Religion ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Rainer Maria Rilke
von Axel C. Englert
von Johann Wolfgang von Goethe
Beitrag 36 - 70 von insgesamt 99 Texten in dieser Kategorie
von Michael Dahm

Golden tönt der Hahn
im Posaunenblitz der Sonne
die Welt erwacht in ihren Wahn
der Teufel lacht vor Wonne.

Wieder ist ein Tag erschienen
auf der Ewigkeiten Schnur
und die Sonne hängt Gardinen
der…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Nicht jeder Schmerz blutet,
nicht jede Flamme flutet das Herz.
Auch der Schwimmende ertrinkt in den Fluten
dauernder Präsenz.
Nicht alle Wellen erreichen das Ufer
und Sternschnuppen lassen
Wünsche unerfüllt.…

von Jürgen Wagner

Kein Gott, der regiert
Kein Engel, der offenbart
Keine Geister, die rufen

In der Erde gegründet
zum Himmel gewandt
wachs ich von Jahr zu Jahr

von Ekkehard Walter

Sola gratia - aus Gnad allein
lädt Gott alle Menschen ein

Solus Christus - Jesus Christus allein
soll Eure Freud und Wonne sein

Sola scriptura - Das Wort allein…

von Axel C. Englert

SIE wollen von MIR ein GEDICHT?!
Nix da! Für SIE schreib ich NICHT!
Wie – Sie hätten es sehr eilig?
Außerdem – wären Sie HEILIG?!

Ich soll kein Frosch sein? Keine KRÖTE?!
Hör‘n Sie mal! ICH bin HERR GOETHE!

von Jürgen Wagner

Wir nennen uns Buddhisten
und sind noch nicht erwacht.

Wir nennen uns Muslime,
die Frieden nie gemacht.

Wir nennen uns gern Christen
und sind kein Licht der Welt.

Wir wären gerne Menschen,
doch knien…

von Axel C. Englert

Eine Kirche sprach: ich schwitze!
Ewig der sture TURM als Spitze …
Ständig treffen stark mich Blitze –
Schlechte Witze! Affen-Hitze …

Wäre obendrauf ein BAUER
Auf die Dauer nicht weit schlauer?!
Kein Blitz läg…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Zeit
Wo ist sie hin, die Zeit?
Wo hat sie mein Leben versteckt?
Alles in einen Sack gesteckt,
zusammengefaltet auf die Halde geschleppt,
um es zu entsorgen.

Gott
Wo ist er hin, der Gott?
Wo hat er…

von Ekkehard Walter

Einst war es ein Folterinstrument,
es heute aber fast jeder kennt.
Das Kreuz als Symbol eroberte die Welt,
egal, ob dies den Leuten gefällt.
Nicht Galgen, noch Guillotine schafften dies,
obwohl auch am Kreuz das…

von Alf Glocker

Diese Ausreden von Brauchtum und Religion
kann doch schon keiner mehr hören!
Ist das denn wirklich keinem offiziell klar??
Sie sind wie Gift für jede Nation!
Und wenn sie 1000 Mal ihre Unschuld beschwören,
man wird…

von Ekkehard Walter

Oh welch reiche Gnad ward uns zuteil
als beginnend durch des Reformators 95 Thesen
die Buchdruckkunst dann druckte das Heil,
das einst lateinisch nur gewesen,
doch jetzt in deutscher Sprach zu haben war.
Das einfache…

von Marcel Strömer

Er sprach:
"Zwischen all dem Lärm der Zeit, hört den Sternenschrei
Zwischen all der Stille, spürt das Atmen der Erde
Trinkt nicht aus dem Becher des Fluchs und eßt auch nicht was einen Schatten wirft
Sammelt euch nicht…

von Jürgen Wagner

Ein Mär-chen, das mag jeder hören,
doch eine Mär, die wird auch stören
'Vom Himmel hoch' kam eine her,
gesungen leicht - doch mächtig schwer

bedrückte sie die Menschheit eben:
sie würde schlecht und sündig leben…

von ulli nass

gefälschte Evangelien,
Paulus im Wahn
Widder an Sohnes statt
Land Kanaan

gehet hin macht alle zu Jüngern
bin ein eifersüchtiger Gott
Thomas diffamiert als Zweifler
' dreh dich nicht um Frau von Lot ! '…

von Manfred Peringer

ich bin sauer auf gott weil er den osterhasen zu mir schickt
was kann der schon groß tragen mit seiner kiepe abnehmen
kann er mir auch nichts es ist für ihn auch so schwer genug

ich bin nicht mehr böse auf ihn denn zu ostern…

von Rainer Maria Rilke

Da aber als in sein Versteck der Hohe,
sofort Erkennbare: der Engel, trat,
aufrecht, der lautere und lichterlohe:
da tat er allen Anspruch ab und bat
bleiben zu dürfen der von seinen Reisen
innen verwirrte Kaufmann,…

von Alf Glocker

Ich hab mich übers Christentum erhoben –
aus seinen falschen Ketten mich befreit!
Ich will doch nur den einen Herrn loben,
der die Seele nicht mit Murks beschneit,
mit niederen Gründen, die verblenden –
ich will…

von Johann Wolfgang von Goethe

Seht den Felsenquell,
Freudehell,
Wie ein Sternenblick;
Über Wolken
Nährten seine Jugend
Gute Geister
Zwischen Klippen im Gebüsch.

Jünglingsfrisch
Tanzt er aus der Wolke
Auf die Marmorfelsen…

von Jürgen Wagner

Isaak und Ismael waren Brüder
Wann wollen sie sich versöhnen?

Jesus und Mohammed waren Propheten
Warum wird da eine Rangordnung errichtet?

Der barmherzige Gott braucht keine Gewalt
Warum brauchen wir sie?

von Jürgen Wagner

Gebet einer Ameise I

Die Königin des Himmels
Die gab uns ihre Gnad
Die Kraft und die drei Stände
Für uns'ren schönen Staat

SIE ist die eine Wahrheit
Des Himmels und der Welt
Und ewig ist verloren

von Emilia Lindemann

Die Augen im Schlitz gefangen,
im Rahmen aus schwarzem Stoff gehalten
wo sie um starre Ausdruckslosigkeit kämpfen

Ein letztes, sichtbares Merkmal,
das von allen beurteilt
und von allen missdeutet wird

Weder…

von Jürgen Wagner

Der Tag, an dem die Sonn aufgeht
An dem das Leben aufersteht
An dem man feiert, dankt und singt
Sich festlich kleidet, sich besinnt

Der Tag, an dem dir Arbeit ruht
An dem man Zeit hat, wenig tut
An dem man…

von Heiner Brückner

Im Apfelbäumchen
auf Schwartzerd zu Wittenberg:
eine Nachtigall.

von Marcel Strömer

Wetteifernde Jünger
aus der Mitte längst entrückt
Ritter schmerzloser Bethäuser
betäubt vom hartnäckigen Duft
des nahenden Untergangs
stimmen in den Attributen
Gottes manifestiert
entgegen Weltschmerz…

von ulli nass

leider zeigt auch
der Buddhismus
die Fratze
der Gewalt

kann das überraschen
Religionen entstehen
im Kopf von Menschen halt

die Geschichte ist
voller Leichen und
geprägt von schlechten…

von Jürgen Wagner

Man wird Wasser nicht mehr dort schöpfen, wo es steht,
sondern dort, wo es fließt

Man wird nicht mehr die Asche hüten,
sondern ein Feuer anzünden

von Manfred Peringer

lass die raben auf den feldern aasen
im nebel sehen sie wie totengräber aus
kartoffelfeuer fegen letzte reste weg

wir flechten blumen ins allerheilige
gießen öl ins ewige licht auf dass es
bis zum jüngsten tag…

von ulli nass

seh ich das Personal der AfD
dann tuen mir die Augen weh
nur Wut und Hassparolen
mag sie der Teufel holen . . .

. . . doch leider fällt der aus auf Ewigkeit
wurde entsorgt vor langer Zeit . . .
von Menschen…

von Monika Laakes

Solidarität
als Religionsersatz.
Wird Gott lebendig?

von Walter W Hölbling

nicht nur christen
finden die vorstellung
von auferstehung

wie auch in den alten mythen
von fruchtbarkeit und wiedergeburt

unendlich anziehend

von Jürgen Wagner

Einen Zöllner besuchen
Wer uns hasst, nicht verfluchen
Dem Kranken begegnen
Einen Lahmen bewegen

Die Ehebrecherin schützen
Das Schwache stets stützen
Kein Böses anrechnen
Und die Augen zu öffnen

von Peter Stampfer

Juda sprach zu seinem Sohn Onan:
Tamar, die Witwe deines Bruders sei fortan
dein liebend und begehrend Weib,
sie ist willig und verführerisch,
mit einem wahrhaft schönen Leib;

Tamar ganz ohne Scham
jede Nacht…

von Somos Eleen

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A nlitz
N immt
K ein
E nde!

von Hartmut Müller

Achtzehndreißig, Hamburg, Hafen,
Pastor Brinkmann geht an Bord,
er konnte nächtelang nicht schlafen,
jetzt ist’s soweit, heut’ muss er fort.
Diese Reise, die ist eine
auf Einladung der Co- Gemeinde
aus Halifax…

von Chi Waniewo

Diese Geistlichkeit
kann sich selbst Ideen schmieden:
"Unser Dom muss mehr noch bieten!"
Presse stand bereit.

In das Gotteshaus
strömen Massen nun zur Predigt.
Mancher hat sich hier verewigt,
mancher…

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