Religion ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Rainer Maria Rilke
von Axel C. Englert
von J.W. Waldeck
Beitrag 71 - 105 von insgesamt 175 Texten in dieser Kategorie
von J.W. Waldeck

Syntho-Bass-Maschinen-Flash
vorprogrammiert, in Schleifen
die Aureole neuen goldenen Reiches
die Äthermaske: immer am Start!

artifiziell und seriell auf mobilem Interface:
Gods Race of disgrace unterm Banner des…

von J.W. Waldeck

der religiöse Schuldenstaat
lebt von der Sündensaat
die himmlische Rendite
von der Abbitte irdischer Sitte

Gottes MA_Nager beschränken
Geistgut, bis Muster-Arschlöcher
in schnappende Münder wichsen

von J.W. Waldeck

wer Träume nur verträumt
glaubt
das nur Erinnern alleine ist.
wer in Zukunft jenseits
nackten Hierseins seine Räume
entwirft, träumt wirklich

Gedicht, wie in der Schule:
lieb, brav, im naheliegenden Reim…

von Jürgen Wagner

Kein Gott, der regiert
Kein Engel, der offenbart
Keine Geister, die rufen

In der Erde gegründet
zum Himmel gewandt
wachs ich von Jahr zu Jahr

von Ekkehard Walter

Sola gratia - aus Gnad allein
lädt Gott alle Menschen ein

Solus Christus - Jesus Christus allein
soll Eure Freud und Wonne sein

Sola scriptura - Das Wort allein…

von J.W. Waldeck

I. Schimmelbefall oder Himmelsgewalt?

von Übeln erhellt
erhält es Glaubensmauern
durch trüben tROST vermählt
– aber nicht die Sonne der Erkenntnis
geht eines Tages auf!
der Schlaf der Vernunft traumlos…

von J.W. Waldeck

das Zischen der Vektorwaffe
im brennenden Liebeslicht
ionisierter Gase
blieb ungehört, trotz Nervengift
bevor etwas stinkendes
alle Atemwege verbrannte

frei durch Arbeit und Krebs
der Himmelswind blind…

von J.W. Waldeck

Zähler zählen ihre zahllosen Reihen
auch verschriebene Himmel zählen
nur die Schulden
die sie später abkassieren
im Nirvana einhelliger Harmonie
für die Fehler ausgefüllter Zeilen
jenseits der träumenden Seele…

von J.W. Waldeck

Glaube MACHT schwarzweiß!
schwarz ist dein Umnachten
und weiß die fiktive Zeiteinheit

die Zeichentrickfigur
erlebt ihre Realität
durch Vorzeich(n)en

ohne Vernunft - kein Sinneswort
ohne Eigengeist -…

von J.W. Waldeck

GEGENSATZ I
Prometheisches Feuer

im Anblick endloser Bilderfluten
verfilmt eine vernichtete Spezies
ihr augenscheinlichstes Lebensprinzip
den Ozean übersehend
der Flut die kommt und geht
die bringt und…

von J.W. Waldeck

am Tempelberg
reicht ein Blick in rohe Gesichter
erfüllt vom Handwerk
Unterschiede zu vernichten

Tempelspitzen obszöner Schatten
befeuern heilige Scheinseelen
die einen großen Alten
mit neuem Unheil…

von J.W. Waldeck

wer die Welt_Bilder
suggeriert
beherrscht
die Vorstellung

darum ist es wichtig
das du glaubst
denn was sich vorstellt
führt dich auch

© j.w.waldeck 2011
Alle Rechte sind dem Autor…

von J.W. Waldeck

seelenlos gequält
was Allerseelen
erst mit Kerzen
auf feierlichen Befehl
jährlich herauf beschwor
eine tote Religion
auswendiger Herzen
die geliebte Leichen
in finst'rer Tiefe
giftig entwertet…

von J.W. Waldeck

lüge nicht von der Allmacht
opportuner an.Hänger!
ohne Einfluss in mir
hindert eure Gier mein Wachsen
zerstöre ich den Rattenfänger

kein Neidhammel fickt schlimmer
als dieser B:Sucher neuer Bräute

von J.W. Waldeck

das Drama richtig beleuchtet
setzt die Herde in Bewegung:
mitendrin wird gerissen
schönste Lämmer gebissen!

ein Blöken des Mitgefühls
zittert ängstlich
und frohlockt heimlich
wie eine Zu=Stimmung

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Nicht jeder Schmerz blutet,
nicht jede Flamme flutet das Herz.
Auch der Schwimmende ertrinkt in den Fluten
dauernder Präsenz.
Nicht alle Wellen erreichen das Ufer
und Sternschnuppen lassen
Wünsche unerfüllt.…

von J.W. Waldeck

als tauchte ich in warmes Wasser
das mich mit wohliger
Müdigkeit ausfüllte
und jede Initiative
hinweg spülte
das Innere nach außen leerte
oberflächlich - Äußeres verkehrte
zum Lichtblick seines Verfassers…

von J.W. Waldeck

weiße Terrorhasen mit Pudernasen
in klebrigen Ecken verdecken
ausgeträumte Ekstasen
hinter ranzigen Schnecken
die sich die aufgehellte Eitermuschel lecken
beim Schweben auf synthetischen Klebern
vor-gefühlte…

von J.W. Waldeck

in den Augen deines Lichtgottes
scheinen Blender freizügige Samenspender
die hemmungslose Hungerkinder mästen
in den Daumenschrauben gewaschenen Kopfes
sind alle Tunnelblicke
glückliche Sterbensgeschichte

von Alf Glocker

Ich hab mich übers Christentum erhoben –
aus seinen falschen Ketten mich befreit!
Ich will doch nur den einen Herrn loben,
der die Seele nicht mit Murks beschneit,
mit niederen Gründen, die verblenden –
ich will…

von J.W. Waldeck

eine unwirkiche Macht, die alles (ab) lenkt
wie für Kontrolleure gemacht
die freies Denken kränkt
das selbstständig graue Grenzen sprengt

nein, im Paradies gibt es nur eindeutige Pflanzen!
dort gedeiht nichts ohne…

von J.W. Waldeck

er lobt Gott, damit alle gleich sind
der Ekelfalter, denn nur dann
fällt nicht auf, wie gottlos und blind
er seelische Krücken spannt:
der Schabe Lohn zum Vorbild

vor allem der Samen der Gleichen
mehrt sich…

von J.W. Waldeck

dem Untergang verschriebene
untergetauchte
Taufkinder
deren gespültes Wesen
die abgelichtete Schablone beseelt
die hinterm Liebesschleier
mit gnadenloser Routine quält

gehisste Hautfahnen gähnen
im…

von Axel C. Englert

SIE wollen von MIR ein GEDICHT?!
Nix da! Für SIE schreib ich NICHT!
Wie – Sie hätten es sehr eilig?
Außerdem – wären Sie HEILIG?!

Ich soll kein Frosch sein? Keine KRÖTE?!
Hör‘n Sie mal! ICH bin HERR GOETHE!

von J.W. Waldeck

o Heiland, der du in Brüsten speist
im heißen Sand der Hurenhimmel gedeihst
mit neuen Seelen aus gefällten Hälsen
die eine Welt einhellig verblendest

nach deinem Wirken verpufft der Regen
nach deinen Schritten…

von J.W. Waldeck

verbannt aus euren Herzen
alles Düstere! gereinigt im Werben
damit der Glanz der Auserwählten
nicht befleckt versagt
und dienet dem Herrn der Gequälten:
eurem Seelenstern
bis ins gesegnete Massengrab!

von ulli nass

gefälschte Evangelien,
Paulus im Wahn
Widder an Sohnes statt
Land Kanaan

gehet hin macht alle zu Jüngern
bin ein eifersüchtiger Gott
Thomas diffamiert als Zweifler
' dreh dich nicht um Frau von Lot ! '…

von Emilia Lindemann

Die Augen im Schlitz gefangen,
im Rahmen aus schwarzem Stoff gehalten
wo sie um starre Ausdruckslosigkeit kämpfen

Ein letztes, sichtbares Merkmal,
das von allen beurteilt
und von allen missdeutet wird

Weder…

von J.W. Waldeck

kein illuminierter Stoff
ewigen Lebens
biochemisch synthetisiert
der allzu billige Götter imitiert
mangels Heilkraft keine Seele entflammt
unendlicher Quelle
ein kosmischer Zehrzirkel
der unpersönlichem…

von Ekkehard Walter

Oh welch reiche Gnad ward uns zuteil
als beginnend durch des Reformators 95 Thesen
die Buchdruckkunst dann druckte das Heil,
das einst lateinisch nur gewesen,
doch jetzt in deutscher Sprach zu haben war.
Das einfache…

von Manfred Peringer

ich bin sauer auf gott weil er den osterhasen zu mir schickt
was kann der schon groß tragen mit seiner kiepe abnehmen
kann er mir auch nichts es ist für ihn auch so schwer genug

ich bin nicht mehr böse auf ihn denn zu ostern…

von J.W. Waldeck

aller (geraden) Realität
läuft die Vorstellung voran
bevor das Leben davon läuft
durch Schicksale
einfallslos festgelegt –
Gottes Marionetten untertan

ob kollektive Geistwesen
auf verschlung'nen…

von J.W. Waldeck

Lichtgeliebte aller Leere entlarven:
das reicht für einhellige Triebe!

Hoffen, einhalten, abschalten
egal wie mies gestaltet
es lichtet Armleuchter, die sich einreihen
wächst Mit-LEID exponentiell
und bringt…

von J.W. Waldeck

Saubermann! scheinst
in der Leere Segensbesen
von Strahlen umringt
die ohne Leuchtkraft sind
solang dein Fleck
jede andere Sicht verdeckt

geläuterte Liebe schmeckt
nach Lösungsmitteln
und was dein…

von J.W. Waldeck

Heilsleeren die Versprecher retten
durch Monokultur getilgte Ideen

eine entdeckte Unendlichkeit -
doch gehorsam nicht erlaubt!

das Läutern Geisteskranker
verschlossen mit Gottesgewalt

© 2009

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