Menschen ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

empfohlene Gedichte über Menschen
von Ludwig Anzengruber
von Charlotte von Ahlefeld
von Christian Morgenstern
neue Gedichte über Menschen
die schönsten Gedichte über Menschen
Beitrag 36 - 70 von insgesamt 344 Texten in dieser Kategorie
von Joachim Ringelnatz

Machtlos, ein Grashalm, blick ich manchmal gen oben
Zu den Höhen der Menschheit und suche vergebens
Klarheit in dem ewigen Brausen und Toben
Und den unbegreiflichen Kämpfen des Lebens.
Neben mir raschelt der Tod, der…

von Willi Grigor

Die Welt hat jetzt im Angebot
böse Tricks und Illusionen.
Die liebt ein jeder Halbidiot,
es gibt sie in Millionen.

Und diese Herde wird gelenkt
von fünf, sechs Vollidioten.
Der kleine Rest von "Klugen" denkt:…

von marie mehrfeld

Nach langer Zeit wieder einmal unterwegs auf den Spuren meiner Vergangenheit. Streifzug entlang vergessener Uferwege – im fahlen Licht der frühen Morgenstunde. Ich habe mich lange darauf gefreut.Zaghafte Tritte durchs Unterholz lassen tote…

von Soléa P.

Den Kopf gesenkt,
der Himmel staunt –
kann es nicht verstehen.
Würde er nach oben schauen,
es wäre Licht zu sehen.
Das über ihn sich aufgetan …
blinzelt hoffnungsvoll herab –
es wird schon weitergehen.…

von Willi Grigor

Drei Momente der Freude

Ein Mensch, der im Konzert laut lacht,
hat nur bedingt was falsch gemacht,
vielleicht an einen Witz gedacht
und mit Verspätung losgelacht.

***
Ein Mensch mit gut gefüllter Blase

von marie mehrfeld

Gemeinsinn:
wieder entdecken,
wir brauchen ihn,
er verbindet uns alle -
miteinander.

von Willi Grigor

Manche Mauer ist gefallen,
warum wurden sie gebaut?
Menschen finden dran Gefallen,
böse Worte sie beschallen:
"Ein Jemand unsre Äpfel klaut!"

Der mit Herz denkt sich im Stillen:
"Meine Äpfel sind noch da.…

von marie mehrfeld

Ich hatt’ das U-Bahnfahren satt und nahm ein Taxi in die Stadt,
das mach’ ich öfter, ganz bewusst, denn es vertreibt des Tages Frust,
mit fremden Menschen zu parlieren, soll meine Weltsicht aufpolieren,

am Steuer saß, zu…

von marie mehrfeld

Mit versiegelten Schnäbeln hocken deine Winterfreunde die schwarzen Krähen stumm schlafend im kahlen Gebüsch, alle Sterne erloschen, der Morgen noch nicht gegraut,

du hast die alten Verse schweigend gelesen mit gerunzelter Stirn Zeile um…

von Christian Morgenstern

Das ist der Ast in deinem Holz,
an dem der Hobel hängt und hängt:
dein Stolz,
der immer wieder dich
in seine steifen Stiefel zwängt.

Du möchtest auf den Flügelschuhn
tiefinnerlichster Freiheit fliehn,

von Thomas Brod

Wir wünschen oft, was wir nicht haben
und haben doch, was andren fehlt.
Wir hungern nicht, wenn wir uns laben
und können frei sein, was viel zählt.

Wir wolln Ansehn, schaun aber weg
und gönnen wir, ist’s oft nur…

von marie mehrfeld

mich im Arm halten,
ein Gedicht schreiben,
dich über Regen freuen,

durchs Viertel bummeln,
ein Schwätzchen halten,
fremde Schönheit loben,

Himbeermousse lieben,
genüsslich dinieren,
fünf Sinne…

von Ekkehard Walter

Eine Kur dient der Erholung meist,
doch manche übertreiben's dreist
und lachen sich im Übermut sodann
auch noch einen Kurschatten an.

von Willi Grigor

Es ist die Sprache,
das Spiel mit den Worten
via Gedanken,
die in uns entstehn,
die uns im Leben
zu den Wesen machen,
die unsre Erde
erforschen, verstehn.

Es sind Gefühle,
das Weinen, die…

von Soléa P.

Menschen gibt es die behaupten
das andere nur wenig taugen

und greifen verblendet denjenigen an
egal ob dieser sich überhaupt wehren kann

verletzt ihn tief, tritt nochmals nach
sieht, gegenüber der ist den Tränen…

von Monika Laakes

F iligran erscheint sein Wesen
E ngelgleich schweben Gedanken
I rdisch mag sein Körper streben
N iemals grobe Worte weben
G eistreich möchte er sich zeigen
E rnsthaft folgt er seiner Neigung
I mmer lichtvoll…

von Monika Laakes

Staunen über diese Blume,
die sich mit tiefblauen Blütenzacken
aus dem Wiesengrund
der Sonne entgegenstreckt.

Staunen über Augen,
die sich aus ungezählten
Molekülen zu Zellen zusammenfügen,
um diese…

von Soléa P.

Wie lange zieht sich Leben hin
in Schatten und in Licht
macht es überhaupt einen Sinn
was ist nichtig und was hat Gewicht?

Knochen werden brüchig sein
der Kopf verliert an Wissen
Glieder schleppen sich wie…

von Willi Grigor

Aus dem Paradies vertrieben
folgen Menschen ihren Trieben,
lassen sich von ihnen treiben,
sich beglücken, sich zerreiben.

Menschen haben hehre Ziele
und zerstörerische Spiele
zum Erbauen und Ergötzen,

von Monika Laakes

Ja, die Arroganz, die kann's,
wenn man sie nur lässt,
feiert sie ihr Fest.

Arroganz macht mit Vergnügen
and're Menschen zu Schnecken,
die dann kriechen wie die Gecken.

Arroganz will alleinige Macht,

von Ekkehard Walter

Der Mensch hält viel im Leben aus:
Ob Not, ob Krieg, ob ander'n Graus.
Da Gleiches droht auch seinen Kindern,
zeigt er Protest, um zu verhindern.
Doch diese Kinder werden später,
sind sie erwachsen, selber Väter.…

von Willi Grigor

Ein Schrei geht durch die Frauenwelt:
Me Too! Me Too! Me Too!
Der Mann, der maskuline Held,
ist stumm und denkt: "Was nu?"

Er weiß, etwas verlegen:
"Die Hand war mal am Knie"
und sagt, wieder verwegen:
"…

von Yvonne Zoll

Schwindelnd heiter scheint
Notierte Sätzelese
Heißer Sommerrast woraus
Erwachsend fruchtbar Last

Volumenstand berechnend
ohne Navigator nicht
Verirren in der frühen Stärke
Unbewusster Triebe

von Soléa P.

Leb dein Leben – Mensch, sei schlau
mehr als eins wird es nicht geben
nach dem Tod fragt nach dir keine Sau
da kannst du noch nach so vielen streben.

Mach dein Ding und bleib manierlich
werf 'nen Blick um dich herum…

von Christian Morgenstern

Geschöpf nicht mehr, Gebieter der Gedanken,
des Willens Herr, nicht mehr in Willens Frone,
der flutenden Empfindung Maß und Meister,

zu tief, um an Verneinung zu erkranken,
zu frei, als daß Verstocktheit in ihm wohne:…

von marie mehrfeld

Du Eichenbaum
in unserem Wald,
wie bist du so stark,
wie bist du so alt,

hast noch des Kaisers
Zeiten erlebt,
hast oft gespürt,
dass die Erde bebt,

als Weltkriege Dörfer
und Felder…

von Corinna Herntier

Zweifelhafte Intentionen.
Stellst dich selbst ganz groß zur Schau.
Jeder Aufwand soll sich lohnen.
Fröhlich grüßt du die Dämonen
und hältst dich für furchtbar schlau.

Unterm Banner guter Zwecke
führst du deine…

von marie mehrfeld

Du bereitest dir deine eigene Hölle,
klagst über das „Zuviel“ an allem,
misst dich mit der größtmöglichen Elle –
dabei musst du doch nur dir gefallen.

Deine unsäglichen Selbstanklagen,
dumm sind sie, das will ich…

von Christian Morgenstern

Kaum daß sich, was sich einst von Dir getrennt,
in seiner Sonderwesensart erkannt,
begehrt zurück es in sein Element.

Es fühlt sich selbst und doch zugleich verbannt
und sehnt sich heim in seines Ursprungs Schoß…

von Annelie Kelch

Das blühende Maienrad dreht sich im Uhrzeigersinn,
Frühlingswind streift durch das steinerne Herz der Stadt.
Von deinen Mailworten lüftet den Schleier die Bettlerin:
Eine Rose, die zu wenig Liebe bekommen hat.

Der Faden…

von marie mehrfeld

Hohes Fieber hast du, Tante Emma ruft an
und fragt, wie’s dir geht. Prompt lügst du sie an,
sagst heuchelnd, ganz toll, ich bin ja so munter.
Diese Lüge schluckt Tantchen dann auch brav runter.
So hält sie sich Gott sei…

von Ella Sander

In der Pfütze der
geerbten Identität
bleibt Blick kurzsichtig.

von Soléa P.

Hoffnungslos verliebt ist er
in sich und ins Rampenlicht
regiert ein sehr bedeutendes Land
und übt dabei kaum Verzicht.

Ist provozierend, primitiv
seine Mimik – die spricht Bände
er ist ein Mann mit Macht und…

von Annelie Kelch

O lyrischer Kuss, zart konvex …
behütet im Schädelkomplex.
Züchtig gehaucht, nicht konkav,
puristisch wie selten: Gustav ...

Klimt: ornamentalisch, abstrakt …
mal mit und mal ganz ohne Akt.
Was, zum Teufel,…

von marie mehrfeld

Hör das grelle Summen, den grauen Dauerton über dem lieblichen Maiengrün der Büsche, Wiesen und Wälder in Blüte, hinter dem das Licht des Tages schwindet, mein Lieber, die Schleusen sind geöffnet für den Hass, zwischen Nationen und Religionen,…

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