Beziehungen ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

empfohlene
von Charlotte von Ahlefeld
von Johanna Ambrosius
neue
von Frank Tegenthoff
von Peter Stampfer
von Jürgen Skupniewski-Fernandez
die schönsten
von marie mehrfeld
von Anouk Ferez
Beitrag 71 - 105 von insgesamt 384 Texten in dieser Kategorie
von Monika Jarju

Unter den Gästen im Café sitzt Ulrich.
Er sitzt hinein in den Raum.
Gleich wachsen ihm Pantoffeln unterm Tisch.
Der Tee wird serviert,
aber er führt das Personal auf.

von Sabine Daus

Ein „Begräbnis“

Am Ende des Tages,
Du bist allein,
stehst in der Küche,
trinkst vom Wein.

Bereitest ein Essen,
Dein Hund schaut zu.
Es gibt Paella,
Du hast keine Ruh.

Bist zerrissen,

von Mara Krovecs

Zwischen Schattenbildern flogen die Tagleisevögel,
verteilten Flügelflirren an alle Friedhofsbänke,
bis auch diese sich zärtlich in die Lüfte erhoben.
Wasserflaschen knisterten sich Durst – die Sonne
zwang graue Mauern…

von Axel C. Englert

Mann! Sie haben sie nicht alle!
Nach dem G ein A! Ja! „GALLE“!
Sind Sie denn total bekifft?!
Nach dem G ein I! Gibt „GIFT“ ...

Wenn es streng nach Alphabet –
Das sollte stets sein! – ergo geht:
Komme ICH ganz…

von * noé *

Fühlst du dich heut noch unbefleckt?
Du bist heut noch nicht angeeckt?
Ja, lohnt sich dieser Tag?
Entschuldige die heikle Frage,
es scheint zu viel dir, was ich sage?
Ich fänd es – andersrum – nur fad ...

Gibt…

Wir
von marie mehrfeld

Kommt.
Singt mir
eure alten Weisen.
Die mich wärmen. Sanft
umhüllen.

Und.
Sagt mir
was mich tröstet.
Eure Worte können wispernd
heilen.

Haltet.
Meine Hand
fest in eurer.…

von Dieter Hagerbrecht

Solltest du gehen, vergiss deinen Rucksack nicht.
Verleugne nicht deine Vergangenheit.
Wenn du gehst, verschwende deine Zeit nicht mit Floskeln.
Dreh dich nicht um, sondern lauf.

Bist du einmal unterwegs, achte immer auf…

von Stefanie Haertel

Wir wohnen Leben an Leben,
aneinander vorbei,
körperlich beisammen,
doch gedanklich getrennt.

Lang schon finden wir kein Wort mehr.
Wir haben uns fragend hinterlassen,
haben uns fragend allein gelassen.

von * noé *

Der Unhold hat's so nicht gewollt:
Die Holde war ihm nicht mehr hold!
Er fühlte in den Fingerspitzen
recht lockend manchmal Mordlust sitzen.

Denn eine Zeitlang lief es Gold,
sie war ihm auch wohl zugetan ...

von Yvonne Zoll

Erlauchte Durchsichtigkeit zur Stille
vergossener Margeritentränen wird
noch lange kein klares Modell das
gepresst erschüttert ein einziger Fluss
hauchklar einmalig das Element das
verrinnt deinem Atemzugvogel…

von Franziska Grübel

Ich hasse Liebesbriefe, aber ich liebe Worte; es gibt unendlich Liebesbriefe, und es gibt unendlich Worte. Kein Liebesbrief wäre lang genug, und ich kann nicht alle Wörter dieser Welt aufzählen, um zu beschreiben, was du mich empfinden lässt. Ich…

von marie mehrfeld

Der Dank im Gedicht? Der ist keine Pflicht,
Denn das Danken verordnen - kann man nicht.
An's Danken denken indes, das hat Sinn,
Weil ich öfter einmal gedankenlos bin.
Wenn das Hirn mein Herz zum Danken verführt,

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Zu tief sind meine Schluchten
zu müde gespannt die
Brücken zu meinem Herzen.
Mein Echo schreit,
prallt von den steilen Wänden,
verschluckt von der wilden
Strömung des Gebirges.
Mein Feuer zünde ich Dir an…

von Sigrid Hartmann

Wenn der Nachbar lautstark streitet,
mit Geschrei dir Frust bereitet,
wenn er brüllt durchs ganze Haus,
dann musst’ wohl sein Ärger raus,

den er hat, warum auch immer,
bleibe ruhig, sonst wird es schlimmer!

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Im Liebesgefängnis
schöner Worte,
pflegst Du Deine Lieder
mit süssem Zauber
wie immergrüne
Pflanzen, die sich himmelwärts
zu den Sternen ranken
¨Je suis devenu un autre, ma cher¨,
ich kann deinen…

von J.W. Waldeck

von Engelaugen zu Blaupausen
verwischte urtümliche Klarheit
unter stummen Baumrinden
zwischen Eierschalen, noch ungebrochen
dich tröstlich berühren, ertasten, erinnern
statt auf Vergebung zu hoffen

von Walter Zeis

Der Asphalt
wirft mir
über den Novemberregenfilm
dein Bild
in meinen Abgrund,
wo
die Verzweiflung
vergeblich
auf einen weichen Stups
der warmen Kuppe
deines Zeigefingers wartet.

von J.W. Waldeck

Kein süßer Spatz singt mir am Morgen.
die Welt schweigt
unter Sonnenstichen
was klein und anmutig geboren
wandelt verblichen

opfere deine Liebe! rät die Vernunft
befrei ein Herz von deiner Leiche
was…

von Eva Klingler

Ich stapf durch deinen Winter
hab mich dick eingepackt
damit du nicht siehst
mein verletzlich
mein nackt

Vielleicht fängt mich
dein Blick
und deine Arme geben halt
Es gibt längst kein zurück und…

von Axel C. Englert

Zwei Schuhe hatten LAUFEND Streit –
Und das nicht nur zur Weihnachtszeit …
Waren ein LINKER und ein RECHTER:
„FLINKER STINKER!“ – „ECHTER SCHLECHTER!“ …

Was soll das heißen: „RAUS MIT DIR!“?!
ICH – und draußen – vor…

von marie mehrfeld

Ach Frau-o-Frau, sag ich klagend zu mir, ich armes Tier, was fühl’ ich mich grade so mies, so mau, der Bauch tut weh, die Zehen drücken und da ist auch noch so’n Stechen im Rücken,
Schwiegerma sagt, sie kann besser kochen, Nachbars…

von Christin von Margenburg

ich bin ein gitter
eingehängt über dem farbtopf
deiner fantasie

geklemmt
von rand zu rand
auf den eifrigen farbpinsel wartend.

es tropfen kunterbunt
beim abstreifen
mir

deine traumbilder…

von Lisi Schuur

Vielleicht beschreib ich dich
mit Kornblumen im Margaritenfeld
mit Nachtgeknister im wilden Jasmin
...
mit umschlingenden Armen
und weichen Wangen
mit Wärmküssen in meinem Nacken
...
dass du wie…

Rezitation:
Lisi Schuur
von Lothar Peppel

Was ist aus uns geworden sag
wann zerfielen wir zu zweien
wann kam die Angst mit jedem neuen Tag
wann schloss das Dunkel seine Reihen.

Wo blieb das Leben einfach stehen
wann fror die Zukunft für uns ein
und…

Du
von Eva Klingler

Dich ohne Filter zu inhalieren mag ein Fehler gewesen sein - doch auch unglaublicher Genuss!
Du hattest mich verführt
lange vor dem ersten Kuss.

Du - vielleicht hab ich dich erfunden?
Du - Weggefährte jener Stunden ...…

von Ekkehard Walter

Zwei Herren, die sich überhaupt nicht mochten,
sind neulich wieder einmal aufeinandergetroffen.
Kaum sah der eine den anderen an,
konnte er sich nicht mehr halten dann:
„Was machst denn du Hornochse hier?
Kann man…

von marie mehrfeld

Es war gut so. Dass es ihn gab.
Es ist immer noch gut. Weil ich euch hab’.

Es war gut so. Er hat mich geliebt.
Es ist immer noch gut. Weil es euch gibt.

Es war gut so. Und manchmal schwer.
Es ist immer noch gut.…

von Michael Dahm

Du stellst dich über mich
und in deinen grünen Augen lodert das Weib
nicht nachvollziehbare Winkelzüge
biegen männliche Geradlinigkeit
Kleinigkeiten türmen sich zu Gebirgen.
- Wo ist der Frühling, der uns wärmte,…

von Regina Bäcker

Oh, du mein Hübscher, mein Geliebter.
Noch immer spüre ich Deine Hände über meinen Körper gleiten.
Intensiv, alle Sinne geöffnet, atemlos und brennend.
Entsprungen aus der Quelle der Lust, vermischt mit qualvollen,…

von Thomas Brod

VIELE KÜSSE DIENEN ZWECKEN,
SIND VON LIPPEN ELEGANT.
SCHWARZER KUSS IST SEHR PIKANT
UND FAST ALLE SOLLEN SCHMECKEN.

Mein Zitat will ich beschreiben,
will erfreuen und beglücken.
Keine Possen will ich treiben,…

von Monika Laakes

Nun schau mal hin,
nun sieh mal an,
sie ist ja wie
ein richt'ger Mann.

Wie sie ihr Knie
dazwischen schiebt,
das lässt vermuten,
dass sie liebt.

Wen liebt sie
oder wie und was.
Das…

von Alfred Mertens

Kunst umkränzte Warteschleife,
die benutzt wird bis zu Reife,
in allen weiteren Kanälen,
die dich wollen dabei quälen,

wenn sie los gelassen werden,
hoffentlich nicht mit Beschwerden,
die deinem Image würden…

von Karin Steuck

Ein Netz aus Sicherheit
Dass alles richtig ist
Keiner allein
Auf dem Foto
Obwohl jeder für sich traurig
Das Schweigen nicht erträgt
So stürzen sie sich
Ins übertönende Gelächter
Jeder für sich…

von Yvonne Zoll

Erheb mich bitte nicht
So hoch auf ein Podest
Wo es so windig ist
Und so tief falle ich

Falls die Erkenntnis kommt
Ein Mensch wie du bin ich
Wie's allen Menschen frommt
Ohn‘ Macken, Fehler nicht

von Ekkehard Walter

Es geht nicht um MICH
sondern um DICH.
Es geht nicht um MEIN
sondern um DEIN.
Denn dein Alles gabst du MIR,
Herr, mein Gott, ich danke DIR.

Seiten