Akrostichon ✓ Gedichte und Anfänge mit Sinn!

Bild des Akrostichon Akrostichon Iēsoûs Christòs Theoû Yiòs Sōtér (Jesus Christus Gottes Sohn Erlöser): I Ch Th Y S (ἰχθύς ‚ichthýs‘ – Fisch)

Bei einem "Akrostichon" ergibt der Beginn jeder Zeile (von Versen oder Texten) hintereinander gereiht einen Sinn. Das Wort selbst stammt aus dem Griechischen. Neben der Dichtung ist das Akrostichon vor allem auch in der Religion vertreten.

Das wohl bekannteste Buch und Vertreter dieser Form der „verborgenen“ Überlieferung von Informationen ist dabei der Tanach des Judentums. In Deutschland waren Akrostichon eher im Mittelalter beliebt und weit verbreitet. Aber auch heute noch finden sie den Weg in die Literatur und sind verspielte Kunstform verschiedener Autorinnen und Autoren.

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Beitrag 71 - 105 von insgesamt 134 Texten in dieser Kategorie
von * noé *

W interliches Wunderstrahlen,
E ndlich ist sie da, die Zeit,
I n die Kinderträume fallen –
H offnung macht sich so sehr breit:
N ach Geschenken geht ihr Streben.
A uch Erwachsene sind ergriffen,
C höre…

von Soléa P.

N ur das jüngst Geschwisterlein
E rhebt besonderen Anspruch auf Mama
S ucht und hängt innig an Rock und Bein
T ief ist die Bindung, wie beim Äffchen das klammert.

H artnäckig setzt es sein Köpfchen durch
Ä hnelt…

von Soléa P.

A lles geht einmal vorbei, findet jähes Ende…
B eim Jahreswechsel fällt`s spätestens auf
S o sicher wie`s Amen, kommt die Wende
C champagner sorgt für beschwingten Rausch.
H eraufbeschwört wird alles Gute
I nnig…

von Andreas Brod

Z ärtlich mal
U nd auch ganz wild
N ecken sich
G enussvoll Zungen
E in Spiel der Spitzen
N on verbal, so
K üssen nur die Zungen
U nd was könnte
S chöner sein, bitte
S piel mit meiner Zunge

von Thomas Brod

P entēkostē hēméra (griech.) ist ein besonderer Tag,
F ünfzigster Tag der Osterzeit – 49. Tag nach Ostersonntag.
I st Abschluss des Heilswerks unseres Herrn - Jesus Christus.
N ach Tod, Auferstehung, Himmelfahrt steht im Fokus:…

von Annelie Kelch

K onstruktive Kritik baut auf und vernichtet dich nicht
O hne wirklich gute Kritik entwickelst du dich nicht weiter …
N icht nur mäkeln und kritteln,
S ondern – möglichst lieb - vorschlagen, wie 's besser gehn könnte
T rau…

von Thomas Brod

(Akroteleuton)

H offnungs- und auch Sehnsuchtsor T
E uropa, Amerika, Australien, Afrik A
I magination und Magie ohne Nor M
M ehr Utopie als Gegenwartsallerle I
A ber auch Zuneigung zu einer Idyll E
T rachten…

von Annelie Kelch

F riede daheim und überall auf Erden
R uhe und Kraft tanken für ein neues Jahr
O hne Hass, Neid und Eifersucht sein
H ier und jetzt leben – herausfinden, was dich glücklich macht
E inen guten Menschen wünsche ich dir zur…

von Alf Glocker

(doppeltes Akrostichon)

Feuer, Wasser, Erde, Luft und TeufelshuF –
Erlebe deine Welt, die kleinE
Und erfahre im ewigen NU
Etwas von der Wahrheit – deinE
Ruhe sei dahin – nimm es als KuR!

Weile hier und…

von Soléa P.

G renzen überwinden,
R egionen erkunden. Dabei
E indrücke sammeln, sich
N äher kommen und
Z wischenmenschliche Beziehungen fördern.
G astfreundlichkeit geben oder dankend annehmen. Die
Ä hnlichkeiten erkennen,…

von Monika Laakes

G lückselig - in Balance
E rkenntnis - einer Chance
S elbstregulierend - zu agieren
U nbeschreibliches - zu spüren
N euschaffend - jeden Tag zu kreieren
D ankbarkeit - zu formulieren
H eiterkeit - weiter zu…

von Ingrid Herta Drewing

F rühlings Flüstern in den Wiesen,
R eich ein Blütenmeer erwacht.
Ü ppig Krokusgrüppchen grüßen,
H errlich auch der Tulpen Pracht!
L ieblich, schön die Vögel singen
I n der Morgenfrühe schon
N eu beginnt die…

von Somos Eleen

W arum droht die Erde zu fallen,
E ntwickelt der Mensch kein Gespür?
L auter Missmut und Geiz, trotz allem,
T ag um Tag überleben - wir.
F rohe Kunde vermisse ich heute,
R eichtum ernährt nicht die Welt.
I…

von Soléa P.

F lammen – verschlingend, vom Wind
E ntfacht. Schlagen bis zum Himmel.
U rgewaltig – zerstörerisch –
E xtrem der dichte, schwarze
R auch, der Leben penetrant bedroht –
S ich durch Lungen, Häuserspalten frisst,

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

S eele atmet tief und rein,
T anzend durch der Welten Flur,
I m Geiste trinkt Vereinigung,
L abet sie der Menschen Ruhe,
L ispelt zaghaft auf der Laute der Natur;
E s ruht das Herz zwischen Krieg und Frieden.

von Somos Eleen

W ie
E ntsteht
L iebevolles
T un?
F riedliche
R edlichkeit?
I ch
E ntsage
D em
E wigen
N eid.

von Axel C. Englert

Eine Kanone war Pazifist:
Mit Kugeln schießen? Großer Mist!
(Nur Böllern und Salut
Fand die Kanone gut …)

Ich hust ihm was, dem Kanonier!
Mord und Totschlag? Nicht mit mir!
Werft mit Eiern! Und Tomaten!

von marie mehrfeld

N iederträcht’ges in’n Mittelpunkt rücken?
A ndere mit dein’m Mist beglücken?
R übensaft hektoliterweise?
R iesige Mühlsteine mit auf die Reise?
E litäres Belehrungsprogramm?
T acitus nur als Stenogramm?
E…

von Sigrid Hartmann

B linkende Lichter: Streufahrzeuge
L egen einen Teppich aus Salz
I nseln, knisternd
T aut das Eis
Z eit zieht sich endlos
E isige Straßen
I rritieren
S chaffen Chaos

von Somos Eleen

A ll
D ein
V ergeben
E ndet
N iemals.
T anzt.

von Thomas Brod

W erkzeuge, mal piano, mal forte
O ffen oder als Wink - eine Pforte
R ichtig und falsch an jedem Orte
T adel, Lob, oft Fremdwortimporte
E rscheinen gern als Gefühlseskorte

von Annelie Kelch

B is zur Geburt war alles o.k. - Sie hat weder geraucht noch getrunken und
normal, aber gut gegessen; ich fühlte mich prächtig versorgt
U unbehaglicher und kälter wurd 's nach der Geburt; sie hatte ziemlichen Stress
mit mir,…

von Monika Laakes

V ollpfostige Naivität und
E ndloses Ignorieren - zudem
R atlose Hilflosigkeit verbrämt mit
S chönfärberei auf die Spitze getrieben
A ngriff auf Logik und Verstand mit
G laube an den Weihnachtsmann.
E ndloses…

von Annelie Kelch

W ill endlich die Zweige der Bäume sich biegen sehen unterm Firn
I hr seid stark genug und bereit für das weiße Winterkleid
N ur Reineke Fuchs ist dann noch unterwegs
T ritt doch in seine Fährte: ein einziges Slalomrätsel ...…

von Monika Laakes

L ustvoll oder leidvoll
E igenwillig oder ergeben
B esonnen oder bedenkenlos
E rleuchtet oder erloschen
N aturverbunden oder naturfern

Wer die Wahl hat...

von Thomas Brod

S oon the darkness fades.
I n the dawn the
L ightshow starts.
V ery slowly the first sunrays
E merge from behind the horizon
R eady to awake the world,
Y earning to make

D ewdrops sparkle coolly.
E…

von Annelie Kelch

w undersamer engel
e rscheint josef
i m traum – daraufhin
h eiratet er maria
n ach bethlehem (judäa) pilgert das paar (gut hundert kilometer weit)
a lle herbergen sind überfüllt, kein zimmer mehr frei
c hristi…

von Jürgen Wagner

S ei in Deiner Mitte
T rau Dich
I n Fernen
L eise wehen
L üfte im Auge des Sturmes

von Annelie Kelch

E isblume, sei mir herzlich willkommen
I ch sitze hier jeden Tag am Fenster bei trübem Licht
S oviel hat man mir im Leben genommen
B in auch schon recht wacklig auf den Beinen: die Gicht
L iebe? Kenne ich nicht: Mutter…

von Annelie Kelch

H ast du die Tanne abgeholt, Schatz?
A ye, aye, Madam, steht im Keller und wartet aufs Fest.
P apa, Paul hat meinen Sittich vom Teppich gesaugt.
P aul, befrei' auf der Stelle Paulines Sittich aus dem Staubsauger.…

von Annelie Kelch

J ahre vergehn oft wie Tage
A rbeit zu haben, wird wichtiger denn je
H arder nicht mit deinem Schicksal, mach' das Beste draus
R entner haben es oft schwer: Krankheit, Alter, Armut, Einsamkeit
E wig dauert kein Leben –…

von Annelie Kelch

W indparks, offshore, und 'Kleine Waffenscheine' – Dauerbrenner
I n vielen Schubladen: Weihnachtsgeschenke -
N icht umtauschbar
T ee mit Zitrone trinken jetzt nicht nur Kräuterkenner
E rkältungen: weit verbreitet im Januar…

von Xavier Kaltwasser

Liebe kennt keine Regel,kennt kein Maß.
Uns verbindet,nur das ewig währende Nass.
Nächte die ich in den Himmel schaute,
An dich dachte und mich ihm anvertraute.

von Annelie Kelch

N un stirbt auch dieses Jahr, darin so viele ihr Leben lassen mussten
E in haltbarer Friede ist nicht in Sicht
U nser eigener kleiner Krisenherd hat dagegen kaum Gewicht
J eden Tag erwachst du zu neuem Leben
A us jedem…

von Somos Eleen

D ein
A nlitz
N immt
K ein
E nde!

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