Schicksal ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Rainer Maria Rilke
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von Robert K. Staege
von Manfred Peringer
von Britta Pelü
die schönsten
von Annelie Kelch
von Axel C. Englert
Beitrag 106 - 140 von insgesamt 213 Texten in dieser Kategorie
von Ekkehard Walter

Das Edikt des babylonischen Königs war sonnenklar,
nämlich dass er allein und sein goldenes Standbild anzubeten war.
Wer dies nicht tat oder tuen wollte,
der in den Feuerofen kommen sollte.
Daniel und seine beiden Freunde…

von Robert K. Staege

Eine Frau liess einst mich erbeben,
ich wünschte mir, sie würde mein,
denn mit ihr nur wollte ich leben,
und sie wollt‘ ich lieben allein.

Ich habe mit brennendem Herzen
ihr ein singend‘ Vöglein gebracht,

von Marcel Strömer

Dem nie endenden Lichtstrom
der wandernden Sternmeere gefolgt
wird jäh das Menschenlob versinken

Zwischen Leerzeile und Abgrund
am Anfang und Ende spricht das Wort
durch zugemauerte Himmel geschlagen

Aus der…

von Sophie Brandt

Ich sah einen, sah einen Mann.
Er war alt, doch von immenser Statur.
Sein Antlitz gezeichnet von Kummer und Schmerz und dem Leid, welches ihm widerfuhr!

Ich sah einen, sah einen Mann.
Seine Kleidung weitab jeder Norm.…

von Maik Kühn

zum Boten salziger Frische auserkoren
weht ein wohlig sanfter Wind uns um die Ohren
schenkt meinem Haupte Klarheit an diesem Orte
derweil empfängt ER mysteriöse Worte

dann auf halben Wege, stehend im Kreise
ein…

von Maik Kühn

die rote Feder schwebt zum offenen Fenster
findet Einlass, landet leise auf ihrem Bett

so gerne würde sie ihr Haar schmücken
doch wo einst prächtige Locken wallten
glänzt jetzt das Haupt im kalten Neonlicht

auf der…

von Marcel Strömer

Alles muss in dieser Welt doch enden
wie ein jeder Glücksmoment in regen Händen
Und jeder weiß
was Fleiss und Willen unermüdlich tun
Tapfer trotzt ihr Tatensturm
wie sie täglich neu in die Lebensfluten springen…

von Maik Kühn

gelöst durch reichlich mäßig schwache Brisen
entschwebt ein Laubblatt dem knorrigen Riesen
landet dann wohlig weich auf silbernem Haar
gebettet inmitten bunter Menschenschar

lauter Knall, verzogen ist der Pulverdampf…

von Soléa P.

Trübe Augen verschleiern den Blick
die Welt wird allmählich grau
verlieren mehr und mehr die Sicht
egal, wo sie hinschaut …

Sie passt sich der Gegebenheit an
der Wagen bleibt nun stehen
ist sensibilisiert für…

von Angelika Wessbecher

Schmerzen
überrollen mich.
Schwester rück die
Opiate raus. Sister Morphine.
Please.

von Axel C. Englert

Gleich wir es dunkel! Lieber Gott!
JEDEN Tag derselbe Trott!
Apropos „Trott“ – der TROTTEL droht!
Permanent! Zum Abend(b)rot …

Da kommt er auch schon angelatscht!
Na, der sieht aus! Tot-al zerknatscht …
Länger…

von Axel C. Englert

Frau Krause! Hatten SIE gelacht?
„Det hat IHR Quatsch noch nie vollbracht!”
Die Krause ergo war es nicht -
„Bin uff Jedichtschrott nich apicht!”

WOHER kommt dies Gelächter dann?
Frau Krause! SIE sind wieder dran -…

von Alfred Krieger

Wann mi oana grüaßt
und
mi fragt,
wia 's ma geht,
ziag i mein'n Huat
und sag:
„Guat!“

… und …
relativ g'seng …
des is ned amoi g'log'n,
weil …
i kann 's ja nia wiss'n,
i ahn…

Rezitation:
gelesen am 21.1.2017
von Michael Dahm

Der Straßenwalzer Gunther
Walzte Straßen rauf und runter
Mit seiner Walze Cher
War er König auf dem Teer.

Doch am Freitag kurz vor Schluss
Er walzte grad den letzten Guss
Und war im Geiste längst zu Haus…

von D.R. Giller

Es wird gesprochen von Osten nach Westen
Zu all jenen Gunsten, zu all jedem Besten
In einem festen Bestand, lief man als Spinne
im Netze zur Wand

Gehetzt und verletzt, war man wie ein
verlesendes Wesen, mit dem…

von Waltraud Zechmeister

„Komm spielen, Chochosan!“
säuselt der Wind

„Ich kann nicht,
die Schwerter sind noch zu schleifen!“

Die Sonne ist bitterkalt.

Die Schwerter sind stumpf,
es säuselt der Wind.

Zehntausend sind nicht…

von Manfred Peringer

rache steht am reling wirft den blick
speergleich nach jedem hellen fleck
der dickbäuchig im wogendunkel treibt

hass wartet auf ein lebenszeichen
eine goldduplone für jenen der zuerst
mobys buckel in den wellen…

von Kant Arte

Stolz sollst Du Dich entgegen wagen
Undenkbar erschein Dir Dein Versagen

Der Lebensbaum wird Früchte tragen
Wenn Deine Träume Wurzeln schlagen

von Monika Castrovillari Seyer

Wolken über dir
im Inneren Sturmwellen
nur ein Vogel singt

von Ekkehard Walter

Maikäfer flieg, ich glaub ich KRIEG
'ne Wut im Bauch
und manchmal SCHIESS ich gedanklich auch
über's ZIEL hinaus.
Pommernland ist ABGEBRANNT,
das gleiche sich in Syrien fand.
Maikäfer flieg.... bitte nicht mehr…

von * noé *

Mein Herz war dir Heizung, nach einem Leben im Frost,
alles andere hast du bewusst ignoriert.
Für mich war hingegen gewaltiger Trost,
wohin Aufrichtigkeit am Ende doch führt.
Und so wurden wir einander gerecht –
das…

von Cidney Libellchen

Zöpfe mit Drath
Blass geworden
Lassen sich gut
Zu Knoten formen

Was einst war rot
Wie Feuerpracht
Zählt heute wohl
Zu jenen Boten
Die die Zeit hat heimgebracht

Tommy und auch Annika
So…

von Britta Pelü

Kein Weg nach draußen. Kommt doch endlich zu mir!
Ihr seht nichts. Warum nicht? Wo seid Ihr?
Ich suche Wege hinter meinen Worten. Ein Hilfeschrei hinter meinen Taten.
Ihr seht nichts, könnt nichts orten. Könnt nicht? Worauf…

von Somos Eleen

Als Trump vor Jahren Hochzeit hielt,
geschah ihm ein Versprecher,
er kniete tief vor Melanie,
als welterfahrner Rächer,
und sprach ganz schnell in ihren Schoß.
“Ich liebe dich, my darling!”

Erst als bei…

von Annelie Kelch

Ich machte Schluss mit ihr. -
"Hab' ich die Blattern, bist du
Schach von Wuthenow?",
fragte sie wütend.

"Nicht wirklich, ILSEBILL",
sagte ich sanft;
"aber ich will ums Verrecken nicht
Präsident vom PEN-…

von Marcel Strömer

Auf den denkwürdigen Heldenplätzen
ruhen siegreich die gefallenen Göttinnen
unter zerronnenen Goldhelmen
abgelegten Blumen und Kränzen
liegen sie sich schluchzend mal schmachtend
gedankenversunken ihrer verführten…

von Michael Dahm

Mutter, du sagtest, ich kann alles erreichen
Vater trank Schnaps, musst' aus der Welt weichen
ich war noch ein Kind und hab alles geglaubt
nun sieh mich an, die Träume verstaubt.

Manchmal braucht's Stöße um richtig zu…

von Katharina Dotzki

Eine Hand am Steuer
Eine an dein Handy
Das Radio ganz laut
Dir ist so nach Schweben

Alles um dich benebelt
Schaust mal nach links
Und mal nach rechts
Aber nicht nach vorn

Es wird dunkel
Für…

von Marcel Strömer

Wenn die Täter entwischen, komme ich nicht davon. Sobald der Schleier der Erinnerung sich legt, um meine Wunden der Vergangenheit unter dem Betrug zu begraben, ohne die Verletzungen der Gegenwart zu heilen. Still wird es sein um mich, zu still.…

von Annelie Kelch

Damals – ach, schon so lange her:
die niedrigen alten Häuser,
Katen - mit Strohdächern
an der Deichchaussee - und erst im Schnee!
sah das einsam und malerisch aus!

Dahinter: Felder – mit Weiß- und Rotkohl,

von Robert K. Staege

Als gingen einer sanften Harfe Saiten,
ertönt ein Lied, das eine Klage singt,
da mich die harte Einsamkeit umringt,
und Schattenriesen schreiten ....

Mein Geist gedenkt an längst vergang’ne Zeiten,
es grüßt die Lieb…

von Viktoria Brandt

Wer möchte fort?

Wer möchte fort
von dieser Erde?
Du sagst kein Wort.
Wir alle werden
einmal von hier
auf immer gehen,
niemand von uns
kann das verstehen.
Die Menschen leben
als wenn…

von Robert K. Staege

Wie hell die Welt wird,
wenn die Blitze zucken,
wie leis‘ die Klänge,
wenn der Donner rollt,
wie leicht es scheint,
wenn alles zu spät ist ...

Und ich folge beschwingten Schrittes
der blaß zerbröckelnden…

von Adam Josing

Sensibel, einzigartig und verdeckt
Seelen unter dem Mantel der Öffentlichkeit
Das Schicksal deckt die Karten auf
Abgleich im Dialog der Vertraulichkeit

Freunde, Fremde und Bekannte
Seelen wie Sterne in der…

Akt
von D.R. Giller

Am abbrechen mit der Welt
Und aufgezählt mit dem Gewählten
War's am ergänzen, verletzend
Wenn man schmerzend, ausgeschöpft
Umher verköpft, am Stopfen saugt
Lauge zog am Auge
Am Gen der Augen, Gene
Lehne…

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