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empfohlene Gedichte über Menschen
von Ludwig Anzengruber
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neue Gedichte über Menschen
die schönsten Gedichte über Menschen
Beitrag 106 - 140 von insgesamt 344 Texten in dieser Kategorie
von Ekkehard Walter

Ein Berber war er, doch nicht aus Afrika,
nur ein Bettler, in aller Armut saß er da.
Er trank noch nicht mal Alkohol,
die Zigarette genügte ihm zum Wohl.
Ganzjährig schlief er draußen auf seiner Bank,
dennoch war er…

von Soléa P.

Ach ja, was soll`s und schade doch
das schöne Land will keiner mehr seh`n
man reiste viel... in Clique oft
auf Unterdrückung wir überhaupt nicht steh`n.

Türkei, es tut uns Leid um dich
dein Volk wird bös` geplagt…

von Clarissa Brown

Ich sehe mich,
wie ich mich sehe.

Du siehst mich,
wie du mich siehst.

Wenn ich durch deine Augen
blicken würde,

Sähe ich dann noch mich?

von Angelika Zädow

Sonnenblumen vor blauem Himmel
Wasser plätschert am Uferrand
Menschen liegen im Sonnenschein
Liebespärchen teilen Küsse und Wein

„Nicht Papier werfen weg“,
sagt ein Vater mit deutlichem Akzent,
vorm Schloss…

von Soléa P.

So viele sind darauf erpicht
dass man sie in erster Reihe anspricht.

Alle gäben was dafür
dass geöffnet wird jede noch so schmale Tür.

Die einen schleimen sich durch die Welt
möchten mit Schönheit und Phrasen ans…

von René Oberholzer

Da war dieser Tisch
Der beim Schreiben
Ständig knarrte

Da war diese Vorstellung
Dass der Tisch mit ihr
Ständig knarren würde

Da waren die Nachbarn
Die jedes Knarren
Mitbekommen könnten

Da…

von Ekkehard Walter

Als kleiner Fisch im weiten Meer
schwimm ich im Weltenstrom daher.
Muss froh sein,dass mich keiner frisst,
obwohl solch Leben kaum erpicht.
Schau ich mir jedoch andere an,
dann sag ich mir:"Bist gut noch dran!"…

von Monika Laakes

Ein Mann liebt den Schnaps immerzu,
er ist mit dem Pastor per Du.
Nun saufen sie beide,
das ist eine Freude,
so finden sie flott ihre ewige Ruh.

von Monika Laakes

Herrschaft der Zahlen
macht aus Menschen Maschinen.
Mess- und steuerbar.

von Andreas Brod

Wie Menschen einander begegnen im Leben,
mit funkelnden Augen Signale sich geben
und bittende Hände versuchen zu halten,
was Stunden, Minuten, Sekunden gestalten
als Takte und Zeiten im Raum,
sind Treffen im Hellen,…

von Ekkehard Walter

Nie hört der Mensch zu klagen auf,
selbst wenn sein Leben hat 'nen Lauf
schweigen niemals seine Klagen still,
es tönt noch immerfort:"Ich will !"
Hat er sein Ziel endlich erreicht,
kommt er ins Grübeln, denkt…

von Regina Bäcker

Schattenkind - verborgen in der Finsternis,
bewegungslos gefangen in den Tiefen der Seele,
Meere voller Tränen,
wiegt sich dort in Sicherheit,
bleibt verängstigt in der Dunkelheit.
Zu verletzt das Kind,
das…

von Monika Jarju

Wenn ihr gefährlich stumm wird
singt sie mit ungezähmter Zunge
stopft Silben & Wörter in Sätze

ihre Worte sind wie leere Zimmer
verkümmerte Orte ihrer selbst
niemand sonst findet darin Platz

wo unerlöst…

von Ekkehard Walter

Einst fiel ein Herr in eine Grube,
welche ihm grub des Nachbars Bube.
"So etwas", dachte der Herr, "darf doch nicht sein,
man fällt doch nur in eig'ne Gruben rein."
Doch mag auch hier die Regel gelten:
Die Ausnahmen…

von Ekkehard Walter

Wie ein Storch im Salat
wandelt mancher seinen Pfad,
stakst ungelenk durch dieses Leben,
welches ihm einstmals ward gegeben,
ist wankelmütig offen nach allen Seiten
und wundert sich alsdann über die vielen Pleiten.…

von Martin Heil

Nieselregen und Kälte,
auf der Bank
ein paar hellgraue Handschuhe.
Ich trag sie nach und
sehe ein dankbares Lachen,
das bis zum Abend strahlt.

Eile und Panik
auf den Treppen
nach oben hinauf zum…

von * noé *

Über mir das Kindermachen,
nebenan das Fernsehlachen,
und sonst kaum was auf der Welt,
das diese noch zusammenhält …

Ich kann mich nicht daran gewöhnen,
an dieses liebestolle Stöhnen!
Wände kommen in Bewegung…

von Ekkehard Walter

Er war bekannt als alter Grantl,
jeder im Dorf kannte Sepp Prantl.
Zu jedem und zu allem hatte er etwas zu sagen,
meistens brauchte man ihn nicht einmal zu fragen.
Oft genug er jedoch einfach nur brummte
oder in…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Lebenslinien, verspielt, phantasievoll,
erotisch balsamierte Gefühle,
Schattentanz der Eitelkeiten,
in tiefe Dekoltés versinken Augen,
schwülstig schwach gefangener Blick,
schwerer Duft liegt auf der Haut,

von Ludwig Anzengruber

Mein' Schatz dem los ich zua,
Wia er thut Zithern schlag'n,
Und mir verstehen sich
Ohne a Wörtel z' sag'n.

Z'erst kommt a Kirchenlied:
»Daß 'n Gerechten regn't,«
Um dö Zeit sein mir uns
Das erste Mal…

von Jürgen Wagner

Die Hand, die man gibt
und die Hand, die man nimmt
Die Hand, die da trägt
und die, die da sinkt

Die Hand, die sich ballt
und die, die sich öffnet
die Hand, die da schlägt
und diese, die streichelt

von Ekkehard Walter

Ein Mensch, der mit der Zeit gereift,
wird selten noch vom Glück gestreift.
Er hat zu vieles schon erfahren,
wurd' öfters auch mal überfahren.
Drum achtet er nun seiner Wege
niemandem kommt er noch ins Gehege.

von Ludwig Anzengruber

Es soan zwa alte Bauersleut'
In d'Weanstadt einikämma,
A Vetta thut s' voll Freundlikeit,
Wo's z' schaun gibt, mit hinnähma.

Der Schlankel oba der hat's a
Gar faustdick hinter 'n Uhren
Und hat sich amal mit dö…

von Angelika Zädow

Geld wie Heu
Moral verkauft

Breites Lachen
Leere Augen

Perfekt geschminkt
Durchlöcherte Empathie

Ausgesuchte Freundlichkeit
Ehrlichkeit in Scherben

Starker Schein
schwacher Charakter

von Ekkehard Walter

Der alte Fakir schlief ganz nett
auf seinem neuen Nagelbrett.
Die vielen Nägel er nämlich gar nicht verspürte,
da es bei ihm zu besserem Wohlbewusstsein führte.
Und wollte er richtig wach dann werden,
lief er darauf…

von Jürgen Wagner

Die erste Kunst von Menschenhand,
die man auf Höhlenwänden fand,
war’n mächtige und große Tiere,
die Pferde, Löwen und die Stiere

Von Mammut, Nashorn, der Hyäne
gab‘s das Fell und auch die Zähne
Das Fleisch,…

von Charlotte von Ahlefeld

Wenn des Flusses klare Wellen
Mondbeglänzt vorüberziehn,
Schau ich trübe nach den hellen
Fenstern ihres Schlosses hin.

Und es zittern bange Schauer
Mir durch Mark und durch Gebein,
Denn in hoffnungsloser…

von * noé *

Das Eis war groß, das Männlein klein,
wie lecker kann so ein Eis sein!
Wie er sich müht, der kleine Knopf,
das Eis ist ihm schnell weggetropft.

Mit seinem Eis kann‘s Opa besser
als kampferprobter Waffelesser.

von Ludwig Anzengruber

Vorbei ist mir die Maienzeit,
Das Haar beginnt zu ergrauen,
Ihr gönnt mir nimmer Lust noch Leid,
Ihr holden Mädchen und Frauen,
Nun thut schon meinem Herzen wohl,
Wenn eine schmeichelnd es stammelt,
Daß ich…

von Monika Laakes

Ei der daus,
Menschen sind wohl nackte Affen,
die sich hochnäsig begaffen,
ob sie es denn jemals schaffen,
nicht nur tunlichst viel Geld zu raffen.
Mögen sie besser beim Beten abschlaffen,
als einen…

von Willi Grigor

Der Mensch ist geboren zum Ziehen und Wandern,
er sucht nach den besten der Räume.
Es kümmert ihn selten das Leben der andern,
ein jeder lebt nur seine Träume.

Die Urvölker einfach zur Seite er drängte,
mitsamt…

von Monika Laakes

Oh du großer Held,
nimm dich nur nicht so wichtig.
Auch du triffst den Tod.

von Julia Körner

Lieben ist seit Anbeginn
Der größte menschliche Gewinn

Hassen ist genauso lang
Ein zu selten unterdrückter Drang

Vergeben ist aus diesem Grunde
Heilsam für gleich welche Wunde

Aus eigener Kraft
Oder…

von Ekkehard Walter

Manch einer lebt mit dreister List
in seiner Welt, die eigentlich auch die der anderen ist.

Ein Anderer denkt: So ein Mist,
was ist die Welt doch oft so trist.

Ein Dritter ebenso unbeirrt,
lebt bereits so, wie sie…

von Soléa P.

Hysterisch die Glocken vom Turme klingen,
schlagen fünf vor zwölf „Alarm!".
Appellieren an des Menschen Verstand,
der, in letzter Zeit, viel zu kurz kam.

Sie läuten immer aggressiver,
doch ihren Klang nimmt kaum wer…

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