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Beitrag 106 - 140 von insgesamt 339 Texten in dieser Kategorie
von Ekkehard Walter

"In der Tat,
danke Frau Specht,
für Ihren Rat,
sie haben Recht."

"Gern gescheh'n,
ich helfe gern,
ist doch schön,
wenn sie's so seh'n."

Derartige Höflichkeiten
sind gar selten nicht,

von Ekkehard Walter

Er war bekannt als alter Grantl,
jeder im Dorf kannte Sepp Prantl.
Zu jedem und zu allem hatte er etwas zu sagen,
meistens brauchte man ihn nicht einmal zu fragen.
Oft genug er jedoch einfach nur brummte
oder in…

von Hans-Jürgen Finke

Post Anthropozän

Ist er irgendwann verschwunden,
Leckt die Erde ihre Wunden
Und klagt in die Sternennacht:

„Herr, was hast du nur gemacht,
Schufst den Menschen mir zum Glück,
Der ließ mich kaputt zurück.…

von Ekkehard Walter

Ein Berber war er, doch nicht aus Afrika,
nur ein Bettler, in aller Armut saß er da.
Er trank noch nicht mal Alkohol,
die Zigarette genügte ihm zum Wohl.
Ganzjährig schlief er draußen auf seiner Bank,
dennoch war er…

von Clarissa Brown

Ich sehe mich,
wie ich mich sehe.

Du siehst mich,
wie du mich siehst.

Wenn ich durch deine Augen
blicken würde,

Sähe ich dann noch mich?

von Johanna Blau

Das Bunte Treiben

Ob unter Menschen oder so für mich,
Ich spüre Leben aus allen Ritzen sprießen.
Die Zeit berührt mich sommerlich,
Seh' das Bunte Treiben mich um fließen.

Manchmal wird es mir auch zu viel.

Rezitation:
© Johanna Blau
von Soléa P.

So viele sind darauf erpicht
dass man sie in erster Reihe anspricht.

Alle gäben was dafür
dass geöffnet wird jede noch so schmale Tür.

Die einen schleimen sich durch die Welt
möchten mit Schönheit und Phrasen ans…

von Ekkehard Walter

Als kleiner Fisch im weiten Meer
schwimm ich im Weltenstrom daher.
Muss froh sein,dass mich keiner frisst,
obwohl solch Leben kaum erpicht.
Schau ich mir jedoch andere an,
dann sag ich mir:"Bist gut noch dran!"…

von Monika Laakes

Ein Mann liebt den Schnaps immerzu,
er ist mit dem Pastor per Du.
Nun saufen sie beide,
das ist eine Freude,
so finden sie flott ihre ewige Ruh.

von Monika Laakes

Fremder Mensch im Park
lächelt im Vorübergeh'n.
Sein Gesicht wird schön.

von Ekkehard Walter

Nie hört der Mensch zu klagen auf,
selbst wenn sein Leben hat 'nen Lauf
schweigen niemals seine Klagen still,
es tönt noch immerfort:"Ich will !"
Hat er sein Ziel endlich erreicht,
kommt er ins Grübeln, denkt…

von Monika Jarju

Wenn ihr gefährlich stumm wird
singt sie mit ungezähmter Zunge
stopft Silben & Wörter in Sätze

ihre Worte sind wie leere Zimmer
verkümmerte Orte ihrer selbst
niemand sonst findet darin Platz

wo unerlöst…

von Soléa P.

Ach ja, was soll`s und schade doch
das schöne Land will keiner mehr seh`n
man reiste viel... in Clique oft
auf Unterdrückung wir überhaupt nicht steh`n.

Türkei, es tut uns Leid um dich
dein Volk wird bös` geplagt…

von Regina Bäcker

He, DU!
Ja, DU!
Genau DICH!
Und DICH!
Und auch DU!
Hört mir zu!
Ich bin es, der Flüchtling.
Das menschliche Unding.
Der Schmarotzer.
Kameltreiber.
Vertriebener.
Verbannter.

von Monika Laakes

Oh du großer Held,
nimm dich nur nicht so wichtig.
Auch du triffst den Tod.

von Alfred Mertens

Ein Löwe alt und deutlich schmächtig,
und auch sein Haupthaar nicht mehr prächtig
mit seiner ungewaschenen Mähne,
ihm fehlten außerdem auch Zähne.

Und als ihm hungrig wurd der Magen,
war er gezwungen selbst zu jagen…

von Angelika Zädow

Geld wie Heu
Moral verkauft

Breites Lachen
Leere Augen

Perfekt geschminkt
Durchlöcherte Empathie

Ausgesuchte Freundlichkeit
Ehrlichkeit in Scherben

Starker Schein
schwacher Charakter

von Alfred Mertens

Ich müsste, um dem Sinne es gleich zu tun,
in einer Welt, der härteren Bandagen,
mich damit beschäftigen, um nicht zu ruhen,

wie man sich auch in anderen Etagen,
ernsthaft bemüht sich dagegen zu stemmen.

Wo…

von Ekkehard Walter

Ein Leser sucht' einst sehr bewusst
ein Buch für seine Leselust.
Doch als er sieht die Bücherwand,
wird plötzlich mulmig sein Verstand.
Die meisten Wälzer sind zu massig,
ganz zu schweigen von der Klassik,

von Ekkehard Walter

Das Urlaub ist erholsam meist
weiß nicht nur der, der oft verreist.
Nein, auch der daheim in seiner Wohnung
genießt in Abwesenheit der Anderen die Schonung.

von Ekkehard Walter

Vom Schwaben weiß man was ihn bewegt,
da er sich stets das Häuslebauen überlegt.
So prüft er dann vielerlei Entwürfe,
vor allem was es kosten dürfe.
Doch um zu bauen seinen Tempel
braucht er vom Bauamt auch den…

von Johanna Blau

Wie nur, wie die Welt begreifen?
Sie ist doch so riesengroß.

Wie die Weltenformel fassen,
wenn die Menschen sich so hassen,
taumeln durch die schwarzen Weiten,
schauen nur bis hin zum Moos.

Unbeteiligte…

Rezitation:
© Johanna Blau
von Soléa P.

Hysterisch die Glocken vom Turme klingen,
schlagen fünf vor zwölf „Alarm!".
Appellieren an des Menschen Verstand,
der, in letzter Zeit, viel zu kurz kam.

Sie läuten immer aggressiver,
doch ihren Klang nimmt kaum wer…

von Ludwig Anzengruber

(November 1886.)

Mei' Vetta, mütterlicher Seit',
Der treibt dö Herrgottschnitzerei;
Dem stell' ich aft dö längste Zeit
Mich an sein' Werkbank nah' hiebei.

I schau' eahm zu da bei sein' G'macht,
Und amal mußt…

von Jürgen Wagner

Die Hand, die man gibt
und die Hand, die man nimmt
Die Hand, die da trägt
und die, die da sinkt

Die Hand, die sich ballt
und die, die sich öffnet
die Hand, die da schlägt
und diese, die streichelt

von marie mehrfeld

Unter dem Baum dort
sitzt der obdachlose Karl.
Dein Lächeln hilft ihm.

von Ekkehard Walter

Ein Mensch, der mit der Zeit gereift,
wird selten noch vom Glück gestreift.
Er hat zu vieles schon erfahren,
wurd' öfters auch mal überfahren.
Drum achtet er nun seiner Wege
niemandem kommt er noch ins Gehege.

von Willi Grigor

Seine Pfeife war im wichtig,
ohne sie ging er nicht raus.
Viel Gerede war im nichtig,
was er sagte war stets richtig,
in seiner Welt kannt´ er sich aus.

Er war Denker sowie Bauer,
ging stets langsam über´n Hof…

von Andreas Brod

Wie Menschen einander begegnen im Leben,
mit funkelnden Augen Signale sich geben
und bittende Hände versuchen zu halten,
was Stunden, Minuten, Sekunden gestalten
als Takte und Zeiten im Raum,
sind Treffen im Hellen,…

von Ekkehard Walter

Was? Ich und kriminell?
Nein, ich war nur nicht mehr so schnell.
Warum ich mich erwischen ließ?
Ja, glauben Sie, ich gehe gerne ins Verlies?
Schmiere gestanden bin ich, jawoll,
was dann geschah, war nicht so toll.…

von Ludwig Anzengruber

Mein' Schatz dem los ich zua,
Wia er thut Zithern schlag'n,
Und mir verstehen sich
Ohne a Wörtel z' sag'n.

Z'erst kommt a Kirchenlied:
»Daß 'n Gerechten regn't,«
Um dö Zeit sein mir uns
Das erste Mal…

von Jürgen Wagner

Die erste Kunst von Menschenhand,
die man auf Höhlenwänden fand,
war’n mächtige und große Tiere,
die Pferde, Löwen und die Stiere

Von Mammut, Nashorn, der Hyäne
gab‘s das Fell und auch die Zähne
Das Fleisch,…

von * noé *

Das Eis war groß, das Männlein klein,
wie lecker kann so ein Eis sein!
Wie er sich müht, der kleine Knopf,
das Eis ist ihm schnell weggetropft.

Mit seinem Eis kann‘s Opa besser
als kampferprobter Waffelesser.

von Willi Grigor

Der Mensch ist geboren zum Ziehen und Wandern,
er sucht nach den besten der Räume.
Es kümmert ihn selten das Leben der andern,
ein jeder lebt nur seine Träume.

Die Urvölker einfach zur Seite er drängte,
mitsamt…

von Monika Laakes

Ei der daus,
Menschen sind wohl nackte Affen,
die sich hochnäsig begaffen,
ob sie es denn jemals schaffen,
nicht nur tunlichst viel Geld zu raffen.
Mögen sie besser beim Beten abschlaffen,
als einen…

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