Romane ✓ Die Langform der schriftlichen Erzählung

Bild von vielen Romanen

Jeder entsprechend lange Erzähl-Text wird heute als 'Roman' bezeichnet. Die neue Welt des Romans ist vielgestaltig und facettenreich!

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von Johann Wolfgang von Goethe
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von Franz Kafka
von Johann Wolfgang von Goethe
von Angélique Duvier
Beitrag 71 - 105 von insgesamt 169 Texten in dieser Kategorie
von Annelie Kelch

Ich ging durch das Dorf und sah das Gewohnte.
Der Schäfer hielt den Widder gefesselt zwischen
den Knien. Er schnitt die Klaue, er teerte die
Stoppelhinke. Und Frauen zählten die Kannen,
das Tagesgemelk. Nichts war zu…

von Sabrina Jung

Emma, die Wahrsagerin, Pause/Urlaub, Teil 3 (letzter Teil Urlaub)
Emmas Urlaub nähert sich dem Ende, die Woche ist nun schon fast wieder vorbei. Da es heute laut Wettervorhersage heute nicht ganz so warm wird, beschließt Emma sich ein…

von Sabrina Jung

Schönes Wetter heute, denkt Emma, zum Glück hat Emma heue nur einen Klienten, so dass sie anschließend noch einen kleinen Ausflug machen kann. Sie bereitet schon einen kleinen Picknickkorb vor. Dann schaut sie nochmal schnell auf die Uhr, es ist…

von Annelie Kelch

Am Waldrand, wo schackernd die Elstern schrien,
stand halb in der Erde ein Mann und schlug
mit Axt und Keil aus Stubben den Kien.
Wann war dieser Sommer? Ich weiß es nicht mehr.
Doch fahren sie Grummet, der Sommer weht her…

von Sabrina Jung

Emma ist in Vorbereitung auf den Sylvester-Abend, denn sie bekommt heute Abend noch Besuch von einigen ihrer Wahrsagerinnen, mit denen sie befreundet ist, gegenseitig wollen sie sich heute Abend die Karten legen und dabei in das Neue Jahr…

von Sabrina Jung

Heute bekommt Emma Besuch von einem Mann, namens Kim. Wie immer hat Emma bereits alles vorbereitet. Tee steht auch schon trinkfertig auf dem Tisch, da klingelt es auch schon an der Wohnungstür. Emma öffnet die Tür, sie traut ihren Augen nicht,…

von Alexander Zeram

FEUERAUGEN  II
LESEPROBE 1. Kapitel
-1-  Aufbruch

Wie es im Nebel zu dämmern beginnt, sitzen James Jones Baldwin und seine Leute bereits in den Wagen und frühstücken. X hat auf seinem Campingkocher mit geschmolzenem Schnee…

von Sabrina Jung

Heute möchte Emma einen kleinen Ausflug nach San Carlos machen. Wie sie im Reiseführer gelesen hat, gibt es dort den schönsten Hippiemarkt auf der Insel. Sie überlegt noch, mit welchem Bus sie am besten dorthin kommt. Dann packt sie schnell noch…

von Annelie Kelch

Wenn die Bummelzüge der Ammerfelder und Lerchenheimer Fahrschüler aus irgendwelchen Gründen Verspätung hatten, was im Winter häufig vorkam, und wir Weidenbacher während des längst begonnenen Unterrichts die Nachzügler auf dem Korridor heranlärmen…

von Klaus Mattes

Beim zweiten Mal waren Tobi und Micki dann nicht dabei. Zuerst noch nicht einmal Timo. Der Mann hatte auch nicht dran gedacht, dass es den Timo hier gibt. Er war fest von einer Begegnung mit Helmut ausgegangen.

Helmut und er hätten sich…

von Annelie Kelch

Während ich zu ungewohnt früher Morgenstunde durch die kurvenreichen, engen Landstraßen Richtung Heimat brauste, vergaß ich die Tote, um derentwillen ich unterwegs war und verdrängte die bange Frage - die ständig in meinen Gedanken auftauchte -,…

von Annelie Kelch

„Kommen wir zum Tatbestand, Marc“, sagte ich nach einer Weile im nüchternen Tonfall, „sie sieht so entsetzlich starr und verkrampft aus – einerseits, andererseits glaube ich ...“

„Ja?“, fragte Marc. Seine Stimme klang dermaßen…

von Annelie Kelch

Es mag sich grotesk anhören, ich selber hätte es nie und nimmer für möglich gehalten, aber während der letzten Sekunden, in denen ich noch einigermaßen klar denken konnte – den Tod vor Augen - und den Würgegriffen Marcs, der sich alle Mühe gab,…

von Monika Jarju

Leseprobe aus dem Roman "Überall ist das Haus des Windes"
Auszug aus dem Kapitel "Tage unseres Lebens"

Nader rührte den Tee nicht an, er starrte auf die Tischplatte vor sich und grübelte angespannt über sein Leben nach. Ob er…

von Annelie Kelch

Diesmal hockte ich mutterseelenallein im hinteren Fahrzeugteil des Rettungswagens und hielt Stefans Hand, der nach wie vor bewusstlos war und noch immer kein sichtbares Lebenszeichen von sich gegeben hatte. Der Notarzt hatte eine…

von Annelie Kelch

Es geschah vor zehn Jahren ... auf den Tag genau vor zehn Jahren, dass mir Marc nach einer kurzen Phase gemeinsam verbrachter Schulzeit zum zweiten Mal über den Weg lief, und noch bevor wir den Mord an Brenda vollständig aufgeklärt hatten, wurden…

von Annelie Kelch

Ich eilte hinüber ins Wohnzimmer und blickte Marc, der sich in einen der beiden Sessel neben dem Couchtisch hatte fallen lassen und die Beine weit von sich streckte, fragend an.
„Jemand hat Leander Koska gestern gesichtet, auf Sankt Pauli,…

von Sabrina Jung

Emma ist schon ein paar Tage wieder zu Hause nach ihrem Ibiza-Urlaub. Hat auch schon gleich den nächsten Termin mit einem Klienten, er heißt auch Fred, so wie ihr letzter Kunde, aber diesmal ist das der richtige Name. Emma setzt wie gewohnt ihren…

von Klaus Mattes

Als im April der Dauerregen aufhörte, fand Helmut es merkwürdig, dass der Lehrer nicht an seiner Seite auftauchte, auch keinen Ton hören ließ von sich. Aber dann, eines Abends, sah er ihn hertrippeln, mit dem Jungen Timo an seiner Seite.

von Sabrina Jung

Emmas 2. Sitzung:
Heute kommt jemand, namens Anton, gleich ist es wieder soweit. Emma setzt gleich nochmal Tee auf und das übliche Prozedere vor der Sitzung. Es klingelt auch schon, aber diesmal noch nicht an der Wohnungstür, sondern unten…

von Katharina Dotzki

Kapitel 1: Der Morgen unter der Dusche

Der Wecker klingelte - ich stand widerwillig auf, denn heute musste ich den neuen Chef willkommen heißen. Ziemlich aufgeregt begab ich mich ins Badezimmer und betrachtete mich im Spiegel. An mir war…

von Klaus Mattes

Fast gegen des Mannes Erwartung ging der Junge am Montag wirklich weg und blieb einige Tage abgängig.

Am Freitagabend klingelte es. Ob er die Nacht bleiben könne. Er halte es draußen nicht mehr aus. Wo draußen? Wisse er noch nicht, er wäre…

von Alexander Zeram

FEUERAUGEN  III
LESEPROBE aus dem 2. Kapitel

Etwas unsicher führen der Signore und Ricci die Mannschaft an. Sie wissen nicht, in welcher Richtung man sich halten sollte und werden schon kurz nach dem Aufbruch immer…

von Annelie Kelch

„Ich gehe jetzt runter und öffne die Haustür,“ sagte ich.
„Nein, Cordula,!“, schrie meine Mutter. „Ich will dich nicht auch noch verlieren. Bitte tu mir das nicht an!“
„Das ist zu gefährlich, Cordula“, mischte sich Georg ein. „Die…

von Sabrina Jung

Emmas Rückblick, 1. Sitzung
Marita geht und bedankt sich. Emma freut sich, dass alles so gut gelaufen ist. Nun nochmal warten bis Marita im Fahrstuhl verschwunden ist, denkt sich Emma, jetzt Tür zu und erstmal Durchatmen, was für eine…

von Sabrina Jung

Heute bekommt Emma Besuch von einer Frau Mitte Ende 20, sie heißt Sophia. Emma hat bereits alles vorbereitet, steht bereits an der Tür und da klingelt es auch schon. Sie bittet Sophia herein und sie begrüßen sich recht freundlich. Sophia wirkt…

von Annelie Kelch

„Nora, mir ist ein verdammt fieser Verdacht ins Hirn geschossen“, flüsterte Marc mir zu. „Ich kann dir jetzt auf die Schnelle nicht auseinandersetzen, worum es sich handelt.“
Wir standen neben dem Krankenwagen, und ich erklärte mich bereit…

von Annelie Kelch

Obwohl das düstere Gehöft, das Alma mit ihrem um viele Jahre älteren und vermutlich psychisch kranken Bruder "verwaltete", einen verheerenden Einfluss auf meinen Schlaf und insbesondere auf die ihm innewohnenden Träume hatte, schreckte ich eines…

von Annelie Kelch

Marc und Knut hatten nicht lange graben müssen: Bereits nach wenigen Spatenstichen waren sie auf Knochenteile gestoßen, die unleugbar zu einem Säuglingsskelett gehörten.
Ich verabschiedete mich hastig von Stefan und begab mich auf dem…

von Christian Karis

Vor langer Zeit nutzten die Menschen eine geheimnisvolle Macht namens "Magie". Ganze Völker und Kulturen stiegen und fielen mit ihr.

Sie brachte ihnen für über tausend Jahre Frieden und Wohlstand. Ihr Reich war weit größer als die ihnen…

von Annelie Kelch

Offenbar wusste Jensen, dass Marc im besagten Hochhaus eine Wohnung besaß, anderenfalls hätte er nicht sein Küchenfenster nahezu zielsicher ins Auge gefasst – als wolle er prüfen, ob ich in den Finstergang hinabschaue. Oder hatte ich mich…

von Annelie Kelch

Wir überließen den schrecklichen Tatort der Spurensicherung und begaben uns über das Treppenhaus zu Kollbergs Appartment. Einige teils verstörte, teils neugierige Hausbewohner hatten sich bereits im zehnten Stockwerk vor Marcs Wohnung eingefunden…

von Sabrina Jung

Heute bekommt Emma Besuch von einem Mann namens Robert. Emma hat wie immer alles vorbereitet. Kräutertee steht auch schon auf dem Tisch, da klingelt es auch schon oben an Emmas Wohnungstür. Sie öffnet und bittet Robert, einen Mann Mitte 40, der…

von Sabrina Jung

Emma, die Wahrsagerin 4. und 5. Sitzung:
Heute erwartet Emma eine Frau namens Matilda, mehr weiß sie nicht. Fröhlich singt Emma schon mal so das Lied vor sich hin „Matilda, Matilda“, dann fällt Emma ein, dass die Matilda in dem Lied ja im…

von Sabrina Jung

Emma hat sich glücklicherweise nach der letzten Sitzung schnell wieder erholt und es geht ihr wieder gut. Heute bekommt Emma Besuch von einer Frau namens Magdalena. Emma bereitet daher wie gewohnt alles vor. Da klingelt es auch schon unten an der…

Seiten

Während bis ins Mittelalter hinein die Bühne den höchsten Wert literarischer Arbeiten darbot, scheint in unserer Zeit die Spitze der Qualitätspyramide immer mehr von Gattung Roman gestellt zu werden. Die unumstößlichen Werke der so genannten 'Weltliteratur' benennen sich zu einem gewichtigen Teil aus den großen Romanen der letzten zweihundert Jahre.

Fantasy, SciFi, Historisch, Abenteuer, Realsatire, Politthriller, Gesellschaftsklamauk … es gibt keine Grenzen für die Inhalte moderner Romanwerke. Sie sind meist um einiges umfangreicher als die kleinen Brüderchen und Schwesterchen (Erzählungen, Novellen) und bezeichnen das Schaffen eines Autors viel eher als seinerzeit, da es oft auch Bühnenwerke, Gedichte und Essays bedurfte, um als Literat wahrgenommen zu werden.
Die neue Welt des Romans ist vielgestaltiger und facettenreicher als noch im neunzehnten Jahrhundert … ganz einfach, weil jeder entsprechend lange Erzähl-Text heutzutage als 'Roman' bezeichnet wird.

Die feinen Unterschiede brauchen den Leser auch nicht zu kümmern. Das ist die Aufgabe der Literatur- und Sprachwissenschaftler.