Gedichte von Yvonne Zoll

Das Schicksal scheint ein mieser Wicht
Wartet, lässt dich…

Gnadenlos brutal gewaltig
Wie nutzlos hohles Phrasen…

Durch den Nebel
sprudelt das Licht
spürt die Sonne…

Gottes Kino spielt am Himmel
um Böen Hintergrund ganz kahl…

Und so fall ich seitdem durch diese herbstlos weiter
rauh…

Genieße das Gute vom Tage
Um wieder mal dich zu besinnen…

Wir erkennen freier im geliebten Moos
Des Geckos auch die…

Begegne mir im Wind vereint
Mein Traum befreit vom Sand…

Stille Winde schweigen
Waldverklungen sprachlos dehnt

Noch nicht erkannt erst irgendwann
Hinterm Horizont siehst…

Keiner wolken reife sicht
Weit er scheint vertraut er neu…

Illusionierte Träumerei
Vonnöten sei illuminiert…

Andere Alternativen ärgern
Bleiben bereichernde…

Färbe meine Blässe bunter
Im Lachen deiner neuen Lider…

Zu diesen Zeiten tritt ein Heer aus
Gedanken, darin es bang…

In flirrenden Phasen Phantome Fata Morgana

Sah ganz…

Nur aus beredtem Willen
tropft Kristall leckt Sternenhonig…

Im windigweichen Wort erfüllend
Begegne dir entrückter…

Scheinbarer Schwindel erwischt dich lauernd
Im begreifenden…

Zwischendinge konserviert
Im Nirgendwo
Sehen wir…

Sachte schweben feine Schwaden
Sanft oh samtig schiebt der…

Sieh im Geiste reich erblüht soeben
Schießt Neugier…

Wo beginnen Träume wie
Gedanken und Geschichten
Wo…

So spazieren schwarz
und licht im Schattenspiel aus

Durch weitere Nähte geschritten
im Waldsaum aufs Band

Tiefer dräuen Regentropfen
Schiefnasse Vögel grau Getier…

Vermöge in Ruhe in mir Natur
Verführen mich weit…

Finsterlinge
Schlafen unter meinen Decken
Ist nicht…

So stille schweigt die Ruhe seit
Wir wandelnd unter grünem…

Seit jener spätsekunde
Als getrennt wir wurden
Empfand…

Ein elefantöser Eierlikör
gepackt in Zellophan-Papier

In kürze kurz noch kürzer
Schürzt sonne kaum gewicht

… spazieren wir Hand in Hand
Willst du mir Käsekuchen

Im Wellengang bei Sonnenklang
Im Wasser meine Zeit verbring…

Im gespinstrigen
Gestern vermutete ich
Reste gewandet…

nächtlich kreuzungen
äolisch zart erwartend
tiefhohe…

Erst im geisterhaften Gleichgesinnten
Liegt Gewicht erweckt…

Entworfen in Dach und Kellergefügen
Zeitlich konstanterer…

Worte dämmen bloß
den Instinkt im Intellekt
Pur zur…

Sinnsuchende Wortdiebe
in Akten von unterbewusster

Inzwischen den bescheidenem
Wirr arglos wölkenden Gewöll:…

Zwischen Jahren
Feiern Wörter Sorten
Freuen zeitlich…

Irritierende
Zwischengeräusche rangeln
Ruinös verstört…

Gläsern ja doch durchdringt
kein Glanz solche Kletten

arglos ahnung voller schatten schaum
vertrauter vorspiegel…

Seelen, Pläne, leere Häuser – Duckmäuser
Des freien Geists…

Abgesperrt vereinsamt hält
undichtes dicht er fühlt ich kein…

In heiteren Wellen schwelgten wir – heute
Verhangene Zeiten…

Immer schneller flehentlich
Ach wie aalt erschlaffend Sicht…

Noch erscheinen sie kein bisschen klein
Und früh schon kommt…

Eingeschüchtert
Vom kaltweißen Gesellen
Versteckst du…

Im Wasserspiegel kriecht
verklungen Könner von Natur

Winzig ist so wichtig so ich
Such und find mit vierzig…

Manchmal ein Fliegen erdet mich
Darinnen innig imperfekt…

Im aufgeschäumten Brandungswein
mag Unbill keiner Liebe…

In kargem Düster zirpt ein Donner
ergrollt beschwipst ein…

Anders Leben eben
Un erzogen
Ranken Räume

Abstrahierend absorbieren
tüten tippen und verlinken

Kosmische Begleiterscheinung
Voller in Entwicklung sich…

Weißer Dunst liebkost
umhüllend gar total
Baiser…

Immer gleiche Gedanken kreiseln
Anders am anbrechenden Abend…

Wenn im Zufall des Ungefähren
Geräusche verstummen

Schäkernd flirten tief im Bach
Mit der Sonne wie im Fernen…

Lausche
ja lausche nur
auf die Blumen

Lege…

Ich lebe
Die Zukunft träumend schon
Fühl einsam

So ließ ich seltsam unberauscht
Ergieß in langen Stäben mich…

Du lebst deiner Weisen trotzend in ein
Gekühlt raue Haut…

Sehen
Durch die grünen
Tunnel
Im Labyrinth…

Natürlich strahlt das Licht
nicht doch wie zum Ende heller…

Aufgebrochen ist am Abend
diese Wolke würzig nässer

Wenn ich wollte Wie ich könnte
Auf dem Schimmel im Eischnee…

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