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Beitrag 106 - 140 von insgesamt 494 Texten in dieser Kategorie
von Flora von Bistram

Da sind sie wieder, diese kurzen Tage
voller Sehnsucht nach der Sonne,
die sonst alle Farben leuchten lässt
und uns in Wärme hüllt.

Doch auch in dieser kahlen Zeit zaubert sie.
Diamanten in Schneesternen,

von * noé *

Schwefel liegt noch in der Luft,
die Wolken haben sich verzogen,
diffuses Licht der Straßenschlucht
umschwebt Laternenbogen.

Dunkel werden auch die Fenster,
das neue Jahr ist laut begrüßt,
vertrieben sind sie…

von Ekkehard Walter

Die alte Brücke über den Bach
zeigt sich schon seit Jahren altersschwach,
ihre hölzernen Dielen tragen nicht mehr,
das Geländer zerbrochen, gibt auch nichts mehr her.
Mittlerweile jedoch ist zudem der Bach versiegt,

von Flora von Bistram

Wenn trübes Grau das Fühlen frostet,
die Zuversicht gefrieren will,
wenn Hoffen alle Kraft mich kostet,
dann geh ich in mich, gläubig still.

Im tiefsten Innern sing ich leise
das Lied vom Leben und ich spür

von Susanna Ka

Vom Festland siehst du nur das Grau,
die Insel verbirgt sich dahinter.

Ein kleines Fleckchen Erde
zwischen Himmel und Meer.
Braun von schweren Böden,
die jetzt im Winter brachliegen.

Ein wenig Gelb vom…

von ulli nass

ich atme
bin voller Leben
schaue auf meine Welt

sehe Blätter fallen
höre Amseln singen
nichts ist mir fremd
nur dieses Jetzt
ist wahr und zählt

ich staune
bin voller Ruhe
bin nahe am…

von Yvonne Zoll

Inzwischen aufgeschossen am verzwitscherten Tag
Aus jener beträumten Konstellation
vorm Eingangsstein ersichtlich besternt
Früher noch als gestern bleibst auch bin nie fern

Der Erfindung im Dunkel am späteren Morgen…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Etwas in deinen Augen macht mich so
verloren, ein Fenster, das nur angelehnt,
mein Weinen blieb ihr nicht verborgen,
die Zeit im Raum schlägt viel zu spät.

Ein laues Lüftchen wagt sich durch den
Spalt, spielt…

von Soléa P.

Schau die Blume, sie wächst wie du
mit Anmut filigran ins Leben.
Sehe beim Sprießen seit Jahren zu
übermütig in Welten schwebend.

Einmal in Blüte, doch immer präsent,
braucht Wasser, Wärme, Liebe und Licht –

von ulli nass

die Hitze lastet schwer auf Stadt und Land
Felder und deutscher Rasen sind verbrannt
hier und dort
tropft noch nach altem Brauch
Wasser aus dem Gartenschlauch

die durch Insektensterben
dezimierte Vogelschar…

von Angélique Duvier

Reines Herz

Dein Herz ist so rein
wie eine Lotosblume,
sie passt gut zu dir.

Lotosblume

In meinen Träumen,
wirst du für immer blühen,
mein schöner Lotos.

Weihnachtsstern

von Anka Röhr

Zerbrochene
Schale

Scherben
klingen
singen
das Lied
von einst

silberhell

von Monika Laakes

Das Lächeln der Europäer
ist die Lust an offenen Türen

Das Lächeln der Amerikaner
ist die Überzeugung ihrer Allmacht

Das Lächeln der Araber
ist die Kraft trickreicher Überlegenheit

Das Lächeln der Afrikaner…

von Ekkehard Walter

Man nennt es wohl Sehnsucht!
Was man nicht sehend sucht,
doch tief in uns verankert ist,
ein Suchen nach dem göttlichen Licht.
Wir sehnen uns nach wahrem Frieden,
einem Platz wo die Menschen sich lieben,
nach…

von Michael Dahm

Der Abend bricht, mit rotem Licht,
aus der Wolken grauem Dickicht
und er läßt, mit zartem Glühen,
des Tag's verdorrtes Herz erblühen.

Schreibt mit roten Lettern Sätze,
dass sich doch die Seele setze,

von Volker Harmgardt

G r o s s e S e h n s ü c h t e
wecktest du mit leichtem Wort,
im Mondlicht der Nacht.

von Ingeborg Henrichs

Vorbereitungen
Süss der Schmelz Vergänglichkeit
Stille bleibt in Ruh'...

von marie mehrfeld

Versunken in
rote Gedanken,
und auch das
Wasser mit seinen
scheuen Fischen
hat sich zurück
gezogen,

der geläutlose
Kirchturm,
er ragt erneut
aus der Tiefe,
sein spitzes Haupt…

von Yvonne Zoll

Ich hörte den duftenden Wind
und schwebende Möwen erheben
über dem Berge sich vor

Von unseren Schultern nahmen sie Last
Die durch die Äste der Tage der
Leeren so lang beregneten Nachmittage

In neuer…

von Annelie Kelch

E isprinzessin – im blauen Flutlicht über dem künstlichen See
R uprecht, Gottes Knecht, hat sich auf den Weg gemacht – im
S chneeregen – flockiger Flaum, vergänglich im Nu – wie unser Leben
T räume warten auf Erfüllung; in…

von Soléa P.

Schreibe, Liebster, einen Liebesbrief
ich sehne mich so danach
sage mir mit deinen Worten
was du besonders an mir magst.

Lass mich lesen, deine Liebe
dein Gefühl für mich
schreibe einfach alles auf
was…

von Alfred Mertens

An der schönen blauen Donau
Nutzt der Angler seinen Fang
Doch der Fisch lässt sich nicht fangen
Es ist ein Warten ohne Klang !
Ruhig wackelt nun sein Köder
So ein billig kleiner Wurm,
An der Angel zappeln…

von ulli nass

für den Bruchteil
einer Sekunde nur -
Kontakt mit einem schönen Augenpaar
wie ein Blitz
durchströmt es mich -
intensiv, erschreckend
herrlich, wunderbar

irgendwie erscheint ganz plötzlich
alles…

von marie mehrfeld

bleigrauer Himmel
eine einsame Amsel
singt unverdrossen

von Michael Dahm

Die Sonne legt ein Kupferband
auf stille Ackerfläche,
dass neue Frucht in Rot gebannt
durch feine Krume breche.

Im Abendwind die Amsel schlägt,
schon unter frischem Blatte,
und früher Mond die Sichel…

von Michael Dahm

Der Mond steht wie ein Pfannekuchen
Über nachtgeschwärzten stillen Buchen
Er hütet seine Kinderlein
Die Sterne sind ja noch so klein.

Der Kosmos breitet all sein Rund
Über diese Friedesstund
Und die Buchen…

von Soléa P.

Aufgelöst durch Rauch und Knall –
finde als Staub mein Glück,
mit Regen vereint, versickere ich –
fließe zum Ursprung zurück.

Werde in der Liebe baden,
in Quellen, die ich nicht kenne.
Verbinde mich mit…

von marie mehrfeld

Wo sind die Spuren,
die ich ließ
und wo die Wege,
die ich kannte,

wo blieb der Kindheit
Paradies,
wo sind die Blumen,
die ich nannte,

wo ist die Liebe,
die mich rührte,
wo blieb der…

von Ekkehard Walter

Sometimes my poor soul
is tumbling like a whipping bowl,
often I struggled and fall,
but always I was standing up,
because I want win the cup
and so I do not give up.

von Regina Bäcker

Jeder Tag ist der Beginn eines Lebens,
deine Jahre noch nicht groß an der Zahl,
daraus erhebt sich jede Sekunde der Anfang.
Lass mich Wünsche auf deine Wange küssen,
sie sollen von Glück, Gesundheit, Erfolg und
Liebe…

von Regina Bäcker

Tanzende Tränen
im Sommerregenkleid,
Kokon der
liebkosenden Lippen.

von Monika Laakes

Was geht...
im brüchigen Weltenhain?
Disteln schreien
mit stacheligen Worten
schmerzende Gedanken
in die Zukunft des
noch nicht erwachten Tages.
An steinigem Abgrund
werden Krallen geschärft.

von Libusa Odenwaeller

Tasche voll Kieselsteine
und Trauma hoch drei.
Wem kann ich bloß
um Hilfe bitten,
wenn ich nicht weiß,
ob es regnet,
oder schneit.
Verloren
und schwach.
Voll Plänen,
die irre führen.…

von Xenia Hügel

Dein Herz weckte meines,
Spricht nun immerzu:
Vertraue, bleib bei mir -

Ziehe mit dir durch jede dunkle Bar,
Hinein in den Regenbogen unserer Freiheit.

Die ersten Sonnenstrahlen weben unser Zukunftsgemüt,

von marie mehrfeld

Vor eurem Grab
stand ich heute
und dachte

an meinen Streit
mit dir gestern,

an weiter nichts,

die hohe Esche hat
noch alle Blätter

und der alte
Mann mit Hut
und Stock
saß…

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