Gedichte von Annelie Kelch

D reamer; Teilnehmer bei DACA (Deferred Action for Childhood…

'Ja, einst gefriert der Lethefluss,
wer zweimal stirbt, wird…

Lentement, je marche vers une gare fictive
sans trains de…

After-shave-Lotion
akut autark auf Affiche.
Angel-dust…

Abenddunst -
Ich möchte das Lichtergold
aus dem Fluss…

Fensterscheiben: rot
im Abendlicht - die Sonne
sucht…

Nun schläft der welke Tag,
verklungen sind die Lieder,…

Frühling besiegt auch den härtesten Winter,
Liebe den…

Das Heuschobergold ist verladen,
die Felder zum Stoppeln…

Windhauch -
ein Engelsflügel
streift meine Wange

Ich steige Stufen nach Nirgendwo;
kalkfarbene Stufen, aus…

Die Last der Abschiedstränen
Nimmt auf harten Polstern Platz…

Adam & Eva -
auch sie ...
hätten eine zweite…

Alt ist es geworden, das Jahr:
dreihundertfünfundsechzig…

„Nur“ adoptiert!
Du hast es soeben erfahren,
hast…

… und die Herzen schlagen höher
und Kinderaugen strahlen mit…

Erster Herbststurm ...
Mein Schirm fliegt gen Himmel

„Damen“-Blicke –
(statt Flieger aus Fuhlsbüttel ...)

Dämmer, über verschneite Gräber getropft …
Tausendjährig:…

Am Wegrand: ein leckes Boot.
Die Spur des Bilgewassers…

Uralte Knochen
geheimnisvoller
Existenzen

Die großen Schiffe – damals,
sprengten fast den kleinen…

Nah beieinander
verträumt
gut aufgeräumt

Nicht etwa abgetrieben und neu
angedockt: mitnichten!

Der Mond stellt sein Silber
ins Dunkel,

der Wind…

Gegangen:
den Weg,
der nicht mehr war.
Lieder,…

Du hebst die Augenlider und erblickst Konturen:
Der frühe…

(nach: „Hälfte des Lebens“
von Friedrich Hölderlin,

Apfelblüte …?
Der Kassier schnuppert
am unechten…

Unterm Obst- und Gemüsehaar zwinkert der
Kopf des Sommers…

Heut' Aschetag: Nun büßet und bereuet
und hüllet euch in…

Alles ist möglich:
spätes Erinnern
Versöhnung

Gegen den Strom: Er und ich.
Das war er nicht; doch, das…

Ich ließ dir Welt und Erde,
das Unkraut zwischen der Aussaat…

Der Morgen drängelt durch den Vorhang:
Er ist so jung wie…

Immer durchschaue ich mein Lächeln.
Die Trauer schiebt es…

Auf den Kreidefelsen brach: Zeit und Wind;
wer den Hut fängt…

Letzten Sonntag war ich auf dem Friedhof,
mein Gestern zu…

Geträumte Welt - verloren,
gescheitert am Wort
im…

Auf der Mauer vor dem
Moddergraben hab gesessen,
dreht…

Eisig dämmert der Morgen.
Unter deinen Füßen wimmert

B escherung – vollbracht, ach, perdu: das schöne Weihnachtspapier…

...sich gegenseitig nach Hause bringen:
ein Anfang mit Ende…

Ballade von Spuki Huch

Wer spukt im Schloss bei Primasens?…

Manche ernähren sich von einem Wurzelgeflecht
und streben…

Wir trafen uns
- was es ein Zufall? -
am Heiligen…

„Hier hockst du also, kleiner Teufel“, sagte ich,
als ich am…

Wenn wir uns nachts begegnen
auf den lichterfüllten…

Gestern, am lichten Tag, nah' einem blühenden Roggenfeld,

Bert Brecht und Steffin, Margarete
gingen nachts auf eine…

In BERTHAS Küche
kämpft die gestutzte Rose
um ihren…

Über schlafende Wälder
reift der rostrote Herbst.
Mit…

Ein Ahorn erschlug einst einen fleißigen Bibermann.
„Weshalb…

(nach Wolfgang Borcherts "Laternentraum")

Wenn ich tot bin…

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