Moderne ✓ Geschichten, Abhandlungen oder Erzählungen zum Thema

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von Max Dernet
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von Franz Kafka
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von Bernd H. Schulz
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die schönsten
von Angélique Duvier
von Kurt Tucholsky
von Yvonne Zoll
Beitrag 71 - 105 von insgesamt 322 Texten in dieser Kategorie
von Hippocampus Denkfabrik

Ein solcher Raumflug müsste viele Hindernisse überwinden, abgesehen davon, dass er mindestens 50 Milliarden Euro kosten würde. Die kosmische Strahlung, die der Gesundheit der Astronauten schadet und die elektronische Bauteile beschädigt, kann man…

von ekkehard beck

Wie jeden Abend hatte er seinen Küche auf Vordermann gebracht. Fein säuberlich arrangiert stand der eine Teller, das eine Glas, lag das Besteck neben der Spüle und wartete auf den nächsten Abend. 
 Nun saß er an seinem kleinen Küchentisch unter…

von Maya Aditi Pichlhöfer

Dieser Montagmorgen zeigte sich mit vertrautem Gesicht.
Man möchte nicht das Bett verlassen, aber weiß, dass man muss.
So war sie also aus dem Bett gestiegen und hatte der Welt ihr trotziges Gesicht entgegengestreckt.
Würde sie…

von Max Dernet

Lug und Trug, die beiden eineiigen Unterschiede, gingen in der Regel getrennte Wege. Aber jeden Donnerstag trafen sie sich am Debattiertisch im Hinterzimmer des Ausschanks einer recht bekannten Zusammenbrauerei. Dort legten sie sich knifflige…

von Asja Aditi

Er schaut in den Himmel. Er wird nie wieder vergessen, wie sie in heilte, wie sie ihm den rechten Weg zeigte. Letztendlich aber, musste er immer selber den Weg gehen, selber aufstehen, selber leben. Er weiß nicht wieso, aber er ist ihr dankbar.…

von Hans-Hermann Potzkofel

Das Pferd stand auf der Weide,
die Enten schwammen im Teich,
die Gänse schauten etwas debil durch die Gegend,
aber der Marder lag auf der Lauer, hatte Hunger und wartete.

Der Wolf war noch gar nicht da,
der kam erst…

von Annelie Kelch

„Weshalb glauben Sie das, Herr Georg?“, fragte meine Mutter aufgeregt.
„Ich habe gleich gewusst, dass es keine gute Idee ist, nach München zu fahren, Cordula. Wenn du wenigstens auf Pavel gehört hättest und gleich, nachdem ihr die Zettel…

von Max Dernet

„Kommst du mit; Hermann? Ist Gratis!“ Ernesto wedelte lockend mit zwei Konzertkarten vor des großen Mannes Nase. „Beethoven, viertes Klavierkonzert, gespielt von der göttlichen Helene Grimaud und unseren Sinfonikern, von denen du auch schon…

von Meduse Gorgone

Sie war sich nie sicher, ob es das war, was sie wollte. Sie sah sich nicht, wie so viele sich sehen.
Die Normalität ließ sie darüber nachdenken, ließ sie grübeln, ließ sie abwägen. Ernst wurde es nie.

Sie steigt aus dem Fahrstuhl,…

von Brigitte-Hanna-Dorit Lebelt

Mein Avocadinchen

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Ich erzähle Euch heute mal eine Geschichte von einer einsamen Avocado, die gern etwas erleben wollte.
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von Mark Read

Es war ein lauer Sommerabend. Die Luft war mild, die Welt war schön. Die untergehende Sonne tauchte den wolkenlosen Himmel in ein sattes orange, an dem jeder Landschaftsmaler seine Freude gehabt hätte. An Abenden wie diesen war alles möglich. Ich…

von Annegret Shaw

So wie ich war, war ich fortgelaufen. Ich verließ das Haus und ich kam nie zurück. Ich hörte einfach nicht auf die Füße zu bewegen. Nicht, als sie mir wehtaten. Auch nicht, als ich vor Schmerzen anfing zu humpeln. Ich habe die Schuhe heute noch.…

von Max Dernet

„Ich habe den Verdacht, das sagen Sie nur, weil Ihnen die entsprechenden Worte eingefallen sind“, sagte einer, der sich bis dahin restlos ausgeschwiegen hatte und alle nickten einverständig.
Bedrohliche Stille machte sich breit.

von Asja Aditi

Du hast mich verletzt und diesmal denke ich nicht: „Ach, Schwamm drüber! Sie meint es sicher nicht negativ und verletzend.“ Ich weiß, dass du mir mit deinen Worten nicht wehtun wolltest. Es schmerzt trotzdem. Natürlich habe ich es überspielt.…

von Alf Glocker

„Stell dir vor“, sagte Vollsherlock–Feeling-Holmes zu Dr. Diplomrealist James Moriarty, „gerade eben hat mir im Bad jemand das kalte Wasser abgedreht, als ich mir die Haare wusch – beinahe hätte ich mich verbrüht“

Vollsherlock, der Feeling…

von Oliver S

Im August des Jahres 2015 begaben sich drei Wiener Studenten und Freunde auf eine kleine Reise durch Europa. Erlebnisse und Eindrücke wurden gesammelt, mit Menschen gesprochen und Landschaften durchschritten. Stein um Stein entstand somit ein…

von Alf Glocker

„Es scheint ihrer Aufmerksamkeit entgangen zu sein ...“ So beginnen manche Geschäftsbriefe, die sich auf den gegenwärtigen Stand der menschlichen Evolution nicht mehr anwenden lassen. Da müsste es wahrscheinlich heißen: „Ihnen schien die…

von Vorname Nachname

In einer Wand an der S-Bahn Station Torwegge/Brunhaus standen, etwas verstaubt ein paar alte Grafitti Linien an der langen Böschungsbegrenzung zwischen Wohngebiet und Bahnsteig. Als ich an ihnen vorbeilief fiel mir auf das der Bahnsteig sehr lang…

von Giulia Strek

1. Brief

Weißt du noch, wie das damals begann. Vor 30 Jahren in dem kalifornischen Sommer? Bis heute habe ich das nie wieder erlebt, dass eine Beziehung so viele Facetten haben kann, wie ich sie bei unserer erlebt habe. Das geht mir noch…

von Xenia Hügel

Der wolkenlose Himmel lockte die junge Liebe an einem lauen Abend aus dem Haus.
Sie wollten alle Sinne fordern und machten sich mit einer Decke auf die Suche nach dem Ort der Schönheit
und fanden ihn auf einer frisch gemähten Wiese.…

von Klaus Mattes

Beim zweiten Mal waren Tobi und Micki dann nicht dabei. Zuerst noch nicht einmal Timo. Der Mann hatte auch nicht dran gedacht, dass es den Timo hier gibt. Er war fest von einer Begegnung mit Helmut ausgegangen.

Helmut und er hätten sich…

von Marcel Strömer

rein theoretisch super
so ähnlich und so ungefähr
aber da virtuelles Gedankenspiel
muss man nichts ernstnehmen
quasi Trockenübung fürs Leben
was wäre wenn
im Fantasieraum
du und ich
warum nicht?…

von Julia Burghold

"Carpe Diem"- dieses alte Zitat begegnet uns gerne einmal im Zusammenhang mit theologischen oder esoterisch-sinnsuchenden Diskussionen.
Bei dem einen oder anderen Gläschen Wein in passender Runde kann der Ansatz jedoch in hochphilosophische…

von Robert Funk

Während Claudia Fiedler ihre Reisetasche packte, hörte sie in ihrem Kopf deutlich den Glockenton, der jetzt zum Unterrichtsbeginn in der Schule erklingt, an der sie eine Stelle als Lehrerin angetreten hat und wo man sie jetzt vermissen wird. Man…

von Klaus Mattes

Die erste Nacht mit dem Jungen im Bett war eher eine Enttäuschung.
Der Junge hat ihn nicht ran gelassen.

Der Mann hatte dem Jungen verschwiegen, dass es einen Schlafsack gibt. Er hatte gesagt, dass sie in einem Bett schlafen müssten…

von Michael Dahm

Wo sind die Jahre geblieben, als wir klein, hager und braungebrannt die winzige Badeanstalt in Parchim bevölkerten. Der Wockersee war eine Oase des Wohlbefindens und der Freundschaft, wie man sie wohl heute selten findet.
Damals ..., jetzt…

von Tanja Grün

Unsere Schritte konnte ich nicht hören, als wir über den Bahnsteig gingen, wegen der vielen anderen Menschen um uns herum, die den gleichen oder eben einen ähnlichen Weg hatten.
Der Zug stand schon da und würde auch nicht mehr lange warten…

von Mick Haesty

«Du musst, an die lange Entfremdung der Sinne glauben, nur so wirst du das Unbekannte erreichen können,»
sagte eine Stimme, die ihn an jemandes Stimme erinnerte, die er aber nicht so richtig einordnen konnte.
Cosmo hörte die Stimme…

von Alf Glocker

Wie Babys aussehen ist klar: unschuldig! Jedes neugeborene Kind ist genauso unschuldig wie jedes andere neugeborene Kinder ... Keinem neugeborenen Kind kann man ansehen, was es in sich hat – denn alle haben das Gleiche in sich ...nichts Prägendes…

von Alf Glocker

Um den Fortschritt in Gang zu halten, sind jetzt auch wieder sehr fruchtbare Diskussionen in der Öffentlichkeit zu bestaunen. Fachleute aus allen Sparten haben sich zu den Experten der Wirtschaft (den sogenannten Wirtschaftsvollwaisen) gesellt,…

von Alf Glocker

Wenn man, sagen wir mal, so neben der Schöpfung her lebt, oder schwebt und sich diverse Gedanken macht, die man sogar als echte solche bezeichnen kann, dann kommt etwas in einem manchmal mit dem Sachverhalt in Berührung, der offiziell nicht…

von Klaus Mattes

Als im April der Dauerregen aufhörte, fand Helmut es merkwürdig, dass der Lehrer nicht an seiner Seite auftauchte, auch keinen Ton hören ließ von sich. Aber dann, eines abends, sah er ihn hertrippeln, mit dem Jungen Timo an seiner Seite.

von Alf Glocker

Meine Güte, die Geschichte ist voll von ausgemachten Deppen! Wohin man auch schaut – unsere Geschicke wurden von Minderbemittelten gelenkt. Da gab es Karl den Großen, Alexander den Großen, Friedrich den Großen, Peter, Cäsar, Attila, Dschingis…

von Klaus Mattes

„Was bringt es, wenn man sich Ziele setzt?“, steht als Leitfrage auf dem Flipchart.

Eine typische Frage der Frau Henkenhaf, die ihre Antwortenaufzählung im Kopf oder auf dem Zettel mitbringt und nachher übersichtlich und klar neben die…

von Giulia Strek

„Schon mal darüber nachgedacht?“, fragte er und legte seine Hände an ihre Taille.
„Worüber?“ Fragend wanderte ihre Augenbraue nach oben, ehe ein leichtes Lächeln sich in ihre Mundwinkel einnistete. Den Song kannte sie; den Song mochte sie.…

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Der Begriff 'Moderne Literatur' ist wohl per se ein Unding, da alles, was heutigen Zeitgenossen als 'modern' erscheinen mag, in fünfzig oder hundert Jahren bereits Vergangenheitsliteratur mit einem -möglicherweise neugeschaffenen- völlig anderen Begriff geworden ist.

Im Unterschied zu 'zeitgenössisch', also dem Werk noch lebender und schaffender Künstler, bezeichnet man im Kulturbetrieb die Schöpfungen der entsprechenden Künstler aus den vergangenen, aber noch nicht wirklich weit zurückliegenden Jahren als 'Moderne'. Im Jahr 2013 also sollte das z.B. literarische Werke der Jahre 1960 bis 1990 betreffen. Kategorisch bleiben dabei alle Möglichkeiten offen, denn als bezeichnete Epoche kann jede Stilrichtung sämtliche Genres umfassen.