Jahreszeiten ✓ Jahreszeitengedichte, Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Johann Wolfgang von Goethe
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von Heinz Helm-Karrock
von Andreas Brod
von * noé *
die schönsten
von Soléa P.
von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Beitrag 106 - 140 von insgesamt 200 Texten in dieser Kategorie
von Alexander Dommnich

Kaum noch Traktoren
Scheuchen die Vögel hinauf,
Die nicht fortflogen.

von Angelika Zädow

Langsam, ganz langsam
kriechen Nebelschnecken hinauf
Wipfel für Wipfel den Berghang nehmend
als wollten sie das kostbare Gut nicht frei geben,
dass sie bis eben noch schützend umfingen.

Unten beginnen die frei…

von Willi Grigor

Der Angriff ist des Winters beste Taktik,
im späten Herbst, wenn der sich sicher fühlt.
Um diese Zeit legt er ihm gern den Fallstrick,
und zeigt, mit Eis und Schnee in aller Drastik,
dass er schon bald die erste Geige…

von Michael Dahm

Dezembers trüber Nebelgeist
der mit lahmen Schwingen reist
hält sich stur am Acker fest
und hat die Scholle durchgenässt.

Die Sonne hat er zugedeckt
damit die Welt nicht aufgeweckt
und alles liegt ganz zeitlos…

von Michael Dahm

Die lauen Nächte liegen hinter schweigenden Tüchern
und mit ihnen ging das lachende Land
in meinem Hause höre ich das Raunen von Büchern
ich nehme sie oft jetzt wieder zur Hand.

Kalte Nebelgeister umschließen das ruhende…

von Alf Glocker

An der Hauswand paaren sich Feuerwanzen,
in den Bäumen singen komische zu Vögel laut,
die Nachbarn sind dämliche Landpomeranzen
und das Gebäude ist total auf Schotter gebaut.

So ist‘s im Kleinen, so ist’s auch im Großen…

von Michael Dahm

Wie Seiten eines uralten Buches
rascheln die zitternden Blätter
unter Lagen wehenden Tuches
trägt Herbst seine wartenden Wetter.

Die Kraniche heben die Flügel
und ahnen schon fern ihren Weg
der Mais wiegt reif…

von Michael Dahm

Das Wasser des Waldbachs springt zäh
Der Frost hat die Zeit eingefroren
An den Ufern des Rinnsals liegt Schnee
Die Nacht hat ihn heimlich geboren.

Kristalle die Tropfen einst waren
Hängen wie Diamanten am Rohr…

von Michael Dahm

Der Schnee gab das Feld wieder frei
es gebar dem Maulwurf die Hügel
der Winter lockert einstweilen die Zügel
von fern hör ich der Kraniche Schrei.

Januar ist ein Bruder der Stille
er schickt das Jahr in die Spur…

von Michael Dahm

Schaukelnde Blätter, vom Wind sanft gewiegt,
hierhin und dorthin, ihr Dasein verfliegt,
tief fällt die Sonn´ durch güldene Bäume,
selig, selig singen Vögel noch Träume.

Friedvoll atmet dunstig der Wald,
der…

von Michael Dahm

Wie Soldaten steht der Mais,
seine Blätter rauschen leis,
die Kolben sind Gewehr bei Fuß,
sein Zapfenstreich heißt Abendgruß.

Bald schon werden sie gemäht,
bis der letzte untergeht,
danach kargt die…

von Annelie Kelch

Frühlingserwachen
im Winter: mein Sommertraum
schon im Nebelherbst ...

von Alf Glocker

Der Schnee ist weg – ich weine ihm den Regen nach.
Und tiefe graue Wolken steh'n mir im Gemüt.
Der Morgen macht mich nicht so richtig wach ...
ich schau nur zu, wie dieser Tag vorüberzieht.

Die Welt bestimmt – in ihrer…

von Alf Glocker

Ich möchte wirklich ganz viel reißen
und, ehrlich, einiges auch drücken.
Manches möchte ich gar stoßen.
Das würde mir ein Glück verheißen,
das ich dann – in freien Stücken -
genießen könnte wie die Großen!

von Michael Dahm

Vom Horizont kroch die heulende Nacht
sie verschlang den Tag wie ein Tier
Sturm schlug eine tosende Schlacht
Nachtelme standen am Himmel Spalier.

Sie weinten eisige Tränen
die fielen vom Auge der Macht
sie…

von Michael Dahm

Es zeichnet der Wald seine Linie ins Grau,
der Wind schiebt die Wolken, es tropfet das Blau,
es rauschen die Wipfel in stürmischer Sphär'
und ziehen die Raben so kalt und so schwer.

Die Scholle gebrochen, der Pflug…

von Johann Wolfgang von Goethe

Alle viere, mehr und minder,
Necken wie die hübschen Kinder.

Frühling

Auf, ihr Distichen, frisch. Ihr muntern lebendigen Knaben!
Reich ist Garten und Feld! Blumen zum Kranze herbei!

Reich ist an Blumen die Flur;…

von Soléa P.

Der Himmel.... verschwunden
und Nebel hüllt die Landschaft ein
eine Krähe dreht schreiend ihre Runden
so dominant er ist, gibt es wohl keinen Feind...

Laute dringen kaum ans Ohr
der erstarrte Wald ruht glitzernd…

von Alfred Krieger

Osterhäschen, Mümmelnäschen,
malt mit einem zarten Gräschen
an … Frau B. Huhns frische Eier,
dass sie bunt zur Osterfeier.

Fleißig schafft es schon seit Tagen
ohne Murren, ohne Klagen …
Kunstbegabt, mit eig'…

Rezitation:
gelesen am 15.4.2017
von Michael Dahm

Leblose Halme, gedroschen und tot,
verlorene Weite die wogend sich bot,
es schaudern die Raine im fallenden Jahr,
die Birke am Wies ´Grund hat Silber im Haar.

Zu Bündeln gepresst liegt der Sommer am Rand,

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Silhouette im Schatten,
Raschelnde Zweige,
ins Nichts starrende Augen,
in Nachdenklichkeit
gefasste weite Ferne,
kühler Wimpernaufschlag.

Ein tiefer Seufzer befreit die
erdrückende Stille, im

von Michael Dahm

Ist Frühling schon draußen
und regt er die Blätter
sind die Schwalben schon da
und trocknen die Bretter?
Ist nichts von dem wahr
dann lasst mich noch schlafen
ich lass mich von Gott
nicht vom…

von Michael Dahm

Speckig glänzen Katzenköpfe
nach dem Regen im Mondschein
aus den Wolken fallen letzte Tröpfe
ich seh das wie immer allein.

Wald zeigt seine dunkle Frisur
am Horizont ist er zu ahnen
fern ist jetzt noch…

von Alf Glocker

Heute geh ich Rosen pflücken,
Heute geh ich Hosen flicken?
Dosen knicken?
Heute werd‘ ich mich verkleiden,
Hexen mit dem Besen reiten,
heute muss ich Nasen drehen,
nix verstehen –
und mit keiner Mode…

von Michael Dahm

Des Sommers letzte Tage streicheln,
schwindend schon das Land
es fallen grün Kastan ´ und Eicheln
aus des Morgennebels Hand,

Der Bauer bricht erneut die Scholle
in der die Zeit sich ballt
dahinter der noch…

von Robert K. Staege

Nun naht schon der Herbst.
Bunt in Gelb und Rot und Braun
färbt er bald alles.

Nebel werden aufsteigen.
Wehmut wird das Herz füllen.

von Uwe Röder

In der Ferne bellt
ein Hund,

die Sonne,
die ist rund,

und Menschen gehen
bummeln,

nur die Hummeln
brummeln.

Winde wehen
blau,

ein Mann liebt
eine Frau,

und dazu singt…

von Michael Dahm

Die Sonne bricht durch kahle Stämme
das Laub liegt da wie tote Schwämme
kalt weht Wind nun durch den Wald
und Flora ahnt 's ist Winter bald.

Das Jahr vergeht mit uns inmitten
wir gehen hin mit großen Schritten…

von Michael Dahm

Der Wärme entfliehet das Jahr,
lärmend rastet der Kraniche Schar.
auf der Blöße gebrochener Schollen
lässt Herbstwind Kastanien wild tollen.

Ein Zyklus ewigem Seins,
im Bruchteil wahrhaftigem Scheins ,

von Soléa P.

Über Nacht –
Verwandlung hat sich angesagt.
Filigrane Ufos wurden gesichtet,
trudelten heimlich in der Dunkelheit ein,
landeten auf Busch und Gras –
Augen haben jetzt ihren Spaß …

... erkennen sie doch noch…

von Frederico Zapatero

Ein Spinnlein klein
ganz zart und fein
spann ganz allein
für sich ein Heim.

Ein feines Netz
das sollt es sein
nicht groß, nicht klein
in Licht gewebt
nur nicht aus Stein.

"Wann fang ich an,…

von * noé *

Ist das ein hohes Licht!
Es fällt sehr steil herab.
Ein Sommertag wird dieses nicht,
der Eindruck, den ich hab.

Ich habe es vernommen,
ganz deutlich ist's zu sehn:
Hier kündet Herbst sein Kommen!
Ich…

von Petra K.

Da geht es hin, das alte Jahr,
akzeptiere, was nicht zu ändern war.
Du hast Dein Bestes gegeben,
im Streben um ein gutes Leben.
Nicht nur für Dich,
auch für Deine Lieben,
bist Du die, die Du bist, geblieben.…

von Somos Eleen

Ein Funke Gottes
dem harten Winter trotzend
bis das Eis sich schließt.

von Michael Dahm

Heute macht das Himmelstuch
Aus der Welt ein Märchenbuch
Und es schreibt mit weißer Schrift
Auf alles was der Winter trifft.

Auf dem Teich liegt eine Haut
Flora ist heut wenig laut
Und es wachsen dicke Decken…

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