Spiritualität ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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Beitrag 71 - 103 von insgesamt 103 Texten in dieser Kategorie
von Hartmut Müller

Hommage an einen gewissen CM

Du kennst Palmström nicht und von Korf
aus dem sogenannten Böhmischen Dorf?
Nennst sie erfundene Erfinder,
skurrile Fantasiegewebe
eines Dichters oder Träumers?
Nein-nein-nein!…

von D.R. Giller

Aus den vollen, kommen die Gaben
Lagen vom Leben aufgetragene
Sichtung unscharf erblickt man, wie durch Dornen, wild zornig die Wege verändern
Farben zieren, verschleiern die Brandung
Stärkt von Dauer
Ein Streifen,…

von Pascal Grundmann

Wissen, Lehren und Erfahrungen werden zu Gedanken
und genau da beginnt das Kernproblem
Durch Gedanken wir erkranken
irgendwann mal tot, müssen wir zum Hades gehn

Stellt euch vor, jemand könnt´ den Tod ignorieren

von D.R. Giller

Nun ist es zerlaufen, der schriftlichen Assoziation
Nationen, zusammen gelaufen und verpufft
Im Trugschluss stand der willkürliche Aspekt
Perfekt war's noch lange nicht
Die Schicht entnahm mich hervor
Und dann…

von Robert K. Staege

Seh‘ ich Sterne ohne Zahl
leuchtend dort am Himmel thronen,
fühl’ ich mich mit einem Mal
nicht mehr hier auf Erden wohnen.

Nein, es schwingt mein Geist sich auf,
glücklich himmelwärts zu eilen
und mit Gott in…

von Michael Hozzel

Weißt du nicht selbst, dass alles, was da fließt,
zwei Ufer hat, durch die es sich begrenzt,
dass alles, was sich meerwärts hin ergießt,
sich durch sein eigenes Gegen-Teil ergänzt,
dass alle Form, dem Formlosen entsprossen…

von Elmar Vogel

Des Menschen Werk ist wie die Frucht am Baum
Doch über ihren Rang da herrscht ein alter Streit
Denn alles was getan aus überzeugtem, tief geglaubtem Sinn
erfüllt den Raum, die Zeit und führt mich hin
zu jenem Ort, da ich…

von Michael Hozzel

Spürst Du den Kuss von ihm in jenem Kleide,
des Faltenwurf schon je die Schönheit pries?
Als wär’s ein Vorhang nur von sanft fallender Seide,
der – was er nur zum Schein verschleiern ließ –
nun Fluss ward hinter aller…

von ulli nass

manchmal denke ich
ich schließe mich weg
und alle Türen
endgültig
hinter mir zu
das wäre mein
letzter Gag
niemals mehr gäb's mehr
ein 'Du'

ich erlebe es
ich sehe es im Traum
in…

von D.R. Giller

In den Weiten unsre'r Sphären, schweben
sie unendlich
Vorstellbare Hirngespinste
Visionen fügen sich aneinander
Missionenbegleiter, Musik niemals verneint der
Der Raketenzünder, Elektro-maschinell
Durch den…

von ulli nass

heute Morgen war ich überzeugt . . .
der Urknall hat gerade erst stattgefunden,
habe ihn im Traum authentisch miterlebt -
und es webt und es webt.
sah die erste legendäre lebende Zelle,
mit komplexem Kern mit…

von Jürgen Wagner

In Stein gemeißelt
In Glas gebrannt
Die alte Weisheit

von Jürgen Wagner

Ein Turm zu den Sternen
Eine Treppe ins Licht
Eine Ahnung der Fernen
Ein Berg, der entspricht

Uns'rem innr'en Verlangen
Und himmlischer Zier
Die Sphären, die sangen
Doch Friede ist hier

von Jürgen Wagner

Ich betete für Veränderung – und veränderte mich selbst
Ich betete um Führung – und lernte zu vertrauen
Ich bat darum, glücklich sein zu können – und löste mich von meinen Fixierungen
Ich bat um Frieden – und begann, die…

von D.R. Giller

Poesie der Moderne
In der Ferne, wär' ich gerne
Wie Sterne
Auf fortschießenden Fontänen
Wasser spritzende, lachende Tränen
Ändern nichts an unserem sein
Wir können fein, grob umwoben
Klein so mächtig…

von Jürgen Wagner

Die Schöpfung ist auf großem Wege
braucht hier und da auch etwas Pflege
Es blüht der Garten dieser Welt
und prächtig scheint das Himmelszelt

Der Baum des Lebens ist entfaltet
die Welt wird immer neu gestaltet

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Achtsamkeit bringt
aufwühlende Gedanken
zum Schweigen,
reduziert die Identifizierung
mit den Gefühlen,
die andere in einem
auslösen,
säubert die Wahrnehmung
von Illusionen,
öffnet das Tor zu…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Wer bist du jenseits
jeglicher Gedanken,
Emotionen, Gefühle
und Erinnerungen
an alle identitätsstiftenden
"Meilensteine",
die dein Leben säumten?
Halte inne, spür in dich hinein
und sei vorbereitet…

von Giulia Strek

So stehe ich still in der Welten Mitte; schlage Wurzeln tief ins Erdenreich. Werfe Blicke gen Himmel.
Atme ein.
Atme aus.
Nicht mein Leben.
Nicht dein Leben.
Wir sind leben.
Recke Finger gen Dach der Welt. Ein…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Wenn der Sturm
deiner Gedanken
sich gelegt hat
und friedvolle Stille
sich in dir ausbreitet,
dann blicke tief
in deine Augen,
ohne zu bewerten,
was du siehst
und nach einer Weile
wirst…

von Alf Glocker

Wohin hat mich die welke Zeit verschlagen?
Gespensterstimmen hör ich einsam klagen:
„Weißt du denn nicht mehr wer du bist?
Der Krug ist längst zerbrochen, der dich trug!
Gebeugt stehst du im derben Zufall. Ob er ist,…

von D.R. Giller

Ich teile eine Weile, Zeilen mit Dir
Bin hier und verlier, keine Spuren
mehr zier
War mal Kurier, bisweilen nun stampfend auf vier
Hier, hier her
Bis ich bin im Tun leer
Sehr geehrter, dreh Dich mehr
Um…

von Jürgen Wagner

Der Himmel im See
Hier und da mal ein Lotos
im trüben Wasser

von D.R. Giller

Der Wege scheuern in Behandlung
Schwerkraft, Feuer die Verwandlung
Seelen tauchen in ein Kübel
Der von üblen Sitten, auf geschichtet
Im derben lauschen
Rausch der Wörter
Sinne misst

Schalen rauchen aus…

von Jürgen Wagner

'Riechst Du den Duft des Berglorbeer?'
Fragt der Meister seinen Schüler
Der ihn so bat um eine Lehr’
Denn er wäre gerne klüger
E r l e u c h t e t sein, das wünscht’ er sehr

D a s ist so fern nicht, wie man meint…

von Jürgen Wagner

Unterm Nachthimmel stehen
ohne künstliches Licht

Das Morgenrot grüßen
wenn‘s grade anbricht

Im Wald mich ergehen
so ganz ohne Eile

Die Pflanzen entdecken
beim Baum ich verweile

Die Stille…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

All dein Streben
nach Einzigartigkeit
ist vergebens,
denn du kannst
nicht werden,
was du bereits bist.

von Jürgen Wagner

Die Himmel und die Welten
Man fragt sich, was sie gelten?

Was könnte man erleben?
Könnt' man in Höhen schweben?

Gibt's Götter, Paradiese
Die bess're Welt als diese?

I s t d a s , was uns verborgen

Rezitation:
Sprache, Musik und Aufnahme: Jürgen Wagner
von Jürgen Wagner

Noch nie hat es so gut geschmeckt
Im Augenblick war es erfüllt
Die Frucht, sie hat mich aufgeweckt
Das Paradies mir heut‘ enthüllt

Es war noch nie so still in mir
So friedvoll und so ganz bereit
Die Stürme…

Rezitation:
Sprache, Musik und Aufnahme: Jürgen Wagner
von Ingrid Baumgart-Fütterer

Ich bin
der Glanz der Sonne
die Wolke am Himmel
das Licht des Tages
die Schwärze der Nacht
der Wassertropfen im Ozean
die in der Erde schlummernde Kraft.

Ich bin das Werden und Vergehen
eines jeden…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Ich gehör zu dir,
so wie du zu mir
bist du die Sonne,
bin ich der Schatten,
entsteh ich durch dich,
erscheinst du durch mich-
ich und du sind eins
und zugleich zu zweit,
Geben und Nehmen
nährt…

von Kerstin Vivien Schmidt

Hier gehen Sonne und Mond
gleichzeitig auf
Hier nimmt der Schatten
seinen eigenen Lauf
Hier ziehe ich mich
an den Gegebenheiten
wieder herauf
Hier liegen die
unbewussten Träume
Hier befinden…

von René Oberholzer

Die Fenster
Zur Unterwelt
Aufstossen
Die Kerzen
Erneuern
Und noch
Tiefer
Steigen

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