aus
Verzehren es feierlich

Gefühle narren…

von Axel C. Englert

Ein Rappe
Sprach: Ich tappe
Im Dunkeln nur – oje!
Wobei ich SCHWARZ stur seh …

Eine STUTE sei ICH jetzt?!
Also – ich bin schwer entsetzt …
Ein schwarzer Hengst war ich bis gestern –
Schon zähl ich zu den…

von Soléa P.

Die Wunden sitzen noch immer tief,
empfindlich sind die wulstigen Narben.
Die Kehle wird ihr jedes mal eng –
wenn sie, die Mutter, an damals denkt.

Das Herz, es krampft, zieht sich zusammen,
Blut schießt bis zum…

von Axel C. Englert

Letzten Dienstag stand bei mir -
Eine TÜR – vor meiner Tür?!
Ihr ginge es ganz furchtbar schlecht!
Ob ich vielleicht ihr helfen möcht'?

In JEDEM Märchen fungier ich nur
Stur als ungeschickte Witzfigur …
„Die…

von Axel C. Englert

DAS kapiere ich nicht! Nein!
ICH soll VIER Personen sein?!
Dazu noch MÄNNER – obendrein?!
DEN Unsinn glaubt doch kein Schwein …

Bin eine FRAU! Auf alle Fälle!
Denn ich heiße schließlich „ELLE“!
Musikalisch?…

von Chi Waniewo

Klassiker, die unerreicht
über allen thronen -
wer mit ihnen sich vergleicht,
fällt in Depressionen.

Unten wird man transformiert
keinen Satz beenden,
bestenfalls, von Kant berührt,
noch zum Konsumenten…

Rezitation:
von Jalid Sehouli

Du bist Teil von mir,
Ich kann Dich nicht wie ein liebloses Kleid ablegen,
denn Du bist mit mir für immer verwebt,
Ich trage Dich nicht als Last, denn Du bist meine eigentliche Haut,
Du bist stolzer als jeder Edelstein,…

von Axel C. Englert

Ein Pinselohraffe dachte: NEIN!
Ein Zufall – kann das ja nicht sein …
Wann kommt schon mal ein Affe vor -
Der Pinsel trägt – anstatt ein Ohr?!

Im Internet der nächste Schock!
Bin ich verwandt mit Mister Spock?!…

von Axel C. Englert

Ein Kater saß in einem Sack:
Lasst mich raus! Ihr Lumpenpack!
DAS ist vielleicht ein doofer Job!
Die miese Story! Voll SAUgrob …

Zur selben Zeit: Ein Knüppel fand
Jenes Paar Stiefel. Hirnverbrannt!
EINEN…

von Axel C. Englert

Die NOFRETETE?! Blöde BÜSTE!
Das Haupt-Teil schickt man in die Wüste!
Weshalb solch Thesen ich vertrete?
ICH bin der REST der Nofretete …

KÖPFE?! TOT- al überschätzt!
Deshalb tauscht man gern sie jetzt …
Ob…

von Claudia Willmes

So sitze ich
in meiner Stube,
mit einer Tasse heißen Kaffee,
und gaff vor mich hin.
Das Kinn gestützt in eine Hand,
verdrossen starre ich
gegen weißgetünchte Wand,
vergieße ein paar Tränen.
Mag…

Rezitation:
Sprecher: Walter Zeis
von Jürgen Wagner

Zieh ich alleine meiner Wege, muss mich niemand bedauern
Die Sonne ist mir Vater und der Mond mir Mutter
Die Erde ist mein Haus und der Himmel mein Zelt
Die Pflanzen sind meine Freunde und die Tiere meine Gefährten
Die…

von Bruno Schulz

Dieser Raum ist leer,
frei von mir und meinem.
Und doch ist da kein Nichts.
Ich ruhe, atme, spüre … mich.
Und ich finde die Gewissheit,
dass ich gut damit bin und mit mir.

(inspiriert von Rudy Francisco)

von Peter Boensch

es war einmal ein Oktaeder
der wollte gern ein Würfel sein
weil sein Freund der Tetraeder
stets redete ihm dieses ein

er ging darauf zum Eckenschneider
und ließ sich seine Ecken
zur Freude etlicher Beneider…

von Jim Mo Lizard

Große Halle.
Bemooste Mauern speisen Klang und Licht.
Heimstatt.
Ewiger Ort.
Der Einlass wird verkündet.

Das Meer liegt wie ein Tuch unter einem blassen Himmel.
Schon gleich zerschneidet wie ein Schwert das…

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