Beziehungen ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von marie mehrfeld
Beitrag 106 - 140 von insgesamt 438 Texten in dieser Kategorie
von Angelika Zädow

Betteln trifft Gucci
Antike trifft iPhone
Beten trifft fiesta
Obdachlos trifft Palast
Engagement trifft Neurose
Aussetzen trifft Herberge
Glauben trifft Angst
Naturprodukt trifft Straßenmüll

von Dieter Hagerbrecht

Solltest du gehen, vergiss deinen Rucksack nicht.
Verleugne nicht deine Vergangenheit.
Wenn du gehst, verschwende deine Zeit nicht mit Floskeln.
Dreh dich nicht um, sondern lauf.

Bist du einmal unterwegs, achte immer auf…

Wir
von marie mehrfeld

Kommt.
Singt mir
eure alten Weisen.
Die mich wärmen. Sanft
umhüllen.

Und.
Sagt mir
was mich tröstet.
Eure Worte können wispernd
heilen.

Haltet.
Meine Hand
fest in eurer.…

von * noé *

Der Unhold hat's so nicht gewollt:
Die Holde war ihm nicht mehr hold!
Er fühlte in den Fingerspitzen
recht lockend manchmal Mordlust sitzen.

Denn eine Zeitlang lief es Gold,
sie war ihm auch wohl zugetan ...

Du
von Eva Klingler

Dich ohne Filter zu inhalieren mag ein Fehler gewesen sein - doch auch unglaublicher Genuss!
Du hattest mich verführt
lange vor dem ersten Kuss.

Du - vielleicht hab ich dich erfunden?
Du - Weggefährte jener Stunden ...…

von Lothar Peppel

Was ist aus uns geworden sag
wann zerfielen wir zu zweien
wann kam die Angst mit jedem neuen Tag
wann schloss das Dunkel seine Reihen.

Wo blieb das Leben einfach stehen
wann fror die Zukunft für uns ein
und…

von Thomas Brod

S eidig glänzend ist die Reflektion
P assend genau zu meiner Illusion
I ch bin nicht allein auf dieser Welt
E in Mensch hat sich zu mir gesellt
G uckt mir direkt in mein Gesicht
E in Zwilling - der mir entspricht!?…

von Angelika Zädow

Sand auf der Haut, Salz auf den Lippen
Wellenrauschen im Ohr, Wind in den Haaren
Muscheln in der Hand, Strand unter den Füßen
Möwenschrei in der Luft, Sonne im Gesicht

Segel
am
Horizont

Sehnsucht ruft…

von Johanna Blau

Nägel unter meinen Füßen, ich trete zu.
Dann frage ich mich, was ich da tu,
Verliere den Verstand nur ungern.
Aufräumen: Mit Listen die Wahrheit ans Licht zerren.

Ungebetene Geschenke in der Hand.
Gefühle als Band…

Rezitation:
Johanna Blau, 5.9.2019
von Martha lds

Mach Deine Leinwand
zu meiner Bühne,
und ich werde uns
in türkis malen,
gespickt
mit zarten, gelben Pinselstrichen.

von Regina Bäcker

Ich liege im Bett und bin wach,
kein Vogel zwitschert vom Dach.
Geh hinaus in die Nacht,
sehe und staune über die Schönheit
und des Himmels Klarheit,
der Vollmond steht in voller Pracht.
Diamanten- und…

von Regina Bäcker

Der einsame Motorbiker,
von Pein und Schmerzen geplagt.

Weite Straßen,
eine sternklare Nacht.

In den Augen funkeln Tränen,
verloren.

So scheint es.

Alleine,
er fühlt,
denkt an einen…

von Regina Bäcker

Jede einzelne Stunde
vermisse ich.
Jedes einzelne Wort,
das du nicht zu mir sagst,
vermisse ich.

Tag für Tag spinne ich mir
dein Bild vor meinen Augen zurecht.
Nacht für Nacht
beobachte ich die…

von * noé *

In vielen aussichtsarmen Stunden
hab ich mich selber überwunden
und tue einem dies auch kund:
meinem inneren Schweinehund.

Denn jetzt tut Aktivismus not!
„Vergiss es!“, hab ich ihm gedroht
und wurde gar auch…

von Rosemarie Dalkmann

Manchmal
möcht' ich fluchen
dich verfluchen und vergraulen
möchte mindestens zum Mond dich schießen
auf jeden Fall ganz weit an mir vorbei
möcht' dich aus den Augen haben
aus den Händen
aus dem Sinn…

von Annelie Kelch

Ich lese gern Gedanken, ganz besonders deine,
dein Mienenspiel sagt mir, woran ich bin.
Das ist der Grund, weshalb ich manchmal weine
und längst vermute: Das mit uns hat keinen Sinn.

Doch wenn du fort bist, fühl ich mich…

von Thomas Brod

VIELE KÜSSE DIENEN ZWECKEN,
SIND VON LIPPEN ELEGANT.
SCHWARZER KUSS IST SEHR PIKANT
UND FAST ALLE SOLLEN SCHMECKEN.

Mein Zitat will ich beschreiben,
will erfreuen und beglücken.
Keine Possen will ich treiben,…

von Alfred Mertens

Einer der die Worte drehte,
und auch nicht nach Reimen flehte,
war Heinz Erhardt – unvergessen,
was er reimte. hat gesessen !

Ob es Dinge mit der Made,
oder anderes-nichts war schade.
Felsen, die nach unten…

von Michael Dahm

Weißt Du wie es war,
am Anfang unserer Zeit,
alles war noch wunderbar
und nichts hat uns gereut.

Wir kannten nur die guten Seiten
die andern waren versteckt,
wir glaubten an die neuen Weiten
doch heut…

von Angelika Wessbecher

Wo
ist Heimat
in dieser Flut
an Beziehungslosigkeit. Wo bist
du?

von Karin Steuck

Ein Netz aus Sicherheit
Dass alles richtig ist
Keiner allein
Auf dem Foto
Obwohl jeder für sich traurig
Das Schweigen nicht erträgt
So stürzen sie sich
Ins übertönende Gelächter
Jeder für sich…

von Angelika Zädow

Ein Stück Blech
Vier Mädchen recken sich
kichernd davor.

Konturen verzerren
Proportionen verschwimmen
Vertrautes wird fremd

Was siehst Du? Was sehe ich?
Bist das Du? Bin das ich?

Ein Stück…

von Johanna Ambrosius

Unter tollem Menschenwust
Ging ein Träumer Engel suchen,
Wandte schmerzbewegt dann fort
Sich von ihrem rohen Fluchen.

Gramvoll maß sein Seherblick
Diese seelenlose Leere,
Wo von gottentstammtem Hauch

von Ekkehard Walter

Herzen schmerzen,
können brechen,
werden heilen,
Narben bleiben.

von Regina Bäcker

So wie ich war,
grenzenlos frei,
ohne Sorgen,
fühlte mich wie ein Star.

Die Sorgen kamen,
auch die Verantwortung,
ganz nebenbei.

Ich war allein,
Kind groß,
die Sehnsucht so tief.

Die…

von Ekkehard Walter

Es geht nicht um MICH
sondern um DICH.
Es geht nicht um MEIN
sondern um DEIN.
Denn dein Alles gabst du MIR,
Herr, mein Gott, ich danke DIR.

von Regina Bäcker

Das Parfum erinnert mich,
umhüllt mich,
versinke in die Erinnerung,
im Fluss der Leidenschaft,
ummantelte Gier,
verdeckte Befreiung,
körperliche Hingabe.
Still im Verborgenen liebe ich,
höre, was…

von Alfred Mertens

Der POLDi hat nun Schluss gemacht,
ein flotter Schuss, und ER war drin,
da hat der Fan auch laut gelacht
und ihm gegönnt den Torgewinn!

Als Mensch war er stets froh und heiter,
man mochte ihn, in Köln am Rhein,…

von Ekkehard Walter

Die Liebe zur Natur sie beide verband.
Er liebte die Vögel, während sie Erfüllung bei den Pflanzen fand.
Gemeinsam waren sie deshalb viel unterwegs,
doch meistens schwiegen sie bei diesen Unternehmungen stets.
Ihm hatte es…

von Thomas Brod

merkel mit seehofer
seehofer mit merkel

mit seehofer merkeln
mit merkel seehofern

merkel seehofert mit
seehofer merkelt mit

merkelsee hofert mit
seemerkel hofert mit

hofert see mit merkel?…

von Walter Zeis

Öffnung

Am Anfang deine Arme Schranken,
deine Beine Bug in der Woge
meines Blickes.
Und dann legst du
die Arme auf die Lehnen
des Sessels.
Mein Schauen fällt
wie Regen auf deine Hände,
den…

von Michael Dahm

Scherben sind Teile
eines Ganzen das war
nichts blieb mehr heile
als der Aufprall geschah.

Sie bringen auch Glück
hat das Sprichwort gesagt
drum kleb Stück für Stück
scheint es Dir auch gewagt.

von Ekkehard Walter

Zwei Herren, die sich überhaupt nicht mochten,
sind neulich wieder einmal aufeinandergetroffen.
Kaum sah der eine den anderen an,
konnte er sich nicht mehr halten dann:
„Was machst denn du Hornochse hier?
Kann man…

von Manfred Peringer

ich bin groß nenne mich held
meine arme sind lang und stark
ab und zu trage ich dich auf händen

du bist klein ich heiße dich zwerg
deine füße sind kurz und krumm
manchmal hebe ich dich zu mir hoch

ohne arme…

von Michael Dahm

Heimelige Feuerstätte,
Oh wie glühst Du, ach Du Nette,
sinkst mir, springst mir schier entgegen,
will mich dichte zu Dir legen.

Deine Hitze, Flammenlust,
reißt das Hemd mir von der Brust,
und nun lieg ich bloß…

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